hoffe bin richtig hier, um meinen frust abzulassen und vielleicht ein paar gute tipps zu bekommen.

im august'11 habe ich mit dem joggen begonnen. ich war konditionsmaessig auf 0 und habe schoen langsam den aufbau mit intervall gemacht. war bis zum winteranfang regelamessig 3x pro woche unterwegs.

dann fingen die erkaeltungen an... "dank" 2 chemotherapien in 2jahren, ist mein immunsystem sehr anfaellig und die erkaletungen ziehen sich auch ueber wochen hin.. die letzte erkaeltung hatte ich im april und sie zog sich ueber 6 wochen hin!!! es hat mich konditionsmaessig weit zuerueck geworfen, da ich wirklich nicht joggen konnte -meine nase lief praktisch nonstop neben dem husten.

das laengste was ich jemals gejoggt bin, sind 10km in etwas mehr als einer stunde.
das war einmal..... seit der letzten erkaeltung komm ich einfach nicht mehr auf touren :-/
momentan jogge ich meistens zwischen 6 und 7km. weiter gehts einfach nicht. ich moechte im herbst an einem 10km teilnehmen und bin der meinung, dass das realisierbar ist.

ebenfalls vergleiche ich mich dauernd mit leuten, die mir konditionsmaessig weit ueberlegen sind. oder dann meine freundin, die zur gleichen mit joggen anfing und heute laenger und weiter mag als ich. sowas frustet mich einfach enorm. ich moechte gerne etwas fuer meine gesundheit tun, nur klappts irgendwie nicht. dass mir schon seit beginn die knie weh tun beim joggen ist nur noch nebensaechlich. (baender seien i.o laut arzt, er tippe auf ueberbeanspruchung...)

ich hab nicht als ziel einen marathon zu laufen. ich muss auch nicht wie eine gehetzte joggen gehen. aber ich moechte gerne eine stunde am stueck laufen koennen (ohne total ausser atem zu sein) und etwas fuer mich und meine gesundheit tun.

Ruhig Blut. Ich denke,

Ruhig Blut.

Ich denke, gesund werden ist erst einmal das Wichtigste.
Also viel Vitamine, Eiweis wenig Kolenhydrahte usw.
Insbesondere habe ich mit höherdosierten Kombipräparaten und viel natürlichen Zitronensaft gute Erfahrungen gemacht.

Alles Andere kommt dann automatisch.
Und wenn laufen momentan zu viel ist, gehe walken und fange langsam auf diese Art an dich fit zu machen.

Du schaffst das!

Ich denke Du brauchst Geduld mit Dir selber

und vielleicht Vitamin C mit Zink nehmen für's Immunsystem? Natürlich und gut essen - also viel frisches Gemüse und Obst und all das, was der Körper so braucht.

Und vor allem: in der Zeit der Gesundung den Körper nicht überbeanspruchen. Vielleicht mal etwas mehr Schlaf - keine Ahnung wie es da aussieht bei Dir. Hab ich auch mal gelesen, dass das gut sein soll.

Vergleich Dich nicht mit anderen - die haben nicht Deine Erkrankung hinter sich. Es macht Dich auf Dauer nicht zufrieden. Glücklicher wirst Du, wenn Du die Fortschritte an Dir selber merkst und Dich nur mit Dir vergleichst.

Werde gesund - und geh draußen spazieren. Oder fahr Rad. Oder was auch immer Dir Spaß macht.

Lass dir Zeit...

Ich habe letzte Jahr das gleiche erfahren. Zwar war es bei mir nicht (oder n ur teilweise) krankheitsbedingt, aber auch bei mir ging es irgendwann nicht mehr weiter - es ging teilweise sogar rückwärts.
Auch ich lief immer so 6-7km und wollte gleichzeitig weiter und schneller laufen, mit ca. 3 Einheiten pro Woche.
Plötzlich stagnierte aber alles, es ging sogar rückwärts - ich wurde langsamer und ich schaffte auch nicht mehr die Strecken, die ich mir vorgenommen hatte. Dazu kam dann auch noch vermutlich ein Schienbeikantensysndrom.
Schweren Herzens setzte ich dann von November bis Februar diesen Jahres aus und fing dann wieder (fast) bei Null an.
Der Unterschied ist aber, dass ich mir nur noch ein Ziel gesetzt habe: Ich möchte weiter/länger laufen. Die Zeit ist mir dabei zunächst einmal egal. Ich orientiere mich nicht mehr an Leuten, die 4Min/km laufen. Generell nehme ich alles etwas gelassener. Wenns mal an einem Tag nicht geht - na gut, dann ists eben ein schlechter Tag.
Zu meiner geänderten Einstellung habe ich auch noch etwas Abwechslung in mein Training eingebaut: Lauf-ABC, Radfahren, Intervalläufe.
Und siehe da: Mittlerweile laufe ich 3-4 mal pro Woche ganz locker zwischen 8 und 14km, also zwischen 25-40km/Woche. Ich habe keine Schmerzen in den Schienbeinen mehr und ich werde, ohne dass ich es möchte, auch langsam schneller.

Ich denke, sich selbst unter Druck zu setzen ist kontraproduktiv. Vergiss erstmal alles, an dem zu dich bisher gemessen hast - geh so lange und so schnell laufen, wie es dir Spaß macht und die Fortschritte kommen von alleine.

Viel Erfolg!

Trainingsansatz

Hallo sindo,

vielleicht findest du in diesem
Blog
ein paar Ideen zur Gestaltung deines Trainings.

Ich bereite mich z.Z. nach Galloway auf meinen ersten Laufmarathon vor und bin über meine Fortschritte der letzen Wochen begeistert.



manchen bei youtube

nur erkältet?

Wurde mal ein Bluttest gemacht? Manchmal ist auch das Pfeiffersche Drüstenfieber (EBV) schuld, das kann ewig dauern, bis die Werte wieder im grünen Bereich sind.
Ansonsten würde ich es mit den anderen halten und sagen: nur ruhig weitermachen, das kommt.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Genau das ist der richtige

Genau das ist der richtige Ansatz!

Weg mit dem selbst gesetzten Druck! Du bist ein Individuum, daher vom Grund her anders als jeder andere Mensch, dazu noch die Krankheitsgeschichte, die Deinem Körper zugesetzt hat! Lauf nicht nach Kopf, sondern das was Dein Körper grad an dem Tag schafft und wenn Du unbedingt länger möchtest, gehst Du zwischenzeitlich einfach und geniesst zu beobachten, was um Dich herum alles passiert. Laufe bewusster und beginne die Bewegung zu geniessen und nicht zu erzwingen!
Und einfach mal schwimmen oder Radfahren um Deinem Körper mal eine andere Muskelarbeit anzubieten wäre sicher prima!

Mach den Kopf frei und lass Deinem Körper die Führung!

Gesunde und mental tolle Kilometer wünscht

Frauke

Hallo Sindo, ich finde es

Hallo Sindo,

ich finde es wirklich bewundernswert, was du leistest/geleistet hast nach dieser sicherlich schweren Zeit.
Was die anderen Jogmapper gesagt haben, will ich nur unterstreichen. Nur eins möchte ich noch ergänzen: Hör wirklich in dich rein und auf dich selbst, was das laufen betrifft. Mach es nicht auf Krampf, nur weil du dir ein bestimmtes Ziel gesetzt hast, das nun schwer für dich zu erreichen ist. Wenn es dir keinen Spaß macht und du dich währenddessen nur abkämpfst, dann könntest du vielleicht überlegen, auch andere Sportarten auszuprobieren. Mir fällt das Laufen auch eher schwer und manchmal hab ich die Nase davon voll, dann gehe ich auch mal Inlineskaten, Schwimmen oder Radfahren. Wenn ich dann wieder zum Laufen zurückkomme, merke ich auch, dass das meinem Laufstil und der allgemeinen Befindenheit während des Laufs sehr gut tut, und ich habe dann einfach mehr Spaß dabei. Darum geht es: dass du Spaß daran hast.

Ich wünsch dir viel Erfolg und alles Gute!

Aller Anfang ist schwer...

Hi Sindo,

würde sagen: Ruhig Blut!

Ich selbst habe 2003 mit ca. 93 kg nach 15 Jahre Abstinenz wieder mit dem Sport angefangen. Zu Beginn nur auf dem Heimtrainer geradelt (wg. der Knie!), dann ca. drei Monate ausschließlich und sehr konsequent auf dem Laufband gelaufen (max. 7 Km/h); schließlich bin ich nach einem halben Jahr das erste Mal raus und in der Natur gewalkt (30 min). Ergebnis: Keine Schmerzen, keine Überlastung.

Im Folgejahr habe ich an einem Halbmarathon teilgenommen; anschließend bin ich 4 - 6 mal die Woche gelaufen und habe ab 2007 bis 2010 jedes Jahr einen Marathon absolviert.

Du siehst, es geht! - Wenn ich mal krank war, hat mich insbesondere meine Heilpraktikerin mit 'Traditionell Chinesischer Medizin' (Kräuter und Tee, manchmal Akupunktur) 'hingekriegt'.

Aktuell bin ich ebenfalls gesundheitlich sehr schwer angeschlagen und kämpfe bereits mit 4 km als Maximaldistanz. Diese Woche habe ich mir vorgenommen, wieder auf's Laufband zu gehen (5 x Woche) - denn dann gibt es keine Ausreden ;).

Du kannst das sicherlich schaffen, laß`Dir Zeit!

Good luck!!!

Sei stolz auf dich!

Sei stolz auf dich, was dein Körper schon geleistet hat! Er hat zwei Chemotherapien überstanden und du warst mit 10km/h schon sehr gut drauf dafür.
Deine übertriebenen Vorbilder helfen dir nicht weiter, gönn dir Ruhe und treib es nicht noch zusätzlich auf die Spitze.
Dein Körper wird leistungsbereit sein, wenn du ihm Zeit zur Regeneration lässt.
Er hat schon viel geschafft und du auch!

Alles Liebe

langsam wird man Schnell

Hallo Sindo,
Gesundheitstips will ich mir sparen,bin kein Artzt.
Zum Trainingsaufbau bis Herbst rate ich, setze dir kein Zeitziel der Weg ist das Ziel, Trainire nur mit Pulsuhr und Hier beachte max. 70% deines Pulses. Vereinfachte Formel 220- Lebensalter = 100%. Lieber niedriger als Höher mit den Werten auch wenn das heist mal wieder Schritt. Nach einigen Wochen spät. 8 Wochen vor den Wettkampf kleine Tempoeinheiten einfügen. Am besten ist hir immer sich einer organiesierten Laufgruppe anzuschließen , die können helfen+ motivieren.
Ansonsten wenn es diech wieder niederstrecht, Spaziergänge gehen immer und tragen zum erhalt bei.

möchte mich ganz herzlich

möchte mich ganz herzlich bei euch allen für die lieben zusprüche und hilfreichen tipps bedanken!
ich seh, ich muss wohl so einiges an meiner inneren (mentalen) einstellung ändern.
wenn ich ganz tief in mich hinein höre, finde ich schon, dass ich ein kleines bisschen stolz auf mich sein darf. leider ist das wirklich gaaaanz tief unten.

aber dank euch hab ichs jetzt ja schwarz auf weiss und wenn ich wieder mal zweifeln sollte, werd ich eure beiträge durchlesen und dann gehts mir bestimmt wieder besser.

vielen, vielen dank!

9mal kluges Halbwissen ;-)

Hallöchen,
versuche dir ein paar Tipps mit meinem Halbwissen zu geben.
1. Ich würde mein Training verändern. Getreu nach meinem Motto: Wer langsam läuft kann später schnell laufen. Ich achte sehr darauf, dass ich die lange Muskulatur ausgiebig trainiere.
Im Grunde heißt das, dass ich Ausdauer trainiere. Es ist mir dabei vollkommen egal wer an mir vorbei rennt.
Ich behalte mir vor in einem ruhigen Puls zu trainieren. Wer seine Pulseinheiten nicht kennt, sollte zumindest eine Maximalpulsberechnung machen. (Tante Google fragen) Wenn man es genau wissen will, kann man einen Laktattest vornehmen lassen.

2. Von 3 Trainingsläufen pro Woche versuche ich einen Lauf im Tempobereich zu laufen. Hin und wieder gehe ich über Steigerungsläufe und Intervalltraining.

Wir müssen darauf achten, dass wir den Aeroben und Anaeroben Bereich gleich gut trainieren.

Zusätzlich achte ich auf meine Ernährung. Vor allem dann, wenn ich auf einen langen Ausdauerlauf über 20-30 km trainiere oder auch auf verschiedene Veranstaltungen wie HM oder Volksläufe trainiere.
Als Ernährungsberaterin mit Sportambition kann ich sagen:
Es ist optimal wenn man seine Nährstoffversorgung wie folgt verteilt.
1. 55% - 60% Kohlenhydrate
2. 30% = Fette
3. 15% Eiweß

Beispiel
Täglicher Energiebedarf 2000 kcal
55 Energie-% Kohlenhydrate ergeben 1100 kcal bei einer Gesamtenergiezufuhr von 2000 kcal. Da 1 kcal in ca. 0,24 g Kohlenhydraten enthalten ist, entsprechen 1100 kcal 264 g Kohlenhydraten.
30 Energie-% Fett ergeben demnach 66 g Fett (Faktor 0,11) und 15 Energie-% Eiweiß 72 g Eiweiß (Faktor 0,24).
Quelle dieses Beispiels: http://www.ernaehrung.de/tipps/allgemeine_infos/ernaehr13.php
Erst im Bereich des Leistungssports sollte man tatsächlich die Eiweißzufuhr erhöhen.
(Generell würde ich aufgrund deiner Chemo pflanzliche Eiweiße empfehlen.)
Kennst du Colostrum? Ich habe viele, ganz viele Teilnehmerinnen die sagen:
Das trägt wie bescheuert dazu bei, das Immunsystem wieder auf Kurs zu bringen.

Vitam C nur nach Anleitung nehmen. Das kann durchaus toxisch wirken.

Lg Petra

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