Hallo Zusammen,

hat einer von euch Erfahrung mit dem Laufen in Sri Lanka? Ich reise da für längere Zeit hin und befürchte, dass ich bei der Arbeit die ich plane zu tun eine Möglichkeit brauche ab und zu mal den Kopf "frei zu laufen".
Ich freue mich riesig über Tipps!

Laufen im Ausland

Generell schau mal die Seite www.runtheplanet.com an, da findest du Tipps im Allgemeinen, Laufstrecken usw.
Alternativ dazu kann man in Google Earth den Layer WikiLocs einschalten.

Weiss nicht, wie die Lauf-Infrastruktur in Sri Lanka sein wird, aber es ist auch lohnenswert einen Laufladen in den örtlichen Gelben Seiten ausfindig zu machen, um sich dort über Volksläufe bzw. Wettkaempfe zu informieren. So kann man ein wenig mehr vom Land mitzunehmen abseits der Touristenpfade und Läufer vor Ort kennen lernen.

Viel Erfolg und gute Reise!

stell deine Läufe doch bie Jogmap rein

dann haben die Die in Zunkunft hingehn auch was davon

Weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist

Hi,

es ist zwar schon 3 Jahre her, dass ich für längere Zeit (2 Monate) auf der Insel war.
Je nach Jahreszeit, ist die Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht dazu geeignet, als Europäer tagsüber dort zu laufen. Nach Einbruch der Dunkelheit wird dir jeder, der an Deiner Gesundheit interessiert ist, das Laufen auszureden versuchen.

Kaum beleuchtete Straßen und Schlaglöcher, dass man LKW´s darin versenken kann.
In der Nähe von Hauptstraßen Smog und Benzin-Gestank. Hauptverkehrsmittel auf Sri Lanka ist das Tuktuk (3Rad mit 2TaktMotor).

In weiten Teilen Sri Lanka´s ist, bedingt durch den langjährigen Bürgerkrieg und die daraus resultierende Armut für einen Großteil der Bevölkerung, die Kriminalität sehr hoch. Der Wert einer Billig-Pulsuhr übersteigt teilweise das Monatseinkommen einer vielköpfigen Familie. Da ist die Versuchung groß.

Fazit: Denk noch mal drüber nach. Mein Opa sagte immer : "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um". Wär doch schade drum, oder :-)

Gruß
Jürgen

genieße das Leben. Es kann kürzer sein, als Du denktst.

Meine Erfahrung von den Philippinen

Hej,

ich war letztes Jahr für ein halbes Jahr auf den Philippinen und dort nicht in einer Stadt sondern auf dem Land, abseits großer Touristenströme. Dort gab es im Großen und Ganzen zwei Möglichkeiten um zu Laufen:

1. an der Hauptstraße. Diese musste ich mir mit Bussen, Autos, Kleinbussen, Tricycles, Mopeds, Fahrrädern, Menschen und Hunden teilen. Das macht die Sache nicht gerade ungefährlich, aber wenn man gegen die Fahrtrichtung läuft und somit sieht, was auf einen zukommt, dann klappt das. Etwas problematisch ist es nur, wenn von hinten zwei Busse kommen, die sich auf der Straße überholen müssen. Eines ist aber wichtig: Kopfhörer aus!

2. abseits der Hauptstraße einen Berg hinauf: hierbei waren erstens die Hunde etwas problematischer, die noch weniger an unbekannte Fußgänger gewohnt waren und zweitens ist ein Weg, der entweder nur bergauf (Hinweg) oder nur bergab (Rückweg) geht, nicht gerade optimal.

Letztlich habe ich mich meist für Variante 1 entschieden. Angst vor Überfällen hatte ich gar keine. Irgendwann kannten mich gefühlt auch alle Anwohner an der Hauptstraße. Welche Langnase läuft sonst schon freiwillig jeden zweiten Tag durch die Gegend. Ich bin übrigens mit meinem Forerunner 305 unterwegs gewesen.

Die Temperaturen sind in den tropischen Gefilden natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, daher würde ich empfehlen, sich langsam ranzutasten. 6km fühlen sich wie 10km an. Mein längster Lauf war irgendwann 16km, also ein gefühlter HM.

Soweit mein Eindruck von den Philippinen. Natürlich ist das nicht mit Sri Lanka gleichzusetzen.

TSCHÖ Sascha

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links