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Ich habe nach über 25 Jahren des süssen "Gar_nix_tuns" vor rund 5 Monaren mit dem Joggen angefangen. Von anfänglich 106 KG bin ich dabei nun auf 95 KG Gewicht gekommen. Und von anfänglich 200 Metern (ächz !) sind es nun meistens 6 bis 9 KM Laufstrecke. Und ich laufe regelmässig 3 mal die Woche. Soweit so gut :-)

Ich hatte jedoch von Anfang an immer (leichte) Schmerzen beim Laufen. Mal in den Waden, mal in den Fussknöcheln, mal an den Archillessehnen (nie gleichzeitig, jeden Tag was anderes). Meistens gingen die im Laufe des Joggens und mit kurzen Gehpausen weg. Und einige Bekannte meinten, dass sich der Körper / Knochen / Gelenke etc. erst sehr langsam anpassen müssen.

Jetzt nach 5 Monaten ist es deutlich weniger geworden - aber immer noch da. Hauptsächlich im Fussgelenk oder Archillessehnen und meistens im Bereich der ersten 3 KM Laufstrecke. Ausserdem habe ich in den ersten ca. 24 Stunden nach dem Laufen (wenn ich die Beine hochlege für eine Weile und dann aufstehe) ein übles Ziehen in den Waden u. Archillessehnen. Das tut auf den ersten 5 Schritten fast schon weh, geht aber nach 5 Metern sofort weg.

Magnesium + Calzium habe ich schon probiert. Keine Änderungen. Ich habe auch schon diverse Laufschuhe getestet - von ASICs über NoName zu Adidas, mit mehr oder weniger Dämpfung bzw. Stütze. Ausserdem bin ich auch mal 2 Wochen im Urlaub am Strand (relativ fester Sand) barfuss gejoggt. Es war immer das gleiche - kann also meiner Ansicht nach nicht an den Schuhen liegen.

Hat jemand eine Idee was das Problem ist ? Oder muss ich nach 25 Jahren Faulenzen einfach mehr Geduld haben und nochmal 5 Monate weiterlaufen, bis sich mein Bewegungsapparat noch mehr an das "neue Laufen" angepasst hat ?

Viele Grüsse
Jogmiguel

Dehnen heißt das

Dehnen heißt das Zauberwor.
Bewährt hat sich bei Achillessehnenbeschwerden sich mit dem Vorderfuß auf eine Treppenstufe zu stellen und die Ferse bsenken zu lassen. Nach kurzer Pause langsam auf die Zehenspitzen stellen und mehrfach wiederholen.
Durch die Dehnung der Achillessehne läuft diese wieder leichter. Auch, wenn sich nach einiger Zeit Besserung einstellen sollte: Übung weiter machen, denn Achillessehnenprobleme gehen nicht so schnell wieder weg.

Hatte ich auch im ersten

Jahr.... da hilft nur
dehnen
und ich schwöre noch auf Pferdesalbe
, die ist ganz gut zum regenerieren.
und...lass es langsam angehen....

Adieda
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

geduld + Ruhe

dehnen ist sicherlich ganz gut, es hilft der aber nicht dabei, Deinen Körper vor einer Überlastung zu schützen.

Ich hatte zu Anfang Schuhe, die waren extra-extra-dämpfend, damit meine Gelenke den Aufprall aushalten. Stütze hat wenig mit Deinem Gewicht zu tun sondern eher damit wie Dein Fuss so über den Boden rollt.

Ansonsten kann ich Dir nur raten, Geduld mit Dir und Deinem Körper zu haben und es bei Deinen aktuellen Streckenlängen zu belassen oder sie sogar zu kürzen. Die Läufe pro Woche würde ich so lassen. Am besten gewöhnt sich der Körper beim bewusst langsam laufen an die Aufgabe Laufen.

Barfuss laufen würde ich Dir nicht empfehlen, da Du dann quasi ungeschützt läufst und evtl. sogar umknickst.

Die Nahrungszusätze helfen Dir meiner Meinung nach nicht weiter. Sie stellen höchstens eine Linderung dar, aber keine richtige Entwicklung. Dafür vielleicht in ein weiteres Paar Schuhe investieren, damit sich das andere Paar erholen kann.

Wünsche Dir also Geduld und Freude an der Regelmßigkeit

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim Muldentaler Städtelauf Wurzen-Grimma am 5. April 10:00 Uhr)

Ich laufe ungefähr genau so

Ich laufe ungefähr genau so lange und ich habe heute den Tipp hier mit der Pferdesalbe gefunden... göttlich... Einfach nur zu empfehlen...

Danke an alle - ich werde

Danke an alle - ich werde zuerst mal das Dehnen der A.-Sehnen versuchen. Ich gebe zu, dass ich bisher noch nie etwas mit Dehnen gemacht habe.

Ich hoffe, dass das die Beschwerden in den A.-Sehnen behebt. Aber dann bleiben immer noch meine Schmerzen im Fussknöchel/Fussgelenken und (mittlerweile sehr selten) in den Waden.

Ich habe schon überlegt mal zum Arzt zu laufen - aber wenn solche Beschwerden bei Anfängern oft der Fall sind, dann spar ich mir das.

Das Dehnen bringt einiges.

Das Dehnen bringt einiges. Mein Chef (Kardiologe und Triathlet) hat mir auch ans Herz gelegt, meine Strecken und mein Tempo langsam zu steigern, damit sich mein Körper daran gewöhnen kann.
Und wie schon oben erwähnt, dieser Pferdebalsam tut sein übriges.

Am Anfang habe ich auch auf das Dehnen verzichtet. Doch mittlerweile dehne ich, bevor ich anfange zu laufe und ich spüre den Unterschied.

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