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nachdem ich im mai nach steffnys plan erfolgreich meinen ersten 10er-wettkampf
in 57:29 min (nach plan 59:00) absolviert hab,
hab ich mich nun für einen hm am 10.07. gemeldet
und möchte anschließend am 13.09. in münster den ganzen machen.
auch für diese trainiere ich nach steffny:
hm in 2:10 h, und im anschluss direkt danach den m-plan
in 4:45 h (mit sicherem ziel sub 5). soviel dazu.

in diesen plänen kommen während der trainingswochen jeweils 10er
und im m-plan auch nen hm vor.
leider werde ich aus zeitlichen gründen allerhöchstens einen 10er wettkampf
(ist grad hier in der nähe) während der m-vorbereitung schaffen,
da die wochenenden meist recht voll sind.
die langen läufe sonntags (ich mach sie immer samstags)
sind aber auf alle fälle gesichert.

nun zur eigentlichen frage: sind die wettbewerbe
für die vorbereitung sehr wichtig
oder kann ich die zur not auch weglassen und
stattdessen lange läufe machen?

ich wollte für das hm training statt des 10ers einen 16 km lauf machen
und beim m-plan für den ersten 10er (woche drei) lieber 22 oder 24 km,
den zweiten 10er (woche fünf) könnte ich im wettbewerb laufen,
den hm (woche sieben) entweder nur so für mich oder
nen längeren (ü 22) draus machen.

was meinen die erfahrenen hier?

Du planst aber schon weit voraus

Denke wenn du die 16 KM locker und entspannt schaffst, sollte der HM kein Problem sein ;)
Mir persönlich gefallen lange Läufe im Training besser ins Gepäck ,als Wettkampf für Wettkampf. Ist aber wahrscheinlich Typabhängig.
Ich würde mich an deiner Stelle immer nur auf eine Sache also den bald kommenden HM konzentrieren. Denn was ist wenn du eins deiner Ziele nicht erreichst, dann musst du die Zukünftigen vllt verschieben und dann könnte frustierend sein.
Man springt die Treppe ja auch nicht mit einmal hoch, sondern nimmt immer Stufe für Stufe ;)

hast schon recht, ace...

...natürlich steht erstmal der hm im mittelpunkt
und erst wenn ich den ohne große probleme geschafft hab,
werde ich mich für den ganzen in münster melden.

aber die grundsätzliche frage nach den wettkämpfen
im trainingsplan bleibt, egal ob ich den ganzen dann
noch laufe oder nicht. von daher möcht ich schon jetzt
ganz gern nen paar meinungen lesen.

und: planen macht doch auch spaß und wenn´s anders kommt,
dann lauf ich halt nen anderen zur anderen zeit.
für mich kein grund zur depression...
mein nick ist da programm *gg*
________________________________
laufend gut geplant grüßt: happy

Ja finde ich schon!!

Hej,

in 4 Wochen werde ich mit dem M Plan vom Steffney mit Zielzeit 3.45 anfangen! Evtl. kannst du mir auch bei 2 Fragen weiterhelfen, aber erst mal zu deiner!

Ja (meiner Meinung nach) es ist wichtig die Wettkämpfe zu laufen. Da diese gute Wegweiser sind, auf deine momentane Leistung. (oder schlechte?!?) Du kannst das nicht in einem Topf schmeißen, lange Läufe und WK. Beide sind wichtig! Und evtl. je nach dem wie gut du den WK gelaufen bist, kannst du ja den Plan tauschen und auf sub. 2std weiter trainieren. Wie gesagt das ist meine Meinung dazu bzw. meine Interpretation. Bin mal gespannt wer wie was hier noch schreibt!

Jetzt ich wenn ich so dreist sein darf.

Komme mit 2 Sachen nicht klar (oder auch einfach nur nen Denkfehler)
Bitte was bedeutet
Pause xx min
im ganzen steht da
Mit 3x2000m(in je10:40min; Pause 6 min)
oder
Steigerungen
im ganzen steht da
Dauerlauf 100min. (in 6:10min/km), Steigerungen
Wie gesagt evtl. habe ich auch im Moment einfach nur ein Brett vor dem Kopf! Aber schon mal Danke!

Viel Spaß und Erfolg bei deinem Training und lass mal von Dir hören wie es läuft bwz. Wie es gelaufen ist!!

..DIE Laufgruppe im Ruhrgebiet

Begriffsklärung

Hallo twa01,

Pause meint Pause! Es gibt Intervall-Einheiten, bei denen zwischen den einzelnen schnellen Runden (in deinem Bsp. die 2.000m) in ganz langsamem Tempo weitergetrabt wird und solche, bei denen du zwischen den 2.000ern eine echte Laufpause machst (ich gehe da meistens ein wenig, bringe den Puls runter oder mache Dehnübungen). In deinem Bsp. also wie folgt:

2.000m in 10.40 min - 6 min. Pause - 2.000m in 10.40 - 6 min. Pause - 2.000m in 10.40 - fertig! Ein- und Auslaufen nicht vergessen!

Mit "Steigerungen" ist gemeint, dass du im Anschluss an deine Laufeinheit (bei dir DL 100 min.) noch einige (mind. drei) Steigerungs-Läufe machst. Du suchst dir einen ca. 80 Meter langen Streckenabschnitt aus, beginnst langsam zu laufen und steigerst dein Tempo kontinuierlich bis zum Sprint, den du die letzten 30 der 80 Meter durchziehst. Wenn du wieder bei Puste bist, wiederholst du das ein, zwei Mal.

Steigerungen sind besonders nach einer längeren Laufeinheit brutal, aber enorm hilfreich für die Spritzigkeit.

Viel Erfolg!
Hulle

Hej Hulle, danke!!! Oh man

Hej Hulle,

danke!!! Oh man gut zu wissen, ich wäre im GA1 puls weiter gelaufen. Und das mit den Steigerungs-Läufen, steht das alles im Buch? Hab das Buch durch und kann mich nicht daran erinnernn. Hmmm aber wie gesagt dank dir!!!

Bis dahin

Gut Lauf

..DIE Laufgruppe im Ruhrgebiet

danke schon mal...

...für die antworten.
hätte aber gern noch mehr meinungen bzgl. langer läufe als ersatz für wettkämpfe während des hm und m trainings.

die sache mit den steigerungsläufen hab ich anders
im gedächtnis. die sollten - wenn ich mich recht erinnere -
nicht NACH dem lauf sein, sondern währenddessen.
will heißen: einfach mal zwischendurch tempo steigern bis zum anschlag.
und dann puls durch langsames laufen wieder runterbringen.
hab ich so gemacht als letzten lauf vor dem 10er wk.

steht auch irgendwo...ich werd noch mal nachschlagen...
____________________
laufend grüßt: happy

Steigerungen & weitere Gedanken

Steffny beschreibt Steigerungen wie folgt:
______
Sie bauen in der zweiten Hälfte eines Dauerlaufs, wenn die Muskulatur langsam etwas steifer und müder wird, zur Auflockerung alle paar hundert Meter 3-6 Beschleunigungs (=Steigerungs)läufe in das Training ein. Für etwa 30 Meter "steigern" Sie aus dem normalen Dauerlauftempo in ein locker flottes Tempo, keinesfalls einen Sprint, und halten dieses flotte, aber stilistisch noch lockere Tempo (also keinesfalls verkrampft oder "geprügelt") für etwa 40 Meter und verlangsamen dann wieder über 30 Meter in das Dauerlauftempo zurück. Die ganze Steigerung geht also über ca. 100 Meter. Nachdem Sie sich ein wenig erholt haben (nach 100 bis 200 Metern) absolvieren Sie die nächste. Die ersten sind etwas langsamer, die letzten etwas flotter, aber nicht voll gesprintet (Verletzungsgefahr!).
______
Also nix mit brutal…

Pause bei den Intervallen:
Pause heißt aber nicht stehen bleiben oder gar sitzen. Pause heißt Trabpause, also Pacebereiche bis zu 10:00 min/km.

Zum Thema Wettkämpfe und lange Läufe.

In meinen Vorbereitung gibt es nichts wichtigeres als lange Läufe. Ich habe noch soviel an Grundlagenarbeit vor mir, da bekomme ich durch lange GA1-Läufe immer noch die größten Trainingseffekte.

Die Steffny-Pläne haben bei mir immer ein sehr fragilen Eindruck hinterlassen, d.h. man sollte sich sehr dicht an den Plan halten. Wenn Steffny also einen flotten Lauf im Rahmen eines WK vorsieht, solltest Du wenigestens an diesem Tag flott laufen - egal ob im Training oder mit Startnummer auf der Brust.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 2. Leipziger Firmenlauf am 10. Juni 19 Uhr)

Hej dir auch danke!! Den

Hej

dir auch danke!! Den Text hatte ich nicht mehr vor Augen gehabt, aber jetzt da ich es noch mal lese!!! TZTZTZ

Mit welchem Plan kommst du so zurecht? Oder hast du keinen bzw. einen eigenen Plan?

bis dahin

..DIE Laufgruppe im Ruhrgebiet

geplant

Für Marathon sind mir die Steffny-Pläne zu kurz. Da nehme ich die 20-Wochen-Pläne aus meinem Winterlaufkurs. Die sind nicht komplex und sehr robust.
Diese Pläne sehen keine Wettkämpfe vor. Es gibt aber jeden Samstag einen Tempolauf von 10-25 km vor dem langen langsamen Lauf am Sonntag.

Im Sommer greif ich dann zu einem 10k-Plan von Steffny. Da verschärfe ich nur das Tempo der Intervaleinheiten.

In der Regeneration laufe ich freestyle wie ich Laune habe. Das ist jetzt.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 2. Leipziger Firmenlauf am 10. Juni 19 Uhr)

langer Lauf oder Wettkampf

Grundsätzlich sind Wettkämpfe nicht unbedingt nötig für das Marathontraining. Aber: man sollte zu Beginn des spezifischen Marathontrainings seine 10 km oder Halbmarathonbestzeit aus einem Rennen, nicht allein gelaufenm, kennen. Einmal um daraus die mögliche Marathonendzeit zu bestimmen und den richtigen Plan zu nehmen. Bsp. bei Steffny: wer Marathon in 4 h laufen will, sollte in der Lage sein, 10 km in 50 min zu laufen. Und ein Wettkampf zeigt einem auch, daß man in der Lage ist, ein hohes Tempo auszuhalten.
Außerdem sind 1 bis 2 Wettkämpfe ganz gut, um das Drumherum eines Wettkampfs zu erleben. Am Tag des ersten Marathons kommt noch genügend Aufregung dazu.
Wenn man statt Wettkämpfen den langen Lauf bevorzugt, auf jeden Fall einige schnelle Tempodauerläufe machen, damit sich der Körper an das Tempo gewöhnt. Steffny hat die ja auch in seinen Plänen drin.

dankeschön an alle...

...für die z. t. ausführlichen antworten.

da ich eine recht aktuelle 10 km von vor 8 wochen habe (57:29), hab ich den hm-plan für 2:10 h genommen und die ersten 2 wochen hinter mir.
bin sehr zufrieden und liege voll im rahmen. da ich den plan-10er-wettkampf nicht schaffe, werde statt dessen einen schnellen 10er machen und einen längeren lauf mehr.
bin zuversichtlich...
____________________
laufend grüßt: happy

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