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Um 15:15 Uhr machte ich mich von der Arbeit aus auf den Heimweg. Da es den ganzen Morgen geregnet hatte. Wenn man diese Fluten Regen nennen kann die da runter kamen. Die Luft frisch und klar. Die Wege waren sauber und…..
In Anbetracht der Tatsache dass ich um 16:15 Uhr auf dem Sportplatz sein wollte und mich davon noch mind. 13 km trennten beschloss ich einen lockeren Trab in 5:00 zu machen da ich bestimmt noch einige Ampel und Strassen mit kurzen Unterbrechungen einplanen musste. Wie immer weichen die Vorgabe von den Istzeiten nach unten hin ab. Die ersten 2 gingen dann in 4:50 weg. Zu schnell, Tempo rausholen ich habe ja eine Stunde Zeit, zwar muss ich noch einen größeren Anstieg bewältigen aber den muss ich ja immer hoch und der wird schon als flach bezeichnet. Nach 2,2 km bog ich in Rentrisch in den Wasserlehrpfad ein. Das ist ein Wasserschutzgebiet durch das in der Mitte ein geteerter Radweg mit einer Länge von knapp einem Kilometer läuft. Selbst im Sommer ist dieser Weg immer noch an etlichen Stellen ganz leicht mit Wasserpfützen versehen. Nur dieses Mal war es anders.
Von weitem sah ich schon da ist heute mehr Wasser auf der Strecke. Unterschätzte aber die Länge und die Tiefe da es am Morgen so stark regnete dass die Feuerwehr überall im Einsatz war um das Hochwasser abzupumpen.
Hmmh, was mache ich? Zurücklaufen? Oder durch? Fürs Zurücklaufen war mir dann doch die Zeit zu knapp. Also durchlaufen sind ja nur ein paar Meter. Denkste, hinter der Kurve bot sich mir das ganze Schauspiel der Natur. Über eine Länge von ca. 300 m war nur noch Wasser zu sehen. Der Radweg war gar nicht mehr sichtbar. Von dem anfänglich 4-5 cm hohen Wasser stand ich plötzlich in einem See. Knöcheltief versank ich darin. Jetzt wo ich schon nass bis ist umdrehen auch keine Option mehr. Die Pace verringerte sich auf 5:05 schneller ging es nicht durch diese Wassermassen. Und es wurde immer tiefer. Mittlerweile stand das Wasser schon bis zu den Waden. Also da die Schuhe schon total geflutet waren konnte es nicht mehr schlimmer werden. Da *Mann* ja Triathlon macht und zum Glück die guten Zoot Ultra TT 4.0 an hatte war es mir egal wie nass die Füße werden. Mal testen ob sie wirklich das halten was sie versprechen.
Ja, sie hielten das was sie versprechen. Nach weiteren 1,5 Kilometern waren die Füße wieder total trocken gewesen. Die Entlüftungsbohrungen und die Drainage im innern des Schuhes haben ganze Arbeit geleistet. Ich konnte zwar nicht die Pace im Wasser halten, war aber nicht gezwungen die Schuhe auszuziehen um das Wasser abzulassen.
Somit konnte ich komplett meinen Lauf durchziehen und war pünktlich nach 13,05 km ohne bleibende Wasserschäden bei strider am Sportplatz, die dort die Jugend beim Lauftraining coachte.

4
Gesamtwertung: 4 (1 Bewertung)

Weichei ;-)

Hättest du ein bisschen länger durchgehalten, hättest du auch durch die Saar laufen können...

Obwohl es da ja mal jemand gab, der ÜBER das Wasser laufen konnte. Aber der hatte natürlich andere Schuhe an *duckunwech*

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

mir fiel sowas

Ähnliches ein :)
...and miles to go before I sleep...

Die muss ich haben

die Schuhe! Hört sich toll an.

Ähm, wann brauch ich endlich wieder neue? Und wo krieg ich die?

Praxistest bestanden. Den

Praxistest bestanden.
Den Weg kenn ich, das war früher ein Teil meines Radweges zur Arbeit, als ich noch in IGB gewohnt hab. Da ist mir das gleiche auch mal passiert.

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