hallo

vor mehreren wochen hatte ich plötzlich einen punkt oberhalt der hüfte, der schmerzen bereitete, wenn ich darauf drücke, also drückte ich nicht mehr darauf... tage später tat meine rechte hüfte plötzlich nach dem schlafen weh, wenn ich auf dieser seit lag. beide schmerzen waren nicht stark und verschwanden immer wieder. ich lief weiterhin so um die 50 km pro woche. Nach einer recht intensiven trainingswoche mit 73km und 2 belastungstrainings hatte ich plötzlich am nächsten morgen starke schmerzen im oberschenkel. dies vor allem beim autofahren. seit dem war ich bei zwei ärzten, zwei physio's inklusive triggerpunktbehandlung, viele male bei einem sport-masseur und schluckte viele tabletten und schmierte viele salben etc. ein. mittlerweile habe ich immer schmerzen und das normale laufen bereitet mir recht mühe. der schmerz wandert zwischen leiste, oberschenkel und hüfte umher. sport habe ich seit 3 wochen keinen mehr gemacht..... letzte woche stellte nun ein arzt die diagnose: ermüdungsbruch im oberschenkelhals und zur bestätigung darf ich in ein paar tagen ein MRI machen. nach dem googeln ist mir aber ziemlich klar, dass seine diagnose wohl leider stimmt..... hat hier jemand erfahrung damit und würde mir ein paar fragen beantworten? Ich wäre dir extrem dankbar (die verzweiflung ist sehr gross...)

- wie lange ist es seit deinem ermüdungsbruch her?
- musstest du krücken haben? wie lange?
- wie lange musstest du ohne sport pausieren?
- ab wann konntest du welche sportart wieder machen?
- aquafit?
- schwimmen?
- radfahren?
- laufen?
- andere sportarten?
- wie geht es dir heute?
- anderes?

dies alles passierte übrigens, obwohl ich den rumpf sehr viel trainiert habe und auch sonst sehr viele kraftübungen beine-rumpf machte.

vielen dank!!!

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Hi!

Also ich hatte am Anfang meiner Läufer-Karriere mir ein Knochenödem am Oberschenkel oberhalb des Knies eingefangen.
Das gilt als Vorstufe eines Ermüdungsbruchs. Durch die ständige Belastung hatte ich meinen Knochen einfach immer wieder geschwächt. Das Ergebnis war eine recht heftige Wassereinlagerung in den Knochen. Auf dem MRT wunderschön als tief weiß da wo Knochen-Schwarz sein sollte zu sehen. Schuld war mein erster HM mit falschen, so gut wie gar nicht gedämpften Schuhen (Die Treter waren eigentlich für die Bahn bestimmt...).
Das Ergebnis hatte ich dann aber erst ein paar Tage später: Beim Laufen fiese schmerzen oberhalb des Knies. Nachdem das nach 2 Wochen nicht besser war, gings zum Doc. Der hat einige Ausschlusstests mit dem Knie gemacht. Dann noch Röntgen. Alles negativ. Zum Glück stehen hier in München so viele Tomographen rum, dass man schnell nen Termin zum MRT bekommt. Damit hat mir die Ärtzin einen ähnlichen Leidensweg wie dir erspart. 3 Wochen später MRT. Da hat mich der Doc dann gleich gefragt was ich mit meinem Knie angestellt hätte...
Die Schmerzen kommen übrigens von einer Schwellung des Knochens durch die Wassereinlagerung. Dies drückt auf die Knochenhaut.

Tja. Das war mein ersten HM. Ergebnis: ein Monat ganz ohne Laufen. Ca. 3 Monate Belastungsschmerzen und 6 Monate bis alles Geschichte war.

Ach ja. Medikation: Viel kann man nicht machen.
- Ibuprofen (Wichtig, nicht nur wegen der Schmerzen sondern auch gegen eine mögliche Entzündung)
- Calcium Tabletten (um den Knochen zu stärken)
- Omega 3 Kapseln (Gegen Entzündung)
- Traumel Tabletten
- Füße hoch wann immer möglich

Laufen ist wegen der Belastung gaaannnz schlecht. Schwimmen und vielleicht Radfahren. Aber warte erst mal die Diagnose ab.
Das gute beim Knochenödem: ist vollständig reversibel. Vielleicht hast du Glück und es ist bei dir auch nur diese Vorstufe!

mal abwarten

ob sich die Diagnose bestätigt! Wenn du damit noch 50km in der Woche laufen konntest... Ich drück dir die Daumen!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Hallo Rene, ich hatte auch

Hallo Rene,

ich hatte auch mal so eine Stressfraktur. Allerdings nicht im Oberschenkel, bei mir war es das Wadenbein. Ich hatte einmal während eines Laufs plötzlich einen kurzen stechenden Schmerz bei Laufen, der aber nicht besonders stark war. Ich bin dann noch 3 km weiter nach Hause gelaufen, was durchaus noch ging. Auch die nächsten Tage konnte ich laufen, das war nicht wirklich schmerzhaft, ich spürte eher, dass da irgendwas nicht stimmte. Lange Zeit dachte ich, das sei entweder Muskelkater oder eine Zerrung. Ca. drei Wochen später bin in dann mal zum Arzt gegangen. Das war eine Odyssee: Der erste (Orthopäde) gab mir Krücken und stellte das Bein mit einem Teilgips ruhig. Er schickte mich zum Computertomographen. Der zweite (Radiologe) bestätigte den Bruch und empfahl mir eine Operation. Der dritte (Chirurg), nahm mir den Gips ab, sagte, dass der Bruch von allein heilen würde und schicke mich wieder nach Hause. Zu dem Zeitpunkt musste ich mich erstmal wieder an das Gehen ohne Krücken gewöhnen, die ich ca. 14 Tage hatte.

Ich hab dann 4 Monate pausiert, dann langsam wieder mit dem Laufen angefangen und ein Jahr später überhaupt mit Wettkämpfen angefangen und gleich meinen ersten Marathon gemacht. Damals habe ich mich auch hier angemeldet und seit dem Bruch nun 9000 km in den Beinen. Andere Sportarten hatte ich zwischendurch während der Heilungsphase nicht versucht, Radfahren oder Schwimmmen wären aber wohl gegangen. Insgesamt hat der ganze Spaß 6 Monate gedauert, heute, vier Jahre später, ist die ganze Sache nur noch eine Erinnerung.

Ich wünsche dir, dass dein Bruch auch sehr schnell zu den Erinnerungen hinüberwechselt.

wie erging es dir

hallo

ich habe leider die gleiche prognose erhalten.
nun wollte ich dich fragen wie es dir so erging. wie lange musstest du auf's rennen, wandern, walken verzichten?
durftest du auf dem rad alles machen von bergfahrten über lange radtouren?

kannst du mir ein paar wertvolle tipps geben?

würde mich sehr über eine kleine info von dir freuen.

vielen dank!

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