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Hi!

Nun bin ich selbst im Schlamassel.
Trainiere eigentlich für den Hannover Marathon weil die Anmeldung für HH meines erachtens sehr früh vor dem Marathon ausläuft und ich auch keinen passenden HM Testlauf am Osterwochenende gefunde habe.
Somit dachte ich, ich lauf in Hannover und der passende Testlauf 3 Wochen vorher währe dann der AirportRun.
Diesen Testlauf habe ich total verkackt. Plan war 1:32:xx und gelaufen bin ich 1:40:xx. Schuld war wohl der viel zu schnell gelaufenen 35KM mit Tempowechsel am Sonntag vor dem Airportrun. HM Bestzeit liegt bei 1:33:xx.
Gefühlt war der Airportrun schon an meiner Grenze.

Nun könnte ich günstig an einen Startplatz für HH kommen. Letztes Jahr bin ich auch in HH gelaufen und hab vertaler weise den HM 2 Wochen vorher in Hannover (1:35:xx) als Testlauf mitgemacht. Ähnliche Vorzeichen also wie 2011 , muß ich somit wieder mit einem durchschnittlichen Hauptwettkampf in HH rechnen?

Dagegen spricht meines erachtens:

1) 1 Tag mehr Regeneration (Airportrun war Sa)

2) Die um 5 Minuten schlechtere Zeit beim Testlauf (obwohl er gefühlt schon an der Grenze gelaufe wurde)

3) Die besser Vorbereitung mit jetzt schon vielen langen läufen in den letzten 9 Wochen ( 3 X 35 KM, 2 X 32 KM , 2 X 30 KM)

Wer gibt mir jetzt die Absolutuion das ich beim schönsten Marathons Deutschland starten darf :) !?

Gruß

Der Abstand von HM zu

Der Abstand von HM zu Marathon paßt.
Warum bist du "nur" auf 1:40 gekommen?
Richtig angegangen? Nicht zu schnell?
Wie waren die km Splits?
Der lange Lauf gehört nunmal zum TP dazu, deshalb würde ich auch nicht versuchen eine pB im HM in der Vorbereitung zu erzielen.
Welche Zielzeit ist in HH geplant?

*train on*

Denke mal das der

Denke mal das der vorgezogene 35KM Lauf den ich Sonntag vor dem HM gemacht habe schuld ist. Denn bin ich zu schnell gelaufen. Plan war 35 KM in 5:30 , drin 10 KM in 4:50.
Bin somit 7 KM in 5:27 danach 10 KM in 4:47 und dann 18 KM in 5:09 so das ich gesamt auf eine Zeit knapp unter 3 Stunden kam. Nach vorgabe hätte ich 3:08 brauchen müßen.

Den HM Testlauf bin ich dank Garmin im richtigen Tempo angegangen. Das Tempo konnte ich leider nur bis KM 10 halten. Danach mehr und mehr eingebrochen.

Das ich schneller kann sehe ich an einem Tempolauf (15KM) vor 2 Wochen bei dem ich über 20,5 KM 1:43:xx gelaufen bin. Da sind aber noch die Ein. und Auslaufzeiten mit drin!!!

Trainiert hab ich nach Steffny 3:15 (allerdings mit etwas verlängerten langen Läufen)! Da das nun aber schon mein 3ter Versuch ist mit diesem Plan meine Bestzeit(3:30) aus 2010 in HH zu unterbieten währe ich schon mit einer 3:29 zufrieden.

Gruß
Gänseblümchenpflücker

Ich vermute mal, dein

Ich vermute mal, dein Kilometerzähler ist nicht korrekt. Andernfalls würde ich hier zumindest eine der Ursachen sehen.

Gruß
h1schaefer

Zwei Wochen vor nem M ...

... nen HM an der Grenze ist grenzwertig.
Der schnelle 35er und das Ergebnis beim HM können passen und sind nicht tragisch. Training heißt halt, dass man sich auch etwas schafft - gerade in den letzten zwei, drei Wochen des Intensivtrainings.
Aber gerade deshalb würde ich Hannover empfehlen und HH nicht laufen. Du willst eine bestimmte Zeit endlich unterbieten. Wenn du HH läufst und hinten raus einbrichst, weißt du genau woran es gelegen haben wird und ärgerst dich nur unendlich. Laß eine Woche länger Luft, tapere für Hannover und lauf da. Das klingt viel besser.
Flach ist Hannover auch. Eventuell etwas windanfälliger, aber dafür kann man sich eventuell auch in nem "Pulk" verstecken und so'n "Anstieg" am Ende wie in HH hast du in H nicht. 10, 12 intensive Trainingswochen würde ich schon vernünftig abschließen und da läuft man nicht zwei Wochen vor einem M einen HM an der Grenze. Das kostet zu viel Substanz.
;-)

Lauf Hannover!

Ich habe den Eindruck, dass dir ein bisschen Grundlagenausdauer noch gut tun würde. Sprich: Wenn du an diesem Wochenende einen RUHIGEN langen Lauf über 30 bis 32 km noch einlegen könntest, wärst du für Hannover besser vorbereitet. Ich kenne beide Läufe, Hannover ist absolut flach und auch nicht so windanfällig. An der Strecke ist natürlich längst nicht so viel los wie in HH, aber für die Selbstmotivation sollte das bei einem fortgeschrittenen Läufer halbwegs egal sein.

Übrigens: Für HH kann man sich noch bis zum 28.4. anmelden, kostet halt nur 30 Euro extra. Allerdings bieten derzeit auch viele Leute ihre Nummer an. Hannover ist insgesamt billiger - und unter den Finishern wird sogar ein Auto verlost. Da ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht einmal so gering ;-)

Steffny-Plan

Wieso bist du innerhalb deines langen 35-km-Laufs die "schnellen" 10 KM schon so früh gelaufen? Wenn ich die Steffny-Pläne richtig verstehe, soll man das Tempo gegen Ende des laufes anziehen und nicht mittendrin (in deinem Fall also z.B. von KM 22 bis 32, danach noch 3 km langsam auslaufen). So hast du es nach den schnellen 10 km nicht geschafft, wieder auf die langsaamen 5.30 runter zu kommen und bist ganze 18 km viel zu schnell gelaufen. Da verpufft dann natürlich auch der eigentliche Sinn des langen Kanten.

Der schlaue Herbert...

Wir haben scheinbar viele Gemeinsamkeiten. Ich trainiere auch nach dem schlauen Herbert auf 3:15 um diese in Hamburg in meinem Ergebnislogbuch zu verewigen.

Ich habe gerade in den letzten Wochen gelernt, dass auch schlechte Trainings dazu gehören um im Wettkampf dann die Leistung zu zeigen. Den regulär vom schlauen Herbert geforderten 10km Testlauf bin ich nicht in 39:00, sondern in 42:45 oder so gelaufen und hatte den Eindruck keine Sekunde schneller laufen zu können. Diesen Sonntag bin ich just for fun noch einen 10er mitgelaufen...39:35...soviel zum Thema "ich kann nicht schneller".

Ich finde Deinen Gedanken nachvollziehbar mehr lange Läufe zu machen um die Angst vor der Distanz zu verlieren. Mir hat allerdings ein sehr erfahrener Läufer gesagt, dass man für jeden km über 25km einen zusätzlichen Tag Regeneration einplanen muss. Vielleicht läufst Du zu viel? Ich habe viele Läufe in den mittleren 20ern gemacht und in den letzten 2 Wochen einen 33er und einen 35er. Der 35er war locker im GA1-Puls in 2:48h. Das reicht mir um an den HH-Marathon zu glauben. Jetzt kommt bei mir nur noch lockeres Schaulaufen und ein paar Tempoeinheiten um die Muskeln immer wieder an das Tempo zu erinnern (Samstag kommmt der 3x5000 in 23Min und Dienstag der letzte 25er). Ich denke Du solltest jetzt auch runterfahren.

Ich laufe übrigens Hamburg UND Hannover. Allerdings Hamburg auf Zeit und Hannover als Schaulaufen (mein Arbeitgeber hat mich dort kostenlos gemeldet). Habe ich im letzen Jahr übrigens auch gemacht, 2.Oktober Köln und 9.Oktober Portland. Geht also, wobei klar sein muss, dass der frühere Lauf auf Bestzeit geht (meine Meinung...werden mir hier einige widersprechen).

@dfrobeen: ich widerspreche

@dfrobeen: ich widerspreche dir nicht, sondern bedanke mich vielmals für die guten Ausführungen und Tipps, die absolut nachvollziehbar und plausibel sind.

@h1... : Jep, Kilometer bei

@h1... : Jep, Kilometer bei Jogmap sind noch nicht nachgetragen. Müßten nach Garmin schon 1000 KM in 2012 sein.

@Schalk : Du hast natürlich recht und ich danke dir und den anderen vielmal´s für eure Meinung. Werd in HH nicht Start. Schade, das Puplikum ist echt der Hammer.

@Kuhkatze : Das mit dem Nachmelden war mir schon bewusst, nur find ich 30 € für´s Nachmelden zu teuer. Ja, das mit dem Auto hab ich auch im Hinterkopf. Somit auf jedenfall Finishen.

@Hulle : Wo steht den bei Steffny wann man die 10 KM schnell Laufen soll? Währe echt dankbar für den Tip.

@defroben : Deine Meinung hat mich mit am meisten dazu bewogen Vernünftig zu sein und in Hannover zu Starten. Zu deiner Aussage alles mehr als 25 KM kostet Regeneration: bei Greif werden sehr viele lange Läufe mit 35 KM angesetzt. Dazu kommt noch die Entbeschleunigung. Wie passt das ins Konzept? Weiß natürlich das man Trainingspläne nicht mischen soll.
Du scheinst dich aber auch nicht Sklavisch an den Plan zu halten! Die 3X5000 währen doch heute und der 25 KM Lauf Sonntag dran!? Zudem war dein 35 KM Lauf dann auch viel zu schnell (obwohl im GA1 ist das voll vertrettbar).
Wie fährst du den zum Hannover Marathon? Da ich jetzt in WF wohne und in BS Arbeite werd ich wohl mit dem Zug fahren.

Gruß
Gänseblümchenpflücker

Moin Maik, oder

Moin Maik, oder Gänseblümchenpflücker, oder...

erstmal die Fakten. Ich werde es wohl mit dem Auto angehen - habe zuletzt bei einem 96-Spiel ganz gute Erfahrungen damit gemacht zum Pferdeturm zu fahren und dort in die U-Bahn umzusteigen. Das sollte am Marathon-Sonntag auch ganz gut funktionieren. Wennze magst, kann ich Dich mitnehmen, ich fahre halt von Braunschweig...könnte Dich am Bahnhof aufgabeln.

Wahrscheinlich wiederspreche ich jetzt was die Trainingspläne angeht meinen eigenen Aussagen. Ich habe den schlauen Herbert 3:15 als Grundgerüst genommen, aber folgende Modifikationen für mich eingebaut:
- Alle Einheiten bis zum 1.April habe ich durch den HM 1:38 ersetzt, da ich viele Überschneidungen empfand und mir der Berlin-HM auch wichtig war. Daher auch der schnelle 10km-Testwettkampf. Der HM wurde dann ja eine 1:29.
- ich musste die Einheiten von den Tagen etwas mischen, weil ich (a) 3 Tage/Woche alleinerziehender Vater bin und (b) parallel eigentlich auf Triathlon gehe und mich noch im Schwimmen und Radfahren zu versuche. (so muss ich z.B. den langen Lauf vom WE auf einen Feierabend legen, da ich unter der Woche die langen Radausfahrten nicht schaffe).
- ich bin alles unter 5:00-Pace gelaufen, weil ich Mitte Februar eine Leistungsdiagnostik gemacht habe und der mir sagte für mich sei alles darüber verschwendete Zeit. Fand ich im ersten Moment heftig, habe mich aber daran gewöhnt...und es macht jetzt Spaß z.B. den 35er in 2:49 Std. und nicht in 3:30 Std. zu laufen. (er hatte mir als GA1-Puls 160-168 bei 12-13km/h errechnet - ich habe einen recht hohen Maximalpuls. Der 35er war z.B. im Durchschnittspuls 149 bei 12,4km/h...das schiebe ich mal darauf seit der Diagnostik gut trainiert zu haben)

Hier steht's

Hallo Maik,

du findest die entsprechende Passage in "Das große Laufbuch" von H. Steffny auf Seite 189 im Abschnitt "Beispiel: Marathon unter 3.30 Stunden":

"(...) In der achten Woche werden 32 Kilometer absolviert, wobei der Zehn-Kilometer-Abschnitt von 20 auf 30 Kilometer schneller gelaufen wird. (...)"

Die Pläne von Steffny machen erst Sinn, wenn man auch den Rest seines Buches, wenigstens aber die Erläuterungen zu den Trainingsplänen liest.

Gruß Hulle

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