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das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme
IMS, Finkenstr. 61, 47057 Duisburg hat heute mitgeteilt:

Mit Hilfe einer miniaturisierten Messtechnik können Leistungs- und auch Freizeitsportler künftig selbst ihre Laktatwerte beobachten – auch während des Trainings. Normalerweise sind die Analysegeräte recht groß und können mehrere tausend Euro kosten. »Wir haben einen Weg gefunden, die Messtechnik so zu miniaturisieren, dass sie in einem Ohrclip untergebracht werden könnte«, sagt Thomas van den Boom, Gruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg. Die Messung des Laktatwertes beruht auf einer elektrochemischen Methode. Mit Hilfe eines Enzyms entsteht in einer chemischen Reaktion aus dem Laktat ein Redoxstrom, den man über Elektroden messen kann. Die Messtechnik besteht aus zwei Chips: Dem neuartigen Nanopotentiostaten, der auf einen Chip von zwei mal drei Millimeter Größe passt und weniger als einen Euro kostet. »Auf dem zweiten Chip befinden sich Mikroelektroden, die wir für diesen Zweck entwickelt haben und die wir mit dem Nanopotentiostaten koppeln können«, erklärt van den Boom. Eine der Mikroelektroden ist mit einer dünnen Gelschicht versehen, die das Enzym enthält. Insgesamt drei Mikroelektroden befinden sich auf dem Chip und werden durch den Nanopotentiostaten angesteuert. Zwei dienen zur elektrochemischen Messung, während die dritte für ein konstantes elektrochemisches Potential und damit eine stabile Spannung sorgt. Die Ergebnisse könnte der Ohrclip an eine Trainings-Armbanduhr oder ein Mobiltelefon funken.

Die Elektrode können die Ingenieure mit unterschiedlichen Enzymen beschichten, sodass neben der Laktatmessung verschiedene weitere Analysen im Blut oder anderen Elektrolyten möglich sind. Der Vorteil: Die Elektroden sind besonders klein und kostengünstig – und die Analysen lassen sich mobil vor Ort durchführen. Einen ersten Demonstrator des Nanopotentiostaten gibt es bereits.

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Verschieben?

Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Den kannst du vielleicht mal ins Forum verschieben.
Das Ganze ist aber noch im Forschungsstadium oder?

laktattest

@gpeuser: die mitteilung steht jetzt im forum. der prototyp ist im test.

wer mit mir die halserspitzrunde (jogmapstreckenname: P2WolfBlauHALSERKreuzP2) 22.3km, 1300hm oder die brünnsteinrunde (jogmapstreckenname: Lügsteinsee-01) 25,3km, 1500hm laufen will, soll sich bitte melden.

sehr interessant!

sehr gute Info! Halte uns bitte auf dem laufenden, wenn der
mobile laktattest in den Handel kommt.

Ich will euch

ja nicht die Euphorie nehmen, aber kleines Testgerät hin und her ist ja nett und schön, ABER bei der Durchführung eines Laktattestes können doch eine Menge Fehler gemacht werde. Ob Das für Laien wirklich so einfach ist frage ich mich.

lg
U

carpe diem-Nutze den Tag

Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Ich finde Deine vorgeschlagenen Runden hammer...

würde ich am liebsten im Heli mal abfliegen, sieht bestimmt toll aus. ;-)

Am coolsten finde ich Deine Streckenbeschreibungen dazu...

"nachdem es in 2008 den letzten Toten... Steigeisen, Pickel..."

(noch) nix für Flachlandindianer wie mich, für die der Brocken schon hochalpines Gelände darstellt... sorry, musst Du weitersuchen. ;-)

Zu der Strecke gabs mal so schöne Fotos. Wo find ich die nochmal?

, Gruppenduell Bornies vs. Ruhries

@lachgas

einige meiner touren gibt´s hier bei jogmap im fotoalbum oder bei den lokalisten unter hannno, bei youtube unter ibjuedes und bei gipfelsicht unter hannno. bei google ibjuedes eingeben führt ebenfalls zu treffern.

wer mit mir die halserspitzrunde (jogmapstreckenname: P2WolfBlauHALSERKreuzP2) 22.3km, 1300hm oder die brünnsteinrunde (jogmapstreckenname: Lügsteinsee-01) 25,3km, 1500hm laufen will, soll sich bitte melden.

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