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http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/triathlon-lance-armstrong-greift-wieder-an-11654602.html

Viel Spass beim diskutieren!

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Spannend sehr spannend finde

Spannend sehr spannend finde ich das, mal sehen was er daraus macht und das hoffentlich ohne Doping.

Dann will ich mal die Diskussion eröffnen

Vorweg: Ich bin bekennender, wenn gleich auch durchaus kritischer, "Anhänger" von Lance Armstrong.
Wenn man sich etwas mit seiner persönlichen Geschichte und seinem Herangehen an seine Sportkarriere beschäftigt, trifft man auf in meinen Augen auf viele interessante Aspekte, die das Phänomen "Mensch-Maschine Armstrong" erklären. Er ist in meiner Betrachtung ein im positiven Bessener, der für sein Ziel alles(und da liegt auch das Problem)tut und bis in das kleinste Detail total perfektionistisch plant und ausführt - und genau das kann man kritisieren, aber genau das macht auch den Unterschied zwischen Profis und Legenden aus ( vgl. Olli Kahn).
Armstrong war Teil einer extrem verseuchten Szene und da halt scheinbar der Geschickteste (oder Perfekteste). Ich finde es nur schade, daß man im Allgemeinen so tut, als wären solche Erfolge nur und ausschließlich über Doping zu erreichen, bzw. als würde Doping allein ausreichen, um aus einer "Graupe" einen Sieger zu machen.
Ich persönlich kann es aus der Sicht eines Profis (gerade solcher, die davon leben müssen zu siegen, denn der 2. ist bekanntlich der erste Verlierer) nachvollziehen zu dopen (vor allem, wenn das Umfeld entsprechend aufgestellt ist); moralisch finde ich das Ganze jedoch absolut verwerflich und damit kommen wir zu dem Aspekt, den wir hier als Ausdauersportler diskutieren sollten:

Doping und Amateursport!?
Im Gegensatz zu den Pros (s.o.) kann ich Doping für Amateure überhaupt nicht nachvollziehen, glaube aber, daß das Thema mittlerweile auch im Breitensport angekommen ist. Doping ist ja bekanntermaßen eine Frage der Definition, wo es anfängt oder aufhört, denn es ist ja willkürlich festgelegt, was als Doping zählt: Epo ja, "fit-spritzen" des Knies im Fußball nein...
Ich habe früher American Football gespielt und bin mittlerweile bei Lauf & Triathlon gelandet und in beiden Bereichen, glaube ich, bzw. weiß ich, daß in verschiedensten Formen der Leistung nachgeholfen wird; vom Marihuana-Konsum bis zu Kokain, vom Asthmaspray bis zu Amphetaminen.
Das ist ein aktuelles Thema, was man aber lieber übersieht, auch und gerade von Verbandsseiten, weil man sich der Diskussion nicht auch noch aussetzen will, um nicht den guten Ruf des hehren Sportlers zu beschädigen.
Aber wer sich heutzutage mit wachen Augen mal die Leistungen von Amateuren (!) in Ausdauersportarten ansieht, guckt Euch mal die Ergebnisslisten von großen Marathons oder besser noch die Ergebnisslisten der IronMan-Wettbewerbe an, an wird man erstaunen, welche Zielzeiten Menschen in den Asphalt brennen (und das z.T. im Triathlon div. Amateure bessere Zeiten als Pros erzielen).
Ich bin nicht überkritisch, aber auch kein Romantiker und auf keinen Fall neidgesteuert, wenn jemand bessere Leistungen erzielt als ich (und das sind ganz ganz viele), ich finde nur, wir sollten das Thema einfach mal breit ansprechen und vielleicht den einen oder anderen dafür sensibilisieren oder die Sinnfrage stellen, warum ich die Risiken von Doping im Amateursport eingehen sollte; um schneller als mein Nachbar, Kollege oder mein eigenes Ego zu sein...??

Von daher, laßt uns alle über Armstrong & Co. reden, aber laßt uns auch über uns selbst nachdenken!
Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion und Eure Gedanken!

Gruß Fritze (dem Typen dessen Bildschirmhintergund Lance Armstrong ziert;-)


"To finish, you have to start!!"

er

er kommt vom Triathlon, und er hat eine Marathon Bestzeit von 2:46 die nicht allzu lange zurückliegt.
Sicher wird er nicht als top favorit an den Start gehen, aber ich denke daß er zur Zeit ein ähnliches Leistungspotential wie z.B. Faris hat. Für ihn wird entscheident sein wie er sich beim Schwimmen schlägt, grade auf Hawaii. Auch das Programm daser sich auferlegt hat ist mit 4 Mittel- und 2 Langdistanzen ziemlich ambitioniert.
Und die Saison ist lange.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Swim

Armstrong angeblich z.Zt. 1500m Freiwasser unter 16min.
Noch Fragen ;-)
Und das er auf dem Rad Schwimm"defizite" wieder aufholen kann...
Fritze

"To finish, you have to start!!"

wie so oft

bei Armstrong, angeblich hat er eine solche Fabelzeit, aber keiner hat es gesehen, kann es belegen, etc. In Hawaii sind schon Topschwimmer ind der Brandung richtig baden gegangen
Und daß er den Topstars 15 min auf der Radstrecke abnimmt halte ich für nicht wahrscheinlich.
Abwarten,und sein Nizzaergebniss wird Aufschlüsse zulassen.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Mag sein, dass ich nicht tief genug im Detail stecke...

... aber ich bin für sauberen Sport. Da hat dieser Mensch und eigentlich (leider einfach pauschal) der gesamte Profiradsport für keinen Wert mehr. Von denen die an der Spitze fahren ist mit Sicherheit keiner sauber - nicht einer!
Tour de france - eine Farce.
Ich denke, dass es auch sauberen Radsport geben wird. Allein fehlt die Möglichkeit der sicheren Unterscheidung. Daher interessiert mich das keine Bohne mehr. Und dieser Mensch aus diesem Grund eben auch nicht. Soll er mitmischen wo er will.
Wer einmal nicht sauber war, macht keinen sauberen Sport und da gehört er dazu.
;-)

Für den Triathlon....

stellt sich die Frage: "Nutzt oder schadet ihm eine Lichtgestalt wie Lance Armstrong, die fest verbunden mit einer Hochphase des Dopingmissbrauchs im Radsport ist?"
Marketingmäßig ist es wahrscheinlich ein Segen, weil das mediale Interesse an dem Wettkampf neue Dimensionen annehmen wird. Die Glaubwürdigkeit des Ausdauersports wird aber noch weiter in den Keller getrieben. Was auf lange Sicht besser ist, wird sich erst zeigen.
Meine persönliche Meinung ist: Mir ist es eigentlich überall gleichgültig, wer auf dem Podest steht.
Die Qualität eines Wettkampfes (egal ob Marathon oder Triathlon) hängt für mich ab von der Strecke, der Stimmung, den Verpflegungsstellen und den vielen netten Leuten, die man vielleicht treffen kann. Nicht von dem Namen und der Zeit des Siegers.
Ob Lance oder irgendein anderer mich irgendwo überrundet, geht mir (im wahrsten Sinne des Wortes) am Ar... vorbei!

Barfuß aus dem Jogmap-Shop

@Fritze - du irrst mit deiner Einschätzung, ....

daß Doping mittlerweile im Breitensport angekommen ist. Es sei denn, du definiert "mittlerweile" als einen Zeitpunkt/Zeitraum, der bereits vor 30 Jahren lag/begann. Ich habe in meinem sportlichen Umfeld bereits vor 30 Jahren erlebt wie mit Hustensaft u.ä. experimentiert wurde. Und das nicht um 1. zu werden, sondern bereits bei Läufern/Tri's, denen es darum ging im Mittelfeld einer Wertungsgruppe ihre persönliche Konkurrenz hinter sich zu lassen. Also durchaus Normalos, die am Ende ihrer Leistungsfähgkeit noch mehr Anspruch hatten oder einfach Training ersetzen/erleichtern wollten.

Ich denke, es ist vielen durchaus vergönnt, Sport ausschliesslich nur aus Spass und völlig ohne Druck zu betreiben - für ebenso viele aber sind sportliche Betätigungen häufig eben mit großem Ergeiz und vielleicht auch mitleistungssteigernden Mitteln verbunden.

Daraus jetzt meine These: Jeder, der schneller ist als ich, ist gedopt.

Spaß beiseite, ich glaube, dass Doping längst im Amatuersport eingezogen - im Besonderen im Ausdauersport - und quasi professionalisiert (Beschaffungsmöglichkeiten) ist. Auch proaktiv Voltaren bei den Fuss- und Handballern habe ich schon erlebt. Es bleibt in vielen Bereichen eben längst nicht mehr nur bei Isostar....

Und Lance A. ist bzw. war auch mein Idol, und schei..., warum ist das Supertalent Jan U. bloss so geendet. Was hätte der erreichen können....

wie definiert man Doping?

Jaja, ist mir schon klar, aber ich habe selbst erlebt, dass 10 bis 14 jährigen Schwimmern Grippeimpfungen und "prophylaktisch" Medikamenteneinnahme vom Trainer angeraten wurde, damit sie ja nicht krankheitsbedingt ausfallen. Wohlgemerkt: ich will mich nicht gegen Impfungen aussprechen! Es geht darum, dass medizinische Maßnahmen vorgenommen werden sollten, damit die Kinder ihre Leistungen im Sport abrufen. Da ist für mich auch schon eine Grenze überschritten, und wir reden hier von Kindern und Amateursport!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

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