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*Gähn*
Die Nacht war zu kurz, aber die Party cool.
Halb schlafend hab ich grad die Kommentare zu meinem ersten Blogeintrag gelesen. Auf der einen Seite ehrt es mich ja, dass ihr euch Sorgen macht, aber auf der anderen Seite müsst ihr nicht übertreiben.
Ich will nur fitter und nicht magersüchtig werden. Bei mir ists immer so, dass ich vom regelmäßigen Training abnehme, weil Laufen mein Hungergefühl dämpft.
Außerdem pendelt mein Gewicht durch Sport immer so bei 55 Kilo ein.
Leider war ich die letzten 3 Monate krank (Meniskusentzündung, Viraler Infekt) und musste das Training auf Eis legen und hab ganz schön viel Frustfressen betrieben. Jetzt gehts mir endlich wieder besser und ich bin soooo froh, dass ich endlich wieder die Laufschuhe schnüren kann...Laufen ist nämlich immer noch die beste Entspanung (neben tanzen ;) )...Außerdem will ich nicht aussehen wie ein Skelett, sondern einfach straff. Dazu gehört für mich nunmal die Röllchen an meinem Bauch auf ewig zu verbannen und den Umfang meiner Schenkel um ein paar Zentimeter zu verringern, damit meine Jeans nicht mehr so arg kneifen...Also dont´worry....
Leider merk ich mein Knie noch ab und an, soll ich deshalb nochmal zum Arzt? Eigentlich meinte er, dass ich, wenns noch weh tut in die Röhre (glaub ich) soll...Sollte eigentlich nach 6 Wochen bescheid sagen, ob ich noch Beschwerden hab...Upps. Vielleicht sollt ich das mal tun...*schlechtesgewissenkrieg*
Naja. Heute nachmittag ist ne Radtour angesetzt, mal schauen, ob sich die Sonne nochmal blicken lässt.
Gestern wars sooo schön warm. Herrlich, war im Minirock draußen und hab sogar auf dem Heimweg um 3 Uhr nachts nicht gefroren. Hoffentlich bleibt das Wetter noch lange so...
Denn wenns regnet, schwindet auch meine Motivation laufen zu gehen. Wie kriegt ihr denn dann den Popo hoch?

Viele Grüße und schönen Samstag

das Bienchen

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hallo Bienchen,

höre immer auf Deinen Bauch, ja und auf Dein Herz, beim Laufen, bei der Ernährung und bei vielen anderen Dingen im Leben...:)

Für eine wetterunabhängige Motivation zum Laufen, empfehle ich Dir mal einen Artikel den ich kürzlich in meinem Blog gepostet habe. Vielleicht hilft diese Sichtweise ja etwas Dir Motivation zu verleihen. Bei mir hat es das auf jedenfall.

hier ein Auszug davon:

ZEN und Laufen...

ZEN ...

ist unverständlich? ZEN betont die eigene Erfahrung. Man muß aufgeben, was man sich alles verstandesmäßig erarbeitet hat. Man haftet an keinen Gedanken mehr, und diese leere, aber dynamische LEERE ist die Essenz des Geistes.

Man kann ZEN verstehen oder es zu verstehen versuchen- oder es aber verwirklichen.

Wenn man jemandem, der noch nie Schokolade gegessen hat, diesen unbeschreiblichen Geschmack beschreibt, diese herbe Süße bei dunkler Schokolade, wie sie zerschmilzt, die Sinne betört und glücklich macht- er wird es in etwa verstehen. Allerdings eben nur verstehen...

Kostet er dagegen, kann es sein, er will nicht mehr aufhören, ißt die ganze Tafel- oder findet den Geschmack zu herb, zu süß und möchte etwas anderes...

ZEN- man sagt, man geht durch das torlose Tor; ich habe außer meinen eigenen bescheidenen Bemühungen nichts vorzuweisen, kann mit nichts imponieren, kann Dir nichts zeigen. Doch wo es NICHTS zu erreichen gibt, WAS sollte ich da dann vorweisen?

Laufen...

beginnt ähnlich, man joggt, die Strecken werden länger, und wenn Du mal länger läufst, dann leert sich Dein Geist so nach 90 Minuten immer mehr. Du denkst nicht mehr an irgendwas, DU LÄUFST nur noch. Der Wind bläst von vorne- na und? Du läßt ihn durch Dich hindurch, wirst EINS mit ihm. Kein Ärger, wäre Energieverschwendung...Und wenn der Wind und Du EINS sind, dann stört er nicht mehr...

Auftauchende Schmerzen in der Fußsohle, Brennen: Du wirst EINS mit diesem lästigen Schmerz- und plötzlich spürst Du nichts mehr, bekommst neue Energie, glaubst zu schweben, leicht wie eine Feder, bist nur glücklich.

Du handelst spontan, tust genau das Richtige: Atmen, am Verpflegungsstand trinken, weiterlaufen...In dieser schöpferischen Leere laufe ich meine Ultra-Läufe wie in einer Watte-Wolke eingesponnen, Denken würde das Ganze schwer machen.

Das Zeitgefühl schwindet, und so ist zu erklären, daß immer die zweite Hälfte eines Ultra`s subjektiv KÜRZER empfunden wird trotz körperlicher Ermüdung- zumindest von mir. Der Körper schüttet Endorphine aus, körpereigene Opiate und unterstützt uns so, schwierige Situationen zu überstehen...

Viele Grüsse, Spass
und allzeits Motivation zum Laufen
wünsche ich Dir

Frank

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