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Kleine Frage an die Trainingsplan-Experten:
Mein Training besteht aus 3 bis 4 Laufeinheiten in der Woche (30-50km). Damit habe ich mich gut gesteigert und eine Fitness erreicht, die ich vorher noch nicht hatte. Ergebnis: Halbmarathon-Premiere bei sub2h.
Meine Pläne: kurzfristig die 10km Zeit verbessern, dann im Herbst wieder HM, danach im Frühjahr 2013 ggf. Marathon. Soweit so gut.
Nun kommt aber die Outdoor-Tennis-Saison "dazwischen". Hier trainiere ich 1-2mal die Woche und manchmal sind am WE Spiele. Da wird das Freizeit-Budget langsam etwas eng.

Frage: wie weit kann ich mein Laufpensum über den Sommer (also ab jetzt bis Ende August) "runterfahren", um trotzdem den bisherigen Trainingsstand nicht zu verlieren.
Oder anders gefragt: wie integriert ihr Alternativsportarten (die mit Ausdauer weniger zu tun haben) ins Lauftraining?

Hmmm... bin zwar kein Experte, sondern Trainingsanarchist!

Aber egal - ich hatte ja während der Becker-Graf-Ära auch noch Tennis gespielt und die Verbandsspiele fielen vor allem auf die Monate Mai und Juni. Daran dürfte sich heute kaum etwas geändert haben. Daher folgender Vorschlag:

Jetzt im Mai und Juni den Fokus auf's Tennis legen, d.h. guck, dass du deine geplanten Tenniseinheiten durchgezogen bringst. Wenn du noch etwa drei Laufeinheiten (zum Formerhalt 1x 15 km langsam, 1 x locker und 1 x zügig oder auch mal als Intervalltraining) dazunehmen könntest, müsste das reichen. Allerdings würde ich an deiner Stelle das Lauftraining sowie Tempospielereien flexibel gestalten. Da es ja beim Tennis vor allem für die Knie ganz schön zur Sache geht (vor allem wegen der Kurzssprints incl. abrupten Stops), lieber am Tag danach einen langsamen Lauf bevorzugen oder ggf. auch mal pausieren. Das heißt, bleibt also nur auszuprobieren, was dir gut tut, bzw. wie du die ein oder andere Belastung wegsteckst.

Nach der Runde (soweit ich mich erinnere, so Mitte Juli) wieder den Fokus auf's Laufen legen und Tennis "nur" zum Formerhalt spielen. Dann passt das nämlich gut zur Vorbereitung des Herbst-HM!

Das ist eben der Nachteil, wenn man mehrere Sportarten ausübt. Jede Sportart geht dann nur so halbwegs! Wohl dem, der sich voll und ganz auf eine Sportart spezialisieren kann! O.k., Hat alles seine Vor- und Nachteile! Wie du deine Prioritäten setzen musst, weißt du selbst am allerbesten! Je nachdem, welche Sportart dir (im Moment) wichtiger ist!

:-)

Ich bin kein

Ich bin kein Trainingsplan-Experte, gerade weil ich noch eine andere Sportart (Tischtennis) ausübe. Ich denke aber, dass jede anderweitige sportliche Betätigung sich auch positiv auf die läuferische Fitness auswirkt. Ich laufe zwangsläufig weniger als die geläufigen Trainingspläne vorgeben. Dennoch komme ich an die gesetzten Zielzeiten meistens ran.

Wenn du dein Trainingspensum während der Tennissaison auf 2-3 Einheiten verringerst, sollte die sub 2h beim HM nicht in Gefahr sein, sofern du das Lauftraining einigermaßen abwechslungsreich gestaltest (langer Lauf, TDL usw.). Die Wochen vor dem HM sollte aber schon 3 x gelaufen werden.

Natürlich haben reine Laufspezialisten es einfacher, aber wer will schon den HM unter 1:30 h laufen?

Viel Erfolg für die anstehende Tennis-Saison wünscht

Sirius
... der auch nicht nur rennt.

Vielen Dank schon mal für

Vielen Dank schon mal für die Tipps von euch beiden! Ich denke, dass ich es auch genauso umsetzen und den Fokus nun auf die (kurze) Tennissaison legen werde, Laufen als Ausgleich.
6 Wochen vor dem HM nehme ich dann wieder den entsprechenden Plan auf und freu mich am Tennis als Ausgleich...

Falls noch jemand aus reichhaltigem Erfahrungsschatz etwas preisgeben möchte: nur zu! ;-)

Gruß, Dominik
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M43/69kg/1,81
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

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