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Nachdem ich im letzten Jahr ein, für mich, doch recht enttäuschendes Marathondebuet in einer 4:52:32 hingelegt habe, ging es also in diesem Frühjahr nach Kopenhagen. Natürtlich schon ein paar Tage vorher, um noch was von der Stadt zu sehn. Ist wirklich sehr hübsch und alles in 2 Tagen sehr gut machbar.

Am gestrigen Sonntag ging es dann um 7 Uhr aus den Federn, bissel fertig machen, auschecken und dann ab zum Start. War Gott sei dank nur 500m vom Hotel entfernt. Wie ich leider feststellen mußte, war es insbesondere im Vergleich zu Stockhom im letzten Jahr, nicht wirklich toll organisiert. Zu wenig Platz für zu viele Menschen. Taschen wurden nicht wirklich bewacht. Toiletten? Da gab es schon 1,5h vor Start ca 25m Schlangen. Lsg: Hauswand. Selbst Schuld!
Dann ab an den Start. Und los geht's. Hab zwar nix gehört oder gesehn, aber auf einmal gehen alle los. Also sag ich mir, so erstmal Tempo und Platz finden. Was sich allerdings recht zügig einstellt. Mit ner vernünftigen Zeit von 58 Min zieh ich die ersten 10km durch. Mein Körper spürt noch gar nichts. Als wenn ich gerade aufgestanden bin. Gut also weiter. Halten wir das Tempo mal bis zum halben. Da warten die liebsten, die mich mit ohrenbetäubendem Lärm empfangen :-))) Schnell nen Schluck aus der Buddel, ne Waffel, ein paar Bilder und weiter geht's!
Jetzt geht's ans Eingemachte, denke ich. Mein Körper tut allerdings immer noch so, als wenn ich auf der Couch Fussball gucke. Endloses Runner's high oder hätte auch Haile heute keine Chance gehabt? Gibt ja mal solche Tage! (Meiner war gestern!)
Jetzt mal mit Musik zur weiteren Motivationssteigerung. Gitarren und Double bass machen sich immer gut im Kampf gegen sich selbst! Ich konzentiere mich auf die Technik, um Kraft zu sparen und zack schon wieder meine liebsten bei Kilometer 28. Schnell nen paar Fotos und weiter. So langsam wird es unheimlich. Ich denke, wenn das weiter so läuft, zieh ich die letzten durch! Bis 37 konzetriere ich mich nur auf's laufen (außer am Stadion des FC Kopenhagen, da mußte ich mal kurz blinzeln), nehme eifrig noch etwas Wasser und Gummi-cola-powerbar-irgendwas-Bärchen zu mir und beginne meinen Endspurt. Ich ziehe an bis auf nen 5:25er Schnitt und komme so bis Kilometer 40. Da es mir auch jetzt immer noch sehr sehr gut ging, zog ich einfach noch mehr an und knallte nochmal an 25 Läufern vorbei ins Ziel. 4:07:58(offiziell!) Zielzeit also um 44 Min verbessen. WOW ich bin wirklich immer noch selbst überrascht. Vor allem aber in Anbetracht der Tatsache, dass es mir wirklich gut ging danach. Ich hatte gar keine Probleme oder Wehwehchen. An diesem Tag hätte ich wohl auch nen Ultra laufen können ;-)

Fazit:
Klasse Stadt, nette Leute und sehr schöne und rehct einfache, da flache Strecke
Aber es reicht meiner Meinung nach diesen Marathon einmal mitzumachen, da es, glaube ich, schönere, größere, besser organisierte Laufveranstaltungen gibt!

...und jetzt heißt es entspannen und dann heißt das Ziel BERLIN! Wenn Haile da seine Weltrekorde knackt, dann schaff ich es in diesem Jahr auch noch unter 4h :-)

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Glückwunsch

Besser kann der Zweite M doch gar nicht laufen, das du dich in Berlin verbessern tust wünsche ich dir, jedoch haben hier im forum schon viele über den M In Berlin geschrieben. Das Fazit war einstimmig: als Event ganz nett, aber überlaufen das man auf Zeit gehen kann.

Gruß Jürgen

Kopf runter und durch

So entspannt zur neuen

So entspannt zur neuen Bestzeit. Schick. Meinen Glückwunsch.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

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