Hallo zusammen,
nach vollbrachter Tat (Freiburg HM) innerhalb meines Zielzeit-Korridors habe ich jetzt eine Frage zur HF.
Ich stelle fest, dass ich bei Wettkämpfen grundsätzlich eine deutlich erhöhte Herzfrequenz habe, die um mind. 10 Schäge höher liegt, als im Training bei gleichem Tempo.
Das ist ärgerlich, weil ich damit im Wettkampf automatisch limitiert bin und weniger HF-Spielraum habe,als mir eigentlich vom Training her "zusteht".
Ich habe mich jetzt in FR vor dem Wettkampf beobachtet und festgestellt, dass ich bereits beim Warten auf den Start nahe 100 bpm habe(!). Kurz nach dem Start war ich dann sehr schnell auf über 150 bpm, was ich sonst nur bei TDLs habe.
Wer kennt das und wie kann man dem begegnen? Irgendwie scheint es ja was mit der Wettkampf-Situation/Aufregung zu tun zu haben. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich dadurch meine eigentliche Leistungsfähigkeit nicht komplett abrufen kann.
Bin gespannt auf eure Antworten.

Viele Grüße
mrx

Ähnliches hab ich ...

... auch beobachtet! Allerdings hab ich nicht das Gefühl meine Leistungsfähigkeit nicht abrufen zu können. Eher im Gegenteil! Nur eben mit einem höheren Puls! So schaffe ich es zum Beispiel überhaupt nicht, meinen Maximalpuls im Training zu erreichen (auch nicht mit Intervalle, Bergläufe etc).
Und während ich im Training bei 189 bpm fast am abkacheln bin, laufe ich diesen Schnitt im Wettkampf ohne größere Probleme!

Sind halt zwei Sensibelchen denen die Aufregung etwas auf die Pumpe drückt ;-)

Viele Grüße

ja, kenn ich auch, dass...

...der Puls am Start schon deutlich über dem sonstigen Loslauf-Puls liegen, allerdings korrelierer bei mir die Geschwindigkeiten sehr exakt mit dem Puls. Wenns mal Abweichungen gibt, dann werde ich krank.
Nach anderthalb bis zwei Stunden (je nach Trainingsstand) wird der Puls dann ca. 10 Schläge höher als am Anfang.

weglassen...

...den pulsmesser!!!
meine ersten wettkaempfe hatte ich den auch um und den gleichen effekt wie du und hab mich damit eigentlich nur verrueckt gemacht.
nu lass ich ihn - auf anraten meines erfahrenen buddys - einfach weg und laufe viel befreiter und: schneller!
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laufend interessiert der puls im wettkampf nicht: happy

Mein Garmin ist so

Mein Garmin ist so eingestellt, das es den Puls gar nicht anzeigt. Ich habe nur die Durschnittspace, die aktuelle Pace und die gelaufene Streckenlänge in der Anzeige. Mein Puls ist vor dem Start vermutlich auch höher. Aber das "normalisiert" sich passend zur Belastung, sobald ich mich auf das richtige Tempo eingegroovt habe. Ich schaue zwar auch auf die Tempo-Anzeige des Garmins, achte aber auch auf das Gefühl in den Beinen, rund zu laufen.

.

Ich schaue nur aus Neugier auf dem Puls währen WK.

Bin vielleicht 5 Schläge über der TrainingsHF - aber in der Regel ruft man ja auch eine grössere Leistung ab.

Also nicht irritieren lassen!

Durch die Wettkampfaufregung ...

... ist am Start der Puls ganz normal höher.
Normalerweise pendelt er sich bei mir nach ein bis zwei km ein. Bei nem 10er liege ich dann schon bei 90% und bei nem M bei 75-80%Pmax.
Allerdings nutze ich seit Jahren kaum noch den Pulsgurt im Wettkampf, weil mir der Gurt da auf den Zeiger geht. Ich laufe so wie so nur nach Gefühl und ich gleiche gerade zu Beginn des Wettkampfs Gefühl mit gelaufenem Tempo ab - mit dem Puls gar nicht mehr.
Außerdem spinnt der Garmin-Pulsgurt (oder die Uhr oder beides) eh immer mal. Was soll ich dann im Wettkampf mit 125%Pmax anfangen? Aufhören zu laufen, wenn ich definitiv normale Wettkampfgeschwindigkeit mit nem guten Gefühl laufe? Wäre zwar schön technikhörig (Beim Auto füllste ja auch spätestens dann Öl nach, wenn die Öllampe angeht), aber schon bissl Doff, oder? Mein Kopf gleicht dann eher die inneren Sensoren ob, als auf den exterenen Sensor blind zu vertrauen. Bei mir geht das auch während des Laufens. Muß ich nicht extra für anhalten.
Entwickel ein Gefühl für deinen Körper und die zugehörige Belastung. Dann weißt du auch, was geht und was nicht gut ist - inkl. Pulsbeobachtung und exkl. Hörigkeit auf einen Anzeigewert.
;-)

Technikhörigkeit

Mein Puls ist beim Wettkampf nur während des Starts etwas höher, nach ca. 2 km pendelt er sich, wie Schalk schon schrieb, auf normalen Nieau ein.
@ Schalk: Hab mich an meine Garmin die letzten 2 Jahre so gewöhnt, dass wenn ich ohne sie los laufe, ich meine, ich laufe ohne Hose.
Letztes Jahr Beim Rothenburger Lichterlauf IM DUNKELN, sprich ohne Anzeige,"Kontrolle", rannte ich(laut PC-Auswertung) den 1. KM mit einer Pace von 3:20min/km.
Für mich natürlich viel zu hohes Tempo. Der Einbruch kam in der 2. Runde unweigerlich.
Seitdem versuche ich ab und zu ohne Pulsuhr zu laufen.
Iss schwierig ohne Hose zu laufen, aber geht.

PS.: Manche Leute finden ohne Navi nicht mehr vom Einkaufen heim. Kenn so jemanden

Gruß Fjerler

Puls im Wettkampf???

Wozu um Gottes Willen??

Ich nutze ab und zu noch den Pulsgurt während des Trainings, aber immer seltener. Mein Körper sagt mir schon, was los ist. Was nutzt das Wissen, dass der Puls "ok" ist, wenn ich auf dem letzten Loch pfeife???

Im Wettkampf laufe ich generell ohne Pulsgurt. Schneller kann ich eh nicht ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

training ohne Pulsmesser?

training ohne Pulsmesser? nie im leben, bei mir geht es nicht ohne. jetzt wo ich meine HFmax nun endlich ermitteln konnte, läuft der Trainingsfortschritt extrem ab. ok wird am Anfang immer so sein.

meinen ersten Wettkampf bin ich ohne Pulsgerät gelaufen.
Wahrscheinlich weil ich meine Rückenmuskeln nicht ordentlich trainiert hatte kam es nach ca. der Hälfte zu Rückenkrämpfen, habe das damals auch auf den Puls geschoben(Überpaced oder so) aber bevor das alles Anfing lag ich sehr gut im Soll der Zwischenzeiten, von daher. Habe dann mal paar Übungen eingebaut, seither kam das nie wieder, hoffe auch wirklich nie wieder..

..ich nehme den Pulsgurt mal zum nächsten Wettkampf mit, mal gucken was ich dann wirklich machen werde..allerdings bin ich mir schon vorher bewusst, das ich im Wettkampf nicht auf den Puls achten muss, da hier alles in einer anderen Liga abläuft, schon allein durch den "Wettkampfdruck" hat man mehr Puls. Im Wettkampflauf dann durch mehr Testosteron und Endorphine mehr Leistung aber auch höheren Puls, so erkläre ich mir das mal

Hallo mrx, mir geht es auch

Hallo mrx,
mir geht es auch so. Aber ich kann nicht sagen, dass dann meine Leistungsfähigkeit eingeschränkt wäre. Eher im Gegenteil. Während eines Wettkampfes achte ich aber nicht so auf meine HF. Ich merke schon, wenn ich nicht mehr kann und nehme mich dann mehr zurück. Beim Training ist das etwar anders, da laufe ich auch mal nach HF.
Also, mach dich nicht verrückt. Laufe mehr nach Gefühl.

Viel Spaß weiterhin beim Laufen
AnnettIrene

Durchhalten

Mein Puls ist sehr hoch vor

Mein Puls ist sehr hoch vor den WK. Alleine bei extrem langsamem Traben kriege ich eine HF von ca. 150-160 wo ich im Training bei solchem Puls recht schnell laufe. Ich glaube in den ersten 1-2 Minuten eines WK steigt bei mir der Puls sehr schnell hoch und dann geht alles normal weiter.

Ich laufe jeden WK mit Pulsuhr erstens weil es manchmal eine gute Hilfe ist und zweitens damit ich nach dem Lauf ggf. sehen kann, was da passiert ist. Beides geht nur weil ich so ein Freak bin, der seit Jahren die HF bei WK und vielen Tr-Einheiten hinterher am Computer "analysiert" und dadurch sehr gut weiß, was aktuelle HF-Werte bei mir bedeuten. Da kann ich schon bei einigen WK nach Puls laufen und vermeide manchmal dadurch zu überpacen oder zu langsam zu starten. In der Tat bin ich in der 2. Hälfte von WK nur am Überholen obwohl ich meist beide Hälften praktisch genauso schnell laufe.

Wer seinen Puls nicht lange und bei unterschiedlichen Bedingungen verfolgt hat, wird nicht sehr viel von der Pulsfunktion der Uhr profitieren.

Zurück zu deiner Frage: Der hohe Puls vor dem WK ist nur wegen der Aufregung so hoch (nicht wegen Ermüdung oder so)und limitiert dich auf keinen Fall, ganz im Gegenteil, niemand kann so schnell im Training laufen wie im WK. Ich würde dir empfehlen bei WK in den ersten 5 min. überhaupt nicht auf den Puls zu schauen, weil es nicht viel zu bedeuten hat. Beim Warmlaufen am besten gar nicht drauf schauen. Versuch einfach nach dem Start möglichst nicht zu schnell zu laufen und nach einigen Minuten können die HF-Werte eine zusätzliche Information zu deinem Laufgefühl sein.

Das liegt an dem

Das liegt an dem ausgeschütteten Adrenalin vor und während des Wettkampfes, der den Puls schon am Start in die Höhe treibt. Mir geht das auch so.

Ursachenforschung

Hallo Sportkamerad MRX

Wenn Du einen höheren Puls während des Wettkampfes bei gleicher Laufgeschwindigkeit als bei Deinen Trainingsläufen hast, dann solltest Du die nachfolgenden Möglichkeiten einmal in Erwägung ziehen.
Hierzu noch eine kurze Erklärung:
Unabhängig davon, das man die Pulsfrequenz zur Trainings- oder Wettkampfsteuerung benutzt, ist sie aber auch gleichzeitig ein echter Indikator für bestimmte Trainingszustände.
Wenn also zum Beispiel ein erhöhter Ruhepuls gegenüber dem sonstigen Zustand vorliegt oder wie in Deinem Fall, bei gleicher Laufgeschwindigkeit ein höherer Puls vorliegt, dann stimmt etwas nicht.

1. entweder eine anstehende Krankheit, wurde hier von WWConny erwähnt oder
2. ein beginnendes Übertraining oder
3. eine fehlerhafte oder ungenügende Regeneration.

Ein weiterer Punkt zum Nachdenken, erscheint mir, der extrem hohe Ruhepuls während des Wartens. Auch wenn der Wettkampfstress, seinen Teil dazu beiträgt, würde ich das aber eher als ein Zeichen, einer nicht gut entwickelten Grundlagenausdauer bewerten.

Wie dem auch sei, also bevor Du jetzt die Uhr weglegst, um den Zweifeln zu entgehen, einfach mal eine Leistungsdiagnostik machen oder mal ein Belastungs- EKG machen und den Blutdruck kontrollieren lassen.

Dann steht man auf der sicheren Seite.

Mit sportlichen Grüßen
Udo

Ein hoher "Ruhepuls"

Ein hoher "Ruhepuls" während des Wartens als Zeichen für schlechte Grundlagenausdauer... Kannst du das näher erläutern?
Hätte man jetzt nen Tag vorm Wettkampf beim gelangweilten Warten auf den Bus auch einen Puls von 130, okay, dann gäbe ich dir Recht. Aber beim hibbeligen Herumstehen vor dem Wettkampf - da bleibt einer halt cooler und dem anderen schlägt das Herz schon bis zum Hals. Bei mir z.B. ist der Puls vor dem Startschuss genauso hoch wie wenn ich beim Arzt im Wartezimmer sitze und Angst vor ner unangenehmen Diagnose habe, nämlich durchaus mal bei 120. Das ist angestautes Adrenalin oder Cortisol, das man zu dem Zeitpunkt nicht durch Bewegung abarbeiten kann. Die Grundlagenausdauer wird doch nicht schlechter von einem Tag auf den anderen...

Vielen Dank euch allen

für eure Gedanken und Ratschläge zum Thema; da bin ich zunächst einmal beruhigt, dass ich mit meinem Hochpuls-Problem nicht alleine bin.
Mir ist aber folgendes noch nicht ganz klar.
Ich denke, ich kenne meine Puls-/Tempobereiche recht gut und kann darüber mein Training ganz gut steuern.
Wenn ich also im Training einen 5:30 Schnitt mit 140 bpm laufe und im Wettkampf bei gleichem Tempo gleich deutlich über 150 bpm liege, dann bin ich doch im Wettkampf in meiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt, weil ich nicht mehr im gleichen Maße zulegen kann, wie es im Training der Fall wäre. Im Training hätte ich noch gut 10 bpm Spielraum und würde dann bei einem 5:10 oder 5:15-Pace landen, wohingegen ich im Wettkampf, wo ich schon bei 150/155 bin nicht mehr beliebig hochgehen kann/soll (die Lehrmeinung sagt ja, glaube ich, 85% HFmax bei HM)
Und m.E. ist das auch unabhängig davon, ob ich eine Pulsuhr trage oder nicht, mein Leistungsspielraum ist effektiv geringer. Gibt es hierzu noch Meinungen?

Viele Grüße
mrx

Hallo

@ Salia

Bitte keine Missverständnisse und auch keine Verallgemeinerung, diese Aussage bezog sich ausschließlich auf Sportkamerad MRX und ist auch nur eine Feststellung, wie ich diesen Puls interpretiere.
Um es aber noch mal genauer zu erläutern, Grundlagenausdauertraining und Ausdauertraining muss man einfach differenzieren.
Grundlagenausdauertraining bewirkt eine Anpassung der motorischen Grundfunktionen und eine mentale Anpassung im Körper. Somit kann ein Sportler auch den Wettkampfstress gut kompensierenden.
Dessen ungeachtet, ist es eine wesentliche Folge eines gut entwickelten Grundlagenausdauerniveaus, ein niedriger Ruhepuls beim Sportler.
Elitesportler erreichen dabei Werte zwischen 30-40 Herzschläge/ min aber auch ambitionierte Freizeitsportler liegen hier locker bei 40- 50 Herzschläge/ min.

Unter diesen Umständen sollte also ein Ruhepuls trotz Wettkampfstress, weit unterhalb des Belastungspulses liegen. Die ist aber bei MRX nicht der Fall, was er ja auch selbst bemängelt.

@ MRX

Natürlich stimmt was nicht. Das hat auch nichts mit Wettkampfstress oder mit technischen Störungen Deiner Uhr oder mit mentaler Beeinflussung zu tun.

Wenn Du bei gleichem Energieaufwand wie im Training eine geringere Leistung (Laufgeschwindigkeit) beim Wettkampf abrufst, dann hat irgendetwas in der Vorbereitung nicht gestimmt. Die möglichen Ursachen sind bereits erwähnt worden.

Bei einem Wettkampf muss es genau umgekehrt sein, die Anpassung durch das Training muss so gesteuert sein, dass Du eine höhere Laufgeschwindigkeit bei gleichem Energieaufwand wie im Training erzielst oder die gleiche Laufgeschwindigkeit mit einem niedrigeren Energieaufwand.

Im übrigen kann man das anhand Deiner Werte erkennen, dass an diesem Tag etwas nicht gestimmt hat.
Wie Du hier schreibst, erreichst Du bei einem Tempolauf im Training eine HF von 150 Schlägen. Das würde ungefähr den GA2 Schwellenbereich entsprechen.
Kalkuliert man ungefähr Deinen Trainingspuls im GA1-Bereich, so kann man theoretisch, von 120-130 Schlägen ausgehen.
Nun kommt aber noch eine Komponente dazu, das Kompensationstraining, das eine niedrigere Intensität hat, als das GA1 Training, also eine HF unter 120.
In der Regel so bei 100-110.
Du hattest nicht nur einen erhöhten Puls, sondern bereits einen Belastungspuls während Deiner Ruhe- bzw. Wartephase.

Mit sportlichen Grüßen
Udo

Keine Missverständnisse...

Aber den Ruhepuls (bekanntlich morgens nach dem Aufwachen) mit dem "Ruhepuls" im Stehen vor einem Wettkampf in einen Topf zu werfen ist auch ein bisschen verallgemeinernd, denn letzterer ist halt kein Ruhepuls. ;-) Wo ein Ruhepuls bei trainierten oder weniger trainierten Leuten liegt brauchst du mir nicht sagen, aber der ist nicht identisch mit dem im Stehen und nicht identisch mit dem bei Anspannung. Auch jemand der einen Ruhepuls von 40 hat kann kurz vor dem Startschuss im dreistelligen Bereich sein (und sich dann nach dem Startschuss da einpendeln wo er dem Tempo angemessen hingehört). Nee, da hab ich eine andere Auffassung als du, sorry. (Dies unabhängig vom zweiten Teil dessen was du geschrieben hast, da dürftest du völlig Recht haben.)

Missverständnis

@ Salia

Nun, anscheinend hat es doch ein Missverständnis gegeben.

Meine Angaben zu der Höhe des Ruhepulses bezogen sich auf das Grundlagenausdauerniveaus und nicht auf einem Vorstartzustand.

Ich gebe Dir vollkommen Recht, der Begriff Ruhepuls, ist leider sehr verallgemeinernd.
Trotzdem wird der Puls vor den Beginn einer Belastung, als Puls in Ruhe bezeichnet. Egal ob man dabei Liegt, Steht, Sitzt oder Rumhüpft oder im Stress ist.

Nun zu dem Thema, was Dich so beschäftigt.

Natürlich gibt es Sportler, die von einer starken psychomotorischen Unruhe und dem Lampenfieber (vegetative Störung) betroffen sind.
Es ist aber erwiesen, das durch Ausdauertraining, es auch zu einer entsprechenden Ökonomisierung des Stresshormonspiegels kommt. Das bedeutet, es kommt zu einer geringeren Stresshormonausschüttung.
Sollte es trotzdem zu solch starken Unruhen kommen, und zu einem entsprechenden Anstieg der Pulsfrequenz, dann handelt es sich in der Regel, um eine Störung des autonomen Nervensystems.

Ein weiterer Punkt, warum es bei einem hinreichend trainierten Sportler eben nicht zu solch starken Anstieg der Pulsfrequenz kommt liegt in der Ökonomisierung des Herzens.
Es ist in der Lage eine optimale Bedingung des Herzzeitvolumens zu schaffen.

Das bedeutet es, es wird bei Belastung einfach eine größere Menge von Blut bei einen Herzschlag gefördert wird. Während ein weniger trainierter Sportler dies durch eine erhöhte Pulsfrequenz ausgleicht.
So erklärt es sich auch, warum Sportler eben nicht gleich mit einer dreistelligen Pulsfrequenz los laufen müssen. Weil sich erst ihr Herzschlagvolumen vergrößert und dann erst die Pulsfrequenz sich erhöht.

Mit sportlichen Grüßen
Udo

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