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Hallo
Am Wochenende war ich in Bayern, Münnerstadt in der Rhön. Dort hatte ich mich für einen Hindernislauf angemeldet.24 km durch die Rhön gespickt mit 45 Hindernissen im profiliertem Gelände bei ca. 5 Grad.
Der Lauf war sehr gut organisiert, viele viele Helfer an der Strecke.
Um 13:00 Uhr ging es dann los. Gestartet wurde in Blocks zu 100 Läufern. Insgesamt ging die Strecke hauptsächlich durch Felder, Wald und Wiesen. Der Untergrund war zum Teil sehr rutschig und lehmig, besonders an den Steigungen war dies kräftezerrend. Außerdem hatte das Orgateam noch extra Lehmkuhlen ausgehoben, aus denen man ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskam, es war einfach zu glatt. Teamgeist war gefordet.
Und dann kam der Fluß. Diesen musste man kurz hintereinander 3x durchschwimmen. Eisig kalt, gefühlte minus 10 Grad und doch noch flüssig. Das war schon sehr grenzwertig. Anschließend lief man durch einen knöcheltiefen Bach,immer wieder rutschige Steilhänge, Bäche über die man sich hangeln konnte, etc.
1 km vor Schluß kam dann ein Anstieg mit 45 Grad. Hier musste man sich tatsächlich an den Baumstämmen oder Wurzeln nach oben ziehen. Vollkommen ausgelaugt musste man dann oben angekommen erst mal ordentlich verschnaufen, um dann den letzten Kilomter unter die Füße zu nehmen.
Ich muss sagen, der Lauf hätte mir tatsächlich fast die Schuhe ausgezogen.
Es war das erwartet harte Event und wie immer wenn man die Ziellinie erreicht hat, standen einem wieder die Haare zu Berge.

coprunner

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