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Feierabend und nichts zu tun? Schlechtes Fernsehprogramm? Kein Lauf auf dem Plan? Da gibt’s eine etwas komische Abhilfe: Einen kleinen Bericht zu einem etwas längeren Lauf. 72,7km sind lang...

Es ist jedes Jahr das gleiche Bild. An einem Freitag im Frühjahr sieht man Autos auf der Autobahn, früher die Trabbies und Wabu’s. Heute haben sich die Typen geändert. Aber in der Heckscheibe findet man Startnummern angepinnt – Dann sind wieder diese Verrückten auf dem Weg nach Eisenach - Nicht zum Wartburgtreffen, sondern einfach nur zum Laufen.

Zum Laufen auf dem Rennsteig – dem Höhenwanderweg des Thüringer Waldes. Auf diesem Weg überlegten sich 1974 Leute einen längeren Lauf zu veranstalten – den Rennsteiglauf. Etwas für Helden, für Verrückte, für Läufer, die mehr wollten. Als Kind habe ich die Leute bewundert, die diesen Lauf absolvierten. Für mich war es unvorstellbar dies zu schaffen. Heute gibt es viele Ultras überall auf der Welt und diese zu Laufen muß man schon ein Stück verrückt sein, aber ungewöhnlich ist ein Ultra eher nicht mehr. Der Rennsteig hatte für mich selbst allerdings immer etwas Besonderes. Nachdem ich also im letzten Herbst mein M-Ziel erreicht hatte, beschloß ich dass nun Schluß ist mit der Hetzerei. Jetzt geht es gemütlich auf die langen Distanzen. Schließlich ist man Hobbyläufer und Intervalle mag auch ich nicht.

Der heutige Rennsteig-Super-Marathon verläuft auf 72,7 langen Kilometer. Start ist in Eisenach auf 211üNN, das Ziel in Schmiedefeld. Bis dorthin geht es in Summe runde 1500 Höhenmeter aufwärts und knappe 500 Höhenmeter abwärts.

Zur Vorbereitung hatte ich ja schon das eine oder andere geschrieben. Nun war es also so weit. Freitagmittag ging es auf nach Eisenach. Bereits auf dem Weg sah man an den Autos die Gleichgesinnten. In Eisenach angekommen, ging’s kurz ins Hotel und dann zur Startnummernausgabe wo Jan (Kingkoe) schon auf uns wartete. Gefunden hatten wir uns schnell. Startnummer abgeholt und dann zum Klöße essen. Lecker! Und viel! Da kommen die großen Stadtläufe eben doch nicht mit. Klein, aber fein! Nach einer Runde Klöhnen und etwas Bier (zum Einschlafen!) gings dann recht zeitig wieder ins Hotel. Wir hatten schließlich Großes vor am nächsten Tag: 72,7km Laufen. Hupsi kam leider erst sehr spät in Berlin weg, womit wir schon wieder im Hotel waren, als er erst ankam. :-(
Das Wetter war perfekt! Bedeckt, Trocken (obwohl es die ganze Nacht durch geregnet hat) und schön kühl - die ganze Strecke lang. Besser geht wirklich nicht.
Die Sachen für den Morgen lagen alle schon bereit. Auch der Pulsgurt war anbei, da ich vorhatte die ersten 20/25km vor allem bei den Anstiegen auf den Puls zu achten. Ich hatte schließlich keine Ahnung, wo ich stehe bezüglich der Berge. Die Distanz machte mir keine Bedenken. Die teilte ich mir recht einfach ein: Ein wenig mehr, als 14 5km-Runden. Und 14Runden sind ja wohl beherrschbar. Der Weg zum Markt, wo Start ist, war ja bereits am Vorabend erkundet, womit die übliche Routine vor einem Lauf griff: Brustpflaster (Danke MC), Klamotten, Frühstück (nur ein oder zwei Brötchen mit Marmelade und etwas Kaffee), Morgentoilette, damit man maximal Pipie muß, Schuhe an und los.
Mit Jan hatte ich mich Früh verabredet: 'Man sieht sich.' April, April. Wir haben uns nicht gefunden. Auch Hupsi habe ich gesucht und nicht gefunden. Beim Abgeben des Kleiderbeutels hat mich aber einer gefunden: Andreas, der Wuhleflitzer aus dem Wuhletal. Wir sind schon ein paar km zusammen gelaufen und er hatte immerhin schon 8 Mal diesen Lauf nicht nur einfach beendet, sondern ist schon mehr als einmal sehr weit vorn dabei gewesen. Andreas wollte die 6h knacken. Einmal unter 6h Laufen!
Wir schnackten eine Runde, gingen zusammen zum Start, reihten uns recht weit vorn ein. Man will ja nicht gleich zu Beginn ins Gedränge kommen und Andreas hatte halt noch viel vor…
Der Startschuß fiel, es ging über die Matten. Ich machte die Uhr an und lief gemeinsam mit ihm los. Meine „Planung“ war „plötzlich“ nur noch Makulatur. 72,7km und der erste km war unter 5min. Den Berg in Eisenach gingen wir im 5er Schnitt hoch und ich dachte, dass das nicht richtig ist! Das war viel zu schnell! Es kamen noch reichlich km. Was mach ich da? Es ging mir Gut und es war mein Debüt. Da mußte ich nur ankommen. Ich konnte ja jederzeit die Pace rausnehmen. Ich hab an Marcus seinen Leipzig-M gedacht, an Rü seinen in HH, meinen vergeigten M von 2005 und wußte, dass das nicht richtig war, was ich da mache. Aber Andreas lief. Und die anderen hier vorn auch. Also was soll‘s. Ich hatte als Greenhorn das Recht alle Fehler zu begehen, die ich kenne! Ich durfte das! Und ich hab's auch voll drauf angelegt - aber nicht mal wirklich in diesem Bewußtsein. Sondern mehr mit dem Denken: Wenn's nicht mehr geht, nimmst Du halt raus. Zwar wissend, dass das dann wahrscheinlich nicht funktioniert, aber das habe ich verdrängt.
Bis km6 waren die km einzeln ausgeschildert. Konstant 5er Pace. Später ist nur jede volle 'Runde' ausgeschildert. Das Schild bei km10 war allerdings zu zeitig: 47:30min - Das konnte nun aber wirklich nicht sein. Bei km15 stimmte alles: Exakt 1:15h - konstant im 5er Schnitt. Km15-20: 25:12min. Der Puls lag konstant deutlich unter der anaeroben Schwelle. Bei Pmax204 hatte ich nie mehr, als knapp 180 auf der Uhr stehen und es ging von 211HM hoch zum Inselsberg. Das änderte sich den ganzen Lauf nicht. Ich glaube, die Distanz läuft man nicht nach Puls. Aber dazu später. Bis zum Inselsberg wollte ich noch mit Andreas laufen und ihn dann ziehen lassen. Ich wußte, daß er bewußt 'verhalten' angehen wollte... Ich vergaß zu erwähnen, dass ich bereits auf km 15 eine Wade und bei km 20 einen Oberschenkel das erste Mal spürte. Ich denke, auch Dank der Uschisocken hielten die Waden. Im direkten Anstieg zum Inselsberg variierte ich das erste Mal bewußt Tempo und Schrittfrequenz so, dass das leichte Ziehen in der Muskulatur weg ging. Ich merkte, dass ich selbst Herr der Lage war und kontrollieren konnte - auch auf diesem profilierten Kurs. Mittlerweile war das Läuferfeld schon etwas ausgedünnt. Wir überholten einen nach dem anderen. Kurz vorm Inselsberg wurden wir „angezählt“: Position 50 und 51. Irre! Ich konnte mir noch nicht recht vorstellen, wie man das Tempo durchlaufen kann, aber mehr als 4 Runden waren ja schon weg. Km20-25: 29:50min inkl. Aufstieg zum Inselsberg. Der Abstieg war heftig: km 25-30 20:32min. Auf dem Asphalt mit reichlich nassem Blütenzeugs mußte man Hölle aufpassen. An jeder Verpflegungsstelle wurde kurz halt gemacht und 2 Becher Schleim, Tee und etwas Rülpswasser (gab nur mit Sprudel) konsumiert. Dann ging's wieder weiter.
Zwischen km 25 und 30 lief ich bereits kontrolliert am Anschlag. Das Tempo war hoch, ich blieb nicht immer an Andreas dran, aber ich lief meinen Lauf und variierte so, dass ich möglichst kraftsparend unterwegs war. Km30 stand meine Frau das erste Mal und erst da konnte sie wissen, wie schnell ich war. Bei dem Gedanken lief mir ein freudiger Schauer über den Rücken. Das gab Motivation. Über 70km Laufen ist Kopfsache – heißt es. Das stimmt! Bei km 40 war ich mir sicher anzukommen – ohne Krampf. Ab da lief es noch besser. Ich konnte mithalten mit Andreas, teilweise vorn laufen, aber das war kein Überholen. Man lief einfach sein rennen und „zufällig“ (ganz sicher nicht zufällig) etwa das gleiche höllische Tempo. Es lief… Die nächsten Zwischenzeiten habe ich nicht mehr gestoppt. Die km gingen auch in einem großen, langen, schnellen Lauf unter. Nur einzelne Details sind haften geblieben, Episoden.
Noch ein ordentlicher Anstieg, den wir zu dritt absolvierten. Irgendwo zwischen km 30 und 50 liefen wir zu dritt – jeder seinen Lauf – mal der eine vorn, mal der andere. In einem Abstand von 5 oder 10 Metern. Ohne die Notwendigkeit zu sehen aufschließen zu müssen, teilweise ohne die Möglichkeit zu haben (in dem Moment) aufschließen zu können – jeder seinen Lauf – und ich glaube jeder am Anschlag, kontrolliert am Anschlag. Unbeschreiblich, das Gefühl dabei. Jeder Ultraläufer wird grinsen. Für mich war das ein ganz neues Gefühl. Einfach irre.
Wenn man auf Läufer zu lief, saugte man sich nicht mehr ran. Es war noch weit bis ins Ziel. Da man näher kam, waren die anderen langsamer. Also läuft man irgendwann vorbei. Aber eigentlich war das egal. Die anderen waren auch mehr als super. Die liefen genauso hervorragend, eine Nuance langsamer – nicht schlechter! Ob 30. oder 50., die Platzierung oder die Zeit war (mir) eigentlich egal. Wie viele wir seit dem Inselsberg überholt hatten? Keine Ahnung. Völlig egal. Der Lauf war herrlich!
An der Ebertswiese stand ein Schild: Die Hälfte ist geschafft. Aber da ich die Gesamtstrecke eh nicht als Ganzes im Kopf hatte, konnte ich damit nichts anfangen. Es war nicht das halbvolle Glas. Es war mitten in Runde 8. Und es gab Schleim. Der Heidelbeerschleim an der Ebertswiese war richtig Klasse! Überhaupt ein riesen Lob an die Organisation – wirklich super!!
Km55,4 – Grenzadler dort lief’s bei mir, Silke stand das zweite mal an der Strecke. Schleim, Tee, ne Salztablette, Wasser und weiter. Wenige hundert Meter weiter überhole ich einen Läufer, bekomme wenige Sätze mit, die er mit seiner Frau/Freundin(?) redet mit: „Es geht nicht mehr.“ Ich rufe ihm zu, dass es keine 20km mehr sind, er antwortet, die Oberschenkel machen ständig fast zu. Das ist das Gefühl, das ich meinte mit kontrolliert am Anschlag laufen. Immer kurz bevor das passiert. Das ist es, nicht der Puls - jedenfalls bei mir. Da wußte ich selbst, was er meinte (Greenhorn halt auf der Distanz ;-) ). Ich rief ihm zu, dass mir das schon seit km15 so geht und der Rest doch nun auch noch zu schaffen sei. Seine Frau rief nur: Siehste, bleib dran! – Und er blieb dran, den ganzen Anstieg vom Grenzadler bis etwas vor dem Rondel. Hochachtung. Ich war da nicht langsam – für mein Gefühl, aber ich hörte es ständig schnaufen hinter mir.
Am Rondel war ich noch „satt“ vom Schleim am Grenzadler und es lief einfach super, weshalb ich den Getränkepunkt auslies. Ein Fehler, wie ich nach 2-3km merkte, denn da wurde es schwer und ich sehnte den nächsten Punkt zum Energietanken herbei. Dann ging es aber wieder. Ich glaube danach kam der letzte richtige Anstieg, der zum Beerberg. Ich bin keinen Anstieg gegangen. Auch den nicht! Kurz vor der Kuppe drei Läufer vor mir, alle drei am Gehen. Denen habe ich von hinten zugerufen, dass sie doch Laufen sollen, wir alle so klasse sind. Da ist es nicht zulässig, so kurz vorm Ziel Ziel noch zu gehen. Die Schmücke ist nicht mehr weit und dann geht’s nur noch bergab. Ein Potsdamer war dabei, lief wieder los, bis kurz vor die Schmücke. Dann konnte ich sein Tempo nicht mehr mitgehen. Er wollte mich „mitnehmen“, aber es ging nicht. Drei Minuten war er am Ende vor mir im Ziel. Egal, es war klasse.
An der Schmücke sammelte mich Andreas wieder ein. Ich war vom Grenzadler bis zur Schmücke vor ihm. Dort kam mein richtiges Tief. Ich war fertig. Nur noch sieben km, aber ich war K.O. Klar dass das durchzulaufen war, aber nicht mehr schnell! Eigentlich gar nicht mehr, aber irgendwie natürlich doch! Andreas meinte dort, dass auch er völlig K.O. ist, schon seit dem Grenzadler wußte die 6h nicht mehr zu schaffen und wir das Ding jetzt in aller Ruhe zusammen nach Hause laufen. Als wir nach einer Ladung Powergel (mein allererstes in meinem Leben – ich hab’s Gott sei Dank vertragen) und Cola (auch noch nie bei nem Lauf genommen) wieder losliefen, stellte ich allerdings fest, dass sein Verständnis für „in aller Ruhe“ sich in dem Moment durchaus von Meinem unterschied! Egal, ich „mußte“ dranbleiben. Es war wie den ganzen Lauf: Unmittelbar hinter ihm, war das Tempo erdrückend schnell, aber wenn ich erst einmal 5 oder 10m hinter ihm war, 'mein Tempo' hatte, blieb der Abstand dann konstant. Von der Schmücke aus geht es erst einmal abwärts und dann scheinbar endlos einen ebenen Fahrweg entlang, wirklich eeeeeendlos. Hier hörte ich immer wieder das Schnaufen hinter mir. Der Läufer vom Grenzadler war hinter uns. Der quälte sich die km! Man konnte es hören. Ich bin nicht sicher, ob ich dies mit mir tun würde. Hochachtung vor diesem Willen, dieser Schinderei! Der letzte Verpflegungspunkt war knapp 4km vor dem Ziel. Dort gab‘s noch mal Tee und einen Schluck Wasser. Der andere Läufer lief dort durch und war einiges vor uns, als wir wieder losliefen.
Die letzten km zogen sich noch mal ganz schön. Die Wanderer, die auf der Strecke waren, motivierten noch einmal, hielten uns auf „Tempo“, klatschten Beifall! Super! Das Schild km71 hätte ich fast übersehen, wenn Andreas es mir nicht gezeigt hätte. Dann hörte man das Stadion, eine Kurve, raus aus dem Wald, durch eine Gartensiedlung, Wanderer, die Applaudierten, Kurve, das Stadion, wir sahen den Läufer vor uns, Gas geben war nicht mehr zulässig – vielleicht auch nicht mehr möglich, der hatte sich so lange so gequählt, Kurve, die Zielgerade, Jubel und ein Zieleinlauf Hand in Hand! WAHNSINN! Ich hatte meinen ersten Rennsteiglauf, heute heißt das SuperMarathon, geschafft! Zeit, Platzierung – völlig egal.

DANKE ANDREAS! Ich wäre niemals so losgelaufen und wäre nie DIESEN Lauf gelaufen.

Ein klitzekleiner Wermutstropfen ist, dass in unserem gemeinsamen Zieleinlauf die Reihenfolge nicht stimmt. Andreas wird als 26. und ich als 25. geführt. Richtig ist es umgekehrt. Aber bei diesem Lauf zählt nicht diese Statistik. Ich weiß, wie rum es richtig ist!

Jan habe ich leider nicht mehr getroffen. Auch Hupsi war erst an der Schmücke, als wir schon los mußten. Trotz allem ist es Klasse, dass er wenige Wochen nach dem Treppenlauf in Radebeul überhaupt diese Strecke durchgelaufen ist (09:47:28-Einfach genial!).
Ich bin in der Vorbereitung keine Intervalle gelaufen. Höchstens einen HM als „Tempodauerlauf“. Nächstes Jahr wird mehr in den Bergen trainiert, denn so viel ist sicher:

Der Rennsteig sieht mich wieder.

Vielleicht einfach zum Genießen. Vielleicht steht aber auch bei mir für den Supermarathon am Rennsteig irgendwann mal ganz vorn eine 05. Wer weiß?

Grüße von Schalk

PS: Treppensteigen ging schon am Sonntag super. Derzeit ist der Oberschenkel noch etwas fest und gestern und heute zog nach etwa zwei km ein leichter Schmerz ins Knie. Also warte ich gaaaaanz geduldig, bis der Oberschenkel wieder i.O. ist und dann schaun mer Mal.

4
Gesamtwertung: 4 (4 Wertungen)

Huiiiiii....

Huiiiiiiii, das mit dem Marathon scheint wohl in allen Deinen Bereichen das Motto zu sein, oder? ;-)
Meine Hochachtung!

"Lauft schoen"

Du warst nach dieser

Du warst nach dieser sensationellen Leistung nicht wirklich heute wieder laufen!!! Ich habe mir letztes Jahr in Köln nach den 63km geschworen, nie wieder Ultra zu laufen. Aber bei Berichten wi den deinen, glaube ich, meinen Schwur in nicht allzu ferner Zeit brechen zu müssen, Danke :-)

Sascha, der mit Ruhri-Fahne läuft
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Jogmap Ruhr feiert & läuft bei den 24 h in Jägermeister City

Stimmt. Nicht heute das erst Mal...

...sondern gestern, aber nur zwei Kilometer, nur zum lockern. Heute war Wiederholung. ;-)
RENNSTEIG, Sascha, mir Rü! Aber den Langen!

He

Klasse Lauf, Klasse Bericht! Ich frage mich immer noch wie man so lange soooo schnell laufen kann. Glückwunsch!
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LG Inumi
Wenn nicht jetzt, wann dann?

Ich verneige mich tief...

...vor dieser Leistung. Da haben wir beide wohl eine sehr ähnliche Wettkampf/Lauferfahrung gemacht dieses Wochenende. Auch wenn meine etwas kürzer war. ;-)
Rennsteig ist auch noch so ein Fernziel von mir. Schick Dir die Tage mal eine PN. Hätte da 1-2 Fragen bezüglich sub. 3h Marathon. Vielleicht kannst Du mir da den ein oder anderen Tipp geben.

Ansonsten, "Genieß es!!"

No worries....LeSmou.....

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How much can you take and keep moving forward??

SUPER

HErzlichen Glückwunsch, suuuuper Leistung.
Dein Berciht macht fast Lust aufs mitlaufen.

Gruß Frank

BORN - sind sie zu stark, bist du zu schwach!

Tiefe Verneigung

Hut ab vor deiner super Leistung! Nachdem ich letztes Jahr für die 76 km Müritz fast 9 Std. brauchte (ohne heftige Steigungen), ist mir echt schleierhaft, wie man solche Distanzen so flott unterwegs sein kann. Riesen Respekt!!!
Wenn ich nicht hätte arbeiten müssen, wäre ich an diesem WOE aber auch beim Rennsteig gewesen - wenn auch ein paar Std hinter euch ;-))

Klugheit ist der vergebliche Versuch, das wahre bekloppte Leben zu vermeiden

angelrunners@CMOB

Gebrochener Zeh

Toll wie du den lauf hingelegt hast auch ich war dort trotz meinen gebrochenen Zeh hab dadurch wohl etwas länger gebraucht aber die 72,7 auch geschaft zwar eine harte Strecke für einen Ostfriesen, denn wir haben keine Berge zum trainieren deswegen werde ich auch wohl bis mittwoch die Treppe rückwärts runter müssen, aber egal hat Spaß gemacht und wird auch wiederholt allein schon wegen der Verpflegung einfach super organisiert klasse Toller Lauf

H-D.

Toller Lauf, super Bericht.

Toller Lauf, super Bericht. Danke, dass Du uns schon mal vorab virtuell über den Rennsteig mitgenommen hast! Genial.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Was soll ich sagen!

Da hast du ja mal ordentlich was vorgelegt! Das wird für mich nächstes Jahr nie und nimmer erreichbar sein. Trotzdem freu ich mich jetzt schon riesig, am 8.5.09 auf deinen Spuren selbst durch den Thüringer Wald zu rennen und in Schmiedefeld das schönste Ziel der Welt zu sehen!

All meinen Respekt vor dieser hammermäßigen Leistung und aller spätestens nächstes Jahr in Eisenach werd ich dann persönlich noch einmal gratulieren!

Gruß maecks

@Maecks

unsere M-Zielzzeit unterscheidet sich nicht wirklich. Wir lassen einfach den Oberelbe-M 2010 in die Elbe fallen, laufen auch diesen flachen HH-Kurs nicht, sondern gehen den Herman an und dann wird der Inselsberg auf 02:08h-02:10h (diesmal 02:10h) anvisiert und danach kann jeder selbst entscheiden, wie schnell es weiter geht. Wir werden dann sehen, wer wem am Beerberg wieder auf die Schulter klopft und von hinten im Vorbeilaufen sagt: "Gibt zeitig Mittag". Wir sind ja nicht nur zu zweit. Da wollten noch andere auf den Rennsteig nächstes Jahr... ;-)
Regenerierende Grüße von Schalk

Wahnsinn!

Was für eine sensationelle Leistung!

Nach meinem 6-Stunden-Lauf in Nürnberg meinte ein Lauffreund, jetzt könne ich ja mit ihm den Rennsteig laufen, es seien ja "nur" 12 km mehr! ;-) Naja, ich war nach 6 Stunden auf topfebenem Gelände (!!) total fertig! Wenn ich mir dann vorstelle, in welchem rasanten Tempo du durch den Thüringer Wald auf und ab gedüst bist, wird einem ganz schwindlig! Alle Achtung und meinen Allerherzlichsten!

MC :-)

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

dto

Hammer!!!! Ich sitze immer noch staunend und bewundernd mit offenem Mund da. Irre Leistung!!!!!

Gruppenduell BORN vs. Ruhr
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Danke Schön

Danke für einige Wiedererinnerung. Bin bis jetzt ja nur Rennsteiglauf-Kind, aber an die Spontan-Bekanntschaften an der Raststätte Teufelstal musste ich nach Deinen ersten Absatz wiedererinnern.

Hut ab vor Deiner Leistung und Deinem unbeschwerten Mut, das Rennen einfach laufen zu lassen.

Ich will auch mal: aber erst den Marathon. First things First.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 23. Leipziger Silberseelauf am 27. Mai 18 Uhr)

Sprachlos

sitze ich vor´m Bildschirm - welch eine Leistung!!!!
Danke für deinen ausführlichen, aber nicht langweiligen Bericht.
Riesen Gratulation!

Gruß SG

Alle, die das durchgelaufen sind,

sind HELDEN, ALLE! Wie schrieb CC gestern: Das ist kein Kindergeburtstag! Auch bei 8h oder 10h oder 12h nicht. Aber es ist Wunderschön!

RENNsteig

Geiler Bericht--großer Sport, Glückwunsch!!!
Hab aber den Eindruck, Du hast das "Renn" im Namen allzu wörtlich genommen...;-))!
Nee, klingt nach dem perfekten Ultra-debut auf einer klasse Strecke! Super-leistung und unendlicher Respekt!!
Jetzt fange ich doch an meinem Ultra-debut entgegenzuhibbeln.
Gruß, Marco
You´ll never yeah aloen

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Ich wollte

keine alten Wunden wieder aufreißen! Notfalls übernehem ich als Wiedergutmachung Marcos Rolle für einen sub 3:18h-M. Brauch dann aber noch die Ohren. Ist das wirklich vernünftig bei der Pace noch mit Schlappohren zu laufen? Ick weeß nicht?

Marco, wenn Du nächstes Jahr mitkommst zum Rennsteig sollten wir uns mal in aller Ruhe über das Wetter unterhalten! Zwischen 30°C und 35°C und knallige Sonne selbst im dichtesten Hochwald und das schon ab 6:00Uhr finde ich über die Distanz nicht witzig. So was kann ich nicht.
Im Zweifel kann man sich ja einigen. Einer läuft den M-von Neuhaus nach Schmiedefeld, der andere den S-M von Eisenach nach Schmiedefeld und die Wetterscheide wird direkt in den Zieleinlauf gelegt. ;-))
Doof ist nur, dass dann das Quartier für den Start etwas auseinanderliegen könnte. Aber Übernachtung in Schmiedefeld nach Zieleinlauf und Partie ist gebongt. Dakanns dann warm sein.

Next Year

Hm, Rennsteig nächstes Jahr ist wirklich eine bedenkenswerte Idee!
Und nach Müritz und Brocken dieses Jahr auch eine relativ logische Entwicklung.
Aber über das Wetter bräuchtest Du Dir keine Gedanken zu machen, da ich doch am Leben hänge und ich deswegen Rü und Dir nicht an den Hacken kleben bleiben würde, würde ich aus dem Rennsteig einen Schleichsteig machen und so 3-4 Stunden nach Euch ins Ziel kommen. Das heißt wir laufen bei 20°C und Wolken morgens los, es bleibt für Euch so und ich bringe dann die Hitze und die Sonne mit ins Ziel;-)!
Ich überlegs mir.
Gruß, Marco
You´ll never schleichsteig alone

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Wir empfangen dich dann gebührend!!

Mit 'nem Becher Wasser? Neeeee, natürlich gibt's da auch Bier!!

UUUUUUUUUNNNNNNNNNDDDDDDD......

Vielen Dank, Euch allen für das Ertragen der überhaupt nicht vorhandenen Nervosität vor dem Lauf und die Glückwünsche danach an:
Ulli (die ganze überschüssige Energie verpulverst Du aber erst im WÜ), Rü (was kommt eigentlich vor Rostock?), MK (Wo die sub 3:18??), Strider (Fuß scheint wieder Heile zu sein!), Laufastra (Bier oder Selters? - im Ziel), Hannoveraner (läufst du auch manchmal um den Maschee oder ist Deister besser?), WWConny (Herman2010?) Maecks (Rennsteig, Herman, was noch alles?), Sarahemily (viel Spaß bei M-Debüt), Inumi (erst gaanz langsam durchs Wuletal und dann länger und dann den Kienberg. Da kann man dann auch Runden laufen), Docrob (der Winter wird kommen…), CC (wetter war einfach erstklassig, nächstes Jahr genauso wieder, siehe Marcos Kommentar, das wär OK), MC (Brustpflaster hat gehalten), Murphy22 (wie bist Du eigentlich den M gelaufen?), Tommit (August geht eigentlich gar nicht bei mir :-( ), susafras (die nicht vorhandene Aufregung war nicht gespielt), mani pejuta (irgendwannlaufenwirunsimWuhletalwahrscheinlichmalüberdenHaufen), Fairy (Buxtehude ist wunderschön, meine Lütte ist das geboren, nur Berge sind da halt nicht :-( ), Kram-T (Dein Freund auch gut durchgekommen?), Uusi (hab Dich auch nicht in Eisenach gesehen, aber Kingkoe und Hupsi ja auch nicht), Chery65 (Trailschuhe gekauft?), Vexillum (ich bin zwar ein paar km mehr gelaufen, als Du, aber einen HM kann ich noch nicht wieder laufen, auch heute nicht!), rasperry (wir traten in deine Fußstapfen von Oberhof bis Schmiedefeld), HenryIIX (als Laufmotto hab ich das gar nicht gesehen-aber keine schlechte Idee), koeln42195 (Eisenach 2010?), Dadarun48 (wann ist dieses Jahr Müritz?) Angie12 (haben wir doch super gemacht, und Du mit schlechteren Vorzeichen), Supergrobi (geb mir beim nächsten mal auch wieder Mühe), LeSmou (kriegst Du hin), Manni Pander, Rennobst, Rellieli , Egyptian_Donkey und
Dusselliese: Der Zieleinlauf war sowas von SUPER, Ich hätt uns auch gern gesehen! *neid* ;-)

Super!!!!!!!!

Meinen Glückwunsch-Wahnsinn. Da komm ich mit hundert Jahren Training nicht hin. Ich bin betont vorsichtig angegangen. Vielleicht ein Stück zu vorsichtig. Bedingt durch Stau etc. war ich am Inselberg um 03:10 (10 min. hinter meinem timing)Dann liefs super, es hat mich keiner mehr überholt bis ins Ziel. Grenzadler 06:26. Schmiedefeld 08:28:36. Gerade auf den letzten 15 km habe ich gemerkt, daß beim nächsten mal da noch was gehen kann. Nächstes Jahr gehen wir auf Zeitenjagd. Alles in allem eine sehr gelungene Premiere für mich - und ich kann noch Treppensteigen und war am Montag normal 10 km laufen...
Bis nächstes Jahr.
P.s: Und mein neues Thoni-Mara-Shirt kam noch rechtzeitig -- Vielen Dank an Euch - und es sah super geil aus!!!!!!

Uusi

Immer wieder schön zu lesen

Ich werde am Sonnabend in Berlin, kontrolliert am Anschlag, eine Runde um dem Teufelssee drehen und an dich und deine wahnsinns Leistung denken.

heftigst auf die Schulter klopf....

..muss ein großartiges Gefühl sein! ich freu mich mit Dir!
Wunderschöner Bericht.
Schönen Gruß, Conny

@Conny: Ist es, immer wieder!

so herrlich, wie mit reichlich negativen Vorzeichen beim Hermanslauf zu starten und dann völlig stolz ins Ziel zu laufen! Die Freude beginnt schon, wenn Du merkst, wie gut Du ins Ziel kommst. Nicht erst im Zieleinlauf. Die Zeit der Vorfreude beim Laufen ist etwas länger. ;-)
Teufelssee: Mann, ist ja fats um die Ecke - am anderen Ende der Stadt. Könnte man glatt mal schnell vorbeilaufen. ;-) Sind in Leipzig. Wahrscheinlich auch noch Samstag.

In Charlottenburg hab ich pubertiert

Deine Tochter ist in Buxtehude geboren, meine in Berlin, wie der Vater, die Omas, die Tanten und die Onkel usw. Ich hab noch einen Koffer in Berlin :-).

Hab in Horneburg drei Jahre gewohnt

Und hier in Berlin rutschte doch sogar nem Lehrer meiner Lütten schon raus: Buxtehude? Das gibt es? *prust* Is ne wunderschöne kleine Stadt.
Wenn Du mal Zeit hast, meld Dich für ein kleines Läufchen im Tiergarten (is nicht ganz die Mitte, aber OK). Vielleicht finden wir dann noch mehr hier, die mitkommen.
Schalk
Wie siehts mit dem Berlin-M aus?

Berlin...Berlin...ich fahre

Berlin...Berlin...ich fahre nach Berlin.
Hab mich ganz spontan zu meinem ersten Marathon dort angemeldet und jetzt geht das Training erst richtig los.

raspberry---o00o---°(_)°---o00o---

Dann sind wir schon

... mindestens zu zweit! also, ich fahre nicht, sondern bin quasi öfter da, aber bin schon länger angemeldet. Viel Spaß beim Training!

knapp

Viel Erfolg bei Deiner Vorbereitung. Das war aber auch knapp, jetzt ist der M ausgebucht.

mk

Laufen in Leipzig (z.B. beim 23. Leipziger Silberseelauf am 27. Mai 18 Uhr)

Super Bericht!!!

Zu der Superleistung hatte ich ja an anderer Stelle gratuliert wird aber nochmal wiederholt. Ich fage mich nur die ganze Zeit wie man es schafft diese Wahnsinnspace über die Strecke zu halten....

Gruß
Ulli -hibbelich und Versuch die Energie für Wü zu sparen;-)

carpe diem-Nutze den Tag

Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Unter diesen Blogeintrag...

...gehört der Vollständigkeit halber noch ein Kommentar von mir - es ist eine Freude, den Bericht zu lesen und ich freue mich schon darauf, wenn wir nächstes Jahr die paar Kilometerchen zusammen angehen...

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Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Der Gruppenwettstreit: RUHR vs. BORN

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