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Seit über 1 Monat trainiere ich schon Konstant und ohne Trainingsfreie Tage. Über 35 Trainingsstunden.
Gestern hatte ich die Lust eine lockere Fahrradeinheit über 2 Stunden zu machen. Die erste Stunde hatte
Ich einen angenehmen geistigen Widerstand mit meinem Körper gespürt. Die 2 Stunde hingegen hatte ich
ein eigenartiges Gefühl. Mein Körper war nahezu schwerelos. Die Atmung und mein Herz kaum spürbar.
Die Beine haben einfach getreten. Es gab keine Hinterfragung meiner Aktionen. Keine Anzeichen von
einer absehbaren Ermüdung. Mein Körper und Geist haben gewusst, dass Bewegung ansteht. Niemand hat
rebelliert. Alles hat gewusst was es zu tun hat. Jedes Gelenk, jeder Muskel hat für 1 Stunde absolut funktioniert.
Die gleiche Erfahrung vorhin beim Schwimmen. Die ersten 30 Minuten hab ich meinen Körper gespürt. Der Arm
ging nur unter bewusstem Krafteinsatz durchs Wasser. Nach 30 Minuten wieder der Zustand der Schwerelosigkeit.
DIeses Mal konnte ich es genießen und bin entspannt weiter geschwommen. Ohne Tempo zu erhöhen.
Mittlerweile hab ich die Souveränität zu wissen, das Training nicht anstrengend sein muss. Ganz im Gegenteil,
es kann sehr entspannend sein. Wie eine Massage.

Das Frühstück waren 3Roggen Volkornbrote. 2 Eier. 0,3l Milch mit Traubenzucker. Nach der Fahrradeinheit hatte ich
kaum Hunger auf warmes oder deftiges. Lieber eine Hand voll : Haselnuss, Walnuss, Rosinen, Cranberries, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und 2 Äpfel und ne Banane.
Danach ging es direkt für 2,5 Stunden in die Sauna. 4 Durchgänge. Angefangen mit der leichtesten 40°. Dann die 90 Mit Aufguss, dann die 90 ohne Aufguss und zum Schluss noch mal die 40°.
Die Fahrt mit dem Fahrrad nach Hause war ein Genuss der Schwerelosigkeit. Jetzt einen riesen Berg Nudeln.

2 Wochen vor dem HM misch ich mir schon einen Löffel Kreatin ins Getränk. Möchte sicher gehen, dass einfach keine Verletzungen oder sonstige Sachen auftreten. Die 20 KM sprengen schon meine "normalen" Trainingseinheiten um einiges an %. Im Grunde bin ich ein Gegner von sämtlichen Supplements. Aber das Kilo Kreatin steht schon seit 4 Jahren hier rum und muss weg.

Nach dem HM möchte ich erst wie üblich 1 Woche weiter trainieren. Dann mit der Spaltung meiner Trainingseinheiten auf 2 beginnen. Morgens eine, Abends eine. Anfangen mit 30 / 30. Mal sehen wie das wirkt. Schon bald möchte ich dann auf 40 / 40 erhöhen, bis ich bei 50 / 50 bin. Und das dann wieder über 2 Monate durchziehen, bis es sich normalisiert und routiniert hat. Irgendwann schaff ich so täglich 2 Stunden a 7 Tage die Woche. Immer im lockeren Bereich.

So hetze ich nicht und kann die Zeit während des Trainings gleich mit Meditation nutzen.

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Es kommt auf das Ziel an

Ich würde mal ganz spontan sagen, es kommt auf das Ziel an, das man verfolgt. Wenn das Training so Spaß macht und du dich gut dabei fühlst, dann ist doch alles ok. So ist es bei mir auch in etwa. 7 Stunden Sport die Woche, also eine am Tag (du sagst über 1 Monat und 35 Trainingstunden) sind ja vom Zeitaufwand her nicht so krass und wenn die Einheiten dann eher locker ausgeführt werden, bist du eher der Genusssportler als der Leistungssportler. Völlig ok, 7 Stunden Bewegung kriegen aber auch viele hin, ohne es explizit "Training" zu nennen ;).

Solltest du aber ein ehrgeiziges Ziel verfolgen, Iron Man, Marathon unter X Stunden oder was auch immer, dann sollte das Training auch schon mal anstrengend sein. Was sollte den Körper sonst zur Leistungssteigerung bewegen??

Oh man, hoffentlich liest DerEsel das jetzt nicht, der wirft mir auch manchmal vor, dass ich mich nicht quälen kann. Ich kenn so schlaue Ratschläge nur aus der Theorie, bin auch eher der Genusssportler und laufe nur, weil ich auch gerne und viel und gerne viel esse.

"Training" kommt von

"Training" kommt von "Tränen" ;)

Denk mal drüber nach! ;)

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