Benutzerbild von MaikBothe

Da hat es doch meinen Runners Point Trinkgurt zerrissen. Eine Flaschen Halterung ist ausgerissen. Und das nach ca. 15 Langen Läufen in einem Jahr. Das gibt mir doch langsam zu denken. Meine Freundin meint schon das ich es mit dem Sport übertreibe und nun zerlegt es auch noch den Trinkgurt nach Kurzer Zeit!
Ist Marathon ein Extremsport?
Ist man wen man 1 bis 2 Stunden Täglich Sport treibt süchtig?
Ist ja nicht so das ich mich nicht gern als Extremsportler bezeichnen Würde, nur bei meinen Zeiten und Umfängen würde ich mich das selbst nie trauen.

Was war das den eben??? Trainingsplan sagt 32 KM in Pace 5:41 und ich renne doch tatsächlich die 32 KM in einer Pace 5:19 :)! Das sind ja mal locker 22 Sekunden den Kilometer schneller als gemusst. Oder aber über 11 Minuten schneller auf die gesamte Strecke gerechnet(Stolz, Schulter Klopf)! Und das mit einem Puls von 140 im durchschnitt.
Wollte ja eigentlich keinen Marathon mehr laufen, obwohl ich die ganze Zeit nach einem Marathon Trainingsplan (3:45:00 Zielzeit) Trainiere. Wen ich das so sehe sollte ich vielleicht doch noch mal die 4 Stunden Marke anvisieren.

Gruß
Vom „Extrem Sportler“ :)

1
Gesamtwertung: 1 (2 Wertungen)

Eher nicht.

Marathon und auch Ultra würde ich nicht als "Extremsport" bezeichnen. Die Bewältigung solcher Distanzen ist ja im Grunde etwas ganz elementares, die Befähigung dazu ist in unserer Spezies ja auch genetisch/physikalisch angelegt. Im Tierreich ist die Ausdauerleistungsfähigkeit des Menschen schon bemerkenswert - man kann da durchaus Paralelen zu Zugvögeln, Wölfen, Huftieren ziehen... Extrem erscheint es vor allem aus der Sicht des der Bewegung entfremdeten Menschen. Ich selbst laufe schonmal mehrere Marathons und Ultras im Jahr und würde das nicht als "Extrem" bezeichnen. Es ist einfach mit der Zeit was normales, wie Essen und Schlafen. Darüber hinaus mag ich das Wort "Extremsport" auch nicht, vor allem nicht in Bezug auf das Laufen. Meiner Ansicht nach passt es besser zu so Spielereien wie den Mount Everest mit Skiern abfahren oder ähnlichem Blödsinn. Aber naja, der Spieltrieb ist halt auch ein Kennzeichen unserer Spezies...;-)

"Extrem" wird´s halt immer dann, wenn die Dinge schlecht vorbereitet angegangen werden. Aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Man könnte auch sagen, Fussball ist von der Verletzungsgefahr her "extremer" als Marathon...

FG

Vielleicht doch

Ob Laufen ein Extremsport ist oder nicht, ist glaube ich alles eine Sache der Definition. Wenn man darunter nur per se gefährliche Sportarten fasst, kann man das Laufen als Extremsport sicherlich ausschließen, auch wenn sich der Durschschnittsläufer schon im normalen Training öfter mal Blessuren zuzieht.
Versteht man darunter allerdings auch ins Extrem gesteigerte "normale" Sportarten, die den Menschen an seine physischen und geistigen Grenzen bringen, dann könnte man doch auch einen Marathon und erst recht Ultra als Extremsport bezeichnen. Fakt ist doch, dass zumindest das Risiko besteht zu dehydrieren oder bei einem Infekt sich auch eine Herzmuskelentzündung o.ä. zuzuziehen. Es kippen doch auch ab und zu Läufer bei einem Langstreckenlauf um und stehen nicht wieder auf oder bedürfen zumindest dringend medizinischer Betreuung. Auch wenn also prinzipiell jeder Laufen kann, ist nicht jeder einem Langstreckenrennen gewachsen.
Auch wenn ich selbst laufe, und das mehr, als ich von meinen meisten Bekannten sagen kann, so wäre ich einem Marathon nicht gewachsen. Wenn man mal überlegt, was Maik für einen Trainngsplan einhalten muss, um seine Ziele zu erreichen, dann können wir uns vielleicht darauf einigen, dass Laufen an sich kein Extremsport ist, jedoch ein Marathon und erst recht Ultra eine "extreme Art des Laufens".
Zudem neige ich zu der Behauptung, dass ein Extremsportler sich vielleicht selbst kaum als Extremsportler bezeichnen würde, weil er dies nicht so sieht. Für eine solche Person ist ein Ultra evtl. eine ganz normale Sache. Die meisten Läufer hingegen haben wahrscheinlich selbst vor einem Marathon noch gehörigen Respekt. Mir zumindest geht es so. Wer einen Ultra oder Marathon laufen kann hat meinen höchsten Respekt. Ich hätte nicht einmal genug Zeit fürs Training.

In diesem Sinne,
Gruß vom Standardläufer

Tiefstapler !

Warum so bescheiden ? Du solltest vielleicht die 3:30 anpeilen ... dann musst du dir wenigstens ein bisschen Mühe geben !!

Es kommt darauf an, wo man sich selbst sieht

Noch vor wenigen Jahren hätte ich Marathonläufer als Extremsportler bezeichnet, bzw. Ultraläufer für verrückt erklärt. Mittlerweile habe ich 2 Marathons und 4 6-Stunden-Läufe (davon 3 wettkampfmäßig) unter die Hufen genommen und sehe das nun als Leistungssport, doch nicht als Extremsport. Leistungssport deshalb, weil man hart dafür trainieren muss und einem dabei nichts geschenkt wird. Extremsport ist für mich in läuferischer Hinsicht das, was ich nicht leisten kann, bzw. denke, nicht leisten zu können. Doch durch das viele Training wächst man in seinen Fähigkeiten, d.h. es verschiebt sich auch die Wahrnehmung, vorbehaltlich, dass einem nicht der eigene Körper die Grenzen setzt. Was früher als extrem galt, ist heute fast schon normal, was ich heute extrem finde (z.B. 24-Stunden-Läufe), dürfte für meine Lauffreundin, eine 24-Stunden-Läuferin mit Leib und Seele, fast schon Alltag sein!

Was die Distanzen angeht, habe ich immer riesengroßen Respekt, vor allem vor den 10ern! Hier wird doch nahezu am Anschlag gelaufen, während man bei den längeren Distanzen zwischendurch auch mal auf Wohlfühltempo umschalten kann. Am Start ist's mir auch immer speiübel vor Aufregung, wobei die Übelkeit gleich mit dem Startschuss verfliegt. Ein bisschen Übelkeit, Aufregung und auch Unsicherheit schadet auch nicht, das hält einem auf den Boden und hilft einem, sich realistisch einzuschätzen.

MC :-)

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links