Ich hab mal wieder eine Frage an die erfahrenen Läufer hier..

Ich hab bein uns im Flachland ein tolles "Bergchen" - nur ca 50m hoch aber paar Kilometer lang und ca 1-2km breit. Da kann man super kreuz und quer drüber laufen ohne das es langweilig wird. Eigentlich ein grosser Sandberg, aber nicht überall ist es tief sandig, ist auch gut mit Bäumen bewachsen, gibt also auch festere Wege. Sind verschiedene Wege bergauf und bergab, mal was flacher und dafür länger bis zur Spitze, an manchen Passagen aber auch mal 30% Steigung (laut meinem Handy, doch es kann hinkommen, ist wirklich steil).

Dieser "Berg" ist mein Trainingsgebiet für Bergläufe. Bergauf find ich ja tw. was doof, doch ich will es schaffen durch zu laufen aber bergab das ist einfach genial und jede Mühe bergauf wert!! Man muß zwar höllisch aufpassen da sehr wurzelige Passagen und halt auch oft sehr sandig, doch es ist Übungssache. Gestern z.B. bin ich mit Wuff mit tw. 17km/h bergab gesaust- einfach huiii!! hihi..

Bergauf bin ich aktuell am grübeln wie am besten gestalten. Ehrlich lauf ich die meisten Anstiege nicht durch. Habs mit ganz ruhigen kleinen Schritten probiert, auch mit der "mit Anlauf und Gebrüll" Variante- doch irgendwann fehlt mir der Sauerstoff in der Muskulatur.

Immerhin gehts jedes Mal ein paar Meter weiter, doch grundsätzlich welcher Aufbau ist sinnvoller? So weit wies geht ruhig traben und den Rest gehen (lauf eh meist mehrmals hoch und runter, hab also mehrere Anstiege) oder mit flottem Tempo bis kurz vor geht nicht mehr, stehenbleiben und neuer Ansatz? Quasi Intervalle?

Freu mich über Antworten!

Ps. bis zu welchen Steigungen "kann" man überhaupt joggen? Sind 30% Steigung überhaupt noch laufbar? ist da mein Ehrgeiz größer als die Realität des machbaren?

PS: 30% sind für manche noch gar nix

Es gibt ja auch sogenante "Läufe" oder Wettkämpfe in Hochhäusern. Ich selber habe gerade das Glück in der Schweiz beruflich tätig zu sein, noch nicht mal in den Bergen, nur in der Nähe von Zürich. Und ich kann dir nur empfehlen soviel wie möglich Steigungen einzubauen. Für mich gibt es nichts interessanteres, als soviel wie möglich Steigungen und Treppen mitzunehmen. Nebenbei bemerkt, Treppen habe üblicherweise an die 100% Steigung.

Das Schöne dabei,... wenn ich ein zwei Tage nach diesen Anstrengungen pausiere und Zuhause dann wieder im Flachland laufe, dann sind die Zeiten die ich auf der flachen Hausstrecke im Training laufe locker 15s bis 20s pro km schneller als sonst, und das ohne dass ich mich bewusst mehr anstrenge, es flutscht dann für einige Tage von alleine.

42km..., ich will nochmal !
42 ist übrigens auch die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"!

Interessanter ist es definitv!

Genau deswegen mach ich das auch- es ist viel interessanter als auf den flachen Strecken rumzuschlurfen und wenn man dann doch die flachen Strecken läuft ist das alles halb so wild, es läuft allein- fast. :-)

Ausserdem wollen wir dies Jahr ja in die Berge. Das muß trainiert werden.

hab hier mal ein Video wo Steigung zu sehen ist:

http://www.youtube.com/watch?feature=yo ... _unCYJ9ibY

anfangs etwas flache Strecke, ggf. was vorspulen. Wuff war nur verwirrt und wollt immer zu unserem "flacheren" Anstieg.
Später holperts extrem- weil bergab, danach kommt der zweite Anstieg, anfangs gut zu laufen, dann wirds wieder steil.

Wer läuft denn in dem Video eigentlich?

Sieht ja fast so aus als ob du dich den Berg hochziehen lässt ;-)

Jetzt hab ich auch noch ein PS: lass das Video mal bei Youtube entwackeln, das funktioniert ganz gut...

42km..., ich will nochmal !
42 ist übrigens auch die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"!

Wir laufen als Team! :-)

Hund unterstützt ein bisschen, so macht das laufen richtig Spass, man hat immer seinen Laufpartner (der pe se fitter ist) dabei. Grins..

Habs mit Entwackeln probiert doch irgendwie liess Youtube nur ein wenig übrig vom Bild- mal ein Ohr vom Hund, mal ein Stück Schwanz- wirkte leicht abstrakt. :-)

Irgendwie...

...geht der Link bei mir nicht, da fehlt was im Mittelteil. :-/
Ansonsten kann man an Bergen, denke ich, auf verschiedene Arten trainieren. Langsam und stetig möglichst den ganzen Berg hochkommen...oder mit Tempo Teilabschnitte mehrmals hoch und dazwischen wieder gemütlich nach unten traben, quasi halt Bergintervalle. Dürfte verschiedene Trainingseffekte haben, ist aber bestimmt beides nützlich. ;-)

Leb dein Leben - bevor es zu spät ist.

30% Steigung sind laufbar.

30% Steigung sind laufbar. Ich spreche aus Erfahrung. Kommt natürlich darauf an, wie lange die Strecke ist. Allerdings brauchst Du da nichts überstürzen, das kommt mit der Zeit automatisch.

Als ich anfing, lief ich 5 - 10 m bergan, dann war Feierabend. Heute jogge ich große Strecken durch.

Im Endeffekt reicht es aber, diese Hammersteigungen zügig hoch zu gehen.

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also beides möglich..

Mein Hauptziel aktuell ist Tempo drauf zu bekommen- dafür wäre vermutlich die Intervallmethode besser oder? Also Berg flott angehen, kurz Pause, Puls runter und weiter hinauf?

Als Ausgleich ggf. noch einen "ruhigen" Berglauf die Woche? Selbst wenn man langsam hochläuft ist es ja wesentlich anstrengender als Flachlandlauf.

Ach ja hier nochmal der Link: http://www.youtube.com/watch?feature=youtube_gdata_player&v=e_unCYJ9ibY

hoff so geht es. ;-)

Ja, so gehts.

Danke :-) sieht schön aus was ihr da macht.

danke!

ist etwas anders ja. :-) doch macht super viel Spass. Leichteres laufen? weiss nicht, vielleicht- auf jeden Fall anders, weil man einen gemeinsamen Rhytmus finden muss. ohne Hund fällt es mir dann fast schwer- mein Taktstock fehlt. grins..

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