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...in meinem Revier, war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt.

Keine Angst, ich bin auch die letzten zwei Wochen durchgelaufen, habe es zeitlich einfach nicht geschafft, meine Trainingsergebnisse hier niederzuschreiben. Daher fasse ich die letzten zwei Wochen mal kurz zusammen.

Wie bekannt ist, habe ich ja mein Marathonziel definiert. Nach Rücksprache mit dem Armen, der mir immer meine Trainingspläne schreiben muss, haben wir uns auf eine nvisierte Zielzeit von 3:30 geeinigt. Sehr ambitioniert, aber wenn das so weiter geht, wird es machbar.

Dazu müssen wir mittelfristig aber auf eine 10 km-Zeit von 44:00 min kommen und das wird schon mal richtig knackig. Also hiess es: Auf gehts! Ganz besonders interessant war eine Trainingseinheit mit folgendem Inhalt:

12 km, Lauf-ABC, 4 Steigerungsläufe, Intervallläufe 5 Mal wechseln zwischen 4:30 Min über HF 175 und 6:40 Min HF 135. Es war echt nicht ohne, aber auch hier habe ich das recht souverän hinbekommen. Am nächsten Tag taten aber auch dann mal die Oberschenkel etwas weh...bei der Belastung dürfen sie das aber auch. Dann stand auch mal wieder ein Lauf über 12 km mit einer HF von 163 an. Mit einer Pace von 5:05 Min war ich da unterwegs, ich bin also auf einem guten Weg. Am Wochenende stehen jetzt erstmal ruhigere Läufe um die HF 130 - 140 an, dafür darf ich dann in der Woche Gas geben. Da ich das dann aber immer mit meinem selbst geschaffenen "Laufpendel" (Laufen nach der Arbeit vom Kieler Hbf nach Hause, die Tageskleidung wird im Laufrucksack verstaut) kombiniere, laufe ich die schnelleren Einheiten daher fast immer mit Rucksack.

Insgesamt klingt also alles recht vielversprechend, diese Woche habe ich dann auch die Anmeldung für den Bremen-Marathon abgegeben, jetzt geht also kein Kneifen mehr :-)

Also , dies als kurze Zusammenfassung, ab dem morgigen Lauf wirds dann wieder (hoffentlich) von Lauf zu Lauf Berichte geben.

A propos: Inzwischen kann ich stolze 13 abgenommene Kilo verbuchen und bin mit meinen 76-77 kg bei 1,83 m ganz zufrieden. Um das zu stabilisieren (da die zu laufenden Distanzen ja auch nicht weniger werden), wollte ich mal wissen, welche Erfahrungen ihr mit Eiweissshakes oder -riegel gemacht habt. Ich will es nicht als Hauptnahrung machen, aber vielleicht mal vor oder nach dem Laufen . Macht sowas Sinn?

Abschliessend noch ein kleiner Buchtipp: "Born to run" von Christopher McDougall, ein Bericht über die Tarahumara, die besten und glücklichsten Läufer der Welt . Sehr interessant und spannend geschrieben. Deren Ernährung ist übrigens für jeden Sportwissenschaftler ein absolutes Grausen, denn Kohlenhydrate etc gibt es überhaupt nicht ! Dafür viel Maisbier zu "gegrillter Maus"...was es alles gibt :-))

In diesem Sinne,

Schönes Wochenende ,

liebe Grüße

Björn

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