Ein Hallo allen laufbegeisterten MeckPomms,

Nun ist auch er bezwungen, der legendäre Rennsteig.

Viel brauche ich ja nicht mehr schreiben. In den "großen" Blogs bei jogmap ist der Wahnsinnstrail schon in aller Ausführlichkeit gut beschrieben worden und die gezeigten Bilder vermitteln einen schönen Einblick von der landschaftlich beeindruckenden Strecke. Es gab so gut wie keine Asphaltpassagen, es ging, im wahrsten Sinne des Wortes, 72,watweißich km über Stock und Stein.

Der Respekt vor der Strecke war riesengroß. Mir war nur klar, dass sie zeittechnisch nicht so gleichmäßig zu laufen war, wie die Müritz. Ansonsten musste ich sie einfach auf mich zu kommen lassen.

Unbefangen und ohne Zeitvorgabe hängte ich mich immer wieder an verschiedene Gruppen ran, die, wie ich meinte, ein für mich angenehmes Tempo liefen.
Diese Gruppen liefen alle sehr unterschiedlich: die einen liefen die Anstiege schnell und waren abwärts langsamer, bei anderen war es andersherum. Aber irgendwie verlor man sich über längerem Zeitraum nicht aus den Augen und traf sich immer wieder, meist an den VP´s.
An diesen gab außer "normaler" Läuferverpflegung auch noch üppige Mahlzeiten in Form von warmen Würstchen, Thüringer Knackwurst, Schmalz- u Leberwurstbrote. Haferschleim (bin eigentlich kein Freund davon, aber da schmeckte er göttlich und war vor allen Dingen bekömmlich) wurde in verschiedenen Variationen und Geschmacksrichtungen gereicht, sogar Bier gab es! Aunahmslos von fröhlichen Helfern, die sich um jeden Läufer bemühten.

Läuferisch war die Strecke eine völlig neue und extreme Erfahrung. Dachte ich ein Marathon wird im Kopf entschieden, trifft es für so einen Lauf erst recht zu.
Die Beine waren nicht das Problem, da waren durch die 4 Marathons der vorigen Wochenenden genügend Vorbereitungs-km drin.
Eigentlich gab es auch kopfmäßig keines. Durch die Mitläufer und die einmalige Landschaft bekam man immer Ablenkung und Motivation für die nächsten km. Außerdem wollte ich vor meinen Lauffreunden, mit denen ich dort war und die auf unterschiedlichen Distanzen unterwegs waren, nicht als einziger Abbrecher dastehen.
Zudem wusste ich, dass Papa Guido mich wieder online am PC "verfolgt" hat :-).

Das alles hat dazu geführt, dass ich mit Gänsehaut und enormen Emotionen die letzten 3 Km euphorisch dem Ziel entgegengelaufen bin. Mit 07:14:... habe ich mit persönlicher Ankunftsansage den Zielbogen durchquert.

Von Papa Guido´s Wahnsinns-Sprintlauf über den Hm mit PB hat er mir schon berichtet. Nochmal Glückwunsch Guido, nach dir muss der Asphalt ja rot geglüht haben wie das Düsseldorfer Stadion nach deren Aufstieg in die 1. Bundesliga. Respekt vor deiner Leistung!!!
Wie ist es euch anderen bei euren Läufen in HRO und Schwerin ergangen?

Gruß

Jörg

Respekt un Anerkennung

nochmal auf diesem weg zu dieser grandiosen leistung. für mich wäre das ja nichts.
auf jeden fall ist das spannender als lottozahlen, den liveticker bei so einem lauf zu verfolgen. ist schon toll, was die technik für möglichkeiten bietet.
zum citylauf schreibe ich gleich was im eigenen beitrag. nur so viel, für mich war es super schnell, für andere wäre es eine lockere ausdauereinheit. die lobgesänge sind nur teil meines mentalen aufbauprogramms, was von jörg gesteuert wird. irgendwann glaubt man das wirklich.

Respekt zum Lauf .....

von Eisenach zum schönsten Ziel der welt . Eine sehr gute
zeit aus meiner Sicht , ich hab im letzten jahr 08:01:15
gebraucht.
Dieses Jahr hab ich den Marathon genossen , der Rennsteiglauf ist für mich der schönste lauf überhaupt,
wo gibt es sonst so leckeren Schleim , Blaskapellen mitten
im wald und so viele lockere ,freundliche Menschen sowohl
im rennen als auch außen drum herum.
Die Euphorie in schmiedefeld ist grandios , auf der Ziel-
wiese trifft man nur glückliche Menschen mit lächelnden
Augen - das ist Motivation für viele zukünftige Laufkilometer ....
meine Zeit mit 03:49:13 war in ordnung für mich.

grüsse Ralf

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