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Letzte Jahr lief ich bei dem Gerolsteiner Stadtlauf über 10km zufriedenstellend,so sollte es auch dieses Jahr sein.Bis 4km verlief der Lauf normal,wenn auch Kampfgeist bei dem strömenden Regen nicht aufkam.Nach ca 500m ab Start ging es bis Km 1 ansteigend die Füßgängerzone hoch,dafür ab Km 2 eine Kilometer abwärts.Nach ca 4km kam auf dem Kyltalradweg(Wendestrecke ab Km 3)kam die erste von 6 Brückenüberquerungen(Metallgitterboben),mich haute es fast um,nur das Geländer konnte einen Sturz verhindern,so glatt war der Boden bei Regen.Alle anderen Laufteilnehmer hatten das Problem nicht,auch wenn mir auf dem Radweg(Rücktour)der Krankenwagen entgegen kam.Da ich nun alle 6 Brücken gehend mit Festhalten am Geländer bewältigte,war die Zeit futsch,auch wenn ich nach den Gehpausen stark beschleunigte,später dann doch eher halbherzig,da die Endzeit in jedem Fall schlecht werden würde,6 Gehpausen(entspricht 6 Pinkelpausen)sind bei einem 10 km-Lauf schwerwiegend für die Endzeit,als Training(Tempodauerlauf)war der Lauf immerhin noch nützlich.

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Das ist ja Mist mit den

Das ist ja Mist mit den ollen Brücken. wie gut das bei uns im Spreewald fast alle aus Holz sind. Unfallfrei bleiben ist dann doch wichtiger. Da es ja jetzt nen Training war suche dir doch nen anderen WK in den nächsten zwei Wochen, die ein oder andere Intervalle und Tempodl noch eingebaut...vielleicht wird es dann was...

in diesem Sinne immer schön positiv Denken.

Gruß
Sven

http://www.facebook.com/RunningSven

Hey,...

Vernunft ist die Mutter der Porzellankiste!!;o)
Hatte letztens auch mal neue Schuhe an, wo ich nicht damit gerechnet hatte, dass die bei Nässe sooo rutschig sind.
So ein 10er ist einen Unfall nicht wert und da spielt die Zeit keine Rolle!
Genauso ist das mit dem Rennrad bei Regen...man kann fahren, aber die Zeiten werden niemals die sein, die man im Trockenen fahren kann.
Da kämpfen alle mit dem gleichen Problem und der, der am besten und vernünftigsten damit umgeht, kann später auch weiterhin fahren und zwar nicht im Krankenwagen!:o)
Gut, dass Dir nichts passiert ist.

Lieben Gruß Carla

Mir ist mal ähnliches

im Training passiert. Das hat mir schon gereicht. Da sitzt das Herz aber ganz schnell in der Hose. Und Du musstest das gleich 6 x in einem einzigen 10ner Wettkampf erfahren. Respekt fürs Weiterlaufen, Du hast das Beste draus gemacht! Man muss niemandem etwas beweisen und einen Knochenbruch riskieren. Sieh den Lauf als Fahrtspiel an, dann bringt auch dieser Lauf Dich weiter. Der nächste Wettkampf wird wieder besser!

Tame:-)

Da ist eigentlich der Veranstalter in der Pflicht

Es darf ja nicht sein, dass eine Strecke, die im Trockenen gut zu laufen ist, bei Regen gefährlich wird. Wenn da mehrere Metallbodenbrücken sind, müßten die gefährlichen Streckenabschnitte z.B. durch Teppichboden gesichert werden. Genauso wie Metallpoller, die sich nicht entfernen lassen, mit Schaumstoff umwickelt werden sollten. Aber auch das machen immer weniger Veranstalter. Der Veranstalter hat da eine gewisse Sorgfallspflicht, auch wenn er sich einen Haftungsausschluss unterschreiben läßt, es sei denn, es handelt sich um einen rein privaten Lauf wie z.B. die TTdR, wo man dan auch die Straßenverkehrsordnung beachten muss.
Ich bin aber froh, dass Du so vernünftig warst, und auf Deine Gesundheit geachtet hast. Ich möchte doch, wenn ich wieder ins Laufgeschehen eingreife, nicht auf meinen Trainingspartner verzichten... :-)

Liebe Grüße aus dem Lazarett
Renate

Längere Laufpause

Nächtes Jahr nicht mehr dabei

jr Den Lauf werde ich wohl nächstes Jahr nicht mehr einplanen,denn man weiß vorher kaum,ob das Wetter trocken bleibt,an der Strecke dürfte sich Nichts ändern.So war es ein nützlicher Vorbereitungslauf für den Trierer Stadtlauf(HM)nächsten Sonntag,die Tapperingwoche vor dem 10er in Gerolstein war jedoch unnötig.
Mit freundlichen Gruß
Jörg

Seh ich ein bißchen anders als der Rest.....

Vorsichtig zu sein um einen Unfall zu vermeiden und dabei auf die Zeit zu pfeiffen ist natürlich vollkommen ok, das hätte wohl niemand anders gemacht, aber...
Wenn ich als Einziger diese Schwierigkeiten habe, wie du selber schreibst, dann suche ich die Schuld zuerst einmal bei mir selbst.Wenn man sich nicht sicher ist wie sich neue Schuhe verhalten ist es leichtsinnig diese als erstes bei einem Wettkampf einzusetzen. Und den Veranstalter für all Unbill die das Wetter so hergeben kann verantwortlich zu machen, halt ich für falsch. Vielleicht kann eine anderer nicht auch durchgeweichtem Teppichboden laufen und Nummer drei grundsätzlich nicht bei Regen oder Wind. Ist aber auch eine Zeiterscheinung für alles und jedes immer jemandern finden zu wollen, der dafür die Verantwortung übernimmt.
Werd für diese Meinung jetzt wahrscheinlich viel Haue kriegen, aber ich seh es so.

keine Haue

ich sehe das genauso. Primaer habe ich allein die Verantwortung fuer mich. Ob das jetzt waehrend eines Trainingslaufes ist oder in einem Rennen. Das Einzige was ich mir von einem Veranstalter wuensche ist, dass er zB die Ueberquerung von stark befahrenen Strassen fuer mich sichert wenn er mich darueber "jagt", oder mich nicht ueber baufaellige/einsturzgefaehrdete Bruecken schickt. Ansonsten sind auf Untergrund wie von Rejokaa beschrieben die Bedingungen fuer alle Laeufer gleich. Wer von den Teilnehmern ein groesseres Risiko eingehen will und damit einen Sturz provoziert: Bitteschoen, nur zu, da lasse ich allen den Vortritt. Wuerden alle Bereiche die evtl ein Risiko bergen "abgeschafft" duerfte es keinen einzelnen Bordstein ohne Treppengelaender oder Rampe (am Besten natuerlich beides) mehr geben, die Rampen jeweils absolut rutschfrei. Und Traillaeufe, womoeglich teilweise sogar ueber Schotter? Never! Ich habe vor Jahren eine aehnliche Erfahrung auf einem nassen Kanaldeckel auf stark abschuessiger Strasse gemacht. Ein Gelaender hatte es dort leider nicht gegeben.
Der Veranstalter konnte nichts dafuer!

cour-i-euse

Na ja, der Unterschied liegt wohl...

...zwischen "schwierig zu laufen" und "Gefahr für die Gesundheit". Ich erinnere mich noch an die GM Null im Dezember 2010. Die wurde recht kurzfristig (zu kurzfristig für mich, denn ich war trotzdem dort) abgesagt, weil der Veranstalter zurecht der Meinung war, dass er das Risiko eines Sturzes auf glattem Untergrund nicht tragen konnte. Als ich die Null dann ein Jahr später gelaufen bin, wußte ich auch warum es so gefährlich gewesen wäre...
Dass jeder erst einmal selbst für seine Stürze verantwortlich ist, ist klar, aber der Veranstalter muss Gefahrenstellen absichern. Vielleicht hätte auf der Metallbodenbrücke auch das Streuen von Sägemehl gereicht. Hier ging es ja nicht um den Regen an sich, sondern um den Metallboden, der von vornherein eine Gefahrenquelle bei Nässe darstellt. Und rejokaa hat wohl mehr Lauferfahrung als die meisten Jogmapper hier. Wenn er Probleme auf dem Untergrund hat, liegt es sicher nicht an der falschen Schuhwahl.

Liebe Grüße
Renate

Längere Laufpause

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