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Ihr Lieben, noch einmal ganz vielen lieben Dank für all Eure Tipps und Kommentare zu meinem Wehwehchen-Blogeintrag von gestern! Ihr habt ja absolut Recht.

Ich bin echt in mich gegangen, als ich gestern die Laufklamotten schon anhatte. Unglaublich, wie sehr so ein Automatismus "im Auto auf der Rückfahrt vom Job überlegen, was ich laufe (und anziehe) - nach Hause kommen - Klamotten anziehen - Loslaufen" sich in wenigen Wochen etablieren kann. Aber gestern habe ich dann Eure Kommentare hier gelesen - und habe mich wieder umgezogen. Nach dem gerade wieder beschwerdefrei durchgestandenen Tempolauf von vorgestern erschien es mir doch jetzt selbst völlig schwachsinnig, ein neues Wehwehchen durch einen Mini-Sport-Streak von 3 Tagen, davon einmal Tempo und einmal lang, geradezu anzulocken.

Heute... das war dann etwas anderes... Ihr dürft schimpfen, aber heute mußte ich noch einmal zum Abschluß der Vorbereitung für Hamburg länger laufen. Ich mußte sehen, ob ich wieder Ü20 durchhalte, ob etwas zickt, oder ob ich doch noch einen Gang zum Therapeuten anpeilen muß. Ich kann aber zu meiner Verteidigung anführen, daß ich ein gutes Gefühl hatte... und es war sooo tolles Wetter.

Um es abzukürzen: Es wurden 28 Kilometer, und ich bin beschwerdefrei nach Hause gekommen, kein Oberschenkel, kein Fuß muckten. Haaach, ich bin glücklich, jetzt tue ich alles, was Ihr sagt. Was ich zugeben muß ist aber: Der Lauf war nicht gerade locker und flockig, er ging mir von der Gesamt-Verfassung schon schwer von den Beinen. Ich denke aber, das durfte nach 4 für mich ziemlich umfangreichen Trainingswochen auch so sein.

Und nun? Morgen in 2 Wochen ist es soweit, aber vorstellen kann ich mir immer noch nicht, ausgerechnet da dann 42 Kilometer am Stück zu laufen. Jedenfalls heute nicht... Jetzt werde ich erstmal 2-3 total lauffreie Tage einlegen, soweit reicht meine Planung fürs Tapering imerhin schon. Habt Ihr ein paar konkrete Tipps für die restliche Zeit bis zum Marathon? Ich habe jetzt etwa 15 Wochen trainiert, zuerst auf eine Zielzeit von 4:00 h, seit 8 Wochen (nach dem unerwartet gut geschafften Wasa-Lauf-20er) dann aber auf eine Zielzeit von 3:40 bis 3:45 h, was auch gut machbar war. Darunter waren 6 Ü30er und bis zu 80 Wochekilometer. Und jetzt bin ich plötzlich so planlos...

Euch allen ein schönes Wochenende und den Hamburg- und Düsseldorf-Startern einen guten Einstieg in die Regeneration,

LG Britta

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Ein langer Lauf 2 Wochen vor

Ein langer Lauf 2 Wochen vor dem Marathon ist kein Grund zum schimpfen.. sondern total OK.Schön das du keine Beschwerden hast.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Lauf.

Mach nen Ruhigen nach so

Mach nen Ruhigen nach so vielen Wochen, ist es jetzt ok. Wichtig war ja überhaupt bis hierhin zu kommen...was jetzt noch kommt ist Beine Baumeln lassen und entgegenfiebern.

Wünsche in jedem Fall viel Erfolg beim Erlaufen deines Ziels!

Nix tut weh!

Das hört sich richtig klasse an. Ich freu mich für dich :-))
Da mein Plan anders aufgebaut ist als dein nicht vorhandener Plan, passen meine Tapering-Tipps wohl nicht so perfekt zu dir.
Es freut mich übrigens sehr, dass du meinen Marathonbericht vom letzten Jahr ausgegraben hast. Habe ihn daraufhin auch gleich nochmal gelesen und war gleich wieder gefangen in der Debütstimmung. Die Vorfreude wächst.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Lass jetzt bloss nicht zu

Lass jetzt bloss nicht zu locker baumeln. In der Woche noch intervalle im geplanten MRT und vielleicht auch noch einen zügigen tempolauf von etwa 12-15km und am WE ruhig noch mal 22. Nächste Woche etwas mehr Pause , aber trotzdem am Dienstag nochmal kurze intervalle Do. Etwa 10 oder so und Samstag Ca.3 km gaaanz langsam mit 3-4 kurzen sprints. So hälst du auch im Tapering die muskelspannung und alles wird super.
Natürlich ist das nur eine Empfehlung, weil ich ja nicht weiss, wir du sonst so trainiert hast. Viel spass in Hamburg.
Ach und in der Woche vorher saufen wie ein indischer wasserbüffel. Zu wenig Flüssigkeit rächt sich spätestens bei Halbzeit.

Bei mir sind's auch noch zwei Wochen

... und den letzten 30er laufe ich morgen. Ich steh extra früh auf und laufe mit drei anderen HH-Startern statt allein, damit es noch ein bisschen mehr wie "in echt" ist. Es wird mein fünfter Marathon - und der erste ohne Verletzung, Krankheit oder beruflichem Stress in der Vorbereitung. Fühle mich entsprechend gut und kann den 29.4. kaum noch abwarten. Mein HM-Test lief prima, Bestzeit bei Schietwetter und Sturm - da hat man doch das Gefühl, auf dem richtigen Kurs zu sein. Ich will vor allem 42 km gleichmäßig schnell durchlaufen und nicht auf den letzten km mir nur wünschen, dass der Lauf endlich vorbei ist. So erging es mir beim letzten: Es wurde sogar noch Bestzeit, war aber doch eine Qual, weil ich zu schnell angegangen war.

In den letzten 14 Tagen musst du dir bewusst sein, dass du deine Kondition wie auch deine Tempohärte kaum noch verbessern kannst, daher müssen die Umfänge und auch die Belastung runter - in der vorletzten Woche um ein Drittel, in der letzten um zwei Drittel. Ich werde am kommenden Wochenende noch einen 20er laufen, zweite Hälfte im Marathontempo, danach nur noch mal 8 oder 10 km, um nicht völlig einzurosten. Andere laufen eine Woche vor dem Rennen vielleicht auch ein paar Kilometer mehr oder schneller - was sagt denn dein Trainingsplan, wenn du denn einen hast?

Aufbauen kann man jetzt

Aufbauen kann man jetzt nichts mehr. Das ist richtig. Aber jetzt gilt die erlaufene Leistungsfähigkeit nicht durch Faulheit teilweise einfach so verpuffen zu lassen. Drum nicht schneller als MRT, aber das nicht mehr so oft.

Na, passt schon alles.

Na, passt schon alles. Kuhkatze macht's ähnlich, wie ich, wenn ich nur Marathon laufen will. Mein nächster ist der Oberelbemarathon auch am 29.4. Nehm ich bloss als flotten langen lauf auf dem weg nach Biel. Soll so etwa die Durchgangszeit von Rodgau 50 km und 6h von Ottobrunn(70 km), also 3:15 bis 3:22 werden. Ist ein richtig schöner Landschaftsmarathon an der Elbe nach Dresden rein.
Ansonsten gibt halt jeder seine Gedanken dazu und der threaderöffner zieht sich seins raus.
Viel spass

Im Gegensatz zu dem was man

Im Gegensatz zu dem was man vorher Trainiert hat, nur damit man schon an dieser Stelle steht, ist das jetzt schon Beine baumeln lassen. So soll es aber sein.

Ich habe vor allen Leuten großen Respekt die hier Ultra oder Marathon laufen. Ich persönlich stehe nicht so auf diesen langsamen und langen Lauf, auch die Vorbereitung ist nicht meins zu lang und zu langsam. Mag es lieber kurz und knackig, ein Schelm wer anderes denkt ;)...

Jo,...

stimme ibschinese da auch zu.
Auf keinen Fall zwei Wochen nichts tun, sondern ruhig 2-3 mal weniger hart nur bis Maratempo trainieren und am WE vorher noch was um die 20-25 locker, danach noch zwei Läufchen und auch ruhig einen Tag vorher nur ganz langsame 3-4 km zum warm werden und geschmeidig bleiben, dann steigt auch die Lust auf Tempo. :o)

Das wird ein richtig guter Marathon, bemüh Dich nur, ihn so gleichmäßig, wie möglich bis km 35 zu laufen. Wenn Du dann noch Körner hast, flotter rollen lassen, so, wie es passt und vielleicht mal nen Schluck Cola für den Turbo!;o)

Und dann genieße den hammergeilen Zieleinlauf, wo für den Moment alle Qual und Arbeit dafür vergessen ist!

DANN wirst Du eine Marathoni sein, und zwar eine verdammt breit grinsende!!!:o)

Lieben Gruß Carla, die ihren ersten im letzten Jahr auch für eines der schönsten emotionalen Erlebnisse in ihrem Leben empfunden hat!:o)

Umfänge runter, Belastungen kontrolliert

ist mein Motto für die letzten 14 Tage. Werd am nächsten Samstag noch einen Wettkampf laufen, aber nicht schneller als MRT, mit Einlaufen und Heimweg werden es dann auch ca. 20km. Dazu einmal 20km langsam und ein mittlerer Dauerlauf. In der letzten Woche evtl. Montag nochmal 10km MRT und einmal 10-12 km regenerativ, das sollte reichen.
Ansonsten viel Schlafen, Ruhen, Füße hoch, kein Alternativsport. Auch mal an was anderes denken als den bevorstehenden Marathon, auch wenns schwer fällt.

Drück dir die Daumen für den Ersten!

Beste Grüße

Manni Pander

Ich sehe schon...

..., daß ist ein interessantes und viele bewegendes Thema, aber aus all Euren Kommentaren und Tipps (DANKE!) lese ich einen breiten Konsens, der für mich in meiner derzeitigen Situation so in etwa lauten könnte:

In der vorletzten Woche 2 lockere Läufe von ca. 10km, einmal Tempo max. im MRT und ein "kürzerer Langer" (ca. 20km) am Wochenende. Eventuell lasse ich einen der lockeren 10er weg oder ersetze ihn durch was Alternatives wegen leichter Überlastung, mal sehen.

In der letzten Woche dann 2 ganz kurze (5er ?) zum "Erinnern ans Laufen" bzw. zum Beine-Ausschütteln, und dazwischen einmal 10 km mit etwas Tempo im MRT.

Das sollte passen, ich fühle mich heute auch am Tag nach den vorsichtig angegangenen 28 km von gestern wohl, habe eben den Weg zum Brötchenholen etwas ausgebaut (auf 3 km) und für einen Fußgelenks-Massage-Lauf in den V5Fs genutzt, habe dabei etwas Laufschule eingebaut. Mir war einfach danach. Fühlte sich gut und sogar spritzig an. Danach noch Rumpf-Stabi mit Theraband auf der Matte zuhause in der Sonne. Haaach, so geht auch DAS!

Euch allen einen schönen sonnigen Sonntag,
optimistische vorfreudige Grüße,
Britta

Ich bin gerade meinen 20Km

Ich bin gerade meinen 20Km gelaufen eine Woche vor dem Marathon , in der nächsten Woche dann entweder entspannte 10Km noch mal oder 2x5 Km .. mehr werde ich nicht machen.... Und eine Runde Sauna zu entspannen :-)

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