Hallo;

ich laufe jetzt seit zehn Monaten so ca. 16 KM die Woche und nehme nicht ab. Was ist das denn?

Kalorienbilanz

Dann nimmst Du die beim Laufen verbrauchten Kalorien durch Essen und Trinken wieder zu Dir.
Man muss eben weniger Kalorien aufnehmen als man verbraucht.
Uwe

und 16 km ist auch nicht

und 16 km ist auch nicht viel, musste halt mehr laufen, oder noch dazu radfahren.

Schmerzen sind geil!!

Hallo zusammen, also

Hallo zusammen,

also Abnehmen durch Laufen ist scheinbar doch nicht ganz so einfach. Wenn ich ganz normal durch die Gegend laufe (im Schnitt dreimal die Woche mit einer Gesamtlaufleistung von ca. 20 km), nehme ich kein Gramm ab!

Was ich jedoch merke, die Verteilung der Pfunde ändert sich. Anfangs war da noch eine Schwabbelschwarte am "mittleren Ring". Dieser Bereich ist nun weniger und fester geworden.

Scheinbar ist auch am sogenannten Fettverbrennungspuls etwas dran: ich war vor ein paar Jahren für drei Monate in einer "läuferfeindlichen" Gegend und mußte dort mein Training auf dem Laufband absolvieren. Irgendwie kam ich damit aber nicht zurecht, weil ich immer dachte, ich laufe gleich gegen die vordere Haltestange. So bin ich also langsamer gelaufen und mein Puls befand sich so bei ca. 125 Schlägen pro Minute. Daneben habe ich in dieser Zeit auch den Verbrauch von coach potato typischer Nahrung eingeschränkt, also weniger Gummibärchen und Schokolade genascht. Und siehe da: ich habe in drei Monaten sieben Kilo abgenommen!

Aber Laufen soll ja, genauso wie die lauffreie Zeit, also das restliche Leben, Spaß machen und gesund sein. Der Langzeiteffekt durch das Training ist gut für den Körper, die Kondition steigt, Muskeln werden aufgebaut und dadurch schmilzt das Fett dann ganz von allein.

Wichtig ist, dran bleiben, manchmal den inneren Schweinehund überwinden und sich an den vollbrachten Leistungen freuen!

Keep on running!

Stefan

Na mit Laufen allein ist es

Na mit Laufen allein ist es nicht getan. Du musst für eine negative Energiebilanz sorgen, also mehr verbrauchen als zu dir nehmen.
Außerdem sollte man schon min. 2000 kcal. die Woche zusätzlich verbrennen. Desweiteren kann es sein das am Anfang Fett zwar verbrannt wird aber gleichzeitig Muskelmasse aufgebaut wird und die wiegen mehr als Fett. Also nicht nur die Kilos im Auge haben sondern auch den Bauchumfang wenn der sich verringert ist das auch abnehmen.

Last´s rocken

Gruß Saarthunder

Das mit dem

Das mit dem Fettverbrennungspuls ist nonsens vergiss ihn einfach. Den gibt´s zwar wirklich aber das man dann schneller abnimmt ist totaler quatsch. Wenn der Puls höher ist verbraucht man auch mehr Kalo´s im gleichen Zeitraum und damit auch mehr Fett.

Last´s rocken

Gruß Saarthunder

Hallo? 16 bzw. 20km die Woche

Man rechne das mal zusammen, bei mir waeren das ca. 1000 kcal das ganze auf 7 Tage verteilt, da bleiben 143 pro Tag. Ein Bier mehr als sonst und ich nehme auch zu.

Also, bevor gejammert wird: laufen, laufen, rad fahrn, schwimmen, laufen etc. pp. ;-)

Gruessle

Eine eigentlich einfache Rechnung...

Das mit der Gewichtsreduktion kommt leider nicht von alleine. Du musst mehreres tun. Die Anzahl der Trainingsilometer deutlich steigern, die Trainingsintensität zusätzlich steigern und gleichzeitig die zusätzlich verbrauchten Kalorien auch wirklich einsparen.
Ich hatte, nachdem ich mein Laufpensum deutlich gesteigert habe, immer Hunger. Da ich den natürlich auch gestillt habe zeigte meine Waage nicht nach unten. Am Anfang sogar in die falsche Richtung.
Seit Anfang des Jahres habe ich dann meine Ernährung komplett umgestellt. Ich esse weniger fast food, trinke nur noch Erd*** Alkofrei (anstatt Kölsch) und bemühe mich ausschließlich helles Fleisch zu essen. Das alles aber ohne Diätzwang oder Einschränkungen, also soviel ich will und wann ich will.
Und siehe da... 12,5 Kilo seit Januar. Ohne Diätwahn, wie Punkte zählen, dieses oder jenes weglassen, nur Kohlenhydrate oder nur Eiweiß essen, etc.

Durch die -12500 Gramm weniger werden auch meine Zeiten besser und ich kann besser und mehr trainieren...

bei

10 mon. Lauferfahrung kann man aber nicht mehr von Anfänger sprechen, da müssten dann schon Einheiten von mehr als einer std gelaufen werden, wenn sich was am Gewicht reduzieren soll.
Ich will das gar nicht so sehr mit Kilometern festmachen, z. B. sind unter Umständen 2,5 std Nordic Walking effektiver als immer nur die Gleiche anzahl an Kilometern mit dem gleichen Tempo abzuspulen. dann bleibt nämlich irgendwann der Reiz aus.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

an forana: Du hast recht.

an forana:

Du hast recht. Bei mir z.B. ist die Schwabbelschwarte direkt nach unten gefallen und hat sich als zwei super definierte Wadenmuskeln manifestiert!

für den Anfang...

sind 16 km auf drei Läufe in der Woche verteilt völlig ausreichend! Wenn Sich Dein Laufapparat daran gewöhnt hat, solltest Du anfangen, diese Läufe allmählich auszuweiten, sodass keiner mehr kürzer als ca. 1 Stunde ist. Wenn das locker flockig sitzt, kannst Du einen Lauf in der Woche langsam ausweiten, bis er zwei Stunden lang ist. Wenn Dir das irgendwann nichtmehr reicht, wird es Zeit für einen vierten Lauftag in der Woche. Und auch wenn die Kilos nicht locker flockig purzeln, Du wirst Dich figurtechnisch verändern - zumindest, wenn Du das Abnehmen nötig hast. Solltest Du eins von den dürren Männecken sein, das noch dünner werden will, dann wird das wohl nix, denn Du baust ja Muskeln auf, und die sind schwerer als Fett.
Na dann - allzeit genussvolle Läufe!

Danke

Danke für Eure Tipps

ich kann, was das laufen

ich kann, was das laufen betrifft, noch nicht so mitreden, da ich grad erst angefangen habe und mich hier noch schlau lese. *trotzdem stolz auf mich bin*.

angefangen habe ich mit regelmäßigen einheiten auf meinem crosstrainer und seit vorgestern bin ich nun auch im wald unterwegs.

ein grund, daß ich laufe ist natürlich auch, die gewichtsreduzierung.

hierzu ernähre ich ausschließlich mich nach: schlank im schlaf (dr. pape). abends gönne ich mir eine weißweinschorle und der japp nach süßem ist vergangenheit, weil es morgens brötchen, oder toast mit schoki, marmelade und auch honig gibt.

Prinzip ist: morgens kohlenhydrate=ja - tierisches eiweiß=nein - mittags: kohlenhydrate=ja - eiweiss=ja - abends: kohlenhydrate=nein - eiweiß=ja.
zwischen den mahlzeiten 5 stunden pause.
viel wasser oder tee trinken.
auf den tag verteilt sind auch säfte, milch, cappuccino, limo, cola, kaffee, espresso, erlaubt.

hört sich komisch an, aber ich habe seit dem 10.5.09 ganze
3kg weniger auf der waage und mache auch weiter.

Nur laufen bringt nichts

Ich laufe seit ca. 2 Jahren und hatte auch nie was abgenommen, was mich auch Anfangs etwas gewundert hat. Dachte mir nach ca. 25 Jahren Unsportlichkeit :-( das die Pfunde nur so purzeln werden. War wohl nix.

Nun nehme ich seit ca. 2 Monaten wirklich ab und achte sehr auf meine Ernährung, ausser natürlich im Urlaub :-) Und siehe da die Pfunde purzeln nun auch. Positiver Nebeneffekt, mit jeden Kilo läuft es sich auch wesentlich leichter.

Nur weiter so, dann wird das schon.

Gruss
Robert

Lies bitte mal diesen Link

Lies bitte mal diesen Link vom "Papst" :-) Steffny - das erklärt sehr viel !

http://www.herbertsteffny.de/ratgeber/joggfett.htm

die ernährung macht schon

die ernährung macht schon viel aus. viel mehr als du laufe ich auch nicht - wobei ich in den off-days immer noch schwimmen gehe oder fussball spiele - aber habe meine ernährung vernünftig aber durchaus schlagartig geändert. seitdem bei mir die süßigkeiten durch bananen oder anderes obst ersetzt wurden und auch sonst mehr das gemüse regiert (bin eh vegetarier) purzeln die pfunde bei mir. zwar nicht in gigantischem tempo aber dafür stetig und ohne dabei zu hungern.

Die Ernährung ist wohl das A und O

Also...ich laufe erstmals wieder seit 3 Jahren. Hatte vorher richtig viel Sport getrieben und musste wg. Komplikationen in der Schwangerschaft schlagartig aufhören. Das hat sich natürlich extrem gerächt...mit über 30 kg zusätzlich auf der Waage.
Der Nachwuchs ist jetzt 2. Ich nehme 2x pro Woche an einem 2-stündigen Leichtathletiktraining teil, das wirklich nicht über alle Maßen anstrengend ist und laufe an wenigstens einem weiteren Tag in der Woche noch für mich allein. Die Art des Trainings hängt dann von Lust/Laune, Fitness bzw. Wehwehchen und Gegebenheiten ab.
Ich hatte mich in den letzten 2 Jahren von den meisten der über 30 kg entledigt...aber jetzt geht's so richtig rund. Das, was bisher als resistentes Fettpölsterchen noch irgendwo saß, verschwindet zusehends. Es könnte kaum besser sein.
Ich esse zwar bewusst, d. h. nicht zuviel und nach Möglichkeit auch eher fettarm und kalorienbewusst, aber ich quäle mich nicht. Alles, was süß ist, spar ich mir - auch in Getränken.
Die 'wenige' Mühe wird toll belohnt. Ich passe schon wieder in meine alten engen Jeans und fühl mich klasse.
Beim Leichtathletiktraining trainiere ich in erster Linie auf Schnellkraft und Geschwindigkeit - war noch nie ein so großer Ausdauertyp. Mit zunehmender Kondition werden auch die Ergebnisse immer ansehnlicher. :-)
Also...vielleicht liegt es doch nur an der Ernährung, wenn tatsächlich keine Gewichtsabnahme stattfindet. Allerdings muss man natürlich auch berücksichtigen, wieviel Fett jemand tatsächlich zu verlieren hat und ob diese Kilos nicht vielleicht durch Muskelmasse ersetzt werden.
Viel Spaß & Erfolg weiterhin!
Isi

geduld und disziplin

abnehmen ist immer eine kombination aus mehreren bausteinen.

1. laufe mehr als bisher, 30 min pro einheit, dafür aber mindestens 5mal pro woche
2. weniger energie zuführen als verbrennen
3. esse gesund und keine light produkte etc. mit künstlichen zusätzen, aromen etc. diese sorgen für einen hohen insulinspiegel, fett wird nicht über das blut abtransportiert, du nimmst nicht ab; nach meiner meinung ist der insulinspiegel das größte handicap beim abnehmen
4. muß saathunder absolut widersprechen, biochemisch ist der langsame lauf bis zu einer herzfrequenz von max. 70% der effektivste für die fettverbrennung und hüftgold willst du ja wegbringen. bei höheren pulszahlen verbrennst du in erster linie nur schnell verfügbaren zucker in den muskel, nach dem training hast du dann zuckerbedarf (weißer zucker ist gift). fett hast du wenig verbrannt.

bitte eins nicht vergessen bei laufen wird die muskulatur aufgebaut. von daher hast du vielleicht abgenommen, was aber durch muskelzuwachs kompensiert wurde.

vielleicht machst du zur kontrolle ne körperfettanalyse

viel glück und nicht aufgeben

Das ist zwar richtig das du

Das ist zwar richtig das du prozentual mehr Fett verbrennst aber nicht absolut. Einzig wichtig ist die negative Energiebilanz, es wäre noch nicht mal wichtig ob du überhaupt während des Sports Fett verbrennst, denn das verbrennt der Körper später in der Ruhephase. Du glaubst auch noch an das Märchen vom Fettverbrennungspuls, den es wirklich gibt, der beim abnehmen aber keine Rolle spielt. Kannst du mit höherem Puls ohne Probleme laufen? Dann mach es und du wirst schneller abnehmen. Ich weiß es denn ich habe in kürzester Zeit 13 kg verloren und bin noch nie mit 60% gelaufen.
liesmal
Last´s rocken

Gruß Saarthunder

Lass den Kopf nicht hängen!

Hallo!

Ich laufe jetzt seit drei Monaten regelmäßig 4 Mal die Woche, momentan krieg ich gut 40km pro Woche hin. Gepurzelt sind die Kilos dabei noch nicht, aber ein paar hab ich schon verloren.
Aber wichtiger: Mein Bauch ist merklich zurückgegangen, dafür ist die Beinmuskulatur mittlerweile um einiges stärker geworden, mein "Netto"-Gewichtsverlust ist sicher höher, als mir die Waage anzeigt.
Meine Erfahrungen habe ich hier zusammengeschrieben: http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/28508

Was spricht dagegen, dass du dich langsam an längere Strecken wagst? Du läufst seit 10 Monaten, das heißt, die Motivation ist bei dir ja nach wie vor da! Mich hats immer sehr gefreut, wenn ich wieder eine längere Strecke geschafft habe.
Es ist auch nicht verkehrt, wenn du ab und an (1, 2x die Woche) schneller läufst. Außerdem machts so -- mir zumindest -- mehr Spaß, da du mehr Abwechslung hast.

Wie andere schon geschrieben haben, ist natürlich trotzdem wichtig, was du zu dir nimmst. Gibts irgendwelche (versteckten) Kalorienbomben? Versuch, ein bisschen bewusster zu essen. Für den kleinen Hunger zwischendurch einen Apfel oder eine Banane, dann hast du auch bei der Hauptmahlzeit nicht so viel Hunger.
Und vor allem: Betrachte dich selbst und schau, wie sich dein Körper durch das Laufen zum Positiven hin verändert. Ich mag zwar gerne Zahlen und "Hard Facts", aber vom Diktat der Waage halte ich nichts! Stell dich nicht jeden Tag auf die Waage, sondern beobachte, wie sich dein Körper langsam an die neuen Belastungen anpasst und leistungsfähiger wird. Wie deine Muskeln definierter werden, der Bauch weniger wird. Irgendwann wirds auch anderen auffallen, dass du dich veränderst -- bei mir war es auf jeden Fall so. Da freut man sich auch darauf, längere Strecken zu laufen.

Von heut auf morgen wirds zwar nicht gehen, aber du wirst trotzdem schneller Veränderungen bemerken, als du dir gedacht hast. Bleib einfach dran, dann wird das was!

Ernährung anpassen..

So ähnlich läuft das bei mir auch ab.. Und dann kommt die zu bekochende Familie dazu und viele Auslandsreisen mit Heimweh und Stress, irgendwie bestimmt die nächste Mahlzeit immer mein Denken und ich neige zu Schwindelanfällen. Kann man von Essen abhängig sein?! Ich bin es anscheinend - zumindest seitdem ich immer über die Ernährung meiner Kinder wache und für den gefüllten Kühlschrank zuständig bin. Mein Kopf kennt sich da super gut aus! - aber wie kann er den Magen übertölpeln habt ihr Ideen?!

direkter Zusammenhang: Kilometerleistung - Gewicht

Ich habe bei mir festgestellt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Trainingsqualität, also Kilometer und Intensität, und meinem Gewicht gibt.
Habe ich am Anfang meiner Karriere von 93 kg auf 82 abgenommen, durch Training mit bis zu 8 Stunden pro Woche, So habe ich in Zeiten mit weniger Training auch wieder zugelegt, wenn auch nicht mehr auf das Ursprungsgewicht.

Jetzt, nach dem ich 12 Wochen nach Greif-Plänen trainiere (Wer nicht weiss wer Peter Greif ist, dem erzähl ich es auch gerne), bin ich von 82 auf 77,5 runter.

Fazit: Durch Laufen nimmt man ab. Wieiviel hängt von der Motivation zur Leistung ab.

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