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So, nun muss es mal raus. Ich habe einen Heidenschiss vor meinem ersten Marathon! Nicht die geringste Ahnung, wie ich das jemals packen soll. Vielleicht ist das Ziel HH Marathon 2 Jahre nach dem Wiedereinstieg ja doch zu größenwahnsinnig, zu früh, zu ambitioniert?
Es graut mir vor jedem langen Lauf und am Schluss habe ich immer das Gefühl, jetzt keinen Meter mehr weiter zu können und gleich tot umzufallen. Die 20 km hab ich hinter mir, dann 22 (eigentlich 23)km, gestern 25 (es waren 26)km, immer tapfer begleitet von meiner unermüdlichen Freundin Claudia, pace zwischen 7 und 7:15. Tatsächlich bin ich heute auch nicht ganz so kaputt wie nach den 26 kms vom Ratzeburger Adventslauf, die Regeneration läuft besser, scheints! Aber da gings auch mehr auf und ab...
Aber das kann doch nicht normal sein? Wenn ich jedesmal so am Anschlag bin, wie sollen es denn am Schluss noch mal 16 km mehr werden? Bin auch noch nie einen Wettkampf gelaufen, ohne vorher schon mal die ganze Strecke probiert zu haben. Was, wenn ich mich bei km 35 einfach in meine Moleküle auflöse und nur meine geliebten Nikes mit den neongelben Schnürsenkeln ins Ziel kommen?????? Vielleicht sollte ich gleich einen Sanitäter als Hasen mitbringen?
Bitte, bitte, ihr Routiniers mit den vielen km auf dem Tacho, sagt mir, dass diese Gefühle normal sind, dass es euch am Anfang auch nicht besser ging, tröstet mich, macht mir Mut, damit meine Zähne nicht mehr ganz so doll klappern müssen!!
Puuhhh, das musste mal raus. Jetzt buddel ich mich verschämt ein, superkompensiere bis morgen und folge dann weiter brav meinem Trainingsplan, noch lebe ich ja noch... Nicht denken, laufen.

Zausel

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Absolutely!!!!

Deine Sorgen vor dem ersten Marathon, der Respekt vor dieser wahnsinnig langen Strecke, die Furcht vor den langen Vorbereitungslaeufen, eigentlich alles was Du schreibst, all das hatte ich vor meinem ersten Marathon auch. Und ich glaube das ist auch gut so!!! Du bist auf einem tollen Weg dahin, das Hauptziel des Trainings, naemlich dass Du die langen Lauefe immer immer besser wegsteckst, hast Du schon jetzt bemerkt. So kann es weitergehen!!!

Ich hab's selbst nicht glauben koennen wie ich da am Ende nochmal die fehlenden km draufpacken kann. Aber dann war ich bei km 32 angekommen, der Strecke meines Trainingslaufes und ich fuehlte mich als waere ich bis dahin geflogen!!!!! Klar waren die kommenden 10 km dann doch noch anstrengend, aber irgendwie geht es dann doch!! Und dass wirst Du schon sehr bald selber herausgefunden haben.

Vertrau Deinem Plan und vor allem Dir selber und alles wird gut.

cour-i-euse

Diese Antwort nehm ich mal für mich mit

, denn mir gehts ganz genau so. Nach meinem M-Debüt im Team in Jan. bin ich nun Ende April auf mich allein gestellt.
Respekt vor der Distanz; vor denen, die das in der Zeit schaffen, die Otto Normal für den HM braucht... die langen Trainingsläufe bis dahin...
Andererseits bin ich mir sicher, es zu schaffen. Notfalls kann man ja auch mal ein paar Schritte gehen.

zausel1993 ich wünsch dir viel Erfolg in HH!

Danke cour-i-euse :-)

Nur Mut

Liebe Zausel,
auch ich habe im Februar meinen ersten Marathon gefinisht.
Mir ging es in der Vorbereitung genauso.
Nach den 32igern habe ich auch an mir gezweifelt. Aber wenn man davon einige hinter sich gebracht hat, schafft man im Wettkampf auch die 42.
Immer locker bleiben und lass dich nicht stressen.
Gruß Pax

Warum laufen Nasen, während Füße riechen?

Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.

so ein bisschen Schiss...

...darfst Du ruhig haben vor einem Marathon. Das bewahrt vor Übermut. Denn den kannste Dir da nicht erlauben. Den Mut schon.
Viel Erfolg! Du schaffst das!

Es ist gut

das du Respekt hast. Angst ist das keine. Auch ich habe vor 4 Jahren den 1. Mara gefinisht und mir ging echt die Düse. Aber das ist auch eine Schutzfunktion des Körpers und des Kopfes die dich vor Übermotivation und letzlich dem Scheitern bewahren kann. Den langen Läufen kann ich heute auch nicht mehr Freude agbewinnen als bei der ersten Vorbereitung. Ich bin danach echt immert platt und so wird es in Zukunft bei nur einem Marathon im Jahr bleiben. Der HM ist mir wesentlich sympatischer, aber ich sage dir, du schaffst es und ab km 35 ist alles ohnehin nur noch reine Kopfsache. Versuche also die Vorbereitung nucht so bitterernst zu nehmen und den Marathon zu genießen - mehr bleibt dir eh nicht übrig- oder??
lg joggermausi

Liebes Zausel, ich bin kein

Liebes Zausel,
ich bin kein Routinier und habe vor jedem Marathon Respekt und auch Bedenken, ob ich die 42 km schaffen werde. Das Gefühl, nach den langen Läufen kaputt zu sein, ist mir wohlbekannt. Nehme ich mir 23km vor, bin ich nach 20km laufmüde, nehme ich mir 33km vor, tritt die Ermüdung erst später ein. Ich fürchte, da spielt der Kopf eine große Rolle.
Vor meinem ersten Marathon war meine längste Strecke 33km lang. Beim Lauf selber warst Du live dabei, er hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn am Ende die Kraft weniger wurde.
Du wirst Dich also nicht in Moleküle auflösen. Rechne zum Schluss doch einfach rückwärts. Es klingt doch für den Kopf viel besser, wenn Du Dir sagst "Nur noch lächerliche 11km", als wenn Du Dir bei Kilometer 31 Gedanken über die geschaffte, evtl. auch schon anstrengende, zurückliegende Strecke machst.

Und ehrlich gesagt, solltest Du beim ersten Anlauf wider Erwarten den Lauf abbrechen, mögen wir Dich dennoch sehr gern und Du wirst eine von uns Neongelben bleiben. Alles ist gut.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Hey zausel, alles wird gut!

Hey zausel,
alles wird gut! Ich glaube, jeder von uns hier, der schon mal einen Marathon gelaufen ist, hat ganz genau die gleichen Sorgen vorher gehabt, wirklich jeder!!!
Ich kann mir sogar jetzt vor meinem 4. Mara nach den langen Läufen manchmal nicht vorstellen, nochmal 10 oder 12km draufzupacken, obwohl ich doch weiß, das ich es kann!
Wie Conny schon sagt: der Respekt vor der Distanz ist normal und wichtig und wenn du dich vernünftig vorbereitest, wirst du es schaffen! Versprochen!
Es wird der Lauf deines Lebens und es ist sooo ge..l, wenn du ins Ziel läufst.
Kleiner Tip: wenn du denkst, es geht nicht mehr (nein, kommt nicht irgendwo ein Lichtlein her::))dann visualisierst du im Kopf den Zieleinlauf, immer wieder. Mir hilft das immer!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Ich versicher dir das du zur

Ich versicher dir das du zur Zeit nicht alleine bibberst, Sonntag nach den 22,5 Km habe ich mich auch ernsthaft gefragt wie ich weitere 20 Km überstehen soll.
Nur noch 5 Wochen .. das ist soooooooooo wenig Zeit noch zu trainieren.
Du wirst es schaffen, du bist eine Kämpferin :-)

Das wäre ja noch schöner, ...

... wenn Du ohne Bammel Deinen ersten Marathon anlaufen könntest! Vor den großen Gefühlen braucht man große Gefühle. Und wenn jemand kalt wie Hundeschnautze den Marathon läuft, dann braucht er sich nicht wundern, wenn es sich auch im Ziel irgendwie fade anfühlt.
Deine Lauffortschritte sind rasant, die Motivation ist wieder topp und das Ziel ist der HH-Marathon. Vertraue auf Deinen Trainingsplan und wenn Du ihn erfüllst, dann schaffst Du das, denn dann bist Du solide vorbereitet.
Ach ja, als Routinier wollte ich noch sagen: Deine Gefühle sind normal und am Anfang ging es mir auch nicht besser! ;-)

LG, Reinhard

Beruhige dich,

denn mit dem Schiss und den Sorgen wird es in den nächsten Wochen eher noch schlimmer. Am ätzensten ist dann erst die Woche vor dem Start. Aber sei unbesorgt, das geht neun von zehn Läufern, die neben dir am Start stehen werden, ganz genauso wie dir!
Fröhliches Weiterhibbeln wünscht der Kenianer

Diese Gefühle sind normal,


Diese Gefühle sind normal, am Anfang ging es mir auch nicht besser. Wolltest du das hören? Nun, auch wenn Marathon inzwischen Volkssport zu sein scheint, so muss man immer noch dafür trainieren und zwar hart. Das ist mit Schmerzen und Entbehrungen verbunden, inkl. Rückschlägen. Das ist eben kein Kindergeburtstag. Ich denke, Du wirst es schaffen, aber wenn Du es nicht schaffst, geht davon die Welt auch nicht unter. Mit einigem Abstand kannst Du dann analysiere, woran es lag. Wirklich gut trainiert oder Trainingsplan nur so ungefär abgearbeitet? Verletzungen ignoriert? Gut ernährt und ausgeruht an den Start gegangen?
Hier zählen keine Ausreden sondern Tatsachen. Wir verarschen uns in unserem Privat- und Berufsleben reichlich und kommen oftmals damit durch, aber hier läuft das nicht und das ist auch gut so. Viel Glück!

Willkommen im Club ;-))

In der Vorbereitung auf meinen Erstling bin ich als längsten Lauf einmal 25km gelaufen, entsprechend sah mein Nervenkostüm aus (mein damaliger Trainer fand das alles ausreichend - er behielt Recht). Meine Älteste begleitete mich nach Köln, wo der Start ja erst mittags ist: den gesamten Vormittag lag ich auf dem Bett und jaulte: mir ist so schlecht, mir ist so übel, mir tut alles weh, ich schaffe das nicht. Es war ein Superlauf! Nur bei km 26 sackte mir das Herz in die Hose: soweit bin ich noch nie gelaufen! Dann fand ich es lustig: ok, selbst wenn du hier aussteigst war es die längste Strecke, die du je gelaufen bist. Ich bin angekommen und inzwischen 17 weitere Marathons gelaufen, aber glaub mir, vorher habe ich heute noch "Angst" es nicht zu schaffen. Das ist völlig normal und gesund. Du wirst es schaffen und dich hinterher wie eine Königin fühlen! Zurecht!

Äh - und nach den langen Läufen im Training bin ich heute noch völlig platt, glaub mir. Und frage mich, wie ich jemals im Wettkampf eine Minute schneller und noch mindestens 12km weiter laufen soll. Und irgendwie geht es dann doch wieder ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Oooooommmmmmmmmmmmhhhhhhhhhhhhh!

Mach' dir keinen Kopp! Das geht uns allen so, bzw. selbst mit einiger (Ultra-)Marathonerfahrung bleibt das Gehibbel nicht aus! Mit zwei Laufjahren bist du gut dabei! Noch sind es ja einige Wochen, d.h. es ist noch genug Zeit, die langen Läufe auf 28, bzw. 30 km zu steigern. Nach den langen Läufen war ich auch immer total k.o., doch wenn man etwas Malto in sein Getränk für unterwegs mixt, kommt man viel besser durch und ist danach nicht mehr so ausgelaugt.

Beim Marathon selbst kommen nicht nur 12 km, sondern auch noch die super Stimmung der Hamburger dazu und du wirst sehen, die Zuschauer werden dich mit ihren Anfeuerungsrufen regelrecht ins Ziel tragen!

Nur keine Sorge....

.....das denkt ein jeder vor seinem ersten Mara, es sei denn, er ist überqualifiziert trainiert;-) Du musst Dir einfach vorstellen, dass Du 1. gerne in Gesellschaft läufst und Du 2. beim Marathon ganz viel Gelegenheit dazu hast. Nimm Dir keine Zielzeit vor, Ankommen und Genießen ist Dein Ziel. Und wenn es gar ganz schwer wird, dann geh halt ein paar Hundert Meter oder auch Kilometer. Ich bin bei meinem 3. Marathon viele Kilometer einfach nur gegangen, weil es nicht lief und ich aber dabei sein (bleiben) wollte. Dabei sein ist alles, heißt es doch so schön. Und das war es dann auch. Außerdem ist ein Marathon gaaaaaaanz anders als diese ewig langen und ätzenden Trainingsläufe. Echt jetzt, meine ersten langen Kanten habe ich verflucht bis sonst wo hin. Während und nach dem Trainingslauf war ich kaputt wie 1000 Mann und habe mich auch ständig gefragt, ob ich nun größenwahnsinning sei, solch eine Strecke tatsächlich zurücklegen zu wollen. Aber dieses ganze Drumherum, dieses Wettkampf Feeling, die tolle Strecke in HH (dort war mein 1. Mara), die vielen Zuschauer in Partylaune vom 1. bis zum letzten Kilometer, Hammer!!! Wenn in HH Mara ist, dann feiert ganz Hamburg Party, DAS DARFST DU NICHT VERSÄUMEN, ALSO FREU DICH GEFÄLLIGST DRAUF!!! ;-)) DU SCHAFFST DAS!!! ICH WEISS DAS!!!

Tame:-)

Mensch, Leute...

... ich bin euch sooo dankbar! Es ist was ganz anderes, das alles von euch zu hören als es mühselig aus dem "Vernunft"teil meines Hirns hervorkramen zu müssen, während es den Rest des Zausels nur so schüttelt. Ja, Gott sei Dank ist es Hamburg, und außer der Nordschleife und den Elbvororten ( aber die sind ja ganz am Anfang!) kenne ich die Strecke von meiner "illegalen" Begleitung von Schokorose, slowmike und runner_hh letztes Jahr und von meinem ersten Halben. Und genau wegen dieses Wahnsinnspublikums will ich dort meinen ersten Ganzen laufen! Und weil ich so viele von euch dort (wieder-)treffen werde, zumindest vor und nach dem Lauf... ;-)

zausel

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