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Gestern noch wehmütiger Abschied auf der Loipe, heute ein "spektakulärer" erster Abendlauf nach der Skilanglaufsaison:
Trotz 10h Arbeitstag lockte mich der laue Frühlingsabend mit +10°C in der Dämmerung noch in den Wald. Und ich bin noch ganz perplex, wie gut das eben lief: Bergan war es gerade noch hell genug, um alle Wurzeln auf dem Trail zu erkennen und flotten Schrittes vorwärts zu kommen. Oben angekommen dachte ich, ich könne der Uhr nicht trauen, denn ich war satte 5 Minuten schneller oben als sonst - wow!
Die folgende seichter ansteigenden km konnte ich munter durchlaufen ohne zu schnaufen und es machte einfach nur Spaß, langsam in der Dunkelheit zu versinken. Abendstille gab es nicht, denn immerhin begegneten mir auf den nur 6 km 5 andere Läufer, die auch den Mondschein genießen wollten.
Die Bergabpassage nahmen die Beine auch recht unkompliziert: kein Aufmucken in den Knie, kein Zippen in den Füßen, nur nach einer Weile ein leichtes Ziehen in der linken Wade, was mit verkürzen der Schritte flugs verschwand. Trotz Dunkelheit bin ich flott vorangekommen und zum Abschluss erstaunten mich die Zahlen von jogmap:
der erste Lauf nach der Skisaison zauberte prompt eine neue Bestzeit daher und die kann sich sehen lassen, denn ich war im Durchschnitt rund 40 Sekunden/km schneller als vor dem Winter.

Also alles richtig gemacht im Wintertraining, auch wenn ich kaum die Laufschuhe anhatte ;-)

5
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