Hallo, bei meinem Thema gehts es nicht direkt um ein Wehwehchen, aber ich denke, es hat schon was mit Gesundheit zu tun:
Ich wollte mir gern angewöhnen, morgens, so gegen halb 8, zu laufen. Die meiste Zeit des Jahres ist es dann schon hell und ich fühl mich den ganzen Tag gut, wenn ich morgens schon laufen war.
Nun ist es aber so, dass mir das Laufen an sich morgens nicht besonders leicht fällt. Ich versuche, immer einen Puls um die 150 beizubehalten und dazu muss ich sehr langsam laufen und ab und zu sogar ein paar Gehpausen machen. Wenn ich abends mit diesem Puls laufe, muss ich manchmal sogar ein bisschen beschläunigen, damit der Puls nicht zu niedrig bleibt und kann ganz entspannt vor mich hintraben.
Es ist nicht so, dass ich, wenn ich morgens laufe, nicht von der Stelle komme und schnaufe, aber es läuft nicht so leicht wie abends.
Was sagen eure Erfahrungen, kann man sich da ne Zeit durchbeißen und abwarten, dass man morgens leistungsfähiger wird, oder sollte ich auf den Rhythmus meines Körpers hören und abends durch die Dunkelheit laufen?

Danke für eure Antworten, Anne!

Morgens laufen

Hallo Anne,
höre auf Deinen Körper. Er sagt Dir alles, was ihm gut tut. Wenn Du keinen Draht zum Morgenlauf hast, dass lass es eben.
Aber dazu noch eine Frage: Läufst Du vielleicht ohne vor dem Lauf etwas gegessen zu haben? Dann ist die Reaktion deines Körpers nachvollziehbar. Wenn der Tank leer ist fährt auch das Auto nicht. Versuche dann wenigstens einen kleinen Imbiss (ein paar Kekse, Banane etc.).
Ich hoffe Dir ein paar Anregungen geben zu können.
Übrigens, ich bin leidenschaftlicher Morgenläufer. Ich stehe manchmal sogar gg. 04:00 Uhr auf, um noch ein Läufchen vor der Arbeit zu absolvieren (aber immer vorher ein kleiner Imbiss, sonst trampelst du auf der Stelle)

Gruß Frank

Üben

Ich bin kein Morgenläufer und werde auch keiner mehr; auch bei mir ist der Puls abends besser. Aber seitdem ich morgens laufen muss, fällt es mir nicht mehr so schwer und macht manchmal sogar Spaß. Und die meisten Wettkämpfe sind halt morgens ;-)
Auch hier gilt: Übung ist alles; auch wenn man nie aus einer Nachteule einen Morgenmenschen machen wird!

Gruß von einer Leidensgenossin

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

slave to the rythm

Also, ich würde auf jeden Fall auf den Rhythmus hören.

Das heißt nicht unbedingt abends zu laufen, sondern vielleicht auch morgens einfach langsamer zu laufen. Der Körper braucht, bis er wach wird und auf Touren kommt (deswegen bei Wettkampf besser 3 - 4 h vorher aufstehen), aber kann das auch trainieren.

Einen Imbiss, so finde ich, braucht es nicht. Mache am Sonntag meinen langen (90 min) Lauf immer nüchtern - auch ohne Frühstück ist im Körper genug gespeichert, wenn Du Dich nicht gerade mit 25k+ wachläufst. Aber vielleicht ist der Tip mit dem Imbiss was für Dich...

DankeDoppelDrei

leidenschaftlicher Morgenläufer

also ich für mich geniese es morgens um "halbsiebenuhr" ;)

jeden Tag meine kleine Runde zu laufen

- und was gibts es schöneres dabei den herannahenden Morgen und vor allem den nahenden Frühling mit zwitschernden Vögeln in Ruhe für sich zu geniesen - ohne kreischende Kinder im Park, ohne ein Heer von Hundegassigehern

Na und was den Akku betrifft - ich laufe meine halbe Stunde (zu mehr reichts am Morgen einfach zeitlich nicht) immer mit leeren Magen - dafür geniese ich dann nach meiner Rückkehr die Dusche, meinen anschliesenden Latte Mac und als energiespender meine Bananen.

Und meine Pulswerte bleiben dabei auch im Durchschnitt knapp unter 160 - für mich reicht das - und dass obwohl inzwischen meine für mich idealles Lauftempo von mal zu mal zu steigern versuche - vor allem jetzt als auch die letzten Schneereste auf der Laufstrecke verschwunden sind.

aber das wichtigste ist wie immer - höre auf deinen Körper
und du weisst was du zu tun hast

Gruss aus München

Hallo Frank, ich

Hallo Frank,
ich frühstücke immer ausgiebig vorher, also Müsli mit Joghurt, lasse mir Zeit und lese Zeitung, trinke viel, sonst würde ich unterwegs wahrscheinlich umkehren müssen.
Ich würde das halt so gern können, so richtig früh raus, der Sonne beim Aufwachen zusehen, nach Hause kommen und den ganzen Tag noch vor sich haben.

Ich fühl mich beim Laufen ja auch nicht schlecht, auch hinterher nicht! Ich finds gut, eure Erfahrungen zu hören, dass es euch morgens auch schwerer fällt, und dass ihrs trotzdem macht.
Danke schonmal für die Rückmeldungen!
Und nebenbei, habe es morgens nur mit ner humanen Runde von 5 km probiert, brauche dafür aber rekordverdächtige 40 min:-)

also ich kann morgens früh

also ich kann morgens früh überhaupt nicht laufen. das hab ich zwar vor ewigkeiten mal ausprobiert und lief auch gar nicht so sehr schlecht, aber ich kann mich einfach nicht zum frühen aufstehen motivieren, wenns nicht gerade unbedingt sein muss.
stattdessen laufe ich öfter mal sehr spät abends (22:00), das bekommt mir wesentlich besser.
hier ist jeder mensch definitv unterschiedlich und deshalb kann man auch nicht verallgemeinern, was da "besser" sein soll.

Morgens mit Frühstück

Ich laufe auch am liebsten morgens.Und Frühstücken vorher finde ich auch ganz wichtig.Wenn ich dann nach Hause komme esse ich auch noch etwas vor dem Duschen.
Meine Pulswerte interessen mich nicht und kenne sie auch nicht und Pulsuhr habe ich noch nie besessen.
Kenne doch meinen Körper und kann so laufen wie ich es fühle.
Aber Abends laufen habe ich auch keine Probleme...nur halt morgen ist mehr Ruhe und ich bin noch so gut wie alleine im Wald.

am liebsten morgens,

so gegen 7:30 ist z.B. eine hervorragende Zeit. Wenn ich etwas länger unterwegs sein möchte, besser noch früher. Dann ist bei Rückkehr nicht schon der halbe Vormittag weg.

Ansonsten:
Abwechslung ist MEINE Devise.
Wie der Eine oder die Andere bereits geschrieben haben: Auch die Uhrzeit kann man trainieren.

Hin und wieder laufe ich also um Mitternacht, manchmal abends, aber am liebsten morgens. Und es gehört für mich zur Stärkung meines Willens, gerade morgens, wenn es so gemütlich warm im Bett ist und man den Wecker auch nochmal ausdrücken könnte, trotzdem aufzustehen und loszulaufen. Klappt zugegebenermaßen nicht immer. Aber immer öfters.

Oft ohne Frühstück, nur einige Gläser Wasser "auf Vorrat" trinken. Dann brauche ich unterwegs nichts. Jedenfalls zu dieser Jahreszeit...

Manchmal esse ich aber auch ne Kleinigkeit. Hier kann man super probieren, was einem auch beim Wettkampf gut tun würde. Brot mit Honig, Banane, etc.
Müsli lieber nicht vorm Laufen. Habe ich mir abgewöhnt. Kann sowieso nicht so schnell verdaut werden.

Probieren geht über studieren. Dein Körper gewöhnt sich an Vieles. Oft ist es nur der Kopf, der Dir sagt, dass "es" nichts für Dich ist. Da bin ich einfach anderer Meinung als manche Vorredner, die sagen, man solle einfach immer auf seinen Körper hören. Dann würden die meisten doch einfach im Bett liegen bleiben!!!

Anderes Beispiel: Duscht Du am Liebsten kalt direkt nach dem Laufen? Nein? Konnte ich mir früher auch nie vorstellen. Irgendwann habe ich damit angefangen - s.o. "Willensbildung, Umgewöhnung" und heute habe ich keinen Spaß mehr am Warmduschen. Außer manchmal... ;-)

Gruppenduell Bornies vs. Ruhries

Also ich bin nicht normal.

Bei mir ist der Pulsschlag immer nahezu gleich.Da spielt es keine Rolle ob 8 Uhr morgens oder abends.
Ich habe die meiste Zeit zum Laufen vormittags.
Daher gehe ich auch überwiegend morgens laufen.
Bin auch einige Monate nüchtern morgens gelaufen.Habe damit auch keine Probleme gehabt.
Bin aber davon abgerückt.
Weil ich gemerkt habe das zwei Schnitten und eine Tasse Kaffee keinen Einfluss haben.
Ok,wenn jemand schwer körperlich arbeitet am Tag und auf Brustwarzen nach Hause kriecht der kann am Abend nicht mehr so frisch und ausgeruht sein.
Da kann ich mir vorstellen das der Lauf ein wenig anstrengender vom Kopf her ist.
Das merke ich ja auch wenn ich z:b morgens und abends einen Lauf am gleichen Tag mache.
Der Morgentyp geht halt früh Abends schlafen daher ist er am Morgen schon recht früh fit.
Ist doch klaro wer um Mitternacht ins Bett geht hat so seine Schwierigkeiten am Morgen.
Aber was ich jetzt persönlich nicht verstehe nach Durchsicht meines Laufbuches von 2005 bis zum heutigen Tage ist, warum ich die meisten Läufe am Wochentag...Mittwoch absolviert habe.


Gewöhnung

Hi,

du musst Deinen Körper an die frühe Belastung langsam gewöhnen. Schau Dir mal die Profis an, die müssen auch früh morgens beginnen um auf Ihre km im Monat zu kommen.

Ich selber musste in der Vorbereitung der Handball-Saison im Trainingslger früh laufen Ohne Frühstück.

YOU CAN - I CAN - WE CAN

With-Runner

Das wollte ich hören:-)

Toll, ich habe hier viele Antworten gelesen, die mir aus dem Herzen sprechen.
Ich fasse mal zusammen: es ist hauptsächlich eine Einstellungssache. Wer es sich antun möchte, früh aufzustehen, der schafft es auch, morgens joggen zu gehen. Manche sind keine Früh-Menschen und können (wollen) es sich nicht angewöhnen.
Ich bin der totale Frühmensch und habe mir schon ne tolle Strecke für heute rausgesucht! Los gehts! Viel Spaß euch allen beim Laufen heute.

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