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Diesen Sonntag ging es nach Kiel zum Hochbrückenlauf über die Langstrecke von 29,8 Km – eine Kurzstrecke von 16,1 Km wurde auch angeboten. Dies war mein zweiter Wettkampf in 2009 und sollte der letzte Testlauf vor dem Hamburg-Marathon sein.
Zu der nicht einfachen Strecke mit vielen Steigungen, darunter viele kurze und fiese, gesellte sich noch ein stürmischer Wind, der einem das Leben schwer machte.
Nach dem Halbmarathon vor vier Wochen hatte ich mir eine Zielzeit von 2:17 Std. vorgenommen, also 23:00/5 Km.
Der erste gelaufene Km war, wie es so ist, wieder deutlich zu schnell, ich konnte danach aber recht schnell mein Renntempo finden. Nach den ersten, noch relativ windgeschützten 5 Km, wurde es bis ca. Km 11 ziemlich heftig. Dazu kamen noch langgezogene Steigungen. Danach änderte sich die Laufrichtung und man konnte sich bei Rückenwind und abfallender Strecke gut erholen. Am Nord-Ostsee-Kanal, bis zum Erreichen der zweiten Hochbrücke bei Km 24, herrschten gute Laufbedingungen. Wer nun dachte, die Steigungen hätten ein Ende, sah sich getäuscht. Was jetzt auf den letzten 4 Km kam, war noch schlimmer. Die jetzt müden und schmerzenden Beine mussten auf dem zum Ziel führenden Waldweg nochmals mit zahlreichen Steigungen fertig werden. Aber auch das schafft man natürlich auch noch.
Mit einer Zeit von 2:13:59 Std., 3 Minuten schneller als geplant, erreichte ich ziemlich kaputt, aber zufrieden, das Ziel. Bei 5 Km-Zwischenzeiten von 22:04 bis 22:26 Minuten konnte ich das Tempo fast gleichmäßig halten, nur der Abschnitt von Km 5 auf 10, der mit dem meisten Gegenwind, fällt mit 23:20 ein wenig ab. Hamburg kann also kommen.
Nach dem Lauf gab’s dann noch bei einem ersten kleinen jogmap-Treffen mit Haderlomp das vereinbarte Weizenbier. Mal sehen, wann das nächste Treffen stattfindet. Dann vielleicht mit weiteren Mitgliedern der jogmap Schleswig-Holstein-Gruppe.

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Wie hoch?

Mich würde mal interessieren, wie viele Höhenmeter bei so einem Hochbrückenlauf überwunden werden müssen.
Ich habe da als Thüringer nicht den Hauch einer Vorstellung, ich bin nur einmal an der großen Eisenbahnbrücke in Rendsburg vorbeigelaufen.

Jörg

Höhe

Die beiden Hochbrücken sind 48 m hoch. Weitere Streckeninformationen gibt es hier: lg-albatros-kiel.de

Gratulation

Hallo Stefan,

Du schaffst es ja unheimlich gut, wieder in Bereiche vorzustoßen, in denen Du schon mal vor ein paar Jahren warst. Wart mal ab, in einem Jahr fallen Deine alten Bestmarken, wenn Du dran bleibst.
Auch ich merke ja, dass ich meine erreichbaren Ziele korrigieren muss, nur bei mir geht das alles viel langsamer.
Für Deinen Marathon wünsch ich Dir genauso viel Erfolg, nein, noch mehr Erfolg wie gestern. War schon ein klasse Leistung.
Ich hoffe, Du hast auch noch ein Weizenbier für mich übrig, denn ich hoffe mal, dass wir uns auch irgendwann mal bei einem Lauf sehen werden. Wie wäre es z.B. im September in Berlin. Ich überlege gerade, ob das bei mir klappen könnte...

Liebe Grüße in den Norden
Renate

Der Weg ist das Ziel

Nochmals meine Hochachtung!

Hammerzeit! Mann, Mann, Mann!

Wie man sich allerdings bei dieser Geschwindigkeit (trotz Rückenwind) erholen kann, wird mir aber wohl für immer ein Rätsel bleiben. :)

Das Weizen war super lecker! Ich werde mich beim nächsten Mal revanchieren.

Gruß Haderlomp
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