Wenn meine Vorfahren vor 2000 Jahren einen 40-jährigen Spaziergang durch die Wüste gemacht haben ist das eine Sache.
Der Taunus in Zeitesn des Klimawandels eine andere.
Ich musste gestern schon nach 7km in der Mittagsglut kapitulieren...
Die Ahnen hätten sich über ihre extrem hellhäutige und sensible Nachfahrin sicherlich köstlich amüsiert.
Meine besten Zeiten und Läufe hab ich grundsätzlich im Winter. Sonne vertrag ich nicht und muss jetzt gegen 6-6.30h starten damit es erträglich und angenehm ist.
Dennoch hat mich gestern mittag, 11.15h irgendwas dazu getrieben, hochmotiviert vor die Tür zu treten, mit dem Vorsatz 15-20km zu traben.
HA!
Nach 7km in der Hitze -he, wo war der Schatten?- hat der Kreislauf schlapp gemacht und ich hab am hellichten Tag angefangen Sternchen zu sehen.
Wie ein Schneehase in der Wüste... Die Zunge am Gaumen die ganze Zeit über festgeklebt, keine Luft. Wie ein lungenkrankes Kamel!
Wieder eine Lektion gelernt. Man sollte sich nicht auf nseine mediterranen Wurzeln verlassen. Man sollte- wenn schon so dämlich, in der Mittagshitze zu laufen, mindestens mal ein Schlückchen Wasser dabei haben, etc. Vielleicht ein Sonnenschirmchen noch?
Nie wieder!
Lieber genieße ich auch weiterhin die Morgenfrische und die beeindruckenden Sonnenaufgänge.

Petaluda

"Lauft schön"

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