Benutzerbild von J.D.Rune

An dieser Stelle Zitiere ich ntv.de (http://www.n-tv.de/sport/Nadal-rauscht-Richtung-Rekord-article6431996.html)
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"Die zwei Gesichter des Rafael Nadal könnten unterschiedlicher nicht sein. Neben dem Platz ist der Spanier schüchtern, nervös und traut sich kaum, die kitschig verzierte Geburtstagtorte anzuschneiden, die ihm bei den French Open in Paris überreicht wurde. Nadal möchte am liebsten weg, mit jeder Faser seines Körpers, auch noch mit gereiften 26.

Auf dem Platz aber verwandelt er sich jedoch in ein Biest, das seinen Gegnern nichts gönnt. Der Vergleich mit dem Radfahrer Eddy Merckx, der auch im Gelben Trikot bei der Tour de France noch jede Sprintetappe gewinnen wollte, und so zum Kannibalen wurde, drängt sich förmlich auf."
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Man könnte meinen es ist ein Kannibale oder er sei unersättlich, ich habe dazu eine andere Meinung:
Wenn du als Sportler etwas willst, ein Ziel vor Augen hast, dann ist es ein Mittel bei Dingen die du gut kannst deine Gegner zu demütigen. Und diese Demut zu erkennen, ist auch eine Art Genugtuung auch in Referenz zu sich selbst. Man weiss wieder wo die eigene Stärke ist, es hilft ungemein auf dem Weg zum Ziel das immer und immer wieder vorgesetzt zu bekommen. Nicht weil die Motivation knickt, sondern weil das was man macht eine bestätigung braucht ob es der richtige Weg ist.

Ein Beispiel aus meiner Sicht:

Beim Weltrekord von Makau in Berlin war es genauso, ich glaube Makau ist den Anfang überpaced auch nur um Haile zu demütigen, weil Makau wusste, das Haile ein gleichmäßiger Läufer ist. Makau wusste das, hat es genutzt. Ich denke mir war so, dass der Weltrekord mit positiven Splitt sogar gelaufen wurde? Sicher bin ich mir nicht, nur das Makau die letzten Kilometer nicht mehr in Pace gelaufen ist. Das war die Zeche für den schnellen Anfang.

Glaubt mir hätte ich die Möglichkeiten dazu, ich würde es genauso machen.

2
Gesamtwertung: 2 (4 Wertungen)

Wer bitte ist Makau?

Wenn der Makau eine Karriere hingelegt, die ihn in die Lage versetzen könnte einen Haile zu demütigen, ist zweiter wahrscheinlich schon ein Greis und hat dafür nur ein zahnloses Lächeln übrig.

Ich weiß nicht ich kenne

Ich weiß nicht ich kenne eininge Spitensportler, die sich im Wettkampf nichts genönnen. aber anschließend zusammen ein ´Bierchen trinken gehen. Das hat mit Demütigen im Sinne von niedermachen nichts zu tun. Ich würde es eher als Eye of the Tiger bezeichnen. Keiner verliert gerne.

Helden gesucht!!!

Keine Demütigung.

Es mag ja sein, dass Makau das Rennen taktisch bewusst so gestaltet hat um Haile G. früh in die Schranken zu weisen und so den psychologischen Vorteil des Führenden zu nutzen. Ob er ihn damit aber unbedingt demütigen wollte, möchte ich bezweifeln.

Ich überhole auch lieber als dass ich selbst überholt werde. Beim Tischtennis gewinne ich auch lieber als dass ich verliere. Es liegt mir aber fern, irgendjemanden demütigen zu wollen. Und ich glaube nicht, dass Spitzensportler da anders denken. Zum Willen einer Demütigung des Gegners gehört schon ein gehöriges Maß an persönlicher Rivalität und Antipathie.

Gruß

Sirius
... der demütig rennt.

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