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Zwei Wochen vor dem Hamburg-Marathon nahm ich erstmals am Wilhelmsburger Insellauf teil. Mit mir mehr als die 575 Finisher, die um 09.30 Uhr auf die Strecke gingen. Leider mussten so manche der vorangemeldeten über 600 und die zusätzlich am Sonntag nachgemeldeten Läufer ihrem Anfangstempo Tribut zollen oder schieden verletzungsbedingt aus.

Positive Eindrücke:

- die Strecke: sehr flach mit ganz wenigen kurzen Anstiegen und ebensolchen Abstiegen, ansonsten durch tolles Grünland entlang der Norder- und Süderelbe, wobei man Wasser eher selten zu Gesicht bekam, es sei denn, man lief über die ein oder andere Brücke unter die manche Nebenarme der Elbe fließen.
- die Ausgabe der Startnummern mit sehr freundlichen Helfern und Helferinnen.
- pünktlicher Start um 09.30 Uhr, anfänglich euphorische Anfeuerung durch die später startenden Läuferinnen und Läufern sowie deren Begleitern verschiedener weiterer Wettbewerbe.
- die wenigen Zuschauer auf der Strecke feuerten uns Läufer toll an - danke!
- schöne Medaille, auch wenn man dafür sechs Euro zusätzlich zum Startgeld berappen musste.
- viele Helferinnen und Helfer der Feuerwehren aus Wilhelmsburg und Umland.
- Getränkeverpflegung nach dem Lauf (Wasser, Grapefruit, Saft, alkoholfreies Weizenbier).
- ich habe das Ziel erreicht, musste mich einmal kurz dehnen bei Kilometer acht, konnte verletzungsfrei weiterlaufen.

Negative Eindrücke:

- sehr wenige Zuschauer auf der Strecke (es waren mehr Pferde und Schafe zu sehen, wobei die leider niemanden anfeuern konnten).
- beim Zieleinlauf leider ebenso kaum Zuschauer, die anderen Wettbewerbe waren vorbei, der Sportplatz an der Dratelnstraße leerte sich.
- keine Bananen oder andere Früchte im Zielbereich.
- die Duschen im Umkleidebereich der Sporthalle lieferten nur kaltes Wasser.
- die Gepäckabgabe dauerte sehr, sehr lange. Erst als weitere Helfer hinzukamen, lief es deutlich schneller, so dass alle Läufer rechtzeitig zum Start gelangten.
- meine eigene Leistung. Mit 01:51:33 habe ich eine nur sehr durchschnittliche Leistung abrufen können. Obwohl ich viel trainiert habe, hatte ich das Gefühl, mit angezogener Handbreme gelaufen zu sein.

Fazit: Schade, auch wenn ich den Lauf als Vorbereitungslauf für den Marathon angesehen habe, bin ich über mein persönliches Ergebnis überrascht. Keine Ahnung, wo ich die vier, fünf Minuten liegen gelassen habe. Aber gut, jetzt muss ich die verbleibenen zwei Wochen nutzen, um wenigstens dort eine ,,gute Figur" abgeben zu können.
Gleichzeitig bedeutet mein Ergebnis, dass ich mein Training vor dem Berlin-Marathon im September anders und instensiver gestalten muss.

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Wilhelmsburger Insellauf

Ich bin heute die 5km dort gelaufen. Bislang habe ich nicht an vielen Läufen teilgenommen, aber mir war auch aufgefallen, dass nach dem Eintreffen der 5km-Läufer kaum einer noch im Zieleinlauf angefeuert hatte. Es leerte sich sehr rasch dort.

Die Strecke vom 5km Lauf fand ich sehr nett und die Anwohner haben angefeuert. Was ich total nervig fand war, dass die Schulklassen immer schnell liefen und dann wieder gingen, dabei sind sie in Gruppen gegangen und man kam bis km 2 fast nicht vorbei. Generell finde ich es super, dass Schulen solche Läufe unterstützen, aber dann bitte vorher die Kinder einnorden...

Ansonsten war es ein schöner Lauf mit einer guten Organisation :-)

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