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Super Wetter, super Organisation, super Stimmung und ein für mich super Ergebnis = Super Veranstaltung !! Nachdem ich mich nun die letzten 12 Wochen durch einen Marathonvorbereitungsplan mehr oder weniger durchgequält habe (mache ich nicht wirklich gern solche Pläne-lieber einfach drauf los laufen), war am gestrigen Sonntag für mich sozusagen die Auftaktveranstaltung meiner diesjährigen „Marathonsaison“ angesagt. Dafür hatte ich mir, wie bereits im letzten Jahr, den Elbdeichmarathon (www.Elbdeichmarathon.de) in Tangermünde ausgesucht. Ich persönlich kann diese Veranstaltung nur empfehlen. Eine kleine, aber feine Veranstaltung von Läufern für Läufer. Wer nicht unbedingt zigtausend Teilnehmer bei einem Wettkampf benötigt und in einer richtig schönen Naturkulisse (Wege zum Teil direkt auf dem Deich (Radwege) an der Elbe entlang) laufen möchte, der ist hier richtig. Dazu kommt natürlich, dass wir auch in diesem Jahr absolut schönes Wetter erwischt haben.
Die erste Halbmarathonrunde lief ich gemeinsam mit einigen Leuten, die sich da auf Grund des gelaufenen Tempos automatisch zusammengefunden haben und die ganze Zeit waren wir nur am quatschen und lachen u.s.w.. Ich persönlich war mal wieder ohne Uhr unterwegs, da ich mich von solch einem Gerät nicht unter Druck setzen lassen möchte und meine Marathons immer nur gesund auf meinen eigenen zwei Beinen ins Ziel bringen möchte. Es war und ist mir relativ egal, welche Zeit am Ende steht. Ich weiß, dass das viele nicht nachvollziehen können, aber ich laufe dafür lieber ein paar Marathons mehr im Jahr, aber eben ohne jedes Mal am Anschlag zu laufen und Bestzeitenjagden zu veranstalten. Wir waren da also als lockere Gruppe unterwegs und ich hörte dann immer nur mal, wenn einer zwischendurch anmerkte, dass wir zu schnell sind, wenn wir bei locker und gut 4 Stunden im Ziel ankommen wollen. Irgendwie hat das keinen interessiert und wir sind so weitergelaufen. Auf der zweiten Halbmarathonrunde habe ich dann aber doch bemerkt, dass nicht nur meine von Pollen genervte Nase "gut am laufen“ war, sondern meine Beine und der „Rest“ vom Körper anscheinend ganz gut drauf waren und so habe ich das Tempo zwar nicht bewusst erhöht, aber versucht, das bisherige Tempo von der ersten Halbmarathonrunde zu halten. Leider ergab sich dadurch, dass der Großteil der bisherigen Gruppe zurückfiel, da die dann doch etwas langsamer machten. Nur ein Laufkollege blieb dran und wir wechselten uns dann an den etwas wenigen etwas windigeren Passagen mit der Führungsarbeit ab. Wir passten wirklich gut vom Lauftempo zusammen und konnten unterwegs sogar immer noch etwas erzählen.
Letztendlich kommt ja auch bei einer Marathonstrecke von 42,195 km irgendwann das Ziel und obwohl hier beim Elbdeichmarathon „nur“ die Bruttozeit gemessen wird, blieb die Uhr für mich bei 03:49,37 Std. stehen. Wahnsinn! Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, denn meine bisherige Bestzeit lag bei 04:06,45 Std..
Tja, als Fazit kann ich nur sagen: Es hat alles gepasst, es war eine tolle Veranstaltung, ich war anscheinend auch gut auf diesen Tag vorbereitet und darf mich nun auch zu den Läufern zählen, die die „magische“ 4 Stunden Marke beim Marathon geknackt haben. Zwar unbeabsichtigt, aber trotzdem schön.

So, und zum Schluß möchte ich allen Anderen, die gestern ebenfalls eine Wettkampf (ob Marathon, Halbmarathon oder Sonstiges) liefen und dabei heil im Ziel angekommen sind, dazu gratulieren! Und natürlich möchte ich auch den vielen jogmappern, die am nächsten Wochenende in Hamburg (und auch anderswo) starten, viel Glück und maximale Erfolge wünschen. Kommt heil an!

Gruß
Jens

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sehr schön

Glückwunsch, Jens, zu Deiner neuen PB. Die Strecke kenne ich und sie wirklich sehr schön. Der Tangermünder Marathon steht auf meiner Liste von Läufen, die ich mal mitmachen will. Gruß in die Region!

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. bei den Stadtmeisterschaften 5000m Bahn am 25. April ab 14:00 Uhr)

Hallo Marcus! Erstmal


Hallo Marcus!
Erstmal danke für Deine Mail. Ich denke, Dein "Problem" wird die zeitliche Überschneidung der Marathontermine in Leipzig und beim Elbdeichmarathon in Tangermünde sein.(?) Gleichzeitig an zwei Orten laufen geht normalerweise nicht. Aber das geht uns anderen ja zum Teil auch so und da heisst es eben immer eine Entscheidung zu Gunsten einer Veranstaltung zu fällen. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich im Frühjahr auch gern den Spreewaldmarathon in Burg (Spreewald) mitmachen würde, aber der war bisher immer am gleichen Tag wie der Elbdeichmarathon und da Tangermünde bekanntlich immer super war und außerdem vor meiner Haustür liegt, habe ich mich für Tangermünde entschieden.
Also dann, weiterhin alles Gute, viel Spaß und Erfolg bei Deinen geplanten Läufen.
Gruß
Jens

Hallo Rellielli! Auch Dir


Hallo Rellielli!
Auch Dir erstmal Dank für Deine Mail.
Zu Deiner Frage: Ich denke schon, dass das auch zu einem Marathon passt. Du musst eben Deine langen Läufe "nur" entsprechend der Marathondistanz anpassen. Bei mir persönlich sind die langen Läufe in der Vorbereitung immer zwischen 30 und 34 km lang. Wenn Du das allerdings geschafft hast, dann werden die Halbmarathondistanzen wahrscheinlich nicht mehr unbedingt die langen Strecken sein, auf die Du Dich dann noch aufwendig vorbereiten musst. ;-)
Ich perönlich höre im Normalfall auch nie ganz mit dem laufen auf und mache auch keine Winterpause oder so etwas. Nur die Strecken sind dann bei mir etwas kürzer. Daher bereite ich mich dann immer auf den ersten Marathon des Jahres mittels eines 12-wöchigen Trainingsplanes vor, welcher mir natürlich neben Tempo- und Intervallläufen auch die berühmten langen Läufe (6 oder 7x 30-34 km bei mir) in der Vorbereitungszeit auf einen Marathon vorgibt. Während dieser Vorbereitung auf den ersten Marathon des Jahres halte ich mich eben auch an diese Vorgaben und laufe nicht unbedingt aus dem Bauchgefühl heraus. Ich nutzte bisher immer einen Plan für eine Marathonzielzeit 4 Stunden und war bisher immer nur einige Minuten drüber im Ziel.
Nach erfolgreichen Start beim ersten Marathon des Jahres laufe ich dann nur noch so, wie es mir gerade in den Sinn kommt oder wozu ich eben Lust habe. Ohne Plan. Allerdings muss ich dazu anmerken, dass das meiner Meinung nach nur geht, wenn zwischen den einzelnen Marathonveranstaltungen nicht zuviel Zeit liegt und man praktisch den einmal erlaufenen Trainingszustand wieder verlieren könnte. Bei mir ist in 4 Wochen zum Beispiel der Porta-Minden-Marathon angesagt und in diesen 4 Wochen könnte ich ja gar keinen kompletten Plan zur Vorbereitung durchziehen. Danach habe ich 3 Wochen bis zum Potsdamer Schlössermarathon und danach auch wieder 3 Wochen bis zum Ostsee-Marathon-Probstei (insgesamt sind bisher 6 komplette Marathon geplant in 2009). Da bleibe ich eigentlich automatisch im Training und mache keine zusätzlichen langen Vorbereitungsläufe mehr. Ich mache das in Wirklichkeit aber so, weil ich keine Lust auf diese ständige Vorbereitung mittels Trainingsplan habe, das reicht mir einmal Anfang des Jahres.;-)) Außerdem sollte man meiner Meinung nach nicht zu den Läufern gehören, die bei jedem Lauf Bestzeiten anvisieren. Dann funktioniert ein solcher Marathonterminkalender meiner Meinung nach nicht so gut, wenn überhaupt. Da es mir persönlich aber eben relativ egal ist, ob ich nun bei 4 Stunden oder bei 4:10 Stunden oder auch bei 4:15 Stunden im Ziel bin, geht das bei mir persönlich bisher gut. Da laufe ich eben immer so, wie ich mich fühle, quasi aus dem Bauch heraus. Und wie man am gestrigen Ergebnis sehen kann, ergibt sich selbst da auch mal eine neue Bestzeit. ;-)
Ich hoffe, ich habe Deine Frage wenigstens ansatzweise beantworten können und wünsche Dir noch alles Gute und viel Spaß bei Deinen weiteren "Läufen aus dem Bauch heraus".;-))
Gruß
Jens

ich lach mich schlapp!

Pass auf, liebe Elke, Du läufst mindestens ein Jahr vor mir Deinen ersten Marathon! Und wie waren nochmal Deine Worte nach dem HM in Rodenkirchen: "Das Ganze jetzt nochmal? Ne!" Aber was interessiert uns schon das Geschwätz vom März!!!
Hau rein!

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