Benutzerbild von Thor3108

Mein (erster nennenswerter) Einsatz als „Supporterchen“ -Rennsteig in Thüringen-
Ich bin „Frau Thor“ und als bekennende Nichtläuferin stößt meine Toleranz für die Leidenschaft meines Mannes von Zeit zu Zeit ganz ungewollt an ihre Grenzen. Igitt. Schwitzend und keuchend mit anderen Opfern ihrer zweifelhaften Leidenschaft durch irgendwelche Matschpfützen im Wald zu hoppeln und über Wurzeln und Äste zu hopsen…neee…für mich eine unvorstellbare Qual, die ich mir für mich nie vorstellen könnte. So gab es in der Vergangenheit bei uns zu Hause die eine oder andere Diskussion über den nötigen Zeitaufwand, den nervigen Egoismus und den finanziellen Aufwand für das 15. Paar Laufschuhe, die teure Sportbrille, das zwingend anzuschaffende Laufband, die unzähligen Klamotten und den damit einher gehenden stetig schwindenden Platz in den Kleiderschränken. Manchmal stellte ich das Sprechen sogar ganz ein und schmollte in Marathonlänge. Irgendwann war es mir dann zu blöd. Es musste doch heraus zu finden sein, was genau die Faszination für meinen Geliebten an diesem Sport, dieser elenden Schinderei, ausmacht. Natürlich war mir das zufriedene und entspannte Lächeln in seinem Gesicht durchaus aufgefallen, nur wähnte ich dahinter nicht die Befriedigung, die einem die Rennerei um den Pudding angeblich verschaffen soll. Ich wähnte den Ursprung der entspannten Gesichtszüge so manches Mal, ehrlich gesagt, ganz woanders.
So wurde also irgendwann die Idee geboren, wir beide könnten doch gemeinsam zum Rennsteig fahren und ich könnte mal dieses besondere Flair miterleben und mir auch ein Bild von den anderen „JogMappern“ machen. Das rege Interesse an der Community hatte in den letzten Wochen fast so viel Eifersucht erzeugt, wie das Laufen selbst. Grummel. Was müssen das für komische Leute sein, die genauso durch die Welt rennen, wie der Meinige und darüber auch noch öffentlich Zeugnis ablegen. Nee, nicht meine Welt.
Thor lockte mich damit, dass der Thüringer Wald landschaftlich überaus reizvoll sei, und ich sicherlich eine Menge toller Motive vor die Linse bekäme. Außerdem sei ja auch ein verlängertes Wochenende planbar, sodass wir uns auch noch gemeinsame Zeit ohne Kind und Kegel nur für uns gönnen könnten. Nun ja…wer kann dazu schon Nein sagen. Also wurde gebucht und geplant.
Ein paar Wochen vor dem Rennsteig gewann Thor dann in einem Preisausschreiben einen Startplatz für den Hermannslauf in Bielefeld. Das könnte ja ein prima Test sein…also fuhr ich mit. Nachdem mein Gatte zu Hause den von ihm gewohnten Monsterstress veranstaltet hat, fuhren wir also nach Bielefeld und ich durfte am Abend mit zum obligatorischen Auffüllen der Kohlehydratspeicher. (Nicht dass ich das nötig hätte, aber sie schmecken ja trotzdem.) Bei Pasta, Pizza & Co. lernte ich nun die ersten „JogMapper“ kennen. Da waren Jaren, Marathon-Jan, Henry8, Laufastra, Carla, Happy und noch einige mehr. Alle Namen konnte ich mir leider nicht merken. Aber die 6 sind mir im Gedächtnis geblieben. Die BORNs und RUHRIE's eben. Überrascht, dass diese Spezies richtig nett ist und ebenso viel Blödsinn in ihren Köpfen hat, wie ich, fühlte ich mich auf Anhieb wohl.
Den Hermannslauf an sich erlebte ich aus dem Zieleinlauf. Ich beschäftigte mich während der Wartezeit damit, Fotos zu machen und erfreute mich an dem Lauf der „Minihermänner“, sowie an dem ganzen Drum und Dran. Das war richtig spannend und je mehr Läufer ins Ziel kamen, desto aufgeregter wurde ich. Manche sahen wirklich schrecklich aus. Völlig überanstrengt und frei nach dem Motto: Wer nicht kotzt, läuft nicht am Limit. Die meisten jedoch mit einem Glitzern in den Augen, das mir wortlos ihren Stolz und ihre Befriedigung ob der eigenen Leistung vermittelte. Da bekam ich eine erste Ahnung, was das sein könnte, was am Laufen so glücklich macht. Als mein Liebster dann ins Ziel lief, war ich total glücklich ihn heile wieder zu haben und war stolz auf ihn, dass er beim Zieleinlauf nach dieser Strecke noch so völlig entspannt wirkte. Grins.
Mit diesen ersten Eindrücken starteten wir also am Freitag nach Eisenach. Für uns typisch natürlich zu spät, da mein Gatte noch furchtbar viele wichtige Dinge noch ganz schnell erledigen musste. (…muss nur noch kurz die Welt retten…) Bei der Schwüle da draußen stellte ich das Vergnügen, was so ein Lauf bringen soll, mal wieder in ernsthafte Zweifel. Außerdem war Regen aus Kübeln angesagt und ich empfahl ihm in seiner Badehose zu laufen und die guten Klamotten besser daheim zu lassen. Gegen 18 Uhr endlich Ankunft in Eisenach. Ein super Parkplatz im Parkverbot direkt am Festzelt und schnell schnell zur Ausgabe der Startunterlagen. Die Atmosphäre auf dem Marktplatz packte mich trotz strömendem Regen sofort. Schlagartig war ich aufgeregt, als würde ich mit laufen und gleich geht’s los. Danach haben wir erst einmal unsere Unterkunft gesucht. Spätestens, als ich dieses wunderschöne Haus am Waldrand unterhalb der Wartburg sah und hinauf kam in diese kuschelige Ferienwohnung, war ich für einiges und vieles entschädigt. Sooooo schön war das. Vielen Dank, liebe Mainrennerin, für den Tipp. Nachdem wir ein paar Lebensmittel für das Wochenende erbeutet hatten, ging´s dann wieder zum Festzelt, wo ja die Kloßparty stattfinden sollte und dort wollten sich ja auch die „Jogmapper“ treffen. Der lange Tisch mit den vielen Leuten war schnell gefunden, gleich an der Essensausgabe. Was war das für ein „Hallo“ und für eine ehrliche und freudige Begrüßung. Einige erkannte ich aus Bielefeld wieder, aber die meisten lernte ich nun neu kennen.Schalk, Renbueh, ete69 nebst Erbse, Kawitzi, Markus, Fraggle Holgi…wen ich vergessen habe, möge Nachsicht üben, ich bin fast vierzig. Jedenfalls hatte das nichts mit einem üblichen Kennenlernen unter Fremden zu tun. Viel mehr fühlte sich die Atmosphäre wie bei einem seltenen, aber fröhlichen Familientreffen an. All diese netten Leute kommen aus den unterschiedlichsten Ecken der Republik, egal, JogMap und ihr Sport vereint sie zu einer großen Gemeinschaft. Eine richtig große Sache, die mir entgangen wäre, wenn Thor mich nicht mitgenommen hätte. Schon nach ein paar Minuten zeigte Schalk mir auf der Karte explizit die besten Punkte, um an die Strecke heran zu fahren und den Läufern zu winken und Thor zu sehen. Um ehrlich zu sein, es war Thors erster richtiger Ultra und ich hatte ein bisschen Angst um ihn. Ich bekam noch einen Haufen Tipps und guter Ratschläge mit auf den Weg und hatte nicht eine Minute das Gefühl fremd am Tisch zu sein. Wahnsinn. Gespannt lauschte ich dem Austausch der Zielzeiten, die die Läufer sich nun gegenseitig verrieten. Für mich böhmische Dörfer und trotzdem spannend. Nach ein paar Bierchen brachen wir dann auf. Mein Gatte musste noch seine Taschen packen. Das allein ist schon ein Fall für sich. Ich habe ihm verboten, sich je wieder über meine Strategie beim Kofferpacken zu beschweren. Das Packen seiner Sportbeutel hat etwas Pedantisches und alles hat sein angestammtes Plätzchen und seine Daseinsberechtigung. Unfassbar. Dann bekam ich auf die Karten mit den Laufstreckenabschnitten noch die entsprechenden Zeitfenster für Thors Ankunftspläne geschrieben und nochmal alles Wichtige erklärt. Ich hatte wirklich den Eindruck, er macht sich Sorgen, ob sein kleines Frauchen denn in der Lage sein wird, alle Punkte zu finden. Nun ja, es sind ja viele Bäume in den Thüringischen Wäldern. Grins.
Thor schläft vor großen Läufen so gut wie gar nicht. Ich dann auch nicht. So war ich dann entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten ebenfalls schon wach, als er sich in Richtung Startpunkt aufmachte. 5.15 Uhr zeigt die Uhr. Als er weg war, bemühte ich mich um Ruhe, es war ja noch Zeit, bis ich los fahren sollte, um am ersten Treffpunkt, dem „Kleinen Inselsberg“ anzukommen. Ich war so aufgeregt, dass ich um 7 Uhr gestiefelt und gespornt bewaffnet mit einem Haufen Kartenmaterial, Wechselklamotten für Thorsten und für mich und Kameraausrüstung aufbrach. So war ich schon um 8 Uhr am ersten Ziel und wartete dann bibbernd vor Kälte auf meinen lauffanatischen Mann. Was für eine Stimmung und eine Begeisterung unter den Zuschauern. Für KM 26,0 sahen einige Läufer schon mächtig gerädert aus. Aber die „Jogmapper“ waren größtenteils richtig gut drauf und es war toll sie zu sehen und zu staunen, wie viel Freuden Schmerzen verursachen können. Von allen, die ich sah, schoss ich ein paar Fotos und freute mich mit jedem, der mit vollen Backen und drei bis sieben Bechern Tee, Cola oder Haferschleim kurz bei mir anhielt. Hier traf ich dann auch die Mädels von Riggoo und Schalk und lernte Läufer74 kennen. Dann kam mein Thor. Er sah noch richtig gut aus, hatte nur unterwegs ein paar Steine in den Schuhen gesammelt. Bei allem Spaß, wir haben noch was vor, also los und weiter. Ich fuhr auch weiter. Zum „Neuen Ausspann“ bei KM 41.. Auch diesen Punkt fand ich auf Anhieb, parkte im Gebüsch und hatte schon zu dieser frühen Stunde zwei Erfolgserlebnisse an diesem Tag.
Ich positionierte mich so, dass ich mir einen heißen Kaffee und ein Kippchen gönnen konnte und sah kurz darauf Henry, der mir sagte, dass es Thor nicht so gut geht. Ach herrje, nun kam zu meiner Aufregung auch noch echte Sorge. Können die ihre Läufe nicht vorbei an Krankenhäusern oder zumindest in der Zivilisation machen. Wie soll ich denn meinen Mann finden, wenn der mitten auf der Strecke liegen bleibt. In diesem Moment fielen mir keine Handys und andere technische Hilfsmittel ein, auch nicht, dass die Veranstaltung top organisiert ist und sicher schnell geholfen wird, wenn einem Läufer etwas passiert. Als mir dann auch noch Markus offenkundig verletzt und zitternd vor Kälte entgegen kam, war es mit der Ruhe vorbei. Der arme Kerl hat sich kurz hinter dem Inselsberg verletzt und ist noch bis hierhin gewandert. Ich war froh, dass ich ihn nun einsammeln konnte und er sich nicht noch weiter quälen musste. Vor lauter Sorge hab ich sogar vergessen, die anderen Läufer anzufeuern. Dann kam mein Thor und ich beging den entscheidenden Fehler. Ich fragte ihn, ob er nicht besser aussteigt. Entsetzt sah er mich an und brummelte etwas vor sich hin. Dann lief er weiter und ich beeilte mich zum Auto und zu Markus zu kommen, um zügig nach Oberhof zum Grenzadler zu fahren. Hatte ich noch auf den ersten Kilometern am Morgen die Natur bestaunt und mich ehrfürchtig an der Schönheit erfreut, war mir das jetzt echt egal, ich wollte nur schnell zum Grenzadler. Ich hab aber nicht mit berechnet, dass ich ja schnell sein kann, aber das mein Thor davon nicht schneller wird. So stand ich bei 4 Grad zitternd an den Versorgungsposten, sah einige der „Jogmapper“ und freute mich an dem bereits erwähnten Glitzern in den Augen. Mancher stöhnte und fluchte über die Schmerzen, aber die meisten waren selig. Leider beobachtete ich auch ganz andere Fälle, die vor Erschöpfung völlig orientierungslos an mir vorbei wankten, aber zügig von Ordnungskräften eingesammelt wurden. Auch so etwas kann der Sport mit einem machen. Am schönsten fand ich zu sehen, wie sich die „Jogmapper“ gefreut haben mich nun schon zum dritten Mal zu sehen und wie sie auf mein Zurufen reagiert haben. Ich hatte keine Ahnung, was es auslöst, wenn die Läufer an der Strecke bekannte Gesichter entdecken, die ihnen zu rufen. Es scheint gut zu tun und zu beflügeln. Richtig toll. Endlich und nach einer Ewigkeit kam mein Thor, der nun nach 54 KM wirklich richtig bescheiden aus der Wäsche schaute. Nachdem er sich mit Tee und Broten versorgt hatte, machte ich den Fehler ihm den Ausstieg anzudienen gleich nochmal. Ich weiß, ich weiß, das ist sträflich für ein Supporterchen, aber ich war so doll in Sorge um ihn. Ich versuche mich zu bessern. Er wusste die Antwort auf meine Frage selber nicht. Als er sich umsah, entdeckte er die Dixie-Klos und ich seine Gedanken auf der Stirn. Denkpause einlegen, das ist eine gute Idee. So stratzt er also in Richtung WC und kommt nach einer Weile federnden Schrittes zurück und verabschiedet sich mit den Worten: „Bis später im Ziel dann. Kann aber jetzt noch 3 Stunden dauern. Aber ich komme an. Versprochen.“ Mir fiel nicht mehr ein, als ein Kopfschütteln, aber gut, so sei es dann.
In Schmiedefeld hatte ich dann meine persönliche Herausforderung gefunden. Parkplatzsuche. Stellt euch vor, Ihr versucht in einen Golf eine LKW-Ladung Hühner zu bekommen, dann wisst ihr, welchen Eindruck Schmiedefeld auf mich gemacht hat. 16.000 Teilnehmer + Zuschauer und Angehörige, da kommt so ein Örtchen an seine logistischen Grenzen. Mein Parkplatz war letztlich auf einer Wiese am Ortsrand und der Fußweg bis zum Zielgelände circa eine Dreiviertelstunde. Tolle Sache. Der Aufstieg zum Sportplatz war geteilt. Links kamen Karawanen von Menschen hinunter und rechts quälten sich die Läufer die letzten Meter ins Ziel. Da haben mir die Läufer echt leid getan, das kann doch nicht motivierend sein. Auf dem Gelände angekommen war ich überwältigt von dieser unglaublichen Volksfeststimmung. Und das Größte für mich: Die Leute lächelten alle, egal ob bekannt oder unbekannt. Die als Läufer erkennbaren Menschen strahlten mit ihren Medaillen um die Wette. Mir wurde richtig warm ums Herz, als mir bewusst wurde, dass mein Mann auch dazu gehört. Ich kämpfte mich etwas orientierungslos bis zum Zielbogen durch und fand da auch gleich ein bekanntes Gesicht. Henry, der sich mit einer Erleichterung im Gesicht die Schuhe auszog. Obwohl er ein bisschen seine Schmerzen beklagt hat, seinen Stolz „gefinished“ zu haben, konnte er nicht verbergen. Es waren unglaublich viele Menschen an der Zielgasse, die den Läufern zujubelten und sie damit ins Ziel trugen. Es war wirklich teilweise sehr rührend, wie überglücklich sich die Läufer an die Hände nahmen und gemeinsam über die Zielmatte zu laufen. Manchen sah man an, dass sie ihre Grenzen überschritten hatten, manche federten locker an mir vorbei. Als ich über die Lautsprecher den Namen meines Mannes hörte, war ich nicht mehr zu halten. Rauf auf eine Bank hüpfte und sprang ich aus Angst, ich könnte seinen großen Moment verpassen. Und da kam er. Stolz, stolzer, mein Thor. Ich schrie ihm zu, dass er es geschafft hat und wusste im gleichen Moment, dass ich auch meinte, dass WIR es geschafft haben. Gott sei Dank, er hatte es geschafft und er war in Ordnung. Mit der Zeit von 09:10 mäßig zufrieden, war ich nur froh, ihn endlich wohlbehalten wieder zu haben.
Die Stimmung auf dem Gelände ist überschäumend, überall Lachen, überall Medaillen, überall orangefarbene Finisher-Shirts. Richtig klasse. Später im Festzelt, wo nun die Siegerparty steigen sollte, ebenfalls ausgelassene Stimmung. Immer mehr „JogMapper“ fanden sich ein. Und schon bald waren wir wieder eine riesige Gruppe. Alle quatschten und berichteten von ihren Läufen. Euphorie in den Augen und den Worten. Toll. Ich versuchte, so viel wie möglich in Bildern einzufangen, aber das geht kaum. Was Ihr alle versprüht ist unbeschreiblich. Und wieder das Phänomen: Ich bin NICHT gelaufen, bin ganz offensichtlich auch NICHT sehr sportlich und habe schon überhaupt NICHT das, was man eine sportliche Figur nennen könnte. (Wobei ja manche bei überzähligen Kilos von Schwungmasse reden, aber das ist ein anderes Thema.) Aber ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl, fehl am Platz zu sein. Nein, ich war froh, das alles mitzuerleben und mit Euch teilen zu können. Alle freuten sich miteinander über die Erfolge der anderen und die eigenen. Völlig von den Socken war ich, als Henri und Marco sich bei mir für den Support an der Strecke bedankten. Ich war verlegen, aber sie erklärten mir, wie wichtig das sein kann. Toll. In Eurer Mitte hat sogar die personifizierte Unsportlichkeit einen Platz. Dank an Euch alle dafür.
Die Ausgangsfrage war: Was bringt die ganze Rennerei? Antwort: So unfassbar viel, zu viel, um das alles aufzuschreiben. Vielleicht habe ich noch nicht alles verstanden und finde auch noch nicht alles, was mein Thor so macht, richtig toll….aber ich bin dem Ganzen ein großes Stück näher und ich mache weiter….Euer Supporterchen.

4.785715
Gesamtwertung: 4.8 (14 Wertungen)

liebe frau thor...

...ein grenzenloses riesiges dankeschön für diesen wunderbaren bericht! so etwas bekommt man nicht alle tage zu lesen. auch mir war es eine große freude, dich in bielefeld getroffen zu haben und hoffe, das bald wieder zu können. kannst stolz sein auf deinen thor, der ist schon nen töften kerl. und ja, überhaupt ist das ne töfte gemeinschaft hier.
will es nicht mehr missen!
ich werde diesen blog meinem göga zu lesen geben, vielleicht wird er ja dann zukünftig ein wenig mehr verständnis für meine "olle rennerei" aufbringen...
____________________
laufend verzeiht frau thor den klitzekleinen patzer, carla-santana und mich - unseres zeichens ruhries erster güte - den borns zuzuordnen: happy

Wow

Was ein Bericht.Als wäre man selber dabei gewesen.

Gruss Knut

Jogmap Ruhr

Die Frau Thor hats drauf!

Danke für den tollen Bericht von der anderen Seite des Laufens. Hattest du echt Angst nicht dazu zugehören? So ein Quatsch.
Die Vorbereitung auf den Rennsteig hat auch bei mir ne Menge Zeit gekostet, das war echt grenzwertig. Da gab es auch bei erbse und mir so einige Diskussionen. Aber in Schmiedefeld war alles wieder OK, wie bei euch!

Danke für das Miterleben lassen und einen Gruß an den Thor!

vom Riggoo

Also ich bin BORN & HUMPA

So ein klasse Bericht!

Vielen herzlichen Dank dafür. Oh ja, Supporter sind total wichtig, motivierend und hilfreich, auch wenn sie eigentlich für ganz bestimmte Leute an der Strecke stehen, tut ihr Jubel unheimlich gut.

Und jetzt mal eine freche Frage: sag mal Frau Thor, ist bei Dir eigentlich zu keinem Zeitpunkt mal der Gedanke vorbeigehuscht "oh, sowas möchte ich mal von der anderen Seite erleben"? Bei mir war's nämlich so: ich hatte meine lieben Kollegen zu einer Laufveranstaltung als Supporterin begleitet, der 5x5 km Tiergartenstaffel, und fand es toll. Damals dachte ich, ich könnte gar nicht laufen, sei viel zu unkoordiniert und fand den Gedanken daran für mich völlig abwegig. Es war eine Kollegin, die sagte, los versuch's einfach. Und ich hab's versucht, ganz langsam, ganz kurze Strecken, und es hat sich zu meiner ehrlich großen Überraschung gezeigt, dass es richtig viel Spaß macht.

Selbstverständlich bist Du hier als Supporterin genauso willkommen wie als Läuferin, aber solltest Du doch einmal Lust auf einen Versuch bekommen, findest Du hier von Anfang an richtig tolle Unterstützung. Und: oh nein, Läufer sind überhaupt nicht missionarisch und würden niemals andere zu ihrem merkwürdigen Hobby bekehren wollen ;-)

LG
yazi

Ich könnt Dich sowas von knuddeln!!!!:o)

Ja, Du hast es gesehen, gespürt und jetzt weißt Du ungefähr, wie es sein muss, soll, kann....Du hast in allen Gesichtern gelesen und es erkannt!
Du hast das sooo grandios geschrieben und weißt jetzt, dass Dein Thor, der mir auch ein so toller freundschaftlicher Kumpel geworden ist, wie alle anderen, ein unglaublicher Kämpfer ist und dass Du Dir überhaupt keine Sorgen machen musst, die Jogmapper sind füreinander da!!
Sie feiern sowas gemeinsam und gieren nur nach diesem Gefühl, dass dieses debile Grinsen am Schluss verursacht!
Genauso, wie Happy, werde auch ich Dein wunderbares Schriftstück meinem Göga zum Lesen geben in der Hoffnung, dass auch er etwas von diesen Endorphindosen mitbekommt.
Ein paar mal war er schon dabei und hat es auch gesehen und gespürt.
Deshalb muss er aber nicht anfangen zu laufen, aber die Begeisterung gemeinsam teilen mit den lieben anderen Jogmappern, das wäre wunderbar.:o)
Vor allem zur Zeit bin ich ihm sooo dankbar, weil ich für 6 Tage wegen dieser Sixdays Zuhause überhaupt nix gebacken kriege, weil ich auch noch arbeiten muss, das macht alles er!
Ohne Euch Supporter und tolerante geliebte Ehepartner wären wir gar nix!:o)
Vielen Dank für diesen tollen Bericht!!!

Ganz lieben Gruß Carla

das war nicht weniger

spannend zu lesen, als die Blogs der Läufer.
Klasse geschrieben.
Emotional.
Das mag ich ja, da muss ich immer heulen und das kann ich gut ;-)
Danke dafür!
LG von der KS

Absolut wunderbar,

dieser Bericht!!! Ich war noch nie am Rennsteig und plane dieses Event auch in nächster Zeit wahrlich nicht für mich, lese aber mit Spannnung die Laufberichte hier und nach dem Mitfiebern mit Deinem unglaublich schönen Bericht hier, liebe Frau Thor, kann ich nur sagen: Wenn ich das mal mache, dann NUR mit solchen Supportern und nur mit den Jogmappern!

Ich werde diesen Text sofort meinem Mann zu lesen geben, der ähnliche Erfahrungen als Supporter und als "ganz Neuer" in der JM-Gemeinde zusammen mit mir in Hamburg sammeln konnte. Er schwärmt auch immer noch von diesem Tag.

Danke nochmals, LG Britta

Hallo Frau Thor...einfach genial

dieser Bericht , werde Ihn unbedingt auch meiner Kati
zu lesen geben , die im letzten jahr ähnliches mit mir
erlebt hat und die " ganze Misere " einer Ehe mit einem
Lauverrückten ebenso hautnah miterlebt.
Die Euphorie in Schmiedefeld ist einfach unbeschreiblich
vom Weltall aus muß Schmiedefeld an diesem tag ein großer
leuchtender Fleck sein .
Viele Grüsse von der Küste

Mensch Yazi, ...

... das kannste doch nicht machen! Wer soll denn dann am Rand stehen? Ich habs mir janz bewußt verkniffen so was auch nur anzudeuten.
Nee, nee. Das glückliche Gesicht im Festzelt, das war schon klasse anzusehen. Und das ohne auch nur einen Kilometer gelaufen zu sein. Das nenne ich Effizienz. Da sind wir Luschen gegen, doddal unökonomisch. ;-)
Den Eindruck, den der Thor beim Harzen bei mir hinterlassen hat, konntest du doch glatt und einfach so aber noch mal so was von verstärken... Ihr beide seid schon ein klasse Team...
War richtig doll mit dir, Frau Thor!
Dnake fürs dabei sein und sorry, dass ich dich am kleinen Inselsberg irgendwie gar nicht nicht wahrgenommen habe. Dafür aber im Festzelt.
;-)
PS: Das haste nun davon, Herr Thor. Nie wieder allein zum Harzen. Dumm gelaufen. ;-))

sofort anmelden

als "Frau Thor". Den Namen hat sie sich verdient!
KM eintragen ist doch hier zweitrangig ;-)
LG, KS

Klasse

Ein super Bericht, der mich für die Dauer der Frühstückspause wieder in die Stimmung von Samstag versetzt hat. Danke dafür.

Und der Berg hoch ist gar nicht so schlimm. Man weiß, dass die die da runter laufen auch ihren Rennsteig in den Beinen haben.
----------------------------------------------------------------

Liebe Frau Thor

Ganz grossartiger Bericht!
Dafür hast Du Dir auch eine Medaille verdient.
Leider haben wir uns nicht kennengelernt.
Bevor ein Ultra aufgibt muss schon sehr viel passieren...

Übrigens hat meine Frau nach einiger Zeit des Supportens auch mit dem Laufen begonnen.....

mitreißend

Was für ein toller mitreißenden Bericht. Bin noch nie am Rennsteig gelaufen oder da gewesen. ... Jetzt schon ein wenig. Danke.

Super Bericht, als hätte

Super Bericht, als hätte man es selbst erlebt :-)
Und ein großes Dankeschön an all unserer Supporter, die uns zum Start hin und vom Ziel wieder nach Hause fahren, uns die "Warmlaufjacke" und die Wasserflasche am Start abnehmen, im Ziel geduldig auf uns warten, um uns dann sofort den dicken Pullover (oder was auch immer) reichen, damit wir im Zeil nicht frieren müssen und einfach nur viel Verständnis für unser Hobby haben. Deshalb danke, ohne euch wäre das alle nicht möglich :-)

DANKE!

...lass du mal deinen Mann laufen und du schreibst die Berichte dazu!

Herrlich offen, ehrlich und liebevoll....

Dafür hast du dir auch eine Madaille verdient - ganz ehrlich!

"Ein Leben ohne Hunde ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

"Es scheint gut zu tun und zu beflügeln"...

Totale Untertreibung, liebe Frau Thor!
Es ist großartig, jemanden aus der eigenen Lauffamilie an der Strecke zu sehen, mit dem gerade Erlebten vollquatschen zu können, Infos über die anderen zu bekommen und eventuell irgendetwas an Equipment abgeben zu können. Aber in erster Linie einfach, daß jemand da ist. Supporter sind so unendlich wertvoll.
Und Du hast den Eindruck gemacht, als hättest Du Jahr und Tag nix anderes gemacht, so perfekt war das.
Egal, ob Sportler oder Nichtsportler, in der Jogmapfamilie gibt es für alle Platz und Raum!
Danke nochmal!
Gruß, Marco
You'll never support alone

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Supporter

sein ist auch nicht einfach!! Meine Frau fiebert auch regelmäßig mit!

Sehr schöner Bericht und genauso spannend, wie die Berichte der Läufer!

GT

laufend laufen
Meine Fanpage

rüningen...

...geeeeeeenau! geradezu prädestiniert!
____________________
laufend gefällt das: happy

Wir denken drüber nach ...

...nach Rüningen zu kommen ...
Den kleinen Ruhrie Fauxpas habe ich repariert ;-)

Mein Bericht fällt ja dann wohl etwas kürzer aus ...

Aber dafür dann auch mit die Bilders. Die Sofortmeldung für 2013 ist übrigens raus ... ;-)

22.04. Marathon Dt. Weinstraße
29.04. Hermannslauf
5./6.5. Erft Spendenlauf 112km/2Tage
12.5. Rennsteig SM
26.05. RHEX

Welchen Fauxpas?

... Das war live. Einfach ehrlich und vollkommen unvoreingenommen. Das kann nicht gelogen sein.
;-))
Da freut sich diebisch, ein Schalk!

Das die Susi versehentlich...

Carla und Happy nach Bielefeld ins BORN Lager gesteckt hat ... ;-)
Wir wollen doch an der Stelle mal sachlich bleiben, schließlich hat das gerenne bei euch ja nichts mit Sport zu tun ... ;-)

22.04. Marathon Dt. Weinstraße
29.04. Hermannslauf
5./6.5. Erft Spendenlauf 112km/2Tage
12.5. Rennsteig SM
26.05. RHEX

Das nennt man einen

freudschen Versprecher....

Gefällt mir!

Also ich bin BORN & HUMPA

ohoh, Frau Thor

jetzt haben wir dich am Schlafittchen:) Erst mal nur als Fan aber bald biste auch am Laufen. Ganz bestimmt und nicht sportlich sein ist die beste Voraussetzung für Ultra. Ich bin nämlich auch nicht wirklich sportlich und rein figurtechnisch zum Laufen gar nicht geeignet. Ich tus aber trotzdem:). und irgendwann schreibst du dann mal vom Rennsteig und deinem eigenen Zieleinlauf. Da freu ich mich drauf.(klasse, dass dir die Wohnung/Haus auch so gut gefallen hat, wie uns damals)
....and miles to go before I sleep...

Ich dachte mir doch schon, ...

... dass du das meinst. Aber wo bitte ist denn da der Fauxpas? Das war von ihr ganz sachlich so festgehalten...
... meint ein vor Lachen prustender Schalk
;-)

aber die Farbe vom Finisher- Shirt

die ist doch der Hammer, oder? Da hat der Thor was richtig schickes zum Angeben! Beim nächsten Ruhr- Lauftreff...

Gruß vom Riggoo

Also ich bin BORN & HUMPA

Diese Runde habt ihr BORN's für euch

entschieden. Aber der Rennsteiglaufverein hat bereitschaft signalisiert, aufgrund der vielen Jogmapper das nächste Shirt wieder entsprechend anzupassen. Diesmal wäre dann weiß/blau dran...
Siehe diesjähriger Hermannslauf, da konnten wir Ruhries uns ja auch entscheidend durchsetzen ...

12.5. Rennsteig SM
26.05. RHEX
26.06. Brühl (12h-Lauf)
02.-03.09. Rüningen (24h-Lauf)
09.09. Münster Marathon

Wow!

DAS ist der schönste Rennsteigbericht, den ich bislang gelesen hab! Was für ein Einsatz "nur" fürs Zugucken!
Schön, dass Du nun werstehen kannst, woher das entspannte Grinsen im Gesicht Deines Mannes kommt - das erleichtert das Miteinander zwischen Läufer und Nichtläuferin mit Sicherheit sehr!
Und jetzt überlege ich mir, wie ich meinen nichtlaufenden WWGatten dazu kriege, Deinen Blog zu lesen. ;-)
Viele Grüße, WWConny

Danke Frau Thor!

Für den tollen Bericht vom Rand der Strecke, die Emotionen die von den Läufern rüberkommen, das Dabeisein und vor allem das "an der Strecke stehen". Auch wenn ich Dich vorher nicht kannte, im Zelt haben wir uns ja dann getroffen. So habe ich mich dann über renbueh und erbse an der Strecke und mein Kind (Nikeflocke) im Ziel gefreut.

JM ist schon ein toller Haufen - und jede/r gehört einfach gleich dazu. Egal wie sportlich oder unsportlich, wie weit oder weniger weit oder gar nicht gelaufen wird. Und die Party war ja wohl auch Klasse!

Schön, dass ihr das gemeinsam mit einem langen WE ohne Kids verbinden konntet!

Schön!

Mal einen Bericht aus der anderen Perspektive zu lesen...also von den Zuschauern, die uns oft mit Beifall, dann und wann mit Anfeuerungen und manchmal mit Kopfschütteln begegenen.

Da du jetzt weiß, was im Ziel wartet, wirst du das nächste mal aber hoffentlich drauf verzichten, einen vorzeitigen Ausstieg anzubieten. ;-)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links