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Hallo,

ich habe ja vor knapp einem Jahr mit dem Laufen angefangen und eigentlich seitdem auch immer einen verspannten Rücken. Hab das bisher aber nicht mit dem Laufen in Verbindung gebracht, weil mir das Laufen eher gut getan hat.

Vor kurzem war ich aber das erste mal wegen "Steifen Nacken" beim Chiropraktiker der mich wieder eingerenkte und mir ist nun erst aufgefallen das die Verspannungen von schon ewig vorhandenen Wirbelblockaden kommen könnten.
Mein Problem ist dass wenn ich eingerenkt wurde und selbst eine Woche aussetze mit dem Laufen, bin ich nach dem ersten Lauf direkt wieder blockiert. W8rde nun schon dreimal eingerenkt. Meist Brustwirbelsäule. Ich höre aber auch kein Knacken oder so. Ich merke nach dem Lauf oder am nächsten Tag dann meist einfach nur starke Muskelverspannungen im Brustbereich und Nacken. So ein lähmender Schmerz wo man Sekunden sich nicht bewegen kann.
Außerdem halt der leichte Druck am entsprechenden Wirbel.

Ich werde mich nächste Wche mal bei einem Orthopäden vorstellen, ggf. Röntgen lassen und erstmal solange aussetzen und mich mal mehr dem Rückentraining zuwenden. Einrenken soll auch nicht gut sein, so muss ich nun erstmal mit der Blockierung solange warten und schauen was man alternativ machen kann... Hab vom Allgemeinmediziner noch ein Rezept für "Manuelle Therapie" bekommen. Mal schauen wie die helfen können...

Aber kennt das jemand? Wovon kann das kommen? Ich habe aber keine Starken Schmerzen in der Wirbelsäule, so schließe ich Bandscheibenvorfall etc. einfach mal aus.
Ggf. schiefe Wirbelsäule oder falsche Schuhe? Ich arbeite halt viel am PC und will das Laufen eigentlich nicht aufgeben. Ich hoffe ja sehr dass der Orthopäde mir nicht genau das verbieten wird.
Habe nun auch noch Calcium empfohlen bekommen. Aber das hilft wohl eher gegen Muskelprobleme und nicht gegen die Blockaden....

Freu mich über jegliche Tipps zur Besserung.

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kenn ich...

...bei mir war die Ursache ein zu schwache Leistung des linken Beins, das mal unfallbedingt verwurstelt wurde. Feststellen kann man eine ungleiche Beinkraft mit einer Biodex Maschine, die in guten Sportphysiopraxen eigentlich vorhanden sein sollte. Bei mir folgte ein gezieltes Krafttraining des Beines sowie der Stützmuskulatur/Tiefenmuskulatur insbesondere im Rücken- und Bauchmuskelbereich. Nicht schön - aber effektiv und aktuell laufe ich absolut beschwerdefrei.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit in den Niederlanden ausgebildeten Physiotherapeuten gemacht. Hör dich am besten mal bei den Jogmappern deiner Wohngegend um, wen die so empfehlen, den kaum einer von uns war noch nicht beim Orthopäden ;-))
Was ich dir zudem empfehle ist ein regelmäßiges Rumpfstabilisationstraining in deinen Plan einzubauen. Geht auch zu Haus ganz gut mit Therabändern.
Also was mit Gummi - und das kann ja auch Spaß machen!

Dir erstmal gute Besserung und gute Diagnose.

Viele Grüße

Fltitzfritz

Hallo, danke für dein

Hallo,
danke für dein Post.
Das heißt du hast dann gezielt mehr das schwächere Bein trainirt?
Werd mir aufjedenfall auch noch so ein Theraband holen. Da kann man ja auch gut viel mit machen wenn man mal keine Zeit für ein Gerätetraining etc. hat.

Viele Grüße...

ähnliche Probleme

Hallo SeagalHH,

hatte ähnliche Probleme bis ich beim Orthopäden war und dort wurde festgestellt, dass mein linkes Bein 8mm zu kurz war. Die Schwierigkeit war, dass sich diese Fehlstellung auf meinen Rücken ausgewirkt hat bzw. ich hatte in eineinhalb Jahren drei IGS Blockaden.
Seit über einem dreiviertel Jahr bin ich wöchtentlich ein bis zwei mal im Fittnessstudio um meine Rückenmuskulatur zu stärekn und ca. alle 2 Wochen (3 Wochen) bei einem Physiotherapeut der mir hilft meine Fehlstellung im Becken zu korrigieren und Blockaden im Rücken löst.

Gruß Maetz

Sportarzt

Moinsen,

das hatte ich auch und laufe mittlerweile schmerzfrei.

Die Gründe für die Blockaden können so vielfältig sein, wie die Behandlungsmethoden. Du brauchst eine richtig sinnvolle Diagnose, mein Tipp: suche Dir einen guten Sportarzt. Sportmediziner haben immer ganz andere Lösungsmuster im Kopf als "normale" Mediziner, weil sie sich mit der spezifischen Belastung Deiner Sportart gut auskennen. In Hamburg würde ich Dr. Till Steinmeier empfehlen, der ist selbst Läufer und hat einen sehr guten Ruf. http://www.fit-im-puls.de/dr/

Viele Grüße,

Stephan

Einrenken

normalerweise renkt nichts aus, also ist einrenken Quatsch!
Ich würde zunächst eine intensive Diagnostik machen lassen- am besten von laufendem Orthopäden oder Unfallchirurgen. Danach richtet sich die Therapie. Zu überlegen wäre auch die Therapie bei einem Osteopathen, weil die von einem gesamtheitlichen Konzept ausgehen

MEIN Bein

...habe ich mit der bereits erwähnten Biodex Maschine und zustätzlich mit einbeinigen Kniebeugen, einer Beinpresse und einem Minitrambolin trainiert. Du liest bisher viel richtiges in den Kommentaren, betonen möchte auch ich, dass die gute Diagnose nun im Vordergrund steht. Viel Glück dabei!

Flitzfritz

Omnipathie

Hallo!

Klingt zwar komisch ist aber so "Cranio Sacral".
Ist eine fantastische Methode um Störungen zu finden und ein Lösung zu erarbeiten. Hatte selber ein Problem mit dem linken Bein. Nach einem Rad-Unfall vor zig Jahren (20)war mein Knie ein wenig beleidigt und hatte dadurch ab und zu ein Problem mit dem linken Bein. Ab und zu Krämpfe aus heiterem Himmel. Nach zwei Benhandlungen war das Problem weg. Ich war vorher sehr skeptisch gegenüber dieser Methode, aber ich habe es bei meinem Pferd gesehen, das es wirkt. Tiere können in dieser Weise nicht beinflusst werden,
sie zeigen einem ob es hilft, oder nicht. Man kann Ihnen nichts einreden.

Gute Besserung!!

genau das ist auch mein Problem

Der Orthopäde hat ein zu kurzes li Bein (8mm) festgestellt und eine daraus resultierenden Beckenschiefstand als Ursache meiner Lendenwirbelprobleme diagnostiziert. Ein paar Einlagen zum Höhenausgleich haben das Problem gelöst.
Da ich einen stehenden Beruf ausübe und desöftern in gebügter Haltung arbeiten muss ist eine Brustwirbelproblem aufgetreten das ich durch gezielte Rückenschule und Rückengymnastik versuche zu beheben. Gibt es dennoch mal Probleme (Schmerzen) lege ich mich auf den Rücken und mache eine Kerze bzw. ich lege die Zehenspitzen über meine Kopf wieder auf den Boden und lasse dann ganz langsam wieder abrollen. Dabei gibt es dumpfe Knackgeräusche im BW bereich und danach ist fast alles wieder gut.
Die Idee zu einem Orthopäden zu gehen ist zunächst mal gut aber jeder sollte in sich selbst reinhören und zusehen was man ohne med. Hilfe allein machen kann. Keine Experitmente, sonder Gymnastik nach dem alten Turnvater Jahn bewirken schon Wunder.
Gruß Bernd

vielleicht besser ein CT?

imho ist Röntgen in dem Fall nicht aussagekräftig, besser wäre ein CT. Hatte ähnliche Sympthome und mein Verdacht (!) ist heute, dass mein Bandscheibenvorfall (C6/C7) möglicherweise von wiederholten Einrenkereien gekommen sein könnte. Manuelle Therapie ist für mich nachwievor die beste Therapie, aber ist ja bei jedem anders! Inzwischen versuche ich mit Muskelentspannung nach Jacobsen die Verspannungen etwas zu lindern. Alles Gute und sportliche Grüße

Danke.

Danke für die vielen Tipps. Wer mal schauen was der Orthopäde sagt und die manuelle Therapie machen.
Wenn ich nicht weiterkomme werde ich ggf. den Sportmediziner in HH nochmal aufsuchen.
Das mit dem CT wird ja bestimmt auch erst der Orthopäde entscheiden...

Hoffe das lässt sich schnell klären.

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