Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, wie die erfahreneren Marathonläufer hier den Übergang zwischen zwei Marathons gestalten. Bei mir liegen zwischen den beiden geplanten Läufen dieses Jahr nur 17 Wochen und ich würde in den ersten 3 Wochen keine Tempoläufe und keine langen Läufe machen wollen...in der vierten Woche vlt mal ein Intervalltraining und ein 2h-Lauf, wenn sich alles gut anfühlt...gibt es dann spezielle Trainingspläne, die die Vorleistung des Frühjahrsmarathons berücksichtigen (und wieviel ist nach der Regeneration davon noch übrig) oder steig ich dann in einen "normalen" Plan zur Marathonvorbereitung ein?

Gruß,
Stefan

NUR 17 Wochen???

Wie immer: welches Ziel verfolgst du? Den Herbstmarathon schneller?

ich würde zwei Wochen langsam machen und kürzer und dann normal weiterlaufen... Die Grundlagenausdauer hast du dann, aber wenn du deine Zeit steigern willst kannst du mit einem 12 Wochen Plan wieder einsteigen.

Bin im letzten Herbst vier Marathons in acht Wochen gelaufen, aber ich hatte auch keine Bestzeitenambitionen (eine wurde es dann doch ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Das kommt...

... sehr stark auf deine Zielzeiten an.
Letztes Jahr bin ich 2 Marathon-Läufe gelaufen, mehr just for fun. Also ohne Zielzeit und mit viel Abstand dazwischen. Beide Male kam ich relativ locker ins Ziel und war relativ schnell wieder voll da.
Daher kam mir die Regel mit den langen Regenerationszeiten auch komisch und überzogen vor.

Dieses Jahr hab ich mir vor 2 Wochen die Kante gegeben und mich wirklich überlastet. Und ich muss sagen, die Regenerationsregeln machen dann wirklich Sinn! Je näher du ans Limit gehst, desto heftiger fällt die Pause aus.

Bei "Nur" 17 Wochen dazwischen such dir einen aus den du voll laufen willst. Der andere ist ein langer Trainingslauf!

@strider 1. Es sind immer

@strider

1. Es sind immer Bestzeitenambitionen vorhanden :) Im Ernst: Im Frühjahr kommt mein erster Marathon, den ich in einem für mich von Unterdistanzzeiten ausgehend eher langsamen Tempo laufen will. Der erste soll ein Erfolgserlebnis sein und danach will ich entscheiden, ob ich weiter auf dieser Distanz "arbeiten" möchte und dann entsprechend im Herbst an meine Grenze gehe und das Tempo entsprechend verschärfe oder mich wieder auf 10km und Halbmarathon "zurückfallen" lasse (ich lauf gerne schnell, daher liegt mir das auf lange Sicht vermutlich mehr, aber nochmal beim Marathon ne sehr gute Zeit anpeilen, wäre auch ein großer Reiz).

2. Gut, in diesem Fall muss ich das NUR wohl nochmal erläutern...wenn ich über die Höhepunkte Frühjahrs- und Herbstmarathon gelesen habe, die dann oft mit einer Ganzjahresplanung und eben auch jeweils mit Bestzeiten verknüpft waren, waren das dann so Dinge wie Hamburg Anfang April und Köln Anfang Oktober. Die Abstände sind also entsprechend größer als in meinem Fall und zwischen Regeneration und 10 oder 12 Wochen intensiver Vorbereitung auf den nächsten liegt oft eine garnicht so kleine Übergangsphase. Mir gings jetzt darum, dass diese in meinem Fall maximal 4 Wochen lang ist (3 Wochen Regneration, 4 Wochen Übergang, 10 Wochen Vorbereitung) oder im Falle eines 14 Wochen Plans sogar garnicht stattfindet. Daher wollte ich wissen, ob hier die Basis berücksichtigt wird, die durch die Vorbereitung auf den Frühjahrsmarathon ja noch vorhanden ist.

@ronnin Da der Lauf im Mai

@ronnin
Da der Lauf im Mai meine Premiere ist, wird dort ganz klar nicht am Limit gelaufen. Ich will ein Erfolgserlebnis und ich will einen Eindruck gewinnen, ob diese Distanz mich auch in Zukunft reizt...sollte das so sein werden die Ziele für den Herbst relativ stark nach oben korrigiert.
Die Regenerationszeit stell ich garnicht in Frage. Ich will mindestens 3 Wochen keine schnellen Läufe machen und auch erst Ende der dritten Woche mal wieder 80-90 Minuten unterwegs sein...in Woche 4 könnte ich dann halt in einen 14 Wochenplan einsteigen und wüsste eben gerne, ob ich da einbeziehe, dass meine letzten 30km Läufe eben nicht 3 Monate sondern nur 5 Wochen her sind und grad bei den langen Kanten entsprechend länger einsteige oder ähnliches...

Na

bei dir mache ich mir eh keine Sorgen!
Wird bestimmt ne Klasse Zeit!!!

Aber pass auf, dass du bei deinem ersten Marathon nicht so verreckst wie ich letztens. Das nagt an der Motivation. Und gerade beim ersten, das versaut einem Schnell den Marathon.

Wird eh Zeit das du mal läufst. Immer dieses Training muss ja mal wohin führen ;)

achja, da hast du wohl

achja, da hast du wohl recht, es muss mal wieder wettkampf her. seit anfang oktober nur einen wettkampf gelaufen anfang januar, aber MORGEN steht der nächste an. 15km vollgas, da hab ich schon bock drauf und halbmarathon mitte april is auch nicht mehr soweit weg...die heiße phase geht quasi los! :)

ich werd schon aufpassen beim marathon. 3h20min is das ziel, ich geh aber auch nich kaputt, wenns ne 3h30min wird. andersrum wäre es auch nicht schlimm, wenn hinten raus noch 2-3-4-5 minuten eingespart werden ;)

ich denk halt, wenn ich die 3h20min schaffe und weiß, dass noch platz nach oben gewesen wäre, kann ich mir 3 stunden als ziel für den herbst setzen (sollten die 3h20min nicht geschafft werden oder ich komplett am limit sein gegen ende, schmink ich mir das wohl eher ab).

Oha

dass das im Mai dein Erstling wird, hatte ich nicht mitbekommen! Hut ab, ich habe meinen zweiten erst geplant als ich den ersten fertig hatte ;-))

Nee, im Ernst: schaffst du und klingt vernünftig. Die Grundlagenausdauer geht dir in der Regeneration nicht verloren, im Gegenteil. Das Tempo hast du schnell wieder drin und vermutlich besser als beim ersten. Also den ersten locker ins Ziel bringen und dann eine Zeit anpeilen ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Das wird

das Jogmap debut des Jahres ;)

@strider dein letzter absatz

@strider
dein letzter absatz beschreibt im prinzip meinen groben plan, wenn ich auch den ersten schon mit zielzeit im hinterkopf angehe, das geht einfach nicht anders, ich muss mein training ja auch irgendwie strukturieren, nicht wahr? :)

notfallplan: 4 wochen vor dem herbsttermin ist HM ganz in der nähe, der stünde halt auch auf dem programm als indikator. das schöne: beim HM ist auch n 10er und beim Mara auch n HM dabei. Sollte mich die Disziplin Marathon also nicht überzeugen, gehts wieder auf den "kleinen" Distanzen auf Bestzeitenjagd!

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