Mit wieviel % der Herzfrequenz läuft man einen Halbmarathon ohne muskuläre Probleme
zu bekommen?

Mhm, also meine WKs lauf ich immer ohne Gurt

nur nach Gefühl. Bisher noch keine Probleme, wenn ich mich am Anfang zurückhalte. Erst am Ende wird gekachelt was das Zeugs (noch) hält.

Hmmm, ...

... Krämpfe sind eher keine Probleme, die aus einer zu hohen Belastung des Kreislaufs herrühren. Es hängt mehr mit der Belastung zusammen, die du deinen Muskeln im derzeitigen Trainingszustand abverlangst. Natürlich hängt beides miteinander zusammen, aber Faktoren wie partielle Überlastung einzelnener Muskelgruppen (die dann aufgrund Überlastung krampfen), sind doch in einem Pulswert gar nicht zu erfassen. Der sagt dir nur wie dein Körper in Summe belastet wird.
Pauschal kann man natürlich antworten: im langsamen Dauerlauf sollte das nicht passieren. Aber auch da gehört etwas training dazu.
Mehr trainieren, langsam aufbauen und dann kannst du auch mit 85-90%Pmax ohne Krämpfe ankommen. Schmarn wie Salz und Magnesium und den Rötel spar ich mir mal. Du fragst nach HM. Da spielt das alles noch keine wirkliche Rolle.
;-)

Es gibt keinen direkten

Es gibt keinen direkten Zusammenhang zw. HF und muskulären Problemen. Im allgemeinen: du musst im Training vernünftige Grundlagen für die gewünschte WK-Leistung legen. Du kannst beim WK nicht schaffen, was du nicht vorher ausreichend trainiert hast, sonst kommen die Probleme (z.B. muskulär oder sonstige)

Laktat

Einen Aspekt gibt es vieleicht noch, der aber nichts mit Muskelkrämpfen zu tun hat:
Wenn du über deiner Sauerstoffschwelle läufst, dann sammelst du Laktat an, die Beine werden schwer und streiken irgendwann. Über dieser Sauerstoffschwelle zu laufen kann man nicht weit vom Ziel machen, aber gleich vom Start weg, wäre keine gute Idee. Du könntest natürlich zwischendurch langsamer laufen und Laktat wieder abbauen. Im WK aber eine suboptimale Strategie. Wo deine Sauerstoffschwelle liegt, kannst du ermitteln lassen. Das ist ein individueller Wert.

Daher gilt was hier geschrieben wurde, Muskeln nicht mehr belasten, als der Trainingszustand hergibt und Tempo gegen Ende anziehen. Vorher gute Grundlagen mit Ausdauertraining legen und mal mit einem 10km-Wettkampf Tempo antesten. Dann hast du auch eine Hausmarke die du auf den HM-WK umrechnen kannst.

Am Vortag schön viel trinken (Selters, Geroldsteiner wegen Magnesium, Natrium), bis es in den Ohren schwappt.

Viel Erfolg

Wenn`s

Wenn`s läuft,läuft`s!
Danke,mein Problem liegt darin,dass ich fast jedes mal Wadenkrämpfe ab KM15 bekomme.Das letzte Mal gings sogar soweit,dass mein re. Fuss sogar stellenweise lahmte und ich gefühlt ihn hinterher zog.Auch am Oberkörper(Bauchraum-Rippen)krampfte alles.Im Ziel angekommen,liegend auf der Wiese wollten die Krämpfe kein Ende nehmen.
Laut Auswertung bin ich den Wettkampf mit einer Durchschnittsherzfrequenz von 90%
gelaufen.Nehme mal an zuviel Laktat-übersäuerung.

anno Tobak ...

... hatte ich das auch mal relativ zu Anfang der Läufe und zwar im Sommer. An der Kondition oder der Ausdauer lag es nicht ... sondern am schwitzen im Sommer. Da ich mich relativ salzarm ernähre, war der Tipp vom Steffny mal Salz nachzufüllen meine Lösung des Problems. Kaum habe ich das getan, gab es keine Wadenkrämpfe mehr.

Einen Zusammenhang zwischen Wadenkrämpfen und Laktatanhäufung würde ich jetzt nicht sehen. Eher zwischen Trainingsform und Durchschnittsherzfrequenz von 90%.

Wenn`s läuft,läuft`s!GUTE

Wenn`s läuft,läuft`s!GUTE IDEE,
DENN SOWAS WILL ICH NICHT NOCHMAL ERLEBEN.

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