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Es ist ein bisschen viel geworden, holt euch einen Kaffee…

Die nackten Zahlen:
2. Marathon
3:27:40 (4:55 min/km)
24. der MHK
125. des Feldes

Früh morgens kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Tee gekocht, Honigbrötchen geschmiert. Frühstück – 1. Teil.
Alles eingepackt und wollte so gegen 8:45 Wohnung verlassen, da schaut meine Freundin auf meine Schuhe und fragt kurz: „Chip?“. DANKE! Die sind ja noch an den anderen Schuhen dran. Kati saves the Race - es sollte nicht das letzte Mal sein.

2. Frühstück in der Tram. Gebe meine Tasche an der Garderobe ab und da treffe ich auch schon meinen ersten Mitläufer Jan. Da wir zwei schon beide im Race-Modus sind, ist die Unterhaltung sehr kurz und von „hms“ und „öhs“ geprägt. Mit Kati dann zum Start und local jogmapper und andere übliche Verdächtige angrüßen. Jörg und Rike von Laufen in Leipzig schnell getroffen und dann ein bisschen warmlaufen.

So ein Orga-Team kann sich auch selbst das Leben schwer machen. Aus dieser Reihe heute: Start in die falsche Richtung. Es wird kurz vor 10 Uhr zum Start aufgerufen. Alle versammeln sich unter dem Banner „Start“, dort wo auch gerade die Inliner und die Handbiker losgedüst sind. Die Marathonis sortieren sich ein und lassen die sicheren sub3h-Läufer brav nach vorne. Da wird verkündet, dass wir in diesem Jahr noch eine kleine Schleife Richtung Zentralstadion laufen. Also Straßenseite wechseln und neu sortieren, diesmal unter dem Banner „Ziel“ So stehe ich 10 Uhr auf der Strecke bei km 42,190. Mittlerweile habe ich auch meinen 2. Mitläufer Robert gefunden.

Das Wetter sieht nicht mehr so optimal aus. Die Wolken scheinen heute keine Lust auf Marathongucken zu haben. Ansonsten sind ideale Bedingungen. Sich über Wind zu beschweren, halte ich für eine Läuferkrankheit.

Es stehen für Leipziger Verhältnisse sehr viele Zuschauer an der Strecke.
Als Zwischenbemerkung: Es ist fast unmöglich, zufällig vom Marathon zu erfahren. Die meisten Leipziger bekommen das immer erst 3 Tage vorher mit, wenn in der Zeitung steht, dass am Sonntag ein paar Straßen gesperrt sind. Es gibt nicht mal Plakate oder Aushänge in der Stadt, die Du siehst und dann denkst:“Hm, da geh ich mal hin.“

PENG und los. In einem für mich verdächtigem Trabtempo zieht sich das Feld in die Länge. Nach km2 dann doch zu schnell, aber nur 4 Sekunden. Wir drei haben die 3:10h fest im Blick.
Der nächste Kilometer ist langsamer da eine Bodenwelle drin ist. Danach geht es 6km geradeaus. Ich mache meine erste Getränkepause mit Trabschritten und laufe auf meine Begleiter wieder auf.

km10: 45:04. Sehr schön, alles Plan. Ich fühle mich blendend und bin sehr gut gelaunt. Da geht was heute.

Ein befreundeter Läufer aus dem Laufseminar fährt kurzzeitig mit dem Rad mit uns mit. Wir sähen so locker aus wie bei einem Trainingslauf. Er läuft nächste Woche in HH seine sub3 und wenn er das schafft, freut sich seine Frau am meisten, da er ihr versprochen hat, danach nie wieder ambitioniert für einen Marathon zu trainieren.

Bei km12 stand dann meine Freundin an der Strecke. Kurzer Pressetermin, ihr obligatorischer Schlachtruf und weiter ging es.
Mittlerweile machen mir die Zwischenzeiten auf meiner Uhr Angst. 4:24, 4:26, 4:17. Ich versuche, meine Mitläufer zu bremsen. Klappt nicht ganz. Ich fühle mich zu gut.

Als Neuheit gab es dieses Jahr eine sehr lange Gegenlaufstrecke. Das war eine tolle Idee. Wir konnten so gut sehen, wer vor uns und wer hinter uns lag. Noch wichtiger: Du kannst grüßen, anfeuern und dumme Sprüche loslassen. Wir waren so jung und unbeschwert bei km14…

Die letzten 7km geht es nur noch bergab. Sie führen durch die Südvorstadt, die auch dieses Jahr wieder ordentlich mit Zuschauern gesäumt war. Bisschen was trinken und essen.

Eine Kindergartengruppe oder Riesenfamilie steht auf der Strecke und macht einen BRAVO-Chor. Einer kann schon lesen, steht vorn und gibt immer die Namen, der herannahenden Läufer durch. BRAVO Jan, BRAVO Robert, BRAVO Marcus.

Hinter km20 ist dann der Teufel los. Da ich mit meinem neongrünem Shirt schon von sehr weit zu erkennen bin, macht die HM-Fraktion von Laufen in Leipzig aber so richtig Krach und Dampf an der Strecke. Danke für das Rumbrüllen!!

Bei km20 dann eine Information, die ich nicht ernst nehme. Die letzten 10km bist Du in 44:19 gelaufen. Das ist viel viel zu schnell.

Leider kamen dann die coolsten Laufmomente ever, so dass ich zu euphorisch weiterlief.

Ab km21 standen sehr viele Leute an der Strecke. Hätte ich nicht gedacht. Ist halt der Vorteil, wenn die Sonne scheint. Der Racedirektor stand mit seinem Rad an der Strecke. High Five - Danke schön gesagt - weitergelaufen. Sahne.
Danach der Hammer: Die Zuschauer standen in Reihen Spalier und bildeten eine Gasse. Sie brüllten, klatschten sangen usw. Als ob wir mit Rädern die Pyrenäen hochfahren. Gänsehaut!

Meine zwei Mitläufer glaubten an ihren negative split und liefen noch einen Tuck schneller. So ließ ich sie ziehen. Und die Fehler rächten und vermehrten sich.

Tempo etwas rausgenommen. Als ich bei km25 war, ist mir das Rennen um die Ohren geflogen. Ich fühlte mich schwach, ich bekam die Füße nicht hoch, die Schritte wurden kleiner. Ich suchte Auswege. Ein Ausweg sind die Verpflegungspunkte. Man kann sagen, dass ich dort einkehrte. Ich ging(!) schon hin, nahm einen Becher, ging mit Becher weiter, trank, ging, schnaufte, ging, Becher weg und dann lief ich auch mal wieder. Zwischenzeitlich hatte ich dann eine Läuferin, an die ich mich ranhängen konnte. Bis zur nächsten Verpflegungsstation…

Die lange Gerade nahm und nahm kein Ende. Bei km30 dann die Summe der Gehpausen und der komischen Schritte – 47:40. Hm, okay, die 3:10h ist weg, da ich ja auf keinen Fall schneller werden kann. Das Problem war nur: Hatte ich auf den letzten km wenig Kraft gehabt, hatte ich jetzt gar keine mehr.

Es kamen auch ein paar Gehpausen ohne Trinken hinzu und da schoss es das erste Mal durch den Läufer. Hinsetzen, Nummer abmachen, Hinlegen.

Weitergelaufen.

Die Gegenlaufstrecke machte beim 2. Mal überhaupt keinen Spaß mehr. Konnte meinen ehem. Mitläufern noch eine schöne Galgen-Pantomime darbieten und so ging es weiter.

Bei km32 stand meine Freundin wieder an der Strecke: „Entweder ich komme mit oder Du kommst mit.“ tönte es aus meinem Körper. So stieg sie auf ihr Rad fuhr neben hier. Jetzt war ich nicht mehr allein. Ich wurde ermahnt, wenn ich an den Getränke-Oasen zu lange stehen blieb. Aufgemuntert, wenn ich quälende Laute von mir gab. Ich dankte und dankte. Das ich weiterlief war ihr Verdienst. Kati saves the Race, again and again!
Die kleinen Nebenher-Cleverheiten fielen mir erst später auf. Bei km37 fragte sie so nebenbei: „Das mit HH ist dann aber jetzt nicht mehr aktuell, oder?“.

Die Zeiten waren nur noch irrelevant. Mich schockte keine 6:40 und auch keine 5:45 in Serie. Ich brauchte für diese 10km 57:39!!
Das Laufen sah nicht mehr gut aus. Ich fing mir aber wieder an kleine Ziele zu setzen.
Ziel 1: An der letzten Oase läufst Du durch!
Ziel 2: Du siehst beim Zieleinlauf gut aus.

Ziel 1: Bin extra auf der anderen Seite der Strecke gelaufen, bloß damit ich nicht schwach werde.

Ab km41 musste ich alleine weiterlaufen. „Den Rest schaffst Du jetzt auch noch alleine!“ „Du kannst das Ziel schon hören.“

Es ist immer wieder toll, wenn der Moderator weiß, was die Läufer da abziehen und was sie durchmachen. Er ist selbst ein sehr sehr guter Läufer und Triathlet. So feierte er jeden Finisher und peitschte sie ins Ziel.

Die letzten 200m: Ich nehme meine Mütze ab, strecke die Arme in die Luft, winke ins Publikum. Becker-Faust, ja die von 85! Ich bin Sieger!
Höre mehrmals meinen Namen. High Five mit dem Moderator. Jubelnd-Kreischendes Zielfoto!

Dann fällt mir das Gesicht zusammen. Angekommen! 2. Marathon, neue PB (11 Minuten verbessert) und die schwierigsten 10 Kilometer,die ich je überstehen durfte.
Manöverkritik kann dann später kommen. Ich habe viel erlebt, erfahren und gelernt.

Danach dann nach Hause, später After Race Party mit local jogmappern. Später noch Restaurant mit Freudin, dann noch Bar. So kann die Regeneration beginnen!
Fazit:
Das Finishen bei diesem Marathon bedeutet mir mehr als beim ersten. Es gab eine Bewährungsprobe, die ich (unter starker Mithilfe) gemeistert habe. Die Zielsetzung auf 3:10h war dumm! Ich hätte meine ursprünglichen Ziele beibehalten sollen (3:15h-3:20h). Ein Verbesserung um 27 Minuten innerhalb von 6 Monaten (vom ersten zum zweiten Marathon) ist beknackt. Dieses Ziel hat nicht gefordert, es hat kaputt gemacht!
Deshalb ist mein altes Ziel, mein neues Ziel: 3:15h im nächsten Marathon als Superziel. 3:18h als Orientierungs-Ziel. Ich erwarte Ermahnung, wenn ich dann doch wieder euphorischen Unsinn schreibe!

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. bei den Stadtmeisterschaften 5000m Bahn am 25. April ab 14:00 Uhr)

3.875
Gesamtwertung: 3.9 (16 Wertungen)

Marcus, Kopf hoch!

Hey Marcus,

sieh es positiv. Eine Verbesserung um 11 Minuten ist ganz toll! Bei mir hat es 5 Jahre bzw. 12 Marathons gebraucht, ehe ich zum ersten Mal unter 3 Stunden blieb. Du wirst noch viele Marathons laufen, und Dein Fernziel ist erreichbar. Du mußt nichts überstürzen.

3:27 beim 2. Marathon ist eine sehr gute Leistung auf die Du stolz sein kannst. Glückwunsch!

Erhol Dich gut
Renate

Der Weg ist das Ziel

Kenn ich auch!!

Hi Marcus,

erstmal herzlichen Glückwunsch, 3:27 ist doch ganz o.k. und beim nächsten Mal halt weniger Kaffeepausen an den Verpflegungsständen bitte ;-)

Kenn ich auch, solche Läufe, ich kann´s sogar noch "besser": Cuxhaven 2008 HM 1:37, Endzeit 3:57, Lübeck 2008 HM 1:35, Endzeit 3:40. Uups, nach 25 km ging jeweils gar nichts mehr, keine Power, keine Lust, keine Motivation, Aus!

Aber es gibt dann auch wieder Läufe, wo alles klappt, die richtig Spaß machen. Einen solchen wünsche ich Dir ganz bald, Ciao, Peter

Riesen Leistung!

Hallo Marcus, ich finde es super, dass du so kurz nach dem Marathon schon so selbstkritisch und klar analysierst. Eine Steigerung um 11 Minuten ist suuuuper und nächstes mal sicher wieder möglich. Bei meinem 2. Marathon wollte ich von 3:41 auf sub 3:30 steigern und hab es nicht geschafft...

Gut Ding braucht Weile. Aber nochmals: riesig, dass du durchgelaufen bist! Du wirst erst beim nächsten Marathon sehen, was diese sicher harte Erfahrung wert ist!

Toller Bericht und nochmals Gratulation!
lg Markus

Chip...

11 Minuten... Ja das würde mir durchaus gefallen, wenn ich die schneller wäre als beim letzten Marathon. Das wäre dann 3:56. Ist gekauft. Und da ich ja deutlich langsamer als du bin, hoffe ich mal, dass es ohne Krisen klappt. Meinen Chip habe ich nach einer Suchaktion ja auch schon wiedergefunden...

Und im nächsten Marathon schaffst du wieder mindestens 11 Minuten- die Lizenz zum übermütigen Tempomachen bekommst du aber erst ab km 35, ok?!

Nochmal: Hut ab vor deiner Leistung und Grüße an deine Freundin!

Gruppenduell BORN vs. Ruhr
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Danke Marcus

klasse Leistung!
so ein wenig können wir uns ja die Hand geben, ich hatte die Hand mehrmals am Startnummernband.............

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

www.laufpark-stechlin.de

Übrigens hast du es mit

Übrigens hast du es mit deinem dezenten Shirt bis ins Lokalfernsehen geschafft. So ca. 0,5 Sekunden Nettosendezeit. Aber der Laufstil - unverkennbar. ;)

Wir Halbgaren wurden leider übergangen.

Henni läuft (und bloggt jetzt auch)

lese deine Berichte und

lese deine Berichte und Blogeinträge sehr gern. Weiter so! Schreibst echt gut und spannend. Läuferisch hast du ja echt auch was aufm Kasten

gruß von einem der gerade mal einen Halbmarathon geschafft hat und der nen Marathon unter 4h nicht schaffen würde

Durchgebissen!

Hallo Marcus!
Auch an dieser Stelle nochmal Glückwunsch zu Deiner PB!
Und ich persönlich hab im Nachhinein jene Leistungen, bei denen ich kämpfen und mich durchbeissen musste, in besserer Erinnerung und sehe die leistung als sehr viel höher an, als die locker-fluffigen-Läufe, die von vorne bis hinten total undramatisch vorbeigingen!
Manchmal muss man sich seine Zeiten hasrt erkämpfen.
Erholen, Mund abputzen und dann nach vorn schauen.
Gruß (auch an die Freundin), Marco.
You´ll never kämpf alone

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos

Hut ab!

Kann nur sagen: Respekt dass du das durchgezogen hast! Mein 2. Marathon lief damals ähnlich, nur habe ich es noch geschaffft, meine Zeit um fast eine Viertelstunde zu verschlechtern (ganz abgesehen davon, dass ich insgesamt über eine Stunde langsamer war als du....).

Meine volle Bewunderung hast du!

Gruß Ulrike

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Hat die Freundin...

..doch prima hinbekommen! ;-)
Und zum Lauf - tja, gratulieren würd ich schon für angemessen halten - also: Gratuation!!!
Schönen Gruß, WWConny

Lieber Marcus,

so einen Marathon habe ich auch mal gehabt. Der Unterschied zu dir war aber, dass ich nach 26 km ausgestiegen bin. Habe mich später geärgert. Toll, wenn man auch dann noch weiterläuft, wenn die selbstgesteckten Ziele nicht mehr erreichbar sind. Das ist dann zwar in dem Moment bitter, aber am Ende zählt doch viel mehr, dass du ins Ziel gekommen bist!
Mein Glückwunsch!

-------------------------------------------------------Meine Peter Patella Seite

hmmm...

1. Klasse Blog!
2. Super Freundin!
3. Kampfschwein Du!
4. Schöne, ehrlich-harte Selbstanalyse.
5. Nu hab ich selbst wieder deutlich mehr Schiss bei meinem zweiten in HH. Danke! Ziel: Von 4:33 auf 3:59. Muss jetzt doch nochmal meinen Laufplan überdenken...
(aufgeregt hin und her wusel)

Duu Laufastra-hase... sag mal, ...

Gruppenduell Bornies vs. Ruhries

den hefte ich mir...

in meinen Laufordner, Kapitel: kurz vor dem Start lesen. Lieben Dank für den tollen Bericht mit dem du deine Erfahrung zugänglich und damit lernen möglich machst.
Werde versuchen nächste Woche von Hamburg zu erzählen - bis dann!

Flitzfritz

Glückwunsch

Hi Marcus

Mein Glückwunsch zum Finish in einer respektablen Zeit und einer mehr als prachtvollen Verbesserung!!!

Und danke für den ausführlichen Bericht.

lieben Gruß an das "winning team"

Volki

Da stimme ich...

...uneingeschränkt zu, oder man könnte den Bericht auf die Rückseite aller Marathon-Startnummern drucken...

Ansonsten kann ich nur Lutz zustimmen: EmKay, Du bist eine geile Kampfsau, wenn Du Dich auch in der Kampfphase nicht so gefühlt hast. Sehr geil!

---
Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Der Gruppenwettstreit: RUHR vs. BORN

Hallo Marucs,

Kompliment für Deinen Kampfgeist und Gratulation zu Deiner tollen Freundin. Ich bin froh, dass Du das geschrieben hast und glaube ich werde da mal in 4 1/2 Wochen dran denken und hoffen, dass es nicht mit mir durchgeht.

lg
Ulli

carpe diem-Nutze den Tag

Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Danke für den

Danke für den ausführlichen Bericht, ich kenne Leipzig und bin dort auch schon zig-mal gelaufen. Das Erlebnis bleibt dir und Marathonlaufen braucht viel Erfahrung. Mach dir beim Nächsten nicht so viel Gedanken. Lauf einfach los und wenn du einen guten Tag hast, dann purzeln die Zeiten von allein.
Glückwunsch zu deiner Endzeit, weiter so und viele schöne Lauferlebnisse
Grüße aus Chemnitz

Glückwunsch

Hi Marcus,

auch von mir noch mal herzlichen Glückwunsch zu dem guten Ergebnis und der Fähigkeit zur schonungslosen Analyse inkl. Selbstkritik.

Du hast Dich durchgekämpft und bist mit einer Bombenzeit ins Ziel gekommen.
Und wenn Du das trotz der vielen Bekundungen hier noch nicht richtig einordnen können solltest, kann ich Dir gerne beim gemeinsamen Läufchen mal von meinem zweiten Marathon berichten, was eine wahre Niederlage ist.

Zwischenbemerkung: Die Umleitungsschilder für den Marathon standen schon ab 1. April in der Stadt herum. Ich hatte sie erst für einen Scherz gehalten... Eigentlich kann die kein Verkehrsteilnehmer übersehen, der sich auch nur in die Nähe der Leipziger Innenstadt begibt, aber vermutlich haben die meisten die auch schon wieder vergessen, wenn der Termin dann endlich da ist. ;-)

Gruß,

maett

Kommt mir bekannt vor

Ich weiss ja nicht, ob das nur am Vornamen liegt ;-) , aber das kommt mit sehr bekannt vor. Genauso ist es mir beim letzten München Marathon auch gegangen. Im Jahr zuvor noch meinen ersten mit 3:20 gelaufen und dann im zweiten praktisch genau das gleiche durchgemacht. Am Anfang lief es einfach super, den HM wesentlich schneller als geplant und später kam dann das Loch. So ab KM 30 war hauptsächlich die Motivation vollkommen auf der Strecke geblieben. Zuletzt habe ich mich dann irgendwie mit 3:25 ins Ziel gerettet, war echt seltsam.
Aber letztendlich habe ich aus genau solchen Wettkämpfen, die so richtig scheisse gelaufen sind, immer am meisten gelernt! Und das macht doch Hoffnung, oder?

Marcus

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