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Als ich mir die Schuhe schnürte, muckerte mein Kreislauf, Shit Wetter. Der erste Kilometer im Wald - reinste Waschküche. Ab dem dritten Kilometer begleitete er mich. Er kam und liebkoste meinen Kopf, strich sanft über meinen Rücken. Ich sog seinen Duft in mich ein und grinste wie blöd. Regen. Extra für mich zum Feierabend legte er noch mal richtig auf. Er wurde stärker und stärker, die Waschküche ersoff einfach.
Eigentlich waren 7km geplant, aber es ging nicht. Ich konnte einfach nicht an der Weggabelung gerade aus laufen. Unmöglich, nicht noch mit ihm ein weiteres Ründchen zu klönen. Dann hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil man sich daheim sicher Sorgen machen würde, wo ich bleibe. Aber trotzdem bin ich jene Kurve gelaufen, statt den Pfad nach Haus zu nehmen. Die Schirmmütze in der Hand prasselte er mir durch's Haar, pudelnass und einfach glücklich.

Am Ende wurden es mehr als 11km, die wie Urlaub waren. Daheim hatte man den Regen registriert und mich gar nicht sooooooooo früh erwartet. :-)

Ich hoffe, ihr konntet ebenso genießen.

Oh ja, hier auch!

Aber hier war der Regen nach Feierabend nicht so stark, sondern ganz sanft. Der Duft des nassen Parks, der zarte freundliche Regen auf der Haut, wunderbar. Nur die Mütze lasse ich auf, damit er mir nicht allzusehr die Brille vertropft und die Sicht nimmt.

haste schön geschrieben!!!

haste schön geschrieben!!! du bist 'ne echte regenfetischistein!!!
liebe grüße- christiane

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