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So unglaublich viele Marathons bin ich noch nicht gelaufen (bislang darf ich auf fünf zurückblicken), dennoch möchte ich euch den Marathon in Ostrohe vorstellen. Er ist, neben Hamburg, mein absoluter Favorit. Ostrohe liegt hoch im Norden, nordöstlich von Heide, am Ende der A23.

Angebotene Strecken
5,4 Km, 11,9 Km, Halbmarathon, Marathon

Vorher
Parken kann man wenige Meter vom Start entfernt, die Startnummernausgabe geht entspannt vonstatten, die Teilnehmer aller Distanzen starten zeitgleich. Es gibt ausschließlich eine Bruttozeitnahme. 2011 nahmen ca. 200 Läufer insgesamt teil, davon waren 20 Marathonis.

Die Strecke
Jeweils zu Anfang und am Ende ein knapper Kilometer Asphalt, sonst Waldwege, geharkt, von Äst(ch)en befreit, Stolperstellen bestens markiert, das Verlaufen ist dank Streckenposten und Markierungen unmöglich.
Anfangs ist die Strecke eng, teils „einspurig“, Überholmanöver gestalten sich hier schwierig, später ist man nahezu allein im Wald. Es werden fünf kleine und vier große Schleifen gelaufen.
Wer das Anfeuern von Zuschauermassen braucht, ist bei diesem Landschaftslauf falsch; Aufmunterungen, Beifall und auch mal einen flotten Spruch gibt es allerdings von den Streckenposten.

Verpflegung/Service
Sowie das Läuferfeld zu Anfang, bzw. jeder einzelne Läufer am Ende der Strecke die Straße überquert, wird diese sofort von Streckenposten für den Autoverkehr gesperrt. Während die Marathonis relativ allein im Wald ihre Kreise ziehen, gibt es einen Streckendienst, der entgegen der Laufrichtung auf das Wohlergehen der Läufer achtet. Am Verpflegungspunkt kommt man aufgrund der Streckenführung nach je ca. 5 km vorbei. Er ist ausgestattet mit Wasser, Cola, Müsliriegeln (wahrscheinlich mehr, aber daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern).
Ein Fahrradkurier begleitet die Marathonis den letzten Kilometer aus dem Wald heraus und informiert die Posten, damit die Straße gesperrt wird. Sofort nach dem Zieleinlauf wird ein (wahrscheinlich alkoholfreies) Bier gereicht, im Zielbereich gibt es Kuchen in allen Variationen, Brötchen, Obst, Joghurt.

Dusche/WC
Toiletten gab es (sofern ich mich recht entsinne) auf der Strecke keine, sie befanden sich am Start/Ziel. Die wunderbar heißen Duschen und der Weg dorthin waren so sauber, dass ich meine schmutzigen Waldschuhe lieber draussen vor der Tür gelassen habe.

Fazit
Der Langlauftag Ostrohe ist eine kleine, aber sehr zu empfehlende Veranstaltung. Gut organisiert, sehr nette Streckenposten, herrlich gelenkschonender Waldboden – was will das Läuferherz mehr?

Kontakt
Webseite von 2011

Bericht und Bilder
klickt ihr hier

Danke

Danke für die schöne Zusammenfassung.

Das ist sogar ein Lauf, den ich noch nicht einmal kannte, ist aber vorgemerkt, vielleicht schaffe ich es ja auch dort mal zu starten.

Gruß, Michael


Was das Läuferherz mehr will???

Eine Schokorose, die mitmacht und rechtzeitig dran erinnert;-))

Tame:-)

Danke für den Bericht, den

Danke für den Bericht, den Lauf kannte ich auch noch nicht.

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