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Ca. 400 Läufer aus Norddeutschland trafen sich heute in Hamburg-Neuwiedenthal, um den Hamburger Marathon zu laufen (plus weitere Läufer für 5 und 10 km). Viele (inklusive meiner Wenigkeit) nutzten diesen Lauf, um ihre Form für den Hamburg Marathon zu überprüfen.

Bei der Strecke handelte es sich um eine Wendestrecke, die die Francoper Straße entlang führte, dann einen Hinterdeich entlang bis schließlich in den Ort Rübke, in dem sich der Wendepunkt für den Halbmarathon befand. Von dort ging es wieder zurück bis zum Ziel, dem Sportplatz der lokalen Schule.

Im Vergleich zu vor zwei Jahren war die Strecke etwas besser, da auf dem Hinterdeich die Schlaglöcher ausgebessert worden waren, so dass den Läufern das Slalomlaufen erspart geblieben ist. Allerdings war die Straße auf dem Hinterdeich teilweise immer noch seitlich abfallend, was etwas unangenehm beim Laufen war. Die Landschaft erlaubte es, sich uneingeschränkt auf den Lauf zu konzentrieren. ;-)

Die äußerlichen Bedingungen für den Lauf waren ideal. Es war ein bißchen kühl, mäßig windig und bedeckt, so dass man sich mit seiner Sommerbekleidung bereits auf die Strecke wagen konnte. Daher experimentierte ich ein wenig.

Mein primäres Ziel war es, sicher zu stellen, dass ich den Marathon in drei Wochen unter 4 Stunden laufen würde. Ein Laktattest hatte ergeben, dass 3:25 drin sein könnten. Dazu müsste ich diesen HM in einer 1:38er-Zeit schaffen, also in 4:38/km. Würde das klappen, wäre das prima, wenn nicht, wäre es auch kein Beinbruch.

Also probierte ich aus, die Strecke zwischen 4:30- und 4:40-Tempo zu laufen. Auf den ersten 14 km lief es wunderbar. Vor dem Wendepunkt war mein Tempo teilweise leicht unter 4:25, so dass ich ein paar Zeitreserven hatte.

Direkt nach dem Wendepunkt setzte eine leichte Euphorie ein, so dass das Tempo kurzfristig bei 4:00 lag, was ich aber schnell wieder gedrosselt habe.

Ab km 14 wurde es dann anstrengend. Das Tempo fiel teilweise auf 4:50 - 5:00, da jetzt der große Kampf Geist vs. Beine begann, der mich auf meinen restlichen Kilometern begleiten sollte. Ich musste mich anstrengen, um mindestens 4:45 zu halten, was ich zum Glück hinbekommen habe.

Im Zielbereich hat es zwar nicht mehr zu einem Endspurt gereicht, das war mir aber egal, da ich mit 1:38:10 meine persönliche Bestzeit mal so eben um 13 Minuten unterboten hatte. Vielleicht ist in drei Wochen ja doch mehr als "unter vier Stunden" drin.

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Gesamtwertung: 1 (2 Wertungen)

Marathontempo

jr Nicht so bescheiden ,bei der Halbmarathonzeit kommst du sicher unter 3:30 im Marathon.Ich liege höchstwahrscheinlich zur Zeit auch einem Niveau welches eine Zeit um die 3:30,vielleicht wenn der Kopf mitspielt sogar darunter möglich macht.Der Halbmarathontest letzte Woche ist wegen defekter Einlagen mißlungen,Ausstieg schon nach 3km,jedoch lief diese Woche der 18km Tempodauerlauf im Marathonrenntempo und auch die 12 km Endbeschleunigung beim heutigen 35km Dauerlauf ,beide gleichmäßig locker im Tempo unter 4:55/km und mit neuen Einlagen, zufriedenstellend .Die Einheiten waren zwar anstrengend aber gut zu ertragen,ich fühlte mich auf den letzten 3km der EB nicht schlechter als nach den ersten 3 Tempokm.

Glückwunsch ,,,

... zur neuen PB beim HM und alles Gute für den HH-Marathon! Ich drücke die Daumen, kann aber leider nicht dabei sein, da ich im Mittelmeerurlaub weile ;-)!

fnord

Vorbereitung?

Schade, auf jeden Fall wünsche ich Dir einen schönen Urlaub. Ist der Urlaub ein wirklicher Urlaub oder ein Trainingscamp für den Müritz-Lauf?

Saludos,
turbosnail

Einlagen

Hallo rejokaa,

dann drücke ich Dir die Daumen, dass Du weiter so gut mit Deinen Einlagen zurechtkommst. Wann ist denn der Bonn-Marathon?

Saludos,
turbosnail

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