Hallo,

ich habe heute das erstemal Einlagen verschrieben bekommen (irgendwelche Muskeln sind bei mir entzündet, weil ich nicht "richtig" laufe).

Habe vor 2 Jahren regelmässig gejoggt und möchte nun wieder damit anfangen.

Kann ich mir die Einlagen einfach in die Sportschuhe legen oder ruiniert man sich die Einlagen dann schnell?

Hallo, ich laufe seit Jahren

Hallo,

ich laufe seit Jahren mit Einlagen in meinen Laufschuhen.
Habe dem Orthopädieschumacher gesagt, dass die Einlagen zum Laufen sind und dann hat der halt entsprechendes Materila verwendet. Von der Kasse werden dir 2 Paar Einlagen im Jahr gezahlt (Eigenbeteiligung 20 Euro).
Ich lauf meine Einlagen aber deutlich länger als ein halbes Jahr, bin einzelne Einlagen auch über drei Jahre gelaufen (der Schumacher war begeistert was seine Einlagen aushalten).

Grüße
michael

Thanx. Die Kasse zahlt zwei

Thanx.

Die Kasse zahlt zwei mal Sporteinlagen oder zwei mal generell?

MIr wurd heut gesagt, dass ich nur 5-7 euro zuzahlen muss (also Einlagen für normale Schuhe). War im Sanitätshaus und nicht beim Schuhmacher (nachdem ich erstmal mit dem Rezept in der Apotheke stand... wie gesagt, meine erste Eimlagen;)

Sportschuheinlagen

Hallo,
ich kann mich Michael nur anschließen. Trage auch schon jahrelang Einlagen in Sportschuhen (und nur dort).
Lass dir die verschriebenen Einlagen auf jeden Fall als Sportschuheinlagen herstellen. Andere wären viel zu schwer und zu unbeweglich (hatte ich anfangs auch). Geh, wenn machbar, zu einem Hersteller, der sich auf Sporteinlagen spezialisiert hat (z.B. Bauerfeind).
Vergess aber beim Einlegen der orth. Einlagen nicht, die ursprünglichen Einlagen im Sportschuh herauszunehmen, also zu ersetzen (nicht lachen,...alles schon vorgekommen).
Gut Lauf und Gruß
Klaus
http://www.BeLi-Geschenkartikel.de

das ist aber ganz schön billig...

die Zuzahlung für eure/deine Einlagen ist sehr niedrig. Meine haben pro Paar, halt dich fest, €50 Zuzahlung gekostet. Sport Ehrl in Bad Soden. Da frage ich mich jetzt,ob ich in einer 'Apotheke' Einlagen erworben habe...

tu Dir bloß nicht...

die normalen Korkdinger in die Laufschuhe!
Du kannst nicht ordentlich abrollen, weil die zu hart sind, und sie halten auch nicht lange, weil sie ja für solche Beanspruchungen nicht gemacht sind.
Es gibt Sanitätshäuser, die können auch Sporteinlagen. Fragen, fragen, fragen.... laut, deutlich und notfalls mehrmals (auch ungefragt) sagen, dass Du damit Laufen willst.

kommt auf die Einlagen an...

je nachdem... ist unterschiedlich und vielleicht (?) auch von der Krankenkasse abhängig.

teurer als orthopäde sagt...

ich trage auch schon lange Einlagen...sowohl für normale als auch für sportschuhe (und die Dinger halten echt ewig :)

aber mir wird auch immer zunächst gesagt, dass die zuzahlung nur 5 bis 10 euro wäre...aber zahle dann immer um die 20 euro

aber im endeffekt ist es mit den einlagen doch angenehmer, als ohne...insofern lohnt sich das geld

Einlagenwissenschaft

Du sprichst ein Problem an, das unter Läufern weit verbreitet ist. Meine wichtigsten Erfahrungen in diesem Zusammenhang sind folgende:

1. In enger Abstimmung mit lauferfahrenem Orthopäden und Physiotherapeuten (!) abklären, ob die Einlagen wirklich notwendig sind, oder ob die Probleme (Reizung, Beschwerden) auch anders gelöst werden können.

2. Wenn Einlagen sinnvoll sind, dann spezielle Laufschuheinlagen anfertigen lassen und einen Orthopädietechniker wählen, der viele Läufer betreut. Fußdruckmessung empfohlen (kann aber eben nicht jeder O-Techniker mangels Gerät durchführen).

3. Niemals Einlagen in bereits gestützte Schuhe (z.B. mit Pronationsstütze) legen, sonst gibt's noch größere Probleme als ohnehin schon vorhanden. Für alle Neulinge im Laufsport: Damit ist nicht (!!) die eingelegte Sohle gemeint, die sowieso entnommen werden muss, sondern der Schuhtyp. Bei Einlagennutzung also immer Neutralschuhe als Basis nehmen.

4. Bei Umstellung auf das Laufen mit Einlagen, zunächst nicht jeden Lauf mit den Einlagen machen. Der orthopädische Anpassungsprozess dauert lange, und je länger und häufger man vorher ohne Einlagen gelaufen ist, umso länger dauert die Umstellung. Probleme werden also nicht unbedingt sofort verschwinden, sobald man in Einlagen unterwegs ist.

5. Nicht entmutigen lassen, wenn es mit den Einlagen nicht gleich besser wird. Es lohnt sich, an der Schuh- und Einlagenauswahl (einschließlich Nacharbeitung) so lange zu werkeln, bis es passt.

6. Einlagen ersetzen nicht die Notwendigkeit eines umfangreichen Dehn- und Kräftigungsprogramms, ohne das es bei Läufern auch immer wieder zu Beschwerden kommt.

7. Keep on running!

Beste (leidgeprüfte) Grüße
klada

danke

danke klada für diese Liste. ist im Zettelkasten abgelegt.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 23. Leipziger Silberseelauf am 27. Mai 18 Uhr)

Durch Einlagen schlimmer als vorher

Hallo,

also ich war auch beim Orthopäden, weil ich an einem Schienenbeinkantensyndrom (Shin splin) gelitten habe. Der Orthopäde und Sportmediziner hat mir dann Sporteinlagen für die Laufschuhe verschrieben. Am Anfang hatte ich mit und durch die Einlagen keinerlei Probleme. Also habe ich die Einheiten stetig aber schnell gesteigert. Bin dann alles mit Einlagen gelaufen. (meine Normalstrecke hatte ca. 12 km, gelaufen 3 - 4 x die Woche) Dann habe ich zwei 20 km Läufe innerhalb von 2 Wochen gemacht. Danach ging NIX mehr. Erst habe ich gedacht, naja, Zerrung oder so. Bin dann noch 2 – 3 mal kurze Einheiten gelaufen (ca. 5 km). Die nächsten Tage konnte ich mich dann immer nur noch humpelnd bewegen. Dann bei einem erneuten Versuch bin ich keine 100 m weit gekommen.

Diagnose Überlastung des Pes Anserinus. Diagnose bestätigt durch MRT.

Nach Aussage des Arztes hätte ich die Einlagen (Sporteinlagen für meine Laufschuhe) auch in den normalen Straßenschuhen tragen sollen. Weil der orthopädische Gewöhnungsprozess des Körpers länger dauert. Toller Hinweis nachdem es zu spät war.

Ich kann jetzt seit über 5 Monaten nicht mehr laufen. Nun habe ich langsam mit einer Strecken von 1,5 km wieder angefangen. Natürlich nicht schmerzfrei. Ob es jemals wieder was wird? Wer weiß.

Also ich kann nur empfehlen, langsam und damit meine ich wirklich langsam an die Einlagen gewöhnen. Auch halbe Einlagen (für die Straßenschuhe) verwenden. Ich für meinen Teil werde lieber die Schienenbeinschmerzen ertragen als das jetzt hier.

Ich will hiermit nicht sagen, dass Einlagen grundsätzlich schlecht sind. Bei mir hat es am Anfang ja auch was gebracht, aber in jedem Fall ist ein ganz langsamer Gewöhnungsprozess mehr als sinnvoll.

hi sideleap

ich hatte auch nach diversen problemchen einlagen bekommen und mit denen war es nach einer eingewöhnungszeit auch angenehm zu laufen. letzten oktober bin ich dann viel ohne einlagen gelaufen (ging ja ganz früher auch, dachte ich mir) und hatte auch keine probleme bis 17-18km, dann fieser schmerz in der hüfte, beinaufsetzen unmöglich. also einlagen wieder in die schuhe. schmerz weg. jetzt waren neue einlagen fällig und es ist einfach nur ätzend. ab 20 km schmerzt das knie ( für 4-5 tage)--neuer besuch beim einlagenfredi, der die einlagen nachgebessert hat. neuer test durch mich. das alles stinkt mir. auch, dass ich überhaupt auf die dinger angewiesen bin. deshalb werde ich jetzt verstärkt im sommerurlaub barfuss laufen und viel nike free 5.0?. vielleicht hilfts ja die füsse soweit zu trainieren, dasss es dann ende des jahres auch wieder ohne einlagen geht. @ alle: über eure erfahrungen/tips diesbezüglich bin ich dankbar.

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