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Berlin, im September den 28, hatte für mich doch seine Nachwehen. Ich hatte meine sub 3:30 geschafft, lief über vor Stolz und war gleichzeitig leer.
Was geht bei mir noch? Eine Antwort darauf verband sich mit einem zweifelntem Blick und einem leichten Kopfschütteln.
Also waren meine läuferischen Ambitionen über den Herbst und Winter eher gering.Der nun sterbende Winter hatte es mir auch leicht gemacht wenig zu tun. Alles war so einfach. Es hätte wohl nicht viel gefehlt und ...!
Aber so durfte es nicht weitergehen.
Ich wollte wieder richtig zur Jogmap-Gemeinde gehören.
Mir half das Ziel einer Läuferin die sub 3:30 beim Oberelbemarathon anzugreifen.
Ich schnürte meine Schuhe und begann gegen mein Laufmotto als Teamplayer zu trainieren. Es tat mir echt gut. Alles lief besser als gedacht.
Heute nun der erste, große Test. Ein HM sub 01:40. Ein wenig Angst war schon dabei. Hatte ich zu viel verschlampt? Müsste ich die Hilfe absagen? Entsprechend engagiert ging ich den Lauf an. Das mieße Wetter in Chemnitz sorgte dafür, daß ich nur jene traf, die ohnehin immer da waren. Die Läufer und Walker. Bei den wenigen Spaziergängern stellte ich schon Blicke fest, die man als Unverständnis bezeichnen könnte. "Warum tut er sich das an." "Der atmet aber laut." "Ist das gesund?"
Ich denke: JAAAAA !!!
Als ich meine Uhr (immer noch die vom Berlinlauf)anhielt zeigte sie mir: 01:37:57
Ich hoffe, daß keiner meinen Urschrei hörte, den ich in den Park und Regenhimmel schrie. Die Beckersäge war da und mir war klar: Ich bin wieder dabei !
Die Marathonvorbereitung hat mich noch auf eine Jahresleistung von 1751 km gebracht. Das ist nächstes Jahr zu toppen. Und ich werde versuchen mich in Richtung 3:15 zu schieben. Ich laufe ja noch nicht so lang.
Mit mir wird zu rechnen sein.
So long Gemeinde.
Speedyfrank

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