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Wer Steffny's Trainingspläne kennt, der weiß:
Dienstags-Intervalle sind Standard, aber Donnerstags-Intervalle - das sind die richtig fiesen.
Das sind nämlich die letzten harten Tempo-Spritzen in der vorletzten Woche vor dem Wettkampf.

Im Marathon-Plan sind's 3x5000m im Renntempo. Irgendwo hier (leider find ich die Diskussion nicht mehr) hab ich schon mal eine gute Beschreibung gelesen, wie sich das anfühlt: Angestrengt und hart, aber nicht so dass man danach komplett fertig wäre. Um im Bild mit den Spritzen zu bleiben: Wenns kein bisschen weh tut, dann war's keine. Wenn man das Tempo aus dem Training heraus schafft, dann kann man das im Regelfall mit ausgeruhten Beinen im Marathon durchhalten. Das war nicht meine Aussage, aber ich schließe mich der Meinung an.

Mein Tagebuch belegt das bis heute auch:
1) Vor München (2010) bin ich nur 3x4km gelaufen. Puls unbekannt. Im Marathon 3 Sek. langsamer auf den KM.
2) Vor Wien hab ich bis zu 4km gesteigert. Puls 159. Im Marathon 2 Sek. langsamer auf den KM.
3) Vor München (2011) auch die 3x5km. Puls 157. Im Marathon 1 Sek. schneller auf den KM.

Heute fühle ich mich sogar irgendwie fitter und schneller als vor dem München Marathon im Oktober. Das Dumme: Da ich mich mit dem Trainigsplan erst aus 'nem Winterloch heraushieven musste, habe ich keine Wettkampfzeiten, die das belegen oder an denen ich mich orientieren könnte. Deswegen bin ich immer noch unsicher, was ich in eineinhalb Wochen in Rom tatsächlich bringen könnte. Hängt natürlich immer vom Wetter, Tagesform, usw. ab.

Rein weil ich mich derzeit so gut fühle habe ich mir für heute folgende KM-Zeiten für die 3 Intervalle vorgenommen: 4:04 - 4:02 - 3:59.
Gelaufen bin ich dann: 4:04 - 4:03 - 3:54.
Also im Schnitt 4:00 mit Puls 158.

Und nu?

Hibbeln auf Rom und hoffen, dass's Wetter gut wird.

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Und nu?

Da fragste noch? In Rom die Sau rauslassen natürlich, wenn die Tagesform und das Wetter passen. Die Pace beim letzten war ja enorm daneben.

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