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Mann soll's nicht glauben, was Zahlen anrichten können!
Die moderne Frau kennt das auch, aber das führt vom Thema ab.

Aaalso, was lesen heute meine trüben Augen?
2426,92

2.426,92 km.
zweitausenvierhundertsechsundzwanzig und ein paar angequetschte Meter im ersten Jogmaplaufjahr, das in absehbarer Zeit zur Neige geht.

Auf einmal rattert es in meinem Kopf, absehbare Zeit - wieviel Tage sind das überhaupt noch?

Laut Statistik bin ich seit dem 27. Juli 2008 Mitglied dieser Internetgemeinschaft.

Rechenrechen, 20 Resttage im Mai, der ganze Juni mit seinen 30 Tagen und 26 Julitage dazu, jau, in Worten genau sechsundsiebzig Tage, als Zahl geschrieben 76.

Und wieviel Kilometer muß ich noch auf der Laufpiste 'runterspulen, bis die willkürliche Distanz in Dezimalzahl berechnet von 3.000 km erreicht ist?

Jenau!! Ganze 573.080 Meter warten auf mich.

Weiter im Text.

573,08 km in 76 Tagen machen pro Tag 7,54052632 km, umgerechnet pro Woche 52,7836842 km.
Das entspricht meiner unteren durchschnittlichen Wochenlaufleistung.

Ergebnis grob überschlagen: is machbar, Herr Nachbar.

Ach nee, da is noch wat!
Wat war da noch, wat war da noch?
Jau, diiiieeeee zwei Hoch- und Bergwandertouren im Juli!!
Oioioi, diese Tage stehen mir für mein Laufkilometerstatistikprojekt nicht zur Fügung.
Dementsprechend muß ich 17 Tage abziehen, macht anstelle der 76 Tage nur noch 59 Tage, an denen ich mich der magischen Marke nähern kann.

Noch 'mal mit Excel gerechnet, 573 und die angebissenen Meter durch 59 Tage ergibt nach Adam Riese pro Tag im Durchschnitt 9,71322034.

Nee, nä? Das sind ja jeden Tag fast 10 km.

Mensch, ich habe keine Lust mehr!

Das heißt, in der Woche muß ich 67,9925424 km absolvieren.

Mein lieber Herr Gesangsverein, wat haben Sie sich da mal wieder ausgedacht!

Nach dem dritten Marathon (Zürich, K. Ruhr Marathon, Rhein Ruhr Marathon Duisburg) innerhalb von sechs Wochen wollte/sollte/müßte auch ich als langsamer Altersläufer, der nur noch auf Kilometermasse als auf Zeitklasse setzen kann, zur Erholung das Laufpensum reduzieren, damit ich regeneriere.

Hat heute beim Laufen unser ganz persönlicher Trainer nicht etwas von den Mitochondrien erzählt, die sich beim Marathon selbst verzehren, und es etwa sechs Wochen dauert, bis der Leib sich von der Anstregung erholt hat?
Das ist keine rhetorische Frage!!

Oh Ehrgeiz, was flüsterst und säuselst Du mir lieblich ins Ohr?

Aaaaaufhör'n!

Aus der Distanz betrachtet und der Wirklichkeit ins Auge geschaut:
Langläufer sind sowieso Verrückte.

Wie verrückt darf ein normal verrückter Marathoni sein?

Boah, glaubze, ab wann ist Mann echt bekloppt und reif für'e Klappse, wie Herbert Knebel formulieren würde?

Noch elf Wochen solch eine Laufleistung?
Sieben Wochen später steht der nächste Marathon an!

Wat sacht unser ungekrönter Kaiser, der in seinem Leben fast alles erreicht hat, "schau'n wir 'mal!"

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Tja, das sieht bei mir ähnlich aus...

Ich bin auch seit Juli 2008 bei jogmap, hab aber die Läufe seit dem 20. Mai 2008, meinem ersten Trainingstag seit 18 Jahren nachgetragen. Die Kilometerleistung, die Du unten siehst, ist der Deinen sehr ähnlich. Auch ich will die 3000 Kilometer noch schaffen (bis Anfang Juni). Einziger Unterschied: bei mir wird dann der Zähler für ein paar Monate stehen bleiben... *heul*

Ich wünsche Dir noch viele Kilometer auch über die 3000 hinaus
Renate

Der Weg ist das Ziel

Wie sagte

Christian Hottas doch so schoen?

"Gar nicht verrueckt, ist auch nicht normal."

Na, dann viel Spass beim Kilometerschrubben. Das schaffst Du schon! :)

s:)

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RW TrainingLog

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