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Hallo,
bin vor kurzem mit dem Laufen angefangen.
Und habe wirklich Spaß daran gefunden.

Ich habe ein großes Manko, und zwar ist es das Rauchen.
Ich merke jetzt wo ich auch mal längere Strecken laufe das das rauchen ganz schön auf die Fitness schlägt.

Hab versucht aufzuhören, aber es ist doch schwiriger als gedacht.
Habe schon mal ein halbes Jahr nicht geraucht, das war OK, allerdings habe ich da gute 25 Kilo zugemonnen, das sollte auch nicht passieren.

So, jetzt brauche ich eure Tipps.

Aber bitte kommt mir jetzt nicht mit einfach sofort aufhören.
Bin für jeden Tipp und Ratschlag dankbar!

Können auch ruhig extreme Dingte sein, z.B. soviel rauchen das man sich übergeben muß, oder so.

Ich danke euch jetzt schon mal.

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Hallo, habe nach 28 Jahren

Hallo,

habe nach 28 Jahren Powersmoken, vor 3 Jahren aufgehört. Ja es ist nicht einfach , aber schau doch mal unter www.swr3/rauchfrei.de rein. Hatte mich dort angemeldet und mit vielen Leidensgenossen ausgetaucht.Geteiltes Leid ist halbes Leid :-). Ja und das mit der Gewichtszunahme ist normal,na 25 Kilo zwar nicht, Sport und Ernährungsumstellung und eine Anregung des Stoffwechsel mit Schüsslersalzen ( viele Beiträge im Internet!!!). Hat mir gut geholfen.
Gib nicht so schnell auf, es lohnt sich RAUCHFREI zu sein.

LG :-)

Hi, ich bin jetzt über ein

Hi, ich bin jetzt über ein Jahr rauchfrei und Schuld daran war bei mir auch das Laufen bzw. der Sport :-)

Der Anfang ist hart und da kann man meiner Meinung nach eigentlich keine Tips geben, denn es ist eine reine Kopfsache. Entweder man WILL oder man will NICHT. Und wenn man etwas wirklich wirklich will, dann macht man es.

Es wird nicht einfach und ich selbst bin oft an meine Grenzen gestoßen, aber letztendlich hab ich gewonnen. Und dieses Gefühl nimmt mir keiner mehr.

An Gewicht hab ich nicht zugenommen. Täglich hat man vielleicht plötzlich 300 kcal mehr drauf die sich der Körper einspart weil er nicht mehr mit dem Nikotindreck kämpfen muss, die sind aber locker in einer halben Stunde laufen wieder "ausgeglichen".

Und laufen war ich in der Zeit jeden Tag. Sobald das Gefühl kam ich will rauchen bin ich raus. Hat mir auch sehr geholfen.

Ich wünsch Dir viel Kraft und Energie. Bleib dran !!!!

Es gibt auch

Webseiten, die einen dabei unterstuetzen koennen, z.B.:

rauchstopp-online
oder
nichtraucher.de

Viel Glueck! Es lohnt sich wirklich. Bin seit ueber 9 Monaten rauchfrei und darf mich bald "Nichtraucher" nennen. :) Es geht mir blendend und vor allem: Mir fehlt tatsaechlich nichts! :) Zu laufen kann dabei sehr helfen, weil es auch Belohnungs- und Glueckshormone freisetzt.

Die ersten paar Tage koennen ein paar Unannehmlichkeiten bringen, "Watte im Kopf", schlechter Schlaf & Laune, Nervositaet, Unkonzentriertheit, jedoch nichts wirklich Ernsthaftes. Danach dann wird das Nicht-Mehr-Rauchen von Tag zu Tag leichter und "normaler".

Ein klein wenig Leidensbereitschaft fuer die Anfangszeit, ohne deswegen zur Heulsuse zu werden, und eine schoene Portion Dickkopf, dann ist der Weg aus der Sucht machbar. ;)

Nicht zuletzt: Eine Sucht zu ueberwinden gibt einem ein unheimlich gutes Gefuehl! Sowas macht stolz und stark. :)

Drueck Dir die Daumen!
s:)

--
Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos.
RW Trainingstagebuch

kein Allheilmittel

Hi,
ich rauchte mehr als 10 Jahre und sogar sehr gern! Irgendwann kam ich zu dem Entschluss, dass es mir nicht gut tut (mal abgesehen von den Kosten, dem Gestank, der kürzeren Intervalle die Wohnung zu renovieren, etc.).
Ich hörte also auf weil ich es wollte! Und das ist für mich der Knackpunkt. Du musst es wollen, das ist alles ... und doch so viel verlangt.
Es gibt keine Wundermittel oder Bücher (nach dem Nichtraucherbuch wollte ich aus Protest weiter rauchen!).

Inzwischen rauche ich seit 9 Jahren nicht mehr und habe trotzdem immer wieder mal Lust auf eine Zigarette - das hört NIE auf! Ich kann dem Verlangen jedoch mit dem gesunden Menschenverstand entgegetreten. Es ist ungesund, teuer und inzwischen echt verpönt! Es macht keinen Sinn!

Außerdem sehe ich jeden Tag die Auswirkungen, ich arbeite als Krankenschwester auf einer cardiologischen Intensivstation und könnte Dir echte Horrorgeschichten erzählen. Wobei das einen wahren Süchtigen natürlich nicht vom Rauchen abhält, schon klar! ;-)

Ich drücke Dir die Daumen für eine rauchfreie, willensstarke und sportliche Zukunft, hoffentlich ohne viel Gewichtszunahme.

LG,
Anja

Der Wille und die richtige Situation

Ich kann Dich verstehen, habe gerade das erste rauchfreie Jahr hinter mir.
Vorab ein Filmzitat " Entweder ist man Raucher oder Nichtraucher".
Ja deshalb heisst es auch immer das es eine Willenssache ist, erst wenn Du das wirklich willst, ist der richtige Zeitpunkt zum Aufhören gekommen.
Früher wollte ich immer aufhören weil ich dann eine bessere Kondition haben würde, oder weil mein Sohn drum gebettelt hat, ...aber es ist doch so gemütlich usw. Du kennst die Ausreden ja selbst.
Mir hat das Buch "Endlich Nichtraucher" geholfen,
Ja Rauchen ist reine Kopfsache und die Gesellschaft, besondere die Werbebranche tun viel damit das in unseren Köpfen so bleibt.

Ich habe übrigens vor meinem Mädels-Skiurlaub in Ischgl
aufgehört - Hardcore-Nr. aber es ging gut.

Das Buch ist keine Garantie, eine Freundin hat es auch gelesen und nicht nur einmal, genauso oft hat sie auch wieder angefangen.

Das mit dem Abnehmen ist in dem Buch auch beschrieben,
denn Hunger und Schmachter fühlen sich ähnlich an.
Ich habe deshalb auch vor einem Jahr mit dem Laufen angefangen, es waren trotzdem 4-6 kg. Die sind jetzt aber weg.

Ich wünsche Dir den Richtigen Augenblick zum Aufhören
und die für Dich passende Methode, irgendwann ist es so weit.

Mir hat vor 9 Jahren auch

Mir hat vor 9 Jahren auch das "Endlich Nichtraucher" Buch sehr geholfen. Erst dadurch wurde mir klar, dass ich mich während der "Entzugsphase" nicht deswegen schlecht fühlte, weil ich mit dem Rauch *aufgehört* hatte, sondern weil ich vor Jahren damit *angefangen* hatte. Ein Nichtraucher kennt diese "Entzugserscheinen" nicht, der wird nicht hibbelig, wenn er mal 1-2 Stunden keine geraucht hat. Das ist ja alles genau andersrum: Du hast diese "Probleme", eben WEIL du rauchst. Und sie hören relativ schnell auf, wenn du's konsequent bleiben lässt.

Meiner Meinung nach ist ein "langsames Aufhören" ein Stückweit Quälerei. Lieber "Augen zu und durch". Und sich daran freuen, wie es einem jeden Tag besser geht.
Man muss halt ein Stückchen dazu zwingen, das positive zu sehen. Nicht nur darauf zu gucken, wie schlecht es einem geht, weil man nicht rauchen darf, sondern wie gut es einem geht: Man stinkt nicht mehr, man kann besser riechen, kriegt auch bald besser Luft usw.
Man muss sich das nur immer wieder vor Augen führen. Wenn man nur das schlechte sieht, ist der Rückfall vorprogrammiert...

Viel Erfolg!

Nicht einfach

Ich habe vor über drei Jahren aufgehört. Für mich selbst war wichtig, nicht zusätzlich auf das Gewicht zu achten. Hab zwar ein paar Kilos zugenommen, aber mich darum erst später gekümmert. Wenn es mir mal schlecht ging, und eine Schmachtattacke kam, habe ich immer ein Glas Wasser in der Nähe gehabt. Hat geholfen. Seit mehr als einem Jahr laufe ich nun kombiniert mit Karftsport. Die Kilokurve geht wieder nach unten. Ich bin froh damals durchgehalten zu haben. Ich verchwende keinen Gedanken mehr ans Rauchen. Das schaffst DU auch !


Nikotinsucht-Internetsucht-Laufsucht

Hallo Dr. Bierhorst,
ich habe nach relativ kurzer Zeit nach dem Rauchstopp die Beschäftigung mit dem Thema (wie Rauchfrei-Tagebuch, Online-Communities) abgebrochen und versucht, das Thema ganz aus meiner Gedankenwelt zu streichen. Das ist mir beispielsweise durch exzessives Spielen im Netz gelungen, wobei ich damals noch nicht gelaufen bin. Für mich war das der richtige Weg, bin seit fünf Jahren rauchfrei, ohne Rückfall, dafür jetzt ein bisschen laufsüchtig. Ich wünsche Dir viel Erfolg.
jog on ra1

alles hat seine zeit...

...und nach den ersten monaten laufen und dem ganzen den gedanken hin und herwälzen war bei mir nach annähernd 35 jahren mit zigarette und diversen vernunft-unterbrechungen oder abgebrochenen entwöhnungsversuchen der punkt dank des laufens erreicht, an dem mir die zigarette nicht mehr schmeckte. keinen tag vorher hätte ich aufhören können. umgekehrt proportional zu den gelaufenen kilometern war zuvor schon die zahl der gerauchten zigaretten gesunken; wann immer ich gelaufen bin hatte ich an diesem tag kein bedürfnis mehr zu rauchen bis zu dem tag vor knapp 10 wochen, an dem die drei zigaretten, die ich zuletzt geraucht habe, auch einfach nicht mehr schmeckten. als schwacher mensch helfe ich mir zudem mit einer psychokrücke: ich habe nie gesagt, dass ich mit dem rauchen aufgehört habe; ein schreckliche vorstellung, so bis ans lebensende ... aber heute will ich nicht rauchen. einen tag nicht rauchen - das habe ich schon so oft gemacht, dass es mich nicht mehr schreckt. morgen ist morgen und wenn ich dann denselben vorsatz habe - gut. aber heute beschäftige ich mich damit nicht.

die gewichtssache - das kann übel sein; aber darum kann man sich, darum werde ich mich - ein paar kilo sind es schon, aber es hält sich in grenzen - kümmern, wenn ich soweit bin. mich würde aber ein weiterer verzicht (eiscreme, lakritz, vor allem lakritz!) wieder näher zur zigarette bringen. aber sie nicht anzumachen ist momentan mein oberstes ziel, (auch wenn ich neulich sehnsuchtssschwer von marlboro im softpack geträumt habe). dient entsagen diesem ziel? nein; also nicht entsagen.

viel erfolg, mojo

- auch das geht vorüber -

hi, versuch's doch mal mit

hi,

versuch's doch mal mit Allan Carr. ich hab vor noch nicht ganz einem jahr ein seminar bei ihm besucht, und hab von heute auf morgen aufgehört - obwohl ich davon vorher nicht wirklich überzeugt war.
klar hat auch das ein wenig durchhaltevermögen und willenskraft benötigt - vor allem in der ersten zeit. aber das ging schnell vorbei.
eine freundin von mir hat mit hilfe seines buches aufgehört.
ich bin heut echt glücklicher nichtraucher ;-) ohne, dass es mir fehlen würde.
zugenommen hab ich schon ein wenig, aber wohl auch deshalb, seil ich halt gerne gutes essen genieße ;-) es hält sich aber in grenzen - nix, was man mit regelmäßigem laufen nicht in den griff bekommt.

lg und viel erfolg!
bara

Es ist sehr einfach...

...und zwar mit der richtigen Anleitung. Die kostet weniger als drei Päckchen Zigaretten (11 Euro). :)

Zwar bin ich erst dreieinhalb Wochen "ohne", dafür aber mit einem Novum: Alle vorigen Male war es schwer, jetzt ist es einfach. Ich will keine Zigaretten mehr rauchen, besser noch: ich brauche keine Zigaretten mehr. Nie mehr. Manchmal kommen mir dann die Tränen, so schön ist das.

"Endlich Nichtraucher" ist ganz gut, ich hab' aber wieder angefangen. Das Buch "Für immer Nichtraucher", auch von Allen Carr, ist Jahre danach entstanden und er hat eine Menge zusätzliche Erfahrung gesammelt.

Das Buch ist lästig zu lesen und schlecht übersetzt. Wiederholungen und nix Neues. Aber nur scheinbar, denn in Wahrheit ist das ganz egal: Es hilft.

Und ohne Rauch geht es natürlich tierisch ab mit dem Laufen - wunderschön! Lohnt sich voll!

Gruß,

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Wir sind BORN. Verstand ist zwecklos. Sie werden bekloppt.

Der Gruppenwettstreit: RUHR vs. BORN

auch ich habe vor 5 Jahren

auch ich habe vor 5 Jahren mit dem Laufen angefangen und vor 4 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Dies war mein 4ter Versuch, da ich auch figurtechnisch immer aus dem Leim gegangen bin. Diesmal habe ich mir 5 Wochen Zeit gelassen, um die schlimmsten Entzugserscheinungen zu überwinden (30 Jahre 2 bis 2 1/2 Päckchen) und habe mir dann eine Ernährungsumstellung aus dem Internet rausgesucht. Zu mir passte WW Weight Watchers recht gut. Und es hat geklappt. Zum einem hat das Thema mich vom Entzug abgelenkt zum anderen ernähre ich mich heute noch gesünder. Laufe bald in Hamburg mein 2ten Marathon und halte immer noch mein Gewicht. Den Tipp mit den Raucherseiten kann ich nur unterstützen. Ich war ebenfalls in einem Forum, dass mir bei schlimmen Entzug sehr geholfen hat. Die "alten Hasen" hatten immmer mal ein Tip bereit. Also, wenn du wirklich willst ist es machbar. Drück dir die Daumen. Heike
Heike

Nichtrauchen und trotzdem schlank

"Nichtrauchen und trotzdem schlank" ein Buch von Peter Lindinger ISBN 978-3-596-14631-4. Dieses Buch habe ich gelesen, ich fand es gut. Ich bin wie susafras auch auf der Zielgeraden zum ersten Jahr. Für mich waren nur die ersten 3 Tage schlimm; an denen habe ich Strohalme auf 8,5 cm Länge geschnitten, "geraucht" und festgestellt, wie gut frische Luft schmecken kann :-). Probier es einfach aus, du wirst das schon schaffen. Viel Erfolg. LG Ute

Kopf

Klingt vielleicht abgegriffen, aber Du wirst es genau dann schaffen, wenn Dir vollkommen selbstverständlich klar ist, dass Du ohne Kippe viel mehr gewinnst als Du verlierst. Diese ganzen Kacksituationen, wo man als Raucher Schiss vor hat (lange Meetings mit Nichtrauchern, längere Bahn- oder Flugreisen, etc.), dieser ganze Mist geschieht nur in Deinem Kopf!

War selber schwerer Raucher, 20 Jahre lang und musste da auf die harte Tour vor ca. 2 Jahren durch. Wenn Dir das oben klar ist, dann ist der Rest nur noch Technik. Und die kannst Du Dir selber zurechtlegen.

Ich hab seinerzeit "meine Mädels" ne Woche zu Omi ausquartiert, mich die ganze Woche total gesund ernährt, war dauernd bei der Akkupunktur und im Wald (anfangs eher walken).

Du schaffst das :)

Helge

Danke für die vielen Tips

Erstmal danke für die viele unterstützung.
Habe mir alles genau durchgelesen und festgestellt das die meisten von euch mehr, oder viel länger als ich geraucht haben.

Habe vorhin den ersten Schritt auf dem weg zum nichtraucher gemacht. Habe alle meine Restzigaretten verbrannt. Müsten so um die 30 Stück gewesen sein. Hab mich ganz schön erschrocken vieviel Rach da so bei rum kommt.
Dabei habe ich eine geraucht.
Jetzt stinke ich und hab Kopfschmerzen.

Einige von euren Tipps werde ich testen.
Finde die Sache mit dem Strohhalm gut, das werde ich probieren.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

na das wollen wir doch

na das wollen wir doch hoffen :-)

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