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Hallo zusammen,

ich habe da eine Frage, die hoffentlich jemand von euch beantworten kann. Ich habe vom Forerunner meiner Frau Daten runter geladen. Ich war mir nicht bewusst, dass sie das Gerät so konfiguriert hat, dass die Daten anschließend auf der Uhr gelöscht werden.

Da die Daten möglicherweise zur Beweissicherung bei einem Unfall helfen könnten, hätte ich gerne gewusst, ob man auch an die Daten auf dem Gerät noch mit entsprechendem Wissen dran kommt.

Kann mir da jemand weiter helfen?

Vielen Dank im Voraus

Klaus

Meines Wissens ist es nicht

Meines Wissens ist es nicht möglich die Uhr so einzustellen dass die Daten automatisch von der Uhr gelöscht werden.

Protokolldaten muss man manuell löschen, GPS Daten werden überschrieben sobald der Speicher voll ist. Bei sekündlicher Aufzeichnung ist das nach ca. 3.5 Stunden, bei intelligenter Aufzeichnung nach 16-20 Stunden.

Wie die Daten zur Beweissicherung helfen sollten, kann ich mir allerdings auch nicht vorstellen. Ev. noch zum nachvollziehen wie schnell man kurz vor dem Unfall unterwegs war, um genau den Unfall nachzuvollziehen ist GPS aber zu wenig genau.

Danke für die Info

Natürlich erlaubt GPS keine präzise Geschwindkeitsanalyse, solange die Satelliten Abdeckung nicht mit gespeichert wird. Aber zur Einschätzung, ob ein Fahrrad viiiiel zu schnell (> 30km/h) oder angemessen schnell (< 20 km/h) unterwegs war, reicht es schon. Die gebrochenen Rippen und anderen Knochen meiner Frau werden davon sicher nicht schneller heile, aber den Sachschaden soll die Hundehalter-Haftpflicht schon übernehmen.

LG

Klaus

Das große Problem wird

Das große Problem wird sein, das der Forerunner 305 kein amtlich geeichtes Gerät ist. Beweiskraft gleich 0 (in Worten "null")...

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ich glaube ....

mit dem Trainingcenter von Garmin kann man die Daten erneut auslesen...Gute Besserung

...and miles to go before I sleep...

Selbst wenn die Daten auf

Selbst wenn die Daten auf dem Gerät gelöscht wären, was sie vermutlich nicht sind, hättest du sie jetzt ja auf dem Rechner wenn du sie runtergeladen hast und schlussendlich willst Du sie ja auf dem Rechner ;-)

Ich glaube aber auch nicht dass sowas als Beweismittel zugelassen wird.

Danke

Hallo Ihr Lieben,

danke für eure Kommentare, natürlich habt ihr Recht von wegen Beweismittel und so. Allerdings wird es trotzdem den nichtsachverständigen Augenzeugen etngegenwirken, die mit viiiiiel zu schnell, mindestens 30 km/h und so kommen.

Kommt dazu, dass der Garmin auch im Notarztwagen noch brav seine Dienste getan hat. Und der hat dann doch so was wie eine Blackbox, mit der man korrelieren könnte.

Aber erst mal soll die Patientin wieder genesen und der Rest ist doch nur Geld.

Noch mal vielen Dank

Klaus

Naja

ganz so unzulässig ist eine GPS Uhr nicht!! Es gab schon Verfahren wg Tempovergehen, da wurde das HansHans als Beweismittel zugelassen. Es kommt halt darauf an, was man Belegen möchte!!

D.h. sollte mehr oder weniger bewiesen werde, das zu einem gewissen Zeitpunkt eine Person x Km/h schnell war, seh ich die GPS Uhr als Beweismittel. Natürlich mit den dazugehörigen Toleranzwerten. Die Aufzeichnung wäre dann zulässig, wenn sich Ort und Zeit des Unfalls auch nachvollziehen lasse, was ja bei Trainingsaufzeichnung der Fall sein sollte.

GT

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