Hallo Leute!

Ich bin seit einigen Tagen hier angemeldet und muss sagen, dass die Seite wirklich sehr hilfreich ist!
Vor allem die Technik-Podcasts und das Lauftagebuch sind super!!!

Ich wollte euch kurz etwas über meinen Einstieg ins Laufen erzählen und auch eure Meinungen zu meiner weiteren Planung hören...

Vorab kurz zu mir:
Ich bin 1,86 groß und wiege momentan 95kg.
Ich betreibe seit fast 10 Jahren Gewichtstraining und muss zu meinen 95kg sagen, dass es natürlich nicht nur ausschließlich Fett ist, sondern auch ein großer Teil Muskelmasse (der natürlich schwerer ist).
Sportlich war ich schon immer - gelaufen bin ich meistens nur ab und zu wenn ich meinen Körper etwas definieren wollte.
Meistens hat sich mein Ausdauertraining auf 3 mal pro Woche für 30-60 Minuten (entweder Laufen/Joggen oder sonstige Cardio-Geräte wie z.B. der Elipsentrainer) beschränkt, ich war also nie der Typ der irgendwann mal einen Marathon laufen wollte... mein Ziel war (bis vor einiger Zeit) immer möglichst viel Muskelmasse!
Seit ca. 1-2 Jahren trainiere ich nicht mehr mit dem ausschließlichen Ziel immer mehr Muskelmasse drauf zu packen - im Gegenteil - ich habe in den letzten 2-3 Jahren bestimmt 10kg abgenommen - Muskelmasse als auch überflüssiges Fett was sich mit der Zeit angesammelt hatte.
Momentan fühle ich mich viel besser mit etwas weniger Masse und finde vor allem die Kleidungs-Auswahl die sich seitdem für mich bietet, um längen interessanter! ;o)
Meine Freundin und mein Bekanntenkreis sind auch der Meinung, dass weniger mehr ist und deshalb habe ich diesen Muskel-Wahn schon vor längerer Zeit für mich zu den Akten gelegt.

Mit dem Laufen hat es dann vor kurzem am Ostermontag begonnen:
Ich wollte zusammen mit einem Kollegen etwas "Osterspeck" ablaufen gehen und dabei hat er dann angefangen, mir von seinen 2 Marathons zu erzählen und hat mich nach und nach immer mehr für dieses Thema begeistert - der Ehrgeiz und der Wille der in ein solches Vorhaben gesteckt werden muss, hat mich sehr inspiriert und in mir kam der innere Wunsch auf, irgendwann einmal auch diese Erfahrung zu sammeln.
Naja - unser erste Lauf ging dann über 1:45 und insgesamt 15km.
Dass das zu viel für den ersten Lauf war, ist ganz klar und ich bekam es dann promt mit einem sehr starken Muskelkater, der 3 Tage an hielt, zu spüren.
Da ich beim ersten Lauf mit "normalen" Turnschuhen gelaufen bin und beschlossen hatte am Ball zu bleiben und weiter zu laufen, kaufte ich mir 2 Tage später meine ersten echten Laufschuhe nach einer Laufanalyse.
Die ersten Schuhe habe ich dann direkt in einem weiteren 15km Lauf getestet (ja, ich weiß dass das dumm war, aber mein Freund hatte mich irgendwie überredet), der 3 Tage später gemacht wurde...
Ach ja... die 15km sind wir jeweils ohne Pause durchgelaufen (die nötige Ausdauer habe ich also) - der zweite Lauf war nach 1:25 beendet.

Nach den beiden 15km Läufen direkt zu beginn, wollte ich es erst einmal langsamer angehen lassen - es folgte nach 3 weiteren Tagen ein kurzer Lauf bei uns im Park für eine halbe Stunde und am letzten Montag der bislang letzte Lauf über eine Distanz von ca. 8-9km in ca. 50 Minuten.

Heute werde ich den Lauf mit 8-9km noch einmal zusammen mit meiner Freundin (sie fährt die Strecke mit Inlines) durchziehen... aber ganz locker ohne Spurts oder ähnliches...

Um etwas "Wettkampf-Luft" zu schnuppern wollte ich mich für den 30.08 eigentlich zusammen mit einem Freund für einen Halbmarathon bei uns in der Nähe anmelden... da ich die 15km gepackt habe und denke das ich mit etwas Training / am Ball bleiben auf jeden Fall weiter kommen werde, denke ich dass das kein Problem sein wird.

Allerdings mache ich mir grundsätzlich Sorgen, dass ich das ganze viel zu schnell angehe... ich würde sagen, dass es aus meiner Sicht nichts bringen würde, wenn ich wie ein kompletter Sport-Einsteiger zunächst nur immer 20 Minuten (oder noch weniger) am Stück laufe, aber 15km für den Anfang sind natürlich auch viel zu viel!
Ich habe Angst, dass meine Gelenke / Knie / Bänder mir diesen hastigen Anfang früher oder später zurück zahlen und ich in starke gesundheitliche Probleme laufe.
Aus gesundheitlicher Sicht werde ich mich demnächst auf jeden Fall erst einmal bei meinem Hausarzt komplett checken lassen - ich habe ihm schon erzählt das ich in naher Zukunft einen Halbmarathon laufen möchte und demzufolge regelmäßig traieren werde - da Laufen eine komplett andere Belastung als Gewichtstraining darstellt, möchte ich vorher neben den Blutwerten auch mein Herz checken lassen...

Ein weiterer Punkt ist natürlich das regelmäßige Gewichtstraining was ich weiterhin ausführen werde.
Momentan gehe ich alle 2-3 Tage ins Studio und trainiere dort mit Gewichten - aufgrund des Laufens habe ich in den letzten 2 Wochen hauptsächlich meinen Oberkörper trainiert - ich denke in naher Zukunft werde ich auch (wie sonst auch immer) wieder meine Beine explizit mit Gewichten trainieren (ich hatte nur Sorgen, dass ich durch den Muskelkater nach dem Gewichtstraining nicht laufen kann).
Ich bin mir noch nicht 100%ig sicher wie ich (schweres) Gewichtstraining mit meinem Lauftraining verbinden kann, ohne gnadenlos ins Übertraining zu geraten.
Am besten wäre es wahrscheinlich, wenn ich nach einem Lauf- oder Gewichtstrainings- Tag immer einen Tag Pause mache, allerdings kann ich dann nur 2 mal die Woche Laufen und 2 mal die Woche Gewichtstraining durchführen.
Oh mann... ich weiß echt nicht wie ich das ganze am besten unter einen Hut bekomme....

Vielleicht gibt es hier auch Läufer die jahrelang Gewichtstraining gemacht haben und jetzt zum Laufen kommen, aber ihr Gewichtstraining nicht sausen lassen wollen, bzw. ein gewisses Maß an Muskelmasse behalten wollen?
Über derartige Erfahrungsberichte / Ratschläge wäre ich sehr erfreut.

An grundsätzlichen Meinungen bin ich natürlich auch interessiert... ;o)

Viele Grüße,
Brandon

Nun ja ich finde Deinen


Nun ja ich finde Deinen Beitrag seh rinteressant , schade bin noch auf der Arbeit hätte nämlich jede Menge zu berichten .
Nun aber , wie ich finde ,erstmal das wichtigste . Ich bin bestimmt nicht der ertse der Dir sagt . Komplexe Muskelmasse und Halb- Marathonlaufen passt eigentlich überhaupt nicht zusammen. Denn du weist schon das viele Muskeln auch viel Energie verbrauchen,die dann wiederum zu lasten der Ausdauer geht , bzw fehlt.

Nun ja schreibe später vielleicht noch mehr bis dahin alles juhte und noch zum übertreiben . Wenn du es zu Beginn übertreibst- wirst du die Negativwirkung auf Gelenke und Sehnen erst nach Monaten zu spüren bekommen .
Also bis denn der Kicker

Hast recht...

...deshalb werde ich es jetzt erst einmal langsamer angehen lassen... ich habe mir vorgenommen maximal 2 mal pro Woche laufen zu gehen, wobei ein Lauf nicht mehr als 8-10km haben wird... vielleicht mache ich manchmal auch 3 Läufe, aber dann werde ich mich km-mäßig etwas einschränken... bringt ja nix wenn ich mich jetzt total Verausgabe und am Ende die Quittung dafür bekomme!

Ich werde dieses Jahr höchstwahrscheinlich auch noch keinen Wettkampf mit laufen... ich denke das ich das frühestens nächstes Jahr angehen werde... bis dahin sollte sich meine Ausdauer und meine generelle Lauf-Leistungsfähigkeit schon spürbar verbessert haben... des Weiteren denke ich, dass meine Muskelmasse mit der Zeit abnehmen wird... deshalb werde ich mich wahrscheinlich auch immer besser beim Laufen fühlen...

Hallo brandon, mit den 15 km

Hallo brandon,
mit den 15 km in 1:25 hast du eindeutig des Guten zuviel getan. Aber trotzdem solltest du 3 mal pro Woche laufen. Mit nur 2 Läufen wirst du dich nicht verbessern; daß reicht bestenfalls zur Erhaltung aus. Warum nicht
1 mal 45 min flott
1 mal 60 min locker
1 mal 90 min bewusst langsam und ruhig
nach jedem Lauf auf jeden Fall einen Tag Pause

Damit hast du ein Training, daß dich mit Sicherheit weiterbringt.

Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Hört sich gut an! Ich denke

Hört sich gut an! Ich denke ich werde das so machen!
So habe ich wenigstens auch ein bisschen Abwechslung beim Training... ;o)

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