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Heute war es soweit, für meinen Marathon am 17.5. stand am Ostersonntag ein HM auf dem Plan und zwar in Wettkampftempo.
Mein letzter HM war 2008 in Kölle und bin da eine 1:40 gelaufen, schneller als ich dachte.
Nach dem Training der vergangenen Wochen und Monate müsste doch eine schnellere Zeit möglich sein.
Also die Klamotten und Schuhe an und nach ein paar Minuten einlaufen gehts los.
Lief auch alles super, die ersten 10 Km in unter 45 min, da kommt Hoffnung auf, wenn ich das Tempo die 2te Hälfte auch durchstehe ist ne super Zeit drin.
Nach etlichen bangen Blicken auf die Uhr und Rechenspielchen im Kopf müsste eine Zeit um die 1:35 drin sein.
Die letzten Meter sind geschafft und der Blick auf die Uhr sagt 1:33:18. YES! Spitzenzeit. Fast 7 min schneller als in Kölle und da hab ich schon Gas gegeben.
Aber die Medaille hat auch eine Kehrseite:
Schon morgens nach dem aufstehen habe ich mich schwach gefühlt, einfach nicht gut.
Während den ersten Km war es auch ein merkwürdiges Gefühl im ganzen Körper, hab mir aber nix dabei gedacht, ich habs halt auf die Müdigkeit geschoben, war ja erst aufgestanden. Als ich dann nach dem Auslaufen zu Hause angekommen bin war mir klar:
Ich habe Fieber, deswegen dieses Gefühl, nach dem duschen hatte ich immernoch eine heiße Stirn, also ab ins Bett.
Dieses Schwächegefühl nach dem aufstehen hätte mir schon zu denken geben sollen.
Naja, jetzt lieg ich hier an nem Ostersonntag im Bett und trinke heißen Tee.
Irgendwie bin ich froh über die Zeit, aber was wäre wohl drin gewesen wenn ich topfit gewesen wäre? Vielleicht unter 1:30? Das heb ich mir für später auf.
Den Marathon am 17.5. sollte ich bei so einer HM Zeit locker unter 3:30 schaffen.

Frohe Ostern allerseits

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