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T-24h: Ich sitze im Büro, an Arbeit ist sowieso nicht mehr zu denken und überlege wie es mir morgen um die Zeit ergehen wird: Ich stehe auf einem Marktplatz in Dietfurt höre noch die Ansprache eines Bürgermeisters und völlig unspektakulär setzt sich ein Troß von 40 vollbepackten Ultraläufern in Bewegung um ein abenteuerliches Unterfangen anzugehen: JUNUT – Jurasteig Nonstop Ultratrail ; 230,9 km; 5.200 HM; Zeitlimit 46h. Die nackten Zahlen lassen erahnen um was es sich handelt. Tatsächlich bin ich nie in meinem Leben so lang am Stück gelaufen. Gerade mal zwei 100 Meilen-Rennen mit 25:35h resp. 23:45h stehen auf der `Haben-Seite´. Mein Mitläufer Torsten formulierte es im Vorfeld treffend: ´der große Hirnriß´ - Vielleicht kennen einige von Euch noch gleichnamiges Werk von Peter Glaser mit Niklas Stiller – und ich bin mittendrin. Ich bin tatsächlich dabei, allen Unkenrufen und Selbstzweifeln zum Trotz – Na ja, wir werden sehen.
T-9Wochen: Unscheinbare Notiz von Gerhard Börner (Jogmap-Usern als ultra-burna bekannt) weckte doch mein verstärktes Interesse. Nach äußerst netten mailkontakt und 24h Bedenkzeit steht meine Anmeldung. Jetzt gilts…
T-4Wochen: Erkenne Gerhard im Starterfeld vom trail du petit ballon, stelle mich kurz vor. Unsere Wege kreuzen sich heute noch ein paar mal. Unsere Zielzeit differiert um gerade mal 40 Sekunden.
T-2Wochen: Eine vernünftige Trainingswoche mit 170 km muß reichen. Mehr habe ich nicht hinbekommen. Gehen wir das ganze also eher entspannt an – sagt einer, der keine Ahnung hat was auf ihn zukommt…
T-1Woche: ich bekomme eine witzige mail von Gerhard: Dort soll man einen Zettel unterschreiben und zurückfaxen, daß man Herr seiner Sinne ist, weiß daß 230k lang sind, weiß daß die Verpflegungspunkte alle 25-30km sind, daß es nachts dunkel ist etc. und daß man ausreichend trainiert hat. Ich unterschreib das Ding und frage bei Gerhard nach: wie war der Passus nochmal mit dem Trainingszustand? – kurze Replik von ihm: zutreffend!;-)))
T-2Tage: Stirnlampe komplett leergemacht und neu geladen: check. Klamotten aus dem Schrank geräumt: check.-Huch warum ist der auf einmal so leer? Zum 35´sten mal die Kristallkugel befragt: nein es hat sich nichts Wesentliches seit meiner letzten Anfrage vor einer halben Stunde getan…
T-24h: siehe oben….ich weiß nicht ob ich in Panik oder in Ehrfurcht verfallen soll. Torsten schickt eine sms: ´Sachen gepackt, Testament gemacht, die Lieben sind versorgt…´ Das Auto ist gepackt. Respekt ist da, die Vorfreude obsiegt der Angst.
T-8h: Vor zwei Stunden war ich schon wach, versuche noch ein wenig zu schlafen, ging aber nicht. Ich gehe zum Bäcker, hole Brötchen für die Familie, die dürfen heute alle länger schlafen wegen Ferien und fahre so gegen 09.00 Uhr los, hole Torsten ab und wir fahren nach Dietfurt.
T-3h: Ankunft in Dietfurt, Startnr. abgeholt. Torsten kennt fast jeden hier und kann mir zu allen was erzählen. Ich werde immer ruhiger...
T+2Min: Durch die etwas zu lange Ansprache des Bürgermeisters, der hofft daß wir trotz Laufen noch Gelegenheit haben die Landschaft zu genießen, startet das Feld von 38 Läufern etwas verspätet. Noch feixt man, ob man die 2 Minuten wieder gutgeschrieben bekommt.
T+1h: Ruhe finden, Rhythmus finden nicht zu schnell los. Geplant war so lange wie möglich eine pace von 9 Min/km incl. Pausen etc. zu halten. Schon die Anfangsetappe läßt erahnen, auf was wir uns da einlassen: Steile trails, wunderschön, technisch schwierig, wie wird das wohl in der Nacht? Zwischendurch ein paar geschotterte Waldwege, da kann man es laufen lassen. Das Wetter ist super, trocken nicht zu warm, der Boden ist ein wenig aufgeweicht. Plötzlich kommt der später Erstplatzierte Jin Cao an uns vorbeigeschossen. Wo hat der sich denn verlaufen, der ist doch normal viel schneller.
T+3,5h: Erster Verpflegungsstop (26,6 km) in Riedenburg in der Tourist-Information. Das Starterfeld ist noch ziemlich beisammen. Es gibt alles was das Herz begehrt: Obst, Riegel, Käse, Wurst in verschiedenen Varianten, Getränke etc. Da bleibt man doch gern noch ein wenig länger. Mein Plan war jedoch nicht so viel Zeit an den Verpflegungspunkten zu lassen (ca. 15 Minuten). Da ich nicht so schnell laufe erschien mir das geboten.
T+7h(Freitag, 22:00 Uhr): Zweiter Verpflegungsstop (49,2 km) in Kehlheim. Es ist schon dunkel, ich verlaufe mich mit 2 anderen Teilnehmern, wir irren am Ufer den Donau umher, es ist dunkel, es wird kalt und wir wissen nicht wohin. Ein Anruf bei Margot Börner sowie bei Bettina Wolf bringt Klarheit. Mist ein, zwei km zu weit gelaufen, irgendwo ein Zeichen übersehen nicht aufgepaßt. Also zurück und erneut schauen. Die Aktion hat uns eine halbe Stunde Zeit gekostet. Stirnlampe raus, dickere Klamotten für die Nacht, Handschuhe raus, weiter geht’s durch Kehlheim durch und dann den Berg rauf. Nachdem ich Kehlheim verlassen habe und die Straßenbeleuchtung aufhörte mache ich meine neue Zweibrüder H7r Lenser (läufer74 sei dank!) an und… ist aber ganz schön schwachbrüstig. So ein Mist, die war doch komplett voll. So geht das nicht. Ich setze meine Ersatz-Stirnlampe Petzl auf, setze mich auf den Boden und packe Ersatzbatterien für die H7r aus, tausche die Akkus gegen Batterien und dann…wow, das ist ja ganz anders, nahezu wie im Fußballstadion. Fazit: Vertraue nie Akkus bei Stirnlampen, nehme mindestens 1 Satz Ersatzbatterien mit pro Nacht (Auflösung folgt später). Thomas Ehmke holt mich mit zwei Mann ein. Er war letztes Jahr schonmal hier und hat GPS dabei. Dann geht das Finden der Route doch erheblich leichter…
T+11h (Samstag 02:00 Uhr): Dritter Verpflegungspunkt (76,6km, lt. GPS 80 km) bei der Feuerwehr in Matting. Es ist drinnen, es ist warm, die Stimmung ist ausgezeichnet. Kulinaria in allen Varianten, einige ruhen sich in den Mannschaftsräumen der Feuerwehr aus. Dort ist auch der erste Drop-bag hinterlegt. Ich fühle mich in meiner Klamottenwahl eigentlich ganz gut und bleibe dabei. Gerade als ich aufbrechen will kommt Gerhard Börner(ultra-burna) , der Veranstalter des Laufes rein. Er erkundigt sich, wie es mir geht und wünscht mir noch einen guten Lauf. Wir sind uns schon en paar mal während des Laufes begegnet und ich dachte ich sehe ihn danach noch öfter. Tatsächlich haben wir uns danach irgendwie immer verfehlt. Nach zwei starken Kaffee aus der Feuerwehreigenen Expressomaschine werde ich mit einem Mitläufer unter Begleitung eines Feuerwehrmannes an das Ufer der Donau gebracht. Dort erhalten wir Schwimmwesten und werden durch die Feuerwehr ans andere Donauufer übergesetzt. Das nenne ich mal Service! Der Jurasteig ist ja normalerweise ein Wanderweg. Tagsüber kann man im Sommer mit einer Seilfähre übersetzen, doch die verkehrt nachts nicht. Also macht diesen shuttle-service heute einmal die Feuerwehr. Danke Jungs! Bis hierher ist die Rechnung mit 09:00 min/km aufgegangen. Um 03:00 steh ich am anderen Donauufer und setze meine Weg mit einem Slovaken (Peter) fort. Wir unterhalten uns, die Stimmung ist gut. Schön daß man jemand für die Nacht hat. Dann wird das Kämpfen gegen die Müdigkeit doch angenehmer. Peter hat ebenfalls Gps, kennt sich jedoch noch nicht so gut aus damit. Im weiteren Gespräch kommt raus, daß er im Sommer auch am Swiss Irontrail teilnehmen will. Überhaupt sind einige Aspiranten des Irontrails hier am Start. Zusammen mit Torsten und mir waren es insgesamt 5 oder6 Läufer. Peters Batterien seiner Stirnlampe werden immer schwacher. Ich gebe ihm meine ab. Meine Stirnlampe leuchtet taghell. Und wenn ich die Linse auf Spot stelle und volle kraft einschalte kann ich noch in 50 m Entfernung die Wegzeichenmarkierung an einem baum erkennen. Ganz nützlich wenn man auf einem freien Feld ohne Weg unterwegs ist und irgendwo am Waldrand geht es weiter.
T+15,5h (Samstag, 07:30 Uhr): Klosterwirtschaft Pielenhofen (101 km). Es gibt Suppe. Neben Peter und mir kommen noch Georg und Bernd etwas später an. Der Morgen tut gut, die Lebensgeister kehren zurück.
T+18,5h: Torsten schickt mir eine sms und sagt, daß er aussteigt. Weiterhin befiehlt er mir: `Und Du läufst das Ding gefälligst zu Ende!´. Wir haben an den VP´s schon von einigen Aufgaben gehört. Daß es Torsten trifft, der so viel Erfahrung in Überdistanzen hat, macht mich stutzig. Habe ich mir zuviel zugemutet? Das sind die Gedanken, die mich die nächste Zeit beschäftigen. Erstmal zum nächsten VP (135 km), etwas warmes Essen, Kleiderwechsel. Als ich dort bin (nach 23h) treffe ich in der Umkleide noch zwei Ungarn, die immer kurz vor uns sind. Wir sind mittlerweile zu dritt: Peter, Georg und ich. Da hier Schllafmöglichleiten angeboten werden nehmen diese einige Läufer in Anspruch. Ich bin mir nicht sicher, da ich vielleicht danach nicht mehr in die Gänge komme und beschließe hier nicht zu schlafen. Ich gönne mir allerdings eine warme Dusche und wechsele die Klamotten komplett sowie die Schuhe. Bisher haben mich die Mizuno wave harrier 2 begleitet, ein leichter Trailschuh. Mittlerweile sind meine Füße schon stark angeschwollen und ich wechsele auf Inov-8 Roclite 285. Ich ärgerte mich schon die ganze Zeit, daß ich alle meine Inov-( wohl eine halbe Nummer zu groß bestellt habe. Heute weiß ich wofür das gut war!
T+24h (Samstag, 15:00 Uhr): Ich verlasse Schmidmühlen fühle mich nach der Dusche wie neugeboren, auf geht’s, ab jetzt nur noch zweistellig (noch 95km). Peter ist schon vorausgegangen.
T+27h (Samstag, 18:00 Uhr): Die Frische ist verblaßt. Für die Strecke bis zum nächsten VP in Hohenburg (14,7 km Wegstrecke) habe ich sage und schreibe 3 Stunden gebraucht. In guten Tagen laufe ich das in 65 Minuten. Durch eine etwas unglückliche Ausschilderung (der VP ist etwa 100 m Luftlinie vom Jursteig entfern) verpassen wir die Möglichkeit den Wanderweg eben zu verlassen. Zwischen uns: eine Bundesstraße (etwa 6 m unter uns, vor uns steile Böschung, danach wieder Böschung, kleines Schilfstück und unten ein Vereinsheim des Fußballclubs). Wir werden von unten gerufen, ich frage wie kommen wir denn dahin? – die Antwort: 500 m zurück und dann über die Straße. Da habe ich ja nun gar keinen Bock drauf. Georg lamentiert rum und sagt die sollen ihm was hochbringen..
Also der sticky rubber Sohle des Inov-8 vertrauend versuche ich die Böschung runterzukommen. Nach etwa 3m hauts mich hin. Die Böschung war zum Glück mit Stroh ein wenig gepolstert. Ich rutsche auf dem Hosenboden runter zur Straße, überquere diese, dann über die Leitplanken. Uii tat das weh… und dann noch eine kleine Böschung runter. Außer einer kleinen Handabschürfung nix passiert. Gott sei Dank. Im Nachhinein schreibe ich das meinem etwas verwirrten Geisteszustand zu…
T+32h (Samstag, 22:00 Uhr): Verpflegungspunkt Habsberg (172,4 km/noch 58km). Zum Schluß geht’s den Kreuzweg mit sicher100 Stufen zu erklimmen. Schon das dauert gut 20 Minuten. Oben sind wir so gegen 21.30 Uhr. Ich habe irgendwie die letzte Nacht mir eine leichte Erkältung zugezogen. Kratzen im Hals, leicht Halsweh, ein wenig Röcheln beim Atmen. Der Habsberg ist eine Wallfahrtsort. Dort oben ist ein Diozösanhaus der Kirche. Der Koch macht mir einen Schwarztee und holt mir noch eine frische Zitrone. Wunderbar. Mit mir oben sind die zwei Ungarn, Peter und Georg kam mit mir. Vor uns waren nur der Chinese und noch ein anderer Ungar da. Insgesamt sind noch 14 Starter im Rennen (von ehemals 38). Wir beschließen noch bis zum nächsten VP zu laufen und dort evtl. zu schlafen. Jetzt heute beim schreiben merke ich erst, daß für mich ab jetzt Neuland beginnt: Ich bin noch nie mehr als 100 Meilen am Stück und mein längster Lauf war letztes Jahr der MIAU mit 25,5h.
T+35,5h (Sonntag, 02:30 Uhr): Obwohl uns Gerhard im briefing gewarnt hat, obwohl ich mir die Stelle mind. 10 mal vorher im Netz usw. angeschaut habe. Wo ist dieser verfluchte VP? Wir irren umher rufen mehrfach Margot und den VP an und finden schließlich hin. Wir hätten einfach 500 m weiter laufen sollen. Stattdessen sind wir wieder einen km zurück und nach dem Anruf wieder vor. Die Aktion hat ganze 40 Minuten gekostet. Also nix mit Schlaf…Beim Verpflegungspunkt (195,5 kim/ 35 to go) werden wir sehnlichst erwartet. Es gibt suppe und Nudeln. Ich nehme dreimal Suppe und Tee. Wir diskutieren was zu tun ist. Wir haben noch 9,5 h Zeit für läppiche 35 km. Ich trau der sache nicht und will weiter. Peter kann nicht mehr laufen will ebenfalls weiter. Georg will schlafen, entscheidet sich dann aber doch anders.
T+40,5h (Sonntag, 07:30 Uhr): Das war mit Abstand die schlimmste Etappe. 19,9 km, knackige Anstiege im Wald, die Müdigkeit übermannt einen. Selbst das Aufzählen der sinnfreien Reime, das mich damals durch den Miau gebracht hilft nix. Ich trotte dahin, ertappe mich daß ich im Laufen in sekundenschlaf verfalle. Man schwankt und wird schlagartig wach – für eine halbe Minute. Dann geht das ganze von vorne los. Mein Gott, hoffentlich ist bald die Nacht rum. Wir erreichen Holnstein am Morgen (215,5 km/ noch 15,3km)
T+41h: nach der Stärkung in Holnstein geht’s besser. Wir kommen gut voran können sogar einige Stücke trottend zurücklegen. Wir werden es schaffen! Ich schicke Torsten eine sms. Leider Funkloch.
T+ 43,5: Das darf doch nicht wahr sein: man sieht den Kirchturm von Dietfurt, lt. GPS sind wir schon 240 km unterwegs und er Jurasteig biegt rechts ab und geht in den Wald rein. Gerhard hatte mir das zwar vorher schon gesagt, aber das ziel so nah vor Augen, das kostet Überwindung. Lt. Wegweiser noch 1,8 km. Das geht auch noch irgendwie. Oben ein wunderschöner trail. Ich habe nur beding Augen dafür und will ins Ziel. Vereinzelt sehen wir schon Leute von den VPs die hochgewandert sind um uns zu beglückwünschen. Plötzlich kurz vor Dietfurt ein Kamerateam. Also kurz anhalten, lächeln, weiter. Da raunzt der Kameramann, die wollen wirklich rennen und sprintet mit der Kamera im Arm an uns vorbei. Er bittet uns zwei- dreimal doch etwas langsam zu machen, damit er wenigstens ein paar Läufer in den Kasten bekommt. Wir laufen runter in die Stadt, der Bürgermeister und ein paar weitere Offizielle steh am Marktplatz und applaudieren. Wir kommen zur Ziellinie nehmen uns an die Hand und laufen um 11:15 Uhr nach 44.15h als 5.-7. ins Ziel. Dort werden wir stürmisch von Helfern, Mitläufern und Teilnhemern begrüßt und umarmt. Das Kamerateam bittet noch zum Interview Geschafft! Ich umarme Torsten bin überglücklich und bin voller Adrenalin. Insgesamt bin ich jetzt 52 Stunden wach und an Schlaf ist nicht zu denken.
Bis ich das alles realisert habe, was in mir, meinem Kopf und meinem Körper innerhalb der letzten 45 Stunden vorgefallen ist werde ich wohl noch ein paar Tage brauchen. Auf jeden Fall ist für mich die Grenze ein Stück weiter verschoben worden. Danke Margot und Gerhard, Danke JUNUT.

5
Gesamtwertung: 5 (14 Wertungen)

U NUT!

U R nuts. Aber total. Was fuer eine Leistung. Der pure Wahnsinn!

mit tiefer Verbeugung vor so einem Ding

cour-i-euse

Wuuuuuuaaaaaaaaahhhhhh!

"Tage, wie diese..." ;o)

"R E S P E K T ! ! !"

*handehrfürchtigzurgratulationreich* :o)

Also mal ehrlich

so ein Lauf ist doch schon extrem Hirnrissig!! Oder??

Respekt vor der Leistung!! Da kann ich nicht mit :-(

P.S. Und damit bist du im Stadtderby unerreichbar für mich!

GT

laufend laufen
Meine Fanpage

Gratulation

Wahrscheinlich wird es noch ein paar Tage dauern bis der Lauf auch komplett in Deinem Kopf angekommen ist.

Ich verneige mich vor der Leistung und danke für das mitnehmen auf die Strecke.

"nur noch zweistellig"

kenne ich von 100er, wenn "nur noch 99km" übrig sind; das war bei dir ja wohl eine ganz andere Kragenweite...
ich verneige mich in Ehrfurcht vor dieser sportlichen Leistung! Und grüß mir bitte meinen nicht mit mir verwandten Namensvetter!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Bilder zum Junut

Hier ist ein Bericht mit ein paar Bildern von Max Schiefele. Ehrlich gesagt, beim Foto sah ich noch gut aus im Vergleich zum späteren Zustand.

Staunend ...

... ich hatte in der Presse davon gelesen, und mich schon gefragt, ob von hier einer mitmacht.
Mir erscheint Marathon schon sehr weit, 50- km Ultras faszinierend, die 100 km Läufe, welche hier so bewältigt werden - unbegreiflich ... aber DAS ????? Dafür finde ich keinen Begriff !
Staunend und sprachlos ! Viele Grüße

extrem klasse

Mensch uusi, das war eine Wahnsinnsgeschichte. Gänsehaut garantiert und Hut ab! Vielen Dank für deinen Bericht und gutes Regenerien.

...and miles to go before I sleep...

Grandios

Gelaufen und geschrieben!
Unglaublich. Ich würde das nie schaffen.
Gratulation!
Der Bericht hat mich durch seine Lebendigkeit aber ein gutes Stück mitgenommen.
Toll!

Grandiose Leistung

ZWEIHUNDERTDREISSIG km mit FÜNFTAUSENDZWEIHUNDERT hm.
Und direkt nach dem Lauf ein lockeres Interview, und Du siehst aus wie vor dem Lauf.
Ganz ganz stark!!

Unglaublich!

Einen riesen Respekt vor der Leistung!
46h am Stück Laufen. Nein, noch kann ich mir nicht vorstellen, wie das ist. Aber danke, dass ich schon mal einen Eindruck bekommen durfte.
Völlig Irre!
Gratulation!
;-)
PS: Ich hab Michael in der Teilnehmerliste gesehen. Ist er angekommen? Im Film sieht man ihn "nur" schlafend.

Wahrlich hirnrissig!

Eine irre Leistung, ein irrer Bericht!

Staunend grüßt

Sirius
...der nur ganz kurz rennt.

Hirnriss..

...triffts ziemlich gut. Grenzerfahrung sehr packend beschrieben.
45 Stunden ohne Schlaf sind für mich schon unvorstellbar. 231 km sowieso. Von 5200 HM mal ganz zu schweigen. Und Du machst das alles zusammen.
Sensationell! Grenzenlose Bewunderung!
Erhol Dich gut!

Was gibt es dazu zu sagen und zu schreiben, außer ...

WAAAHHHNNNSINNN!!! Großartige Leistung. Wie sagt es ein meiner Lauffreunde immer so schön: Für solche monströsen Aufgaben musst du kein Renner sein sondern ein Steher.

Glückwunsch und meinen ganz großen Respekt!

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

autschn...

...mir ist grad die kinnlade auf die tastatur geknallt. gratulation, ehrfürchtige!
____________________
laufend findet das megagxxl: happy

Michael

Ja, er kam ca 35 min nach mit in Dietfurt an. Der hat glaube ich 6 oder 8 Stunden Pause gemacht, Zwetschenkuchen unterwegs geschnorrt und war völlig relaxt. Bei mir hat es nicht mal für ne halbe Stunde Schlaf gereicht..

ich finde dich und deinesgleichen....

..einfach klasse bis genial!
ich habe einen riesen Respetkt vor dir, deinem Mut, dein Durchhaltevermögen und diesen unbeugsamen Willen!

Aber das Beste ist das ich diese Berichte meiner Frau vorlege oder vorlese und schon stehe ich in einem viel besseren Licht da und bin nur ein kleines bisschen verrückt bzw. bekloppt. :-)

"Ein Leben ohne Hunde ist denkbar, jedoch sinnlos"

Ich geb' Dir drei oder vier Jahre,

dann wirst Du von Bankok nach Beirut laufen - echt und in Farbe. Dann nicht nur innerhalb der Innenstadt von Stuttgart.
Unglaublich gelaufen und geschrieben. Respekt zu dieser hirnrissigen Leistung!

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Das ist ja der absolute

Das ist ja der absolute Wahnsinn!!!
Ich gratuliere dir zu diesem verrücktem Lauf, 52 Stunden ohne Schlaf, unvorstellbar... ich bestehe auf meine 9 Stunden am Tag :P

Hut ab! Klasse gemacht!

LG
Jaimy

Vielen Dank....

...für diesen genialen Bericht, der für mich abseits aller Vorstellung ist!
Un-f***ing-fassbar! ;-)

Gruß, Dominik
_____________________
M43/69kg/1,81
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Respektvolle tiefe Verneigung vor deiner Leistung!

So einen Lauf zu bewältigen ist der Hammer - und du hast es geschafft!!! Wow!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Es gibt kaum noch...

...was härteres für einen Ultraläufer, als gegen die Zeit auf 230km zu laufen :0)... "Du" hast es geschafft...

Einen absoluten Respekt für Deine(und den anderen Läufern) Leistung habe ich da gerade aus Deinem genialen Bericht vernommen... Das macht Dir so schnell keiner nach!

Danke :0)!

Kaw.

Wrglgnmpf

230km---Zeitlimit---ohne Schlaf---am Stück---
Ich bin gerade explodiert!
Wahnsinnsleistung!
Gruß, Marco
You'll never tiefbeeindruckt alone

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Vollkommen hirnrissig

trifft es wohl auf den Punkt! Was für eine Grenzverschiebung!

Für mich ist Marathon schon viel, aber wenn mir da nochmal jemand sagt ich sei bekloppt, dann leg ich Deinen Bericht vor. Hammer. Unfassbar - ich kann verstehen, dass Du einige Zeit brauchen wirst um das zu verarbeiten.

Erhol Dich gut.

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