Samstag war es soweit: Der erste Testlauf im Zuge der Marathonvorbereitung. Die Hochrechnung wird positiv ausfallen, soviel war quasi sicher. Aber grad nach meinen zwei Wochen Urlaubspause, war ich schon gespannt, wie gut die 15km beim Erlanger Winterwaldlauf durchgehen.

Im Vorfeld hatte ich sogar noch mit einer (im Nachhein) relativ utopischen Zeit von sub60 geliebäugelt, allerdings wurde diese dann im Laufe der Woche auf sub62 korrigiert...meine Vorjahresleistung und damit bisherige Bestzeit (weil einzige Zeit) von 67:13 würde damit auch noch stark pulverisiert. Eine andere Überlegung war den Lauf ineffektiv zu gestalten und einfach mit 15km/h loszulaufen und zu gucken, wielang das Tempo haltbar ist, auch wenn dann am Ende nicht die bestmögliche Leistung auf dem Zettel stehen würde...als sich aber ein Freund und Kollege dem 62er-Plan anschloss, stand das Ziel fest.

Der Lauf ansich ist schön organisiert, bei mir "vor der Tür", hat knapp 500 Teilnehmer und recht viele Zuschauer. Das Wetter war auch optimal, vlt sogar 1-2 Grad zu optimal, womit die Bedingungen für einen WINTERwaldlauf nicht viel besser sein konnten.

Unser Ziel haben wir dann relativ deutlich aber mit viel Mühe erreicht. Es war ein Kampf und es war klar am Maximum, sub60 müssen also noch 1 Jahr warten (dann kassier ich auch die Siegerin bei den Damen noch ein ;). 3km "Runden"zeiten:

12:17
12:15
12:29
12:29
11:53

Anfangs im Zeitplan gewesen, in der Mitte geschwächelt und hinten raus noch ein nettes Polster rausgelaufen. "Neuer" Maximalpuls von 197 (auf den letzten 3km im Schnitt bei 191...) kam auch noch dabei rum, den kannte ich so noch nicht. In dieser Hinsicht hab ich die zwei Wochen Pause allerdings schon in den Trainingseinheiten unter der Woche bemerkt, der Puls war ein Stück höher als zuvor, allerdings ist's ja auch 10-12 Grad wärmer gewesen als vor meiner Abfahrt.

Gut, zum Schluss Zahlenspielerei:
15km in 61:23 entsprechend Marathon in 3h7min30sec...das sind satte 12,5 Minuten Polster auf mein 3h20 Ziel, womit ich 8 Wochen vor dem Großen zufrieden bin. In drei Wochen steht der HM auf dem Programm und ich peile 1h27min (ergibt ca 3h5min und wäre das Einstellen meiner Bestzeit vom Herbst) an, um noch ein wenig mehr Polster zu haben.

Weiter geht's mit Training!

Gruß,
Stefan

0

Das passt doch...

Glückwunsch zum guten Lauf.

Du bist echt voll im Plan.

Dein "Schlachtplan" für den Marathon steht ja und wird mehr und mehr durch deine Vorbereitungsrennen bestätigt.

Spricht alles für ein gelungenes Marathon-Debut im Juni.

Danke Moritz, ich bin auch

Danke Moritz,
ich bin auch recht optimistisch. Falls nix körperliches mehr dazwischen kommt und ich meine 4 geplanten 30er/32er solide runterlaufe, dürfte ich in anbetracht des für mich nicht allzu fordernden Tempos gut vorbereitet an den Start gehen. Mir ist aber auch klar, dass ich für einen Marathon, der meinen Unterdistanzleistungen entspräche, nicht ausreichend trainiert sein werde...nicht, dass ich das beim Debut anpeilen würde, aber für einen Herbstmarathon nah bei 3h müsste ich ne Schippe drauflegen.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links