Hallo Mitnader,

Ich will ein besseres Verhältniss zwischen Trainingszeit und Essen finden. Ich gehen zu oft mit vollenm oder leerem Magen auf die Strecke. Und beides ist irgendwie nichts.
Wie bestimmt ihr denn die Magenverweildauer von Speisen?

Gruß aus dem wilden Süden

Hi

Es kommt auch sehr darauf an was du ißt.
Also mit Schweinebraten und Eis eine Stunde vor dem Laufen habe ich wirklich schlechte Erfahrungen gemacht ;)
Außerdem kommt es auch auf die INtensität an. Bei gemächlichem Tempo geht die Verdauung noch gut. Wenn du Anaerob trainierst stellt der Körper die verdauung fast vollständig ein!

Sonntags LDL: Frühstück um 8, Lauf ab 10-11 Uhr
Dienstag IDL: Frühstück um 6:30, vor 10 noch ne Semmel, Lauf ab 11:30

Aber jeder reagiert da anders!

Ich versuche Weißbrot und

Ich versuche Weißbrot und weiße Brötchen in meiner Ernährung zu vermeiden. Aber vor langen Läufen machen ich eine Ausnahme. Beides verdaut sich schneller. So dass ich schon eine Stunde später auf die Piste gehe. Lieber ist mir noch Obst wie Bananen, mehr Nährstoff und ebenfalls kein Problem im Magen.
Ein Proteinshake oder 500gr Becher Joghurt vor einem langen Lauf geht nur mit Dixi-Klo auf der Strecke. Die wollen wieder an die Sonne. Nach einem langen Lauf kein Problem.
Kartoffeln, Reis oder Nudeln Mittags genossen, liefern Treibstoff für Läufe am Abend.
Salat geht meist auch. Führt bei mir aber teilweise zu Blähungen (Zwiebeln, Bohnen, Brokoli, ...). Rückstoßprinzip brauche ich beim laufen nicht.
Viel trinken. Sonst drohen Verstopfungen und blöde Schwungmasse im Verdauungstrakt.

Gefüllte Paprikaschoten

kann ich NICHT vor Läufen empfehlen. Ansonsten mache ich mir da wenig Gedanken, sonst käme ich nie zum Laufen. Süß geht immer ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

@strider: Ich behaupte mal

@strider: Ich behaupte mal du machst vieles aus Erfahrung oder wissentlich richtig, ohne noch darüber nachdenken zu müssen. Oder würdest du dich am "Schweinebraten satt essen" und anschließend zum langen Lauf starten wollen? (Um mal ein blödes Beispiel zu nennen.)
Mittlerweile mache ich mir auch nicht mehr so den Kopf. Weiß inzwischen aber auch, was mir bekommt und nützt und was nicht.

PS: Paprika kann ich auch nachvollziehen und ist auch gerne mal geschreddert im Salat vertreten.

Erfahrung oder Zeitmessung?

Sehe ich das richtig dass ihr noch nie die Verdauung einzelner komponenten gestoppt habt?

Öhm...

dann hat ja die Trennkost eine ganz andere Bedeutung!
;-))

Außer bei den Bobons mit

Außer bei den Bobons mit dem Fähnchen dran, wüßte ich das auch nicht eindeutig zu differenzieren. Außerdem gibt es für die einzelnen Lebensmittel durchaus schon länger Erkenntnis, wie lange die Verdauungszeiten sind (Beispiel).

Ein interessanter Aspekt in diesem Zusammenhang ist auch, das es keine gute Idee ist, etwas was schnell verdaut werden kann, wie ein Stück Melone, nach einem schwerer verdaubarem Lebensmittel zu essen. Da steckt die Melone in Warteposition und fängt an zu gasen. Andersrum kein Problem. (malhierlesen)

@FFF: Ja, das siehst Du richtig.

Als ich mit dem Laufen anfing, hatte ich es schon mal öfters dass mir nach einer Mahlzeit, wenn ich zu früh losgelaufen bin, schlecht wurde. Ich habe dann kategorisch 2h vor dem Lauf nichts mehr gegessen. Heutzugtage kann ich mir noch beim Schuheanziehen eine Portion Pommes Mayo reinziehen und es macht mir nichts aus. Aber wenn Du es so genau wissen willst, dann iss doch was und steck Dir nach einer angemessenen Inkubationszeit den Löffelstiel in den Hals. Wenn nichts kommt dann ist der Magen leer.
Kinder: tut es nicht. So genau wollt und braucht Ihr es gar nicht zu wissen.

Guten Appetit wünscht

incognita

Hmm, also Sonntagmorgens kann man auch schon mal ...

... Aufstehen, Laufklamotten an, Schluck Wasser trinken und auf nen 30er Starten. Ist ein wenig Gewöhnungssache, aber kein Problem. So viel zum Thema "wenig essen". Vor einer internsiven Intervalleinheit ist das nicht unbedingt zu empfehlen.
Zwei Stunden nach dem Eisbein los geht - so ab km10-15. Aber bis dahin ist die Kanonenkugel schon unangenehm.
;-)

Da ich die Hälfte meiner Einheiten

Familien und Jobkompatibel gestalte, gehe ich meist 3-5 mal die Woche morgens um 4 / halb 5 für 60 - 90 Minuten aufs Laufband. Außer 'nem Müsliriegel und Wasser geht da vorher auch nichts. Ist aber gewöhnungsbedürftig!
Ansonsten, wenn ich abends laufe, dann immer vor dem essen. Da ich aber über Tag permanent am Kauen dran bin, ist der Magen nie ganz leer oder ganz voll ...
Leider esse ich über Tag meist das falsche. Statt etwas Obst nur Süß ... Da kann mir schonmal ne ganze Prinzenrolle innerhalb von zwei Stunden komplett zum Opfer werden... Wenn ich das über die Woche übertreibe oder gar zusätzlich noch dreimal bei dem gelben M war (Maxi-Menü + Milchshake) ... Dann geht am WE Pace mäßig gar nichts. Ich kann mir das einfach nicht abgewöhnen ... ! Ich glaube echt ich bin Zuckersüchtig!
Gestern Mittag vom Kunden ins Büro gefahren, halbe Stunde Weg, beim Rewe angehalten, 10er Pack Milchschnitten gekauft für die ganze Woche als Zwischenmahlzeit, bis zum Büro alle weg ;-(
Wer macht noch mehr falsch?

04.03. Fuck den Kaiser Marathon
24.03. Venloop HM
13.-15.4 Harzen+Kyffen
22.04. Marathon Dt. Weinstraße

@Thor3108: Du bist ja ein

@Thor3108: Du bist ja ein Genießer, wenn du für eine Prinzenrolle 2 Stunden brauchst. Das würde ich locker toppen, wenn sie auf meinem Schreibtisch läge. Von wegen Männer sind nicht Multitaskingfähig. Das geht locker nebenbei. Irgendwann geht der Blick irreriert zur leeren Papierrolle und die Stirn legt sich in Falten. ... Das ist der Grund, warum ich mir nur 2-3 Stück zum naschen nehme. Die Rolle bleibt ein paar Räume weiter liegen. Schoki mit Nuß finden meine Finger im dunkeln fast instinktiv. Wenn du mich in einer Wüste aussetzen würdest und eine Tafel Schokolade am Zielort deponierst, finde ich ohne Kompass den Weg. Die Evolution geht eben doch weiter.
Wenn meine Frau Magnum Mandel einkauft und in den Eisschrank packt, nimmt mein siebter Sinn das im vorbeigehen sofort war - und der Raum im Keller hat eine Eisentür. Glücklicherweise macht sie das nicht so oft. Ich glaube, ich habe spezielle Rezeptoren für Nüsse und Schokolade. Denn obwohl meine Ohren helle Töne nicht mehr so gut hören, können sie die "vernaschmich" Rufe wahrnehmen.

Ins Büro nehme ich Obst und Wasser mit. Da macht es nichts, wenn ich mal ein Stück mehr esse.

kommt auf das Tempo an

immer gehen Haferflocken und dazu ein Becher Kaffee (der muss sogar sein, ganz leer kann ich nicht laufen), Toast oder Brötchen sowieso. Räucherlachs geht auch. Was definitiv nicht geht ist Bifteki mit Reis und Tzsziki- das will mit erheblicher Darmbeschleunigung nach sehr kurzer Magenverweildauer wieder raus- war gar nicht so schlecht...so schnell war ich noch nie auf dem letzten Kilometer:) Du wirst es wohl selbst testen müssen.

...and miles to go before I sleep...

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Ich versuche 2.5 bis 4 Stunden nach einer Mahlzeit zu trainieren, es kommt hauptsächlich darauf an, was ich gegessen habe (Fleisch verdaut man nicht so schnell) und ein bisschen auch wie intensiv das Training sein soll. Ich kann nämlich gar nicht mit vollem Magen laufen, es funktioniert bei mir einfach nicht. Was mir schon mal passiert, ist dass ich vor dem Training merke, dass mein Magen viel zu leer ist bzw ich zu viel Hunger habe. Das ist aber kein Problem. Dann esse ich einen halben Apfel oder ein bisschen Banane (keine ganze, nur ganz wenig) und kann problemlos laufen. Ich nehme an, du bist Anfänger und deine Einheiten sind nicht so lang, dass du ein Gel mitnehmen brauchst.

Jeder reagiert anders auf Essen und Training. Du solltest einiges ausprobieren und dir merken was funktioniert und was nicht. Das gilt für alle Aspekte des Trainings.

Schnellkomposter

Mein Magen ist wie ein Schnellkomposter. Laufe meist ca. 2h nach dem Abendessen (Hauptmahlzeit). Probleme habe ich dabie eigentlich nie, auch Tempo ist möglich. Und da ich überwiegend ländlich laufe, habe ich im "Ernstfall" auch kein Not mit der Entsorgung.
Ich habe eher Probleme, wenn mein Magen zu leer ist.

BORN - sind sie zu stark, bist du zu schwach!

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